window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-32196581-1', 'auto'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Spachtelmasse für Keramik und Metall | Reichelt Chemietechnik
+49 (0) 6221-3125-0 (Mo.-Mi. 8 - 17 Uhr, Do.-Fr. 8 - 16 Uhr)

Spachtelmasse für Keramik und Metall

Einsatzgebiet Pastöse Masse zum Verbinden, Verkleben und Abdichten von... mehr

Einsatzgebiet

Pastöse Masse zum Verbinden, Verkleben und Abdichten von Metallen/Metallen, Keramik/Keramik, Metallen/Keramik.

Als Oberflächenschutz gegen Korrosion und Oxidation im Hochtemperaturbereich.

Technische Spezifikation

Farbe: grau/weißlich

Konsistenz: spachtelfähige, viskose Paste mit niedriger Porosität zum Pinseln, Spachteln und Tauchen.

Temp.-Dauerbelastung: +1.400 °C nach Aushärtung

Erweichungstemperatur: +1.500 °C

Schmelzpunkt: +1.600 °C

Spez. Gewicht: 3,2

Viskosität: >2,5 x 106 cp bei +20 °C

Topfzeit: ca. 30 Min. bis 1 h an der Luft

Härtung: bei Raumtemperatur nach 48 Stunden, bessere Eigenschaften nach Wärmebehandlung.

Feuchtebeständigkeit: gut (nach Wärmebehandlung)

Säure- und Laugenbeständigkeit: sehr gut (außer HF)

Oxidationsbeständigkeit: sehr gut

Lösungsmittelbeständigkeit: sehr gut

Elektr. Durchschlagfestigkeit: >3 kV/mm

Spez. elektr. Widerstand: >109 Ohm/cm bei Raumtemperatur

Thermische Ausdehnung: 4 - 6 x 10-6/K

Schrumpfung: 2 - 4 % linear bei +150 bis +500 °C

Allgemeine Information Einsatz als Gussmasse (Vergussmasse) für den Formenbau... mehr

Allgemeine Information

Einsatz als Gussmasse (Vergussmasse) für den Formenbau (Formteile) sowie für Isolationsanwendungen, Tauchmasse zur Befestigung von Heizdrähten, Vergussmasse (Zementmasse) beispielsweise für den Einsatz von Messerklingen (in Metall oder Keramikgriffen).

Einsatz in der Präparationstechnik für die Fehleranalyse an ICs, als Dichtungsmaterial für gasdichte Anwendungen (Abdichtungen), als feuerfeste Auskleidung im Industrieofenbau, zur Fixierung und Einbettung von Heiz-, Widerstands- und Thermodrähten, zur Beschichtung metallischer Oberflächen zum Schutz vor Oxidationsprozessen.

Einkomponentenpaste, die bei Raumtemperatur durch Verdunstung des Binders (Wasser) aushärtet.

Abbindung erfolgt bei Raumtemperatur am besten, somit wird eine natürliche Austrocknung gesichert. Die Trocknungsdauer hängt von der Porosität der zu verklebenden Stoffe ab. In diesen Fällen genügt eine Trocknungszeit von 24 Stunden.

Die Paste ist beständig gegenüber Lösungsmitteln und nach der Wärmebehandlung von bis zu +900 °C auch gegenüber den meisten Säuren, einschließlich konz. Salzsäure und Schwefelsäure, mit Ausnahme von Flusssäure.

Im ausgehärteten Zustand ist die Paste absolut feuerfest und nicht hautreizend. Vor der Verarbeitung ist das Einkomponentenmaterial jedoch stark alkalisch (ca. pH 12), so dass Hautkontakt vermieden werden sollte.

Bei einer Umgebung mit hoher Feuchtigkeit ist zu beachten: In Abhängigkeit des Aushärtungsgrades entwickelt die jeweilige Paste eine mikroporöse Struktur, die ca. 2 bis 5 % des Gesamtvolumens ausmachen kann. Der Grad der Porosität hängt von der Art des Aushärtungszyklusses ab und ob eine oder mehrere Schichten aufgebracht wurden. Die Größe und die Anzahl der Poren wird durch die Verdunstungstemperatur des Bindemittels (Wasser) bestimmt. Wird das Wasser durch eine beschleunigte Wärmebehandlung ausgetrieben, entstehen mehr und größere Poren. Die natürliche Verdunstung liegt bei ca. 36 Stunden. Hierbei entstehen dann sehr wenig Poren.

Alle High-Therm-Pasten werden durch Wärmebehandlung schneller ausgehärtet. Durch die Behandlung verbessern sich alle Eigenschaften entscheidend.

Artikel Bild Ausführung Inhalt
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