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Mineralölschläuche

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HDPE-Chemieschlauch HDPE-Chemieschlauch
NBR-Chemieschlauch NBR-Chemieschlauch
NBR-Farbspritzschlauch NBR-Farbspritzschlauch
PTFE-Antista-Wellrohr PTFE-Antista-Wellrohr
PTFE-Hochdruckschlauch PTFE-Hochdruckschlauch
Angesehen

Spezialisierte Schläuche zum Transport von Mineralölen

Die chemischen sowie physikalischen Eigenschaften von Medien, die durch Schläuche gefördert werden, bedingen die geforderten Eigenschaften der gewählten Schlauchmaterialien. Bei Mineralölschläuchen muss zentral eine Beständigkeit gegenüber unpolaren aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen gegeben sein. Aus dieser Forderung lassen sich die geeigneten Werkstoffe ableiten. In unserem umfangreichen Sortiment finden Sie Produkte für Kraftstoffe aus den folgenden Schlauchmaterialien an:

  • TYGON®
  • PVC (Polyvinylchlorid)
  • PUR (Polyurethan)
  • FPM (Fluorkautschuk)
  • NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Nitrilkautschuk)
  • PTFE (Polytetrafluorethylen)
  • HDPE (Polyethylen, hart, hohe Dichte)
  • PEEK (Polyether-Etherketon)
  • PP (Polypropylen)

Hierbei zählen die drei letztgenannten Werkstoffe eher zu den Exoten bei Mineralölschläuchen.

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR): Elastisch und robust

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder NBR-Kautschuk ist ein gummiartiges Elastomer, das Temperaturen zwischen -30 bis +120 °C und zahlreichen Lösungsmitteln wie Alkoholen und auch unpolaren organischen Lösungsmitteln gegenüber inert ist. Daher verwundert es nicht, dass NBR der am häufigsten verwendete Werkstoff ist, wenn es um die Produktion von Mineralölschläuchen geht. Einen Überblick über das gesamte Angebot von über 28 unterschiedlichen NBR-Schläuchen erhalten sie hier.

NBR-Doppelmantelschläuche für Mineralöle und Kraftstoffe

Für industrielle Anwendungen kommt zu den Anforderungen an den Schlauch neben der chemischen Beständigkeit meist noch die Druckstabilität dazu. Dann ist ein einwandiger Schlauch aus NBR meist überfordert. Der NBR-Doppelmantel-Industrieschlauch besteht hingegen aus einer NBR-Innenseele, zwei synthetischen Gewebeeinlagen und einer Ummantelung aus Chloroprenkautschuk (CR). Mit diesem Aufbau können maximale Betriebsdrücke von bis zu 60 bar erzielt werden. Das Produkt ist mit metrischen und zölligen Abmaßen lieferbar, die sich ansonsten nicht in ihren technischen Eigenschaften unterscheiden. Der akzeptable Temperaturbereich liegt bei diesem Modell bei -40 bis +100 °C.

Der NBR Doppelmantel Saug- und Druckschlauch ist wie viele andere Mineralölschläuche in einem Mehrschichtensystem aufgebaut. Eine Übersicht über alle Doppelmantelschläuche im Sortiment von RCT finden sie unter diesem Link. Innen aus NBR und Außen aus Chloroprenkautschuk gefertigt werden beide Materialien von mindestens zwei Rayoncordgewebelagen sowie einer Stahldrahtspirale unterstützt. Durch diese Spirale wird zusätzliche Formstabilität erreicht, die in Vakuumanwendungen zwingend notwendig ist. Tests haben eine Verwendbarkeit bis zu einem Unterdruck von 800 mbar (bis ID 125 mm) und 600 mbar (ab ID 150 mm) nachgewiesen. Der nutzbare Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +80 °C, kurzzeitig können bis zu +100 °C angelegt werden ohne den Druckschlauch zu beschädigen.

Der NBR-Doppelmantel-Heißgutschlauch ist als Mineralölschlauch wiederum nicht gegen allzu hohe Druckbelastungen gefeit. Hier sollten maximal 8 bar Betriebsdruck anliegen um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Dieser aus NBR und Chloropren-Kautschuk bestehende Doppelmantelschlauch ist auf Robustheit ausgelegt. Bei hoher Flexibilität und guter Abriebfestigkeit zeigt dieses Modell eine bemerkenswerte Temperaturstabilität von bis zu +180 °C, kurzfristig auch bis +220 °C. Dabei zeigt er über den gesamten genannten Temperaturbereich beste Mineralölbeständigkeit.

Der NBR-Hochdruck-Doppelmantelschlauch – Textilgeflecht ist bei Raumtemperatur beständig gegenüber Flüssigkeiten auf Mineralöl- und Glykolbasis, Kraftstoffen, Schmiermitteln, Motorschmierölen, Dieselkraftstoffen, pflanzlichen und tierischen Ölen, Silikonen, verdünnten Säuren und Basen. Der aus chlorsulfoniertem Polyethylen bestehende Außenmantel zeichnet sich durch gute Abriebfestigkeit, Wärmebeständigkeit, hohe Flammwidrigkeit sowie beste Ozon-, Alterungs- wie auch Witterungsbeständigkeit aus. Sein Temperaturbereich von -40 bis +125 °C, kurzzeitig auch bis +140 °C, ermöglicht den Einsatz als Heißwasserschlauch, aber auch als Kraftstoffschlauch wird er eingesetzt. Konstruktionsbedingt können je nach Durchmesser Betriebsdrücke von bis zu 145 bar angelegt werden. Damit gehört dieses Produkt zu den Hochdruckschläuchen.

Eine noch höhere Druckstabilität bietet nur noch der NBR-Hochdruck-Doppelmantelschlauch – Stahldrahtgeflecht. Bis auf die Verwendung eines Stahldrahtgeflechts anstelle eines Textilgeflechts sind die technischen Eigenschaften dieses Mineralölschlauchs ähnlich. Bis zu 400 bar in der Spitze verträgt die mit Stahlgewebe verstärkte Schlauchtype. Die Produktion und Spezifikation entspricht den Normen DIN EN 853, DIN 20021, SAE100 R1AT (1SE) und SAE100 R2AT (2SE).

Chemieschläuche aus NBR

Durch hervorragende gummielastische Eigenschaften und bemerkenswerte mechanische Belastbarkeit zeichnet sich der NBR-Industrie- und Chemieschlauch aus. Hierbei handelt es sich um einen schwarz gefärbten Vollmaterialschlauch, der wie viele andere NBR-Schläuche vorzugsweise zum Transport von Kraftstoffen und Ölen verwendet wird. Mit einer Shore-Härte A 70° (gemäß DIN 53505), einem maximalen Betriebsdruck zwischen 4,5 bar und 7 bar sowie einem Temperaturbereich von -30°C bis +110 °C eignet sich dieser Niederdruckschlauch für fast jede denkbare Anwendung. Dieser Mineralölschlauch ist einer der vielfältigsten im gesamten Portfolio von Reichelt.

Der schwarze NBR-Chemieschlauch zeigt hervorragende mechanische gummielastische Eigenschaften, auch bei extremen Biegegraden. Gekoppelt mit einer sehr guten Abriebfestigkeit und einer sehr guten Wärmebeständigkeit ist dieser Mineralölschlauch eine langlebige Alternative zum Transport von aggressiven chemischen Substanzen. Die Verwendung ist in einem Temperaturbereich von -20 bis +10 0°C problemlos möglich sein. Von 3 bis 25 mm Innendurchmesser ist dieser Chemieschlauch in über 50 Varianten erhältlich.

Als starrer und äußerst robuster Chemieschlauch gilt der NBR/PVC-Saug- und Druck-Universal-Chemieschlauch. Der Schlauchkörper baut sich aus einem NBR/PVC-Compound und einer darin eingebetteten Stahldrahtspirale auf. Dieser Aufbau ermöglicht einen maximalen Betriebsdruck von 5 bis 8 bar bei +20 °C, je nachdem welche der vier Dimensionierungen betrachtet wird. Der Mineralölschlauch ist ebenfalls vakuumfest bis 0,8 bar (bei +20 °C).

Zu den Kraftstoff- und Benzinschläuchen zählt der NBR-Antista-Tankwagen- und Chemieschlauch. Verwendet wird dieses Produkt als Tankwagenschlauch, als Tankstellenschlauch an der Zapfsäule oder in der Prozesstechnik als Mineralölschlauch. Das die Außenseite bildende NBR/SBR-Compound ist elektrisch leitend (R <106 Ohm) und damit antistatisch ausgerüstet. Ebenso zeichnet sich das Material durch beste Abriebfestigkeit, Alterungs- und Witterungsbeständigkeit aus und kann besonders auch bei Temperaturen im negativen Bereich (-50 bis +70 °C) eingesetzt werden. Durch den robusten Aufbau besteht eine Vakuumfestigkeit bis 800 mbar und eine Druckfestigkeit (maximaler Betriebsdruck) von bis zu 10 bar.

Mit Druck ans Ziel, Mineralöl auf der Reise

Universell einsetzbar in Verfahrens-, Chemie- wie auch Prozesstechnik, ist der NBR-Industrie-Saug-und Druckschlauch ein geschätzter Mineralölschlauch zum Transport von organischen Flüssigkeiten aller Art. Sowohl die chemische Beständigkeit (Lösungsmittel, Lacke, Wasser- und Dispersionsfarben, Mineralölprodukte, Alkohole, Aldehyde, Ester und Ketone) als auch die gute Alterungs- und Witterungsbeständigkeit zeichnen diesen Druckschlauch aus. Die Innenseele (NBR) ist ebenso elektrisch leitend ausgerüstet wie die Außenseele (NBR-PVC-Spezialmischung) um statische Aufladungen auszuschließen. Die dazwischen integrierte Stahlspirale und ein Textilgeflecht sichern sowohl Druck- als auch Vakuumstabilität mit einem Betriebsdruck von -0,9 bis 16 bar. Zwischen -20 °C und +80 °C, kurzfristig auch +100 °C, besteht kein Risiko der Materialermüdung oder Degradation. Zehn unterschiedliche Innendurchmesser von 9 bis 100 mm bieten für jede Anwendung die passende Skalierung.

Ein bis 20 bar druckstabiler und fast unverwüstlicher Mineralölschlauch ist der NBR-Niederdruckschlauch – metallisch. Der verzinkte Metallmantel legt sich wie eine Rüstung um das NBR-Material und schützt diesen optimal gegen Abknicken, Quetschen und Abklemmen. Die Innenseele ist beständig gegenüber Flüssigkeiten auf Mineralöl- und Glykolbasis, Schmiermitteln, pflanzlichen sowie tierischen Ölen, Silikonen, verdünnten Säuren und Basen bei Raumtemperatur, Druckluft und selbstverständlich Kühlwasser. Acht unterschiedliche Durchmesser liegen bei RCT auf Lager. Eine Modifizierung dieses Modells ist der NBR-Niederdruckschlauch - metallisch, mit Einlage. Um die Textileinlage verstärkt kann dieser Kraftstoffschlauch maximale Betriebsdrücke von bis zu 30 bar aufnehmen.

Der NBR-Farbspritzschlauch ist ein Niederdruckschlauch mit kleinen Nennweiten. Speziell die Eignung für Alkydharzlacke, Dispersionsfarben, Spirituslacken und Polyesterlacke sei hier erwähnt. Da viele Farben und Lacke leicht entzündlich sind wurde dieser Farbspritzschlauch antistatisch ausgerüstet (Leitfähigkeit innen und außen, R <106Ohm). Durch die Verwendung eines Textilgeflechtes kann ein maximaler Betriebsdruck von 25 bar bei +20 °C angelegt werden.

Der NBR/CSM-Hochdruckschlauch ist ein Nitrilschlauch für flüssige Medien auf Mineral- und Glykolbasis, mineralische und pflanzliche Schmierstoffe, Druckluft, Kühlwasser, Motorschmieröle, HD-Öle, Dieselkraftstoffe und mehr. Bis zu 145 bar Druckstabilität werden durch zwei bzw. drei spezielle Textilgeflechte im Schlauchmaterial erreicht. Die Druckstabilität ist geprüft und der Mineralölschlauch entspricht damit der DIN EN 854 und DIN 20021. Dieses Produkt ist in 19 unterschiedlichen Innendurchmessern von 4,8 bis 50,8 mm verfügbar. Weitere Hochdruckschläuche finden sie in unserem Onlineshop.

Öl- und Kraftstoffspezifische Schläuche

Über 28 verschiedene Antistatikschläuche bietet RCT Online an. Die als Mineralölschlauch geeigneten Ausführungen sind hier beschrieben. Der NBR-Saug -und Druck-Öl- und Benzinschläuche - antistatisch ist für Maximaldrücke von 10 bar (bei +20 °C) bei Anwendungen in der Prozess-, Betriebs- oder Chemietechnik konzipiert. Er ist beständig gegenüber Mineralölprodukten mit einem maximalen Anteil aromatischer Verbindungen von 50 % und kann somit auch zur Förderung von Biodiesel verwendet werden. Durch die Integration einer Stahldrahtspirale in das Schlauchmaterial ist die Vakuumstabilität bis 800 mbar gegeben. Auch hier besteht nur die Innenseele aus NBR. Die Außenseite wurde aus abriebfestem Chloropren-Kautschuk gefertigt, das einen hohen Flammwiderstand aufweist. Das Material ist zwischen -20 °C und +85 °C temperaturstabil und toleriert kurzfristig auch +110 °C. Der NBR-Saug- und Druck-Öl- und Benzinschlauch – antistatisch ist in vier Innendurchmessern von 25 bis 50 mm lieferbar und mit einem Ableitwiderstand von <106Ohm antistatisch ausgerüstet.

Der NBR-Öl- und Benzin-Druckschlauch – antistatisch ist ein Nitrilschlauch, der für Drücke von 25 bar (bei +20 °C) ausgelegt ist. Er dient dem Fördern von Mineralölprodukten mit einem maximalen Anteil an aromatischen Verbindungen von bis zu 50 %. Dabei zeichnet sich das Material durch beste Abriebfestigkeit, Alterungs-, Witterungs- und Ozonbeständigkeit aus. Die Innenseele besteht aus Nitrilbutylkautschuk, der Außenmantel ist hierzu hingegen aus einem NBR/SBR-Compound gefertigt. Die Arbeitstemperatur wurde mit -40 °C bis +80 °C bestimmt. Der Kraftstoffschlauch ist selbstverständlich antistatisch ausgerüstet um eine Funkenbildung zu verhindern. Ein Ableitwiderstand <106Ohm verhindert dies sicher. Eine Weiterentwicklung dieser Variante ist der NBR-Öl- und Benzin-Druckschlauch mit selbstverlöschendem Außenmantel. In seinen Eigenschaften gleicht er sehr dem NBR-Öl- und Benzin-Druckschlauch antistatisch (Temperaturbereich, Druckstabilität) doch wurde hier die Außenseite so behandelt, dass im Brandfall das Schlauchmaterial selbstverlöscht. Eine Zertifizierung (gem. der Regelwerke SAE J 1527: 2004-A1 R1; ISO 7840: 2004-A1 CE; DIP 128405/MI/1 0474 R.I.N.A) wurde durchgeführt. Besonders eignet sich dieser Kraftstoffschlauch zum Transport von bleifreiem Kraftstoff und Benzin sowie E5 und Biodiesel.

Die NBR-Kraftstoffschläuche gemäß DIN 73379, Typ B, sind Niederdruckschläuche, die für Drücke im Bereich von 15 bar (bei +20 °C) im Motorenbau, der Automobil- und der Prozesstechnik entwickelt wurden. Selbstverständlich besteht eine Beständigkeit gegenüber den gängigen Kraftstoffen. Des Weiteren ist die Förderung von Schmierstoffen, tierischen Ölen, Kühlwasser aber auch verdünnten Säuren und Laugen möglich. Temperaturen zwischen -40 °C und +90 °C, kurzfristig auch +120 °C, toleriert der Fasspumpenschlauch problemlos. Entsprechend der Benennung erfüllt er natürlich die Anforderungen gem. DIN 73379 März 1982 Typ: B. Zwölf Größen in Längen zu entweder 5 oder 10 m bietet RCT an.

Zuletzt soll noch ein Mineralölschlauch präsentiert werden, der Mineralölprodukte mit einem maximalen Aromatenanteil bis 60 % und Biodiesel sowie E10 standhält. Es handelt sich hierbei um den NBR-Zapfstellenschlauch – antistatisch. Die antistatische Ausarbeitung (Kupferlitzen im Schlauchmantel) verhindert wirkungsvoll den Aufbau von statischer Spannung und verhindert effektiv Funkenbildung. Die Bestimmungen der Regularien EN 1360 - 2005 Typ 1 und TRbF131, Teil 2 § 5.5 werden selbstverständlich erfüllt. Bei Temperaturen von -25 bis +55 °C können Pumpvorgänge mit diesem Zapfstellenschlauch bis zu 16 bar sicher bewerkstelligt werden.

FKM bzw. FPM: Mineralöl und Kraftstofftransport mittels Fluorkautschuk-Schläuchen

Die Bezeichnung Fluorkautschuk mit dem technischen Kürzel FPM oder FKM steht als Sammelbegriff für die große Gruppe fluorhaltiger, kautschukähnlicher Polymere, die alle auf 1,1-Difluor-Ethylen CF2=CH2 als eine der monomeren Komponenten basieren. Die anderen geeigneten Komponenten sind unterschiedlicher chemischer Natur, sodass mit dem gebräuchlichen Terminus Fluorkautschuk kein eindeutig definiertes Produkt beschrieben ist. Gemeinsam ist den Fluorkautschuken allerdings die hohe und höchste chemische Stabilität gegenüber reaktiven Medien wie Säuren und Laugen. Dies ist ein Effekt des hohen Anteils an Fluor im Werkstoff. Neben Fluorkautschuk-Schläuchen gibt es noch weitere Fluorkunststoff-Schläuche, auch aus harten Kunststoffen wie PTFE, PFA oder PVDF.

Chemikalienresistente FPM-Schlauchwaren

Mineralölschläuche aus Fluorkautschuk finden sich in zwei verschiedenen Anwendungen: Als Chemieschlauch und als Pumpenschlauch. Die Chemieschläuche bei Reichelt zeichnen sich vor allem durch Ihre Flexibilität und wie der Name bereits sagt durch Ihre chemische Resistenz aus.

Solche Gummischläuche aus weichem Fluorkautschuk sind in drei Varianten mit unterschiedlichen Härten verfügbar:

  • High Flexible 60 mit einer Shore-Härte A von 60°
  • High Flexible 62 mit einer Shore-Härte A von 62°
  • High Flexible 75 mit einer Shore-Härte A von 75°

Die entsprechenden Arbeitstemperaturen werden mit -20 °C bis +200 °C benannt, kurzfristig können die Schläuche auch mit +250 °C beaufschlagt werden. Sie sind beständig gegenüber Kohlenwasserstoffen, mineralischen, pflanzlichen und tierischen Ölen, aromatischen sowie chlorierten Lösungsmitteln wie auch viele Säuren und Laugen. Neben der Flexibilität ist die Verfügbarkeit in sehr vielen Größen ein herausstechendes Merkmal dieser Mineralölschläuche. Der FPM-Chemieschlauch - Standard-Flexible 75 zum Beispiel ist in 50 Dimensionierungen zwischen 1 und 25 mm Innendurchmesser erhältlich.

Der FPM-Chemieschlauch – Glasgewebeumflechtung wurde für Anwendungen konzipiert, die eine hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit erfordern. Durch den Aufbau aus einem FPM-Innenteil und der Ummantelung mit Glasgewebe können von -20 bis +200 °C, kurzzeitig +300 °C, widerstanden werden.

Der FPM-Doppelmantel-Chemieschlauch besteht aus einer FPM-Innenseele und einem Chloropren-Kautschuk Außenmantel. Durch den Doppelmantel-Aufbau wird er sehr strapazierfähig und abriebfest. Dieser stabile Doppelmantelschlauch zeichnet sich durch sehr gute Chemikalienbeständigkeit sowie gute Ozon-, Alterungs- und Witterungsbeständigkeit aus. Lieferbar in sechs unterschiedlichen Durchmessern von 6 bis 19 mm findet dieser Doppelmantelschlauch Verwendung in der chemischen Industrie, Pharmaindustrie, Mineralölindustrie und Prozesstechnik. Drücke bis maximal 10 bar und Temperaturen von -20 und +120 °C toleriert der Mineralölschlauch problemlos dank einer Einlage von Polyestergewebe, das den Schlauchkörper stabilisiert.

Fluorkautschukschläuche für Pumpzwecke

Der FPM-Pumpenschlauch - zöllig ist aus einer hochwertigen "Masterflex-Formulierung" und mit höchstem Fluorgehalt gefertigt. Diese Spezialmischung sichert eine verbesserte chemische Beständigkeit. Die chemische Beständigkeit ist gegenüber Lösungsmitteln, Ölen, aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen gegeben. Eine überaus große Gasdichte gilt es an dieser Stelle zu erwähnen. Die Shore-Härte A liegt bei 64° (gemäß DIN 53505) und die zulässige Arbeitstemperatur zwischen -20 °C bis +200 °C, kurzfristig auch bis +250 °C.

Der FPM-Schlauch – stahldrahtumflochten ist ein durch die externe Stahldrahtschicht außerordentlich robuster Fluor-Schlauch. Dieses Modell wird in der chemischen Industrie, Pharmaindustrie, Mineralölindustrie und Prozesstechnik zum Transport flüssiger Medien verwendet. Dabei können auch erhöhte Temperaturen (-25 bis +180 °C) angelegt werden, wie sie oft im technischen Bereich auftreten können. Auf Wunsch können die Schläuche mit Metall-Fittings, komplett montiert, ausgerüstet werden um die Montage zu erleichtern. Er ist ab Lager in Innendurchmessern von 6 bis 20 mm Innendurchmessern lieferbar.

PUR-Schläuche im Mineralöl Bereich

Aus unserem umfangreichen Sortiment an Polyurethan-Schläuchen eignen sich einige Modelle besonders für die Anwendung mit Mineralölen. Von den über 35 PUR-Schläuchen in unserem Sortiment bieten sich die folgenden besonders für diese Anwendung an:

Chemieschläuche aus Polyurethan

Der PUR-Chemie- und Druckschlauch hält maximalen Betriebsdrücken bis zu 10 bar stand. Sowohl die flexible Druckluftversorgung an Druckluftwerkzeugen und Montagebändern, Pneumatik, Automation, Automobilindustrie, Mess- und Regeltechnik, Chemietechnik, Apparatebau und Maschinenbau als auch die Zuleitung von Mineralöl-Produkten entsprechen dem Anwendungsbereich dieses Schlauchtyps. Sowohl die sehr gute Knickfestigkeit als auch die hohe Elastizität sprechen für dieses Produkt. Mit diesem Leistungsportfolio ist der Mineralölschlauch sehr vielseitig einsetzbar.

Der PUR-Chemie- und Industrieschlauch - High-Flexible ist eine Weiterentwicklung mit Schwerpunkt auf hohe Flexibilität und Langlebigkeit. Auch dieser Chemieschlauch wird in Prozess- und Chemietechnik, Mess- und Regeltechnik sowie Maschinenbau eingesetzt. Besonders für Kälteanwendungen wurde darauf geachtet, dass die Kälte-Flexibilität auch im Bereich um -40 °C erhalten bleibt. Auch eine Versprödung bei diesen Temperaturen ist nicht zu beobachten. Die außerordentliche Zähigkeit zeigt sich in der bemerkenswerten Reißdehnung (DIN 53504-S2). Diese wurde mit 910 % gemessen. Auch bei den maximalen Betriebsdrücken schlägt sich diese Beobachtung nieder. Je nachdem welcher Innendurchmesser gewählt wird sind maximale Betriebsdrücke von 6 bis 23 bar möglich.

An Stelle der parallelen Nutzung von zwei hydraulischen Leitungen bietet sich die Verwendung eines Lumenschlauchs an – auch Duo-Schlauch genannt. Der PUR-Spiral-Doppellumen-Chemieschlauch zeichnet sich durch beste elastische Eigenschaften und höchste Flexibilität aus und dies auch bei niedrigen Temperaturen (-40 °C). Mit einer Shore-Härte A von 85° (gemäß DIN 53505) ist er außerordentlich reißfest und für harte Umgebungen vorbereitet. Nicht nur gegen Schläge, Quetschungen und Reibung, sondern auch gegenüber Witterungseinflüssen und Ozon zeigt sich dieser Spezialschlauch als sehr beständig. Er ist nach CETOP-Norm kalibriert und gegenüber einer großen Auswahl an Chemikalien resistent, beispielsweise Benzin, Cyclohexan, Dieselöl, Isooctan, Kerosin sowie wässrigen Salzlösungen. Die Arbeitstemperatur ist mit -40 °C bis +80 °C angegeben. Kurzfristig kann der Schlauch auch Temperaturen von bis zu +120 °C ausgesetzt werden ohne Schaden zu nehmen.

Die PUR-Lumenschläuche - 2 Lumen, kalibriert zeichnen sich durch höchste Elastizität aus und dies auch bei Temperaturen von -40 °C. Kleinste Biegeradien sind gesichert, ebenfalls hohe Knicksicherheit. Der Werkstoff ist gegenüber Benzin, Cyclohexan, Dieselöl, Isopropan und Kerosin beständig. Die Shore-Härte A liegt bei 98° gemäß DIN 53505. Die Temperatur in der Anwendung sollte zwischen -35 °C und +60 °C liegen. Kurzfristig können auch bis +80 °C toleriert werden. Der Betriebsdruck des kalibrierten Schlauches liegt je nach Dimensionierung bei 6 bar bis 18 bar (bei +20°C). Die Alternativen mit 3 und 4 Lumen, der PUR-Lumen-Chemieschlauch - 3 Lumen, kalibriert sowie der PUR-Lumen-Chemieschlauch - 4 Lumen, kalibriert zeigen ähnliche mechanische und chemische Eigenschaften und eignen sich für die gleichen Anwendungen wie das 2-Lumige Modell. Die Mineralölschläuche mit mehreren Lumen sind im Standard-Sortiment in Abschnitte zu 5 oder 15 m ab Lager erhältlich.

Auch der PUR-Chemie- und Pneumatikschlauch – leitfähig ist hervorragend als Mineralölschlauch geeignet. Von unseren Kunden wird dieser Mineralölschlauch vornehmlich im Motorenbau, dem Maschinenbau, der Mess- und Regeltechnik sowie der Vakuumtechnik eingesetzt. Und speziell dort wo die Vermeidung von statischer Aufladung zwingend notwendig ist findet er sich wieder. Die Eignung für den Einsatz im explosionsgeschützten Bereich gemäß Richtlinie 94/9/EG (ATEX) liegt vor. Die Oberfläche wurde so behandelt, dass ein Widerstand <106 Ohm erreicht wird. Eine gute chemische Resistenz zeigt das Schlauchmaterial gegenüber Benzin, Cyclohexan, Dieselöl, Isooctan und Kerosin. Um eine Konnektivität mittels Steckanschlüssen zu ermöglichen ist der Außendurchmesser des Chemieschlauches kalibriert.

Weitere aus Polyurethan gefertigten Schlauchwaren

Der PUR-Kraft- und Schmierstoffschlauch ist ein dickwandiger, flexibel-elastischer Mineralölschlauch, der vornehmlich zum Fördern von Ölen, flüssigen Brenn- und Schmierstoffen in Labor-, Technikums- und Industrieanlagen verwendet wird. Durch die dicken Wände zeigt er sich als extrem Abrieb- und Reißfest. Auch unter Witterungsbedingungen ist der Werkstoff alterungs- und witterungsbeständig. Chemisch beständig gegenüber Benzinen, Bitumen, Kerosin, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Mineralölen, Schmierstoffen, kurzzeitig auch gegenüber aromatischen Kohlenwasserstoffen ist dieses Modell im Temperaturbereich von -40 bis +79 °C, kurzzeitig auch +93 °C geeignet. Die Verwendung mit halogenierten Lösungsmitteln, Wasser und wässrigen Lösungen muss vermieden werden. Der gelb eingefärbte Mineralölschlauch entspricht den Anforderungen der FDA 21 CFR §177.1680 und §177.2600.

Der PUR/LDPE-Doppelmantel-Hochdruckschlauch und die Zwillingsschlauch-Variante sind Hochdruck-Hydraulikschläuche für schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten auf Phosphat-Ester-Basis, Flüssigkeiten auf Mineralöl- und Glykolbasis, mineralische Schmierstoffe, Kühlmittel sowie Wasser bis +70 °C. Aufgebaut aus Polyurethan (Innenseele), einem Synthetikfasergeflecht und einer robusten LDPE-Außenseite zeigt sich eine hohe mechanische Festigkeit kombiniert mit einer ausgezeichneten Verschleißfestigkeit. Wenn zwischen -54 bis +100 °C verwendet können maximale Betriebsdrücke von bis zu 207 bar beaufschlagt werden.

Transparente Schlauchwerkstoffe für Mineralöl: TYGON® und PVC

Heute einer der wichtigsten Kunststoffe ist PVC unglaublich vielfältig in seiner Verwendbarkeit. Dies zeigt allein das Sortiment an PVC-Schläuchen mit über 50 Modellen. Die günstige Ökonomie der PVC-Herstellung und viele Möglichkeiten zur gezielten Einflussnahme bei der Synthese auf seine physikalisch-chemischen Eigenschaften haben das Erschließen von Anwendungsfeldern für diesen Kunststoff stark gefördert. So können je nach Rahmenbedingungen der Synthese unterschiedlichste PVC-Sorten hergestellt werden. Zum Beispiel PVC-U (Hart-PVC) oder PVC-P (Weich-PVC).

Für die präzise Dosierung von Reagenzien in der Mikro-Analytik sowie Mikro-Prozesskontrolle wurde der PVC-Mikro-Pumpenschlauch für Kraftstoffe konzipiert. Von 0,13 mm Innendurchmesser beginnend ist dieser Mineralölschlauch für feinste Pumpleistungen eine gute Wahl. Der PVC-Mikro-Pumpenschlauch für Kraftstoffe wird unter Verwendung einer speziell hierfür entwickelten Polyvinylformulierung hergestellt. Die Produktion entspricht den Bestimmungen der US Federal Standard 209 B, Luftreinheitsklasse 10000. Somit können viele Medien problemlos gefördert werden. Ergebnis ist eine hohe Extraktions- und Quellbeständigkeit gegenüber Kraftstoffen. Der Kraftstoffschlauch ist gelb eingefärbt um Verwechslungen mit anderen Schläuchen zu vermeiden und kann zwischen -32 und +60° C sicher verwendet werden. Gegenüber Sauerstoff und Ozon erweist sich das Material als nahezu inert, wie viele PVC-Schläuche.

Ein biegsames und widerstandsfähiges Material, alterungsbeständig, abriebfest, robust und drucksicher wird zur Produktion des PVC-Benzin- und Ölschlauchesverwendet. Er ist beständig gegen mineralische Öle, Fette, Benzin, Dieselkraftstoff und andere aliphatische Kohlenwasserstoffverbindungen, auch Ethanol, bei +20°C. Mit einer Shore-Härte A von 76° (gem. DIN 53505) ist der Mineralöl- und Dieselschlauch mechanisch belastbar und gleichzeitig flexibel und biegsam. In 13 Größen von 2 bis 24 mm Innendurchmesser ist dieses Produkt lieferbar.

Mikroschläuche aus TYGON® für Peristaltikpumpen liegen in drei Formen vor: Als TYGON®-Pumpenschlauch mit 2 Stoppern, als TYGON®-Pumpenschlauch mit 2 Stopper für Kraft- und Schmierstoffe und als TYGON®-Pumpenschlauch mit 3 Stopper. Bei allen Varianten beträgt der Stopper Abstand standardmäßig 152mm. Die Schläuche sind alle gut beständig gegen Säuren und Laugen und im pH-Spektrum von 1 bis 10. Außerdem sind sie bei +121 °C autoklavierbar und so für viele Bereiche wiederverwendbar. Zusätzlich gegen Kohlenwasserstoffe wie Benzin, Öle und Kerosine gehärtet wurde der TYGON®-Pumpenschlauch mit 2 Stopper für Kraft- und Schmierstoffe. Zur besseren Unterscheidung zu den beiden anderen Modellen ist er wie für die meisten Kraftstoffschläuche üblich gelb eingefärbt.

Ein Spezialschlauch für Kraft- und Schmierstoffe, für bleihaltiges oder bleifreies Benzin (mit oder ohne Additive wie Bor, Tricresylphosphat oder Mangan) ist der TYGON®-Kraft- und Schmierstoffschlauch. Auch gut geeignet für Kerosin, Heizöl, Schneidflüssigkeiten und Kühlmittel auf Glykolbasis. Nicht geeignet für starke Basen und Säuren sowie Nahrungsmittel, Getränke und Pharmazeutika. Der Mineralölschlauch weist eine lange Lebensdauer auf, da er weder altert noch oxidiert, und ist weniger durchlässig als Gummi, da das Material dichter ist. Die glatte, polierte Innenwand vermindert die Ablagerung von Schwebstoffen. Durchscheinend, weich und flexibel (Shore-Härte A: 57° gem. ASTM D2240) kann dieser Mineralölschlauch einfach auch in engen Bereichen verbaut werden so lange der Temperaturbereich von -10 bis +74 °C eingehalten wird.

Die Spitzenklasse an chemischer Stabilität: PTFE-Schläuche

Das hochfluorhaltige Polytetrafluorethylen ist nahezu universell chemisch beständig. Aber auch die mechanischen Eigenschaften dieses Werkstoffes können sich sehen lassen. So sind Biegsamkeit und Temperaturbeständigkeit sehr gut. Besonders beim Transport von wässrigen Medien stellt die starke Hydrophobizität von PTFE ein interessantes Merkmal dar. PTFE-Schläuche werden in verschiedenen Ausführungen angeboten.

PTFE-Schläuche und Mineralölprodukte

Für Anwendungen mit maximalen Betriebsdrücken bis zu 265 bar führt kein Weg am PTFE-Hochdruckschlauch vorbei. Die Variante mit verstärkter Wandung kann sogar bis zu 300 bar maximalem Betriebsdruck widerstehen. Dieses Modell besteht aus einem FDA konformen PTFE-Innenschlauch und einer Edelstahlumflechtung (AISI 304/305). Standardmäßig wird er ohne Anschlüsse geliefert. Eine Anpassung an Kundenwünsche ist jedoch möglich. Sowohl bei Raumtemperatur als auch bei erhöhten Temperaturbereichen (-60 bis +260 °C) kann dieser Mineralölschlauch eingesetzt werden. Eine Nutzungseinschränkung besteht allerdings für Hochdruckgase über 130 bar. Das Innenmaterial bietet höchste Gasdichte unter Erhalt all der sonstigen Vorzüge, wie Temperaturbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Oberflächenbeschaffenheit.

Ein wirklicher Allrounder unter den Mineralölschläuchen ist der PTFE-Chemieschlauch – Standard. Dieser wird vielseitig eingesetzt unter anderem in der chemischen Verfahrenstechnik, der Mikroelektronik, der Analysentechnik, der Prozesstechnik, der Lebensmitteltechnologie, der Batterietechnologie sowie der Medizintechnik. Besonders für die Förderung aggressiver flüssiger Chemikalien (Säuren, Laugen, Salzlösungen, und Lösungsmitteln) auch unter erhöhten Temperaturen (-200 bis +260 °C, kurzzeitig +280 °C) wird dieser Chemieschlauch immer wieder verwendet. Ein spezielles Anwendungsfeld ist die HPLC-Technik. Hier kommen zusätzlich zu den bereits genannten Eigenschaften die ausgezeichnete Schlagzähigkeit, Druckbeständigkeit und Biegsamkeit zum Tragen. Die nachgewiesene Abwesenheit von Weichmachern, Latex und Silikon ist selbstverständlich ebenso ein entscheidendes Argument für dieses Schlauchmodell wie die sehr hohe Gasdichtigkeit. RCT bietet diesen Mineralölschlauch in einer üppigen Auswahl an Dimensionierungen von 0,3 bis 50 mm Innendurchmesser an.

Wellrohre aus Polytetrafluorethylen

Reichelt Chemietechnik bietet vier Wellrohre aus PTFE an: das Standard PTFE-Wellrohr, das PTFE-Wellrohr mit glatter Innenwand, das PTFE-Wellrohr mit glatten Enden, ein PTFE-Wellschlauch mit Ummantelung und das PTFE-Antista-Wellrohr. Alle Modelle sind vollständig aus PTFE gefertigt. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede zwischen den Ausführungen.

Das Standard PTFE-Wellrohr ist ein universal einsetzbarer Mineralölschlauch für Mikroelektronik, Pharmazeutische Industrie, Halbleitertechnik, Nahrungsmittelindustrie, Chemische Industrie und Biotechnologie. Der Werkstoff ist gegenüber fast allen organischen sowie anorganischen Flüssigkeiten und Gasen inert, frei von Weichmachern, Latex und Silikon. Der große Temperaturbereich von -65 bis +260 °C sowie die hohe Alterungsbeständigkeit und die Verfügbarkeit in zehn unterschiedlichen Innendurchmessern machen dieses Modell bei Anwendern sehr beliebt.

Für den Transport von reinsten Medien konzipiert wurde das PTFE-Wellrohr mit glatter Innenwand. Hierbei wurde die Innenseite des Wellrohres so behandelt, dass eine noch glattere und damit inertere Oberfläche entsteht, ohne Wellrohrstruktur. Für diese Ausführung können passende Verschraubungen aus PVDF mit Außengewinden verwendet werden, um den Wellschlauch an bestehende Systeme anzuschließen. Der Mineralölschlauch ist FDA-konform, ADI frei, ohne Phthalate und damit physiologisch unbedenklich.

Das PTFE-Wellrohr mit Ummantelung wird verwendet in der Pharmaindustrie, der Lebensmittelindustrie sowie in der Petrochemie. Durch die schräg gewellte PTFE-Innenseele erhält der Mineralölschlauch eine sehr hohe Flexibilität, die sich in kleinsten Biegeradien von mindestens 40 mm zeigt. Das PTFE-Material ist gegenüber anorganischen und organischen Medien beständig und antiadhäsiv. Des Weiteren erfüllt die Innenseele die Anforderungen der FDA. Der Außenmantel aus EPDM ist abriebfest und elektrisch leitend sowie schwer entflammbar. Die Beständigkeit gegenüber UV- und Ozon ist ebenfalls gegeben. Als Druckträger dient ein hochtemperaturbeständiges Aramidgeflecht, das eine Druckstabilität bis 16 bar gewährleistet. Die Verwendung in einem Temperaturbereich zwischen -20°C bis +150 °C kann problemlos erfolgen.

Das PTFE-Atista-Wellrohr besteht aus einem gegen Elektrostatik entwickeltes Spezial-Fluorpolymer-Compound für die Halbleitertechnik. Das Material ist mit 25 % Kohlepulver gefüllt (legiert) wodurch der Ableitwiderstand auf <106 Ohm/m gesenkt werden konnte. Bedingt durch die Materialmodifikation ist die chemische Beständigkeit des virginalen PTFE leicht reduziert. Bei besonders kritischen Medien sollte ein Vorversuch gemacht werden. Temperaturen zwischen -200 °C bis +260 °C sind mit dem Mineralölschlauch kein Problem.

Weitere Werkstoffe und Mineralölschläuche 

Der PP-Schlauch – kalibriert ist ein harter Kunststoffschlauch, der von unseren Kunden in den Bereichen Prozesschemie, Verfahrenstechnologie, Wasseraufbereitung, Wärmeaustauscher, Schutz- und Isolierleitungen zur Anwendung gebracht wird. Die Toleranz des Außen-Ø der fünf verfügbaren Größen liegt bei ±0,10 mm. Mit einem maximalen Betriebsdruck von bis zu 33 bar können auch Druckanwendungen mit diesem kalibrierten Mineralölschläuchen betrieben werden. Neben der guten chemischen Beständigkeit liegt die Zertifizierung nach FDA 21 CFR 177.1520 und damit die Lebensmitteltauglichkeit vor. Die Shore-Härte D liegt bei 72° (DIN 53505) und der Temperaturbereich zwischen -25 bis +90 °C, kurzzeitig auch +120 °C. Polypropylen zeichnet sich durch eine gute chemische Beständigkeit aus und ist mechanisch robust.

Der PEEK-Hochdruck-Kapillarschlauch - unifarbig ist je nach Dimensionierung druckstabil bis 420 bar (Innendurchmesser 0,13 mm). Dabei auch physiologisch völlig unbedenklich und biokompatibel. Somit besteht bei diesem Mineralölschlauch die Möglichkeit der Anwendung im bioanalytischen Bereich und der HPLC. Der Kapillarschlauch ist im Temperaturbereich von -40 bis +250 °C stabil und kann kurzzeitig auch bei bis zu +300 °C verwendet werden ohne eine negative Beeinflussung zu befürchten. Der PEEK-Schlauch ist mit gleichen Eigenschaften auch mit unterschiedlicher Markierung auf der Außenseite erhältlich: PEEK-Hochdruck-Kapillarschlauch - gestreift.

RCT empfiehlt für den Transport von Mineralölprodukten auch den HDPE-Chemieschlauch und den HDPE-Chemieschlauch - kalibriert. Beide Modelle werden gerne im Apparatebau, der Verfahrenstechnik, der Gastechnik und eben der Chemietechnik eingesetzt. Gute mechanische Festigkeit und hohe Reißdehnung sowie Zähigkeit sind hier ebenfalls von Vorteil. Polyethylen gehört ebenso wie Polypropylen zu den Polyolefinen. PE-Schläuche weisen ähnliche Eigenschaften wie PP-Schläuche auf. In schwarzer Farbgebung ist das modifizierte HDPE auch UV stabil und wird an Standorten mit Sonnenexposition bevorzugt eingesetzt. Die kalibrierte Variante ist nach Vorgaben der FDA 21 CFR §177.1520 hergestellt und zertifiziert. Je nach Innendurchmesser kann dieser Mikroschlauch Betriebsdrücke von bis zu 33 bar tolerieren.

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Im Sortiment der Reichelt Chemietechnik finden Sie nicht nur Mineralölschläuche für Ihre Anwendung, sondern auch viele weitere Schlauchausführungen sowie passendes Zubehör, wie Werkzeuge zum Bearbeiten der Schläuche, Schlauchverbinder, Absperrhähne und Durchflussmesser.

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Spezialisierte Schläuche zum Transport von Mineralölen Die chemischen sowie physikalischen Eigenschaften von Medien, die durch Schläuche gefördert werden, bedingen die geforderten... mehr erfahren »
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Spezialisierte Schläuche zum Transport von Mineralölen

Die chemischen sowie physikalischen Eigenschaften von Medien, die durch Schläuche gefördert werden, bedingen die geforderten Eigenschaften der gewählten Schlauchmaterialien. Bei Mineralölschläuchen muss zentral eine Beständigkeit gegenüber unpolaren aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen gegeben sein. Aus dieser Forderung lassen sich die geeigneten Werkstoffe ableiten. In unserem umfangreichen Sortiment finden Sie Produkte für Kraftstoffe aus den folgenden Schlauchmaterialien an:

  • TYGON®
  • PVC (Polyvinylchlorid)
  • PUR (Polyurethan)
  • FPM (Fluorkautschuk)
  • NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Nitrilkautschuk)
  • PTFE (Polytetrafluorethylen)
  • HDPE (Polyethylen, hart, hohe Dichte)
  • PEEK (Polyether-Etherketon)
  • PP (Polypropylen)

Hierbei zählen die drei letztgenannten Werkstoffe eher zu den Exoten bei Mineralölschläuchen.

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR): Elastisch und robust

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder NBR-Kautschuk ist ein gummiartiges Elastomer, das Temperaturen zwischen -30 bis +120 °C und zahlreichen Lösungsmitteln wie Alkoholen und auch unpolaren organischen Lösungsmitteln gegenüber inert ist. Daher verwundert es nicht, dass NBR der am häufigsten verwendete Werkstoff ist, wenn es um die Produktion von Mineralölschläuchen geht. Einen Überblick über das gesamte Angebot von über 28 unterschiedlichen NBR-Schläuchen erhalten sie hier.

NBR-Doppelmantelschläuche für Mineralöle und Kraftstoffe

Für industrielle Anwendungen kommt zu den Anforderungen an den Schlauch neben der chemischen Beständigkeit meist noch die Druckstabilität dazu. Dann ist ein einwandiger Schlauch aus NBR meist überfordert. Der NBR-Doppelmantel-Industrieschlauch besteht hingegen aus einer NBR-Innenseele, zwei synthetischen Gewebeeinlagen und einer Ummantelung aus Chloroprenkautschuk (CR). Mit diesem Aufbau können maximale Betriebsdrücke von bis zu 60 bar erzielt werden. Das Produkt ist mit metrischen und zölligen Abmaßen lieferbar, die sich ansonsten nicht in ihren technischen Eigenschaften unterscheiden. Der akzeptable Temperaturbereich liegt bei diesem Modell bei -40 bis +100 °C.

Der NBR Doppelmantel Saug- und Druckschlauch ist wie viele andere Mineralölschläuche in einem Mehrschichtensystem aufgebaut. Eine Übersicht über alle Doppelmantelschläuche im Sortiment von RCT finden sie unter diesem Link. Innen aus NBR und Außen aus Chloroprenkautschuk gefertigt werden beide Materialien von mindestens zwei Rayoncordgewebelagen sowie einer Stahldrahtspirale unterstützt. Durch diese Spirale wird zusätzliche Formstabilität erreicht, die in Vakuumanwendungen zwingend notwendig ist. Tests haben eine Verwendbarkeit bis zu einem Unterdruck von 800 mbar (bis ID 125 mm) und 600 mbar (ab ID 150 mm) nachgewiesen. Der nutzbare Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +80 °C, kurzzeitig können bis zu +100 °C angelegt werden ohne den Druckschlauch zu beschädigen.

Der NBR-Doppelmantel-Heißgutschlauch ist als Mineralölschlauch wiederum nicht gegen allzu hohe Druckbelastungen gefeit. Hier sollten maximal 8 bar Betriebsdruck anliegen um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Dieser aus NBR und Chloropren-Kautschuk bestehende Doppelmantelschlauch ist auf Robustheit ausgelegt. Bei hoher Flexibilität und guter Abriebfestigkeit zeigt dieses Modell eine bemerkenswerte Temperaturstabilität von bis zu +180 °C, kurzfristig auch bis +220 °C. Dabei zeigt er über den gesamten genannten Temperaturbereich beste Mineralölbeständigkeit.

Der NBR-Hochdruck-Doppelmantelschlauch – Textilgeflecht ist bei Raumtemperatur beständig gegenüber Flüssigkeiten auf Mineralöl- und Glykolbasis, Kraftstoffen, Schmiermitteln, Motorschmierölen, Dieselkraftstoffen, pflanzlichen und tierischen Ölen, Silikonen, verdünnten Säuren und Basen. Der aus chlorsulfoniertem Polyethylen bestehende Außenmantel zeichnet sich durch gute Abriebfestigkeit, Wärmebeständigkeit, hohe Flammwidrigkeit sowie beste Ozon-, Alterungs- wie auch Witterungsbeständigkeit aus. Sein Temperaturbereich von -40 bis +125 °C, kurzzeitig auch bis +140 °C, ermöglicht den Einsatz als Heißwasserschlauch, aber auch als Kraftstoffschlauch wird er eingesetzt. Konstruktionsbedingt können je nach Durchmesser Betriebsdrücke von bis zu 145 bar angelegt werden. Damit gehört dieses Produkt zu den Hochdruckschläuchen.

Eine noch höhere Druckstabilität bietet nur noch der NBR-Hochdruck-Doppelmantelschlauch – Stahldrahtgeflecht. Bis auf die Verwendung eines Stahldrahtgeflechts anstelle eines Textilgeflechts sind die technischen Eigenschaften dieses Mineralölschlauchs ähnlich. Bis zu 400 bar in der Spitze verträgt die mit Stahlgewebe verstärkte Schlauchtype. Die Produktion und Spezifikation entspricht den Normen DIN EN 853, DIN 20021, SAE100 R1AT (1SE) und SAE100 R2AT (2SE).

Chemieschläuche aus NBR

Durch hervorragende gummielastische Eigenschaften und bemerkenswerte mechanische Belastbarkeit zeichnet sich der NBR-Industrie- und Chemieschlauch aus. Hierbei handelt es sich um einen schwarz gefärbten Vollmaterialschlauch, der wie viele andere NBR-Schläuche vorzugsweise zum Transport von Kraftstoffen und Ölen verwendet wird. Mit einer Shore-Härte A 70° (gemäß DIN 53505), einem maximalen Betriebsdruck zwischen 4,5 bar und 7 bar sowie einem Temperaturbereich von -30°C bis +110 °C eignet sich dieser Niederdruckschlauch für fast jede denkbare Anwendung. Dieser Mineralölschlauch ist einer der vielfältigsten im gesamten Portfolio von Reichelt.

Der schwarze NBR-Chemieschlauch zeigt hervorragende mechanische gummielastische Eigenschaften, auch bei extremen Biegegraden. Gekoppelt mit einer sehr guten Abriebfestigkeit und einer sehr guten Wärmebeständigkeit ist dieser Mineralölschlauch eine langlebige Alternative zum Transport von aggressiven chemischen Substanzen. Die Verwendung ist in einem Temperaturbereich von -20 bis +10 0°C problemlos möglich sein. Von 3 bis 25 mm Innendurchmesser ist dieser Chemieschlauch in über 50 Varianten erhältlich.

Als starrer und äußerst robuster Chemieschlauch gilt der NBR/PVC-Saug- und Druck-Universal-Chemieschlauch. Der Schlauchkörper baut sich aus einem NBR/PVC-Compound und einer darin eingebetteten Stahldrahtspirale auf. Dieser Aufbau ermöglicht einen maximalen Betriebsdruck von 5 bis 8 bar bei +20 °C, je nachdem welche der vier Dimensionierungen betrachtet wird. Der Mineralölschlauch ist ebenfalls vakuumfest bis 0,8 bar (bei +20 °C).

Zu den Kraftstoff- und Benzinschläuchen zählt der NBR-Antista-Tankwagen- und Chemieschlauch. Verwendet wird dieses Produkt als Tankwagenschlauch, als Tankstellenschlauch an der Zapfsäule oder in der Prozesstechnik als Mineralölschlauch. Das die Außenseite bildende NBR/SBR-Compound ist elektrisch leitend (R <106 Ohm) und damit antistatisch ausgerüstet. Ebenso zeichnet sich das Material durch beste Abriebfestigkeit, Alterungs- und Witterungsbeständigkeit aus und kann besonders auch bei Temperaturen im negativen Bereich (-50 bis +70 °C) eingesetzt werden. Durch den robusten Aufbau besteht eine Vakuumfestigkeit bis 800 mbar und eine Druckfestigkeit (maximaler Betriebsdruck) von bis zu 10 bar.

Mit Druck ans Ziel, Mineralöl auf der Reise

Universell einsetzbar in Verfahrens-, Chemie- wie auch Prozesstechnik, ist der NBR-Industrie-Saug-und Druckschlauch ein geschätzter Mineralölschlauch zum Transport von organischen Flüssigkeiten aller Art. Sowohl die chemische Beständigkeit (Lösungsmittel, Lacke, Wasser- und Dispersionsfarben, Mineralölprodukte, Alkohole, Aldehyde, Ester und Ketone) als auch die gute Alterungs- und Witterungsbeständigkeit zeichnen diesen Druckschlauch aus. Die Innenseele (NBR) ist ebenso elektrisch leitend ausgerüstet wie die Außenseele (NBR-PVC-Spezialmischung) um statische Aufladungen auszuschließen. Die dazwischen integrierte Stahlspirale und ein Textilgeflecht sichern sowohl Druck- als auch Vakuumstabilität mit einem Betriebsdruck von -0,9 bis 16 bar. Zwischen -20 °C und +80 °C, kurzfristig auch +100 °C, besteht kein Risiko der Materialermüdung oder Degradation. Zehn unterschiedliche Innendurchmesser von 9 bis 100 mm bieten für jede Anwendung die passende Skalierung.

Ein bis 20 bar druckstabiler und fast unverwüstlicher Mineralölschlauch ist der NBR-Niederdruckschlauch – metallisch. Der verzinkte Metallmantel legt sich wie eine Rüstung um das NBR-Material und schützt diesen optimal gegen Abknicken, Quetschen und Abklemmen. Die Innenseele ist beständig gegenüber Flüssigkeiten auf Mineralöl- und Glykolbasis, Schmiermitteln, pflanzlichen sowie tierischen Ölen, Silikonen, verdünnten Säuren und Basen bei Raumtemperatur, Druckluft und selbstverständlich Kühlwasser. Acht unterschiedliche Durchmesser liegen bei RCT auf Lager. Eine Modifizierung dieses Modells ist der NBR-Niederdruckschlauch - metallisch, mit Einlage. Um die Textileinlage verstärkt kann dieser Kraftstoffschlauch maximale Betriebsdrücke von bis zu 30 bar aufnehmen.

Der NBR-Farbspritzschlauch ist ein Niederdruckschlauch mit kleinen Nennweiten. Speziell die Eignung für Alkydharzlacke, Dispersionsfarben, Spirituslacken und Polyesterlacke sei hier erwähnt. Da viele Farben und Lacke leicht entzündlich sind wurde dieser Farbspritzschlauch antistatisch ausgerüstet (Leitfähigkeit innen und außen, R <106Ohm). Durch die Verwendung eines Textilgeflechtes kann ein maximaler Betriebsdruck von 25 bar bei +20 °C angelegt werden.

Der NBR/CSM-Hochdruckschlauch ist ein Nitrilschlauch für flüssige Medien auf Mineral- und Glykolbasis, mineralische und pflanzliche Schmierstoffe, Druckluft, Kühlwasser, Motorschmieröle, HD-Öle, Dieselkraftstoffe und mehr. Bis zu 145 bar Druckstabilität werden durch zwei bzw. drei spezielle Textilgeflechte im Schlauchmaterial erreicht. Die Druckstabilität ist geprüft und der Mineralölschlauch entspricht damit der DIN EN 854 und DIN 20021. Dieses Produkt ist in 19 unterschiedlichen Innendurchmessern von 4,8 bis 50,8 mm verfügbar. Weitere Hochdruckschläuche finden sie in unserem Onlineshop.

Öl- und Kraftstoffspezifische Schläuche

Über 28 verschiedene Antistatikschläuche bietet RCT Online an. Die als Mineralölschlauch geeigneten Ausführungen sind hier beschrieben. Der NBR-Saug -und Druck-Öl- und Benzinschläuche - antistatisch ist für Maximaldrücke von 10 bar (bei +20 °C) bei Anwendungen in der Prozess-, Betriebs- oder Chemietechnik konzipiert. Er ist beständig gegenüber Mineralölprodukten mit einem maximalen Anteil aromatischer Verbindungen von 50 % und kann somit auch zur Förderung von Biodiesel verwendet werden. Durch die Integration einer Stahldrahtspirale in das Schlauchmaterial ist die Vakuumstabilität bis 800 mbar gegeben. Auch hier besteht nur die Innenseele aus NBR. Die Außenseite wurde aus abriebfestem Chloropren-Kautschuk gefertigt, das einen hohen Flammwiderstand aufweist. Das Material ist zwischen -20 °C und +85 °C temperaturstabil und toleriert kurzfristig auch +110 °C. Der NBR-Saug- und Druck-Öl- und Benzinschlauch – antistatisch ist in vier Innendurchmessern von 25 bis 50 mm lieferbar und mit einem Ableitwiderstand von <106Ohm antistatisch ausgerüstet.

Der NBR-Öl- und Benzin-Druckschlauch – antistatisch ist ein Nitrilschlauch, der für Drücke von 25 bar (bei +20 °C) ausgelegt ist. Er dient dem Fördern von Mineralölprodukten mit einem maximalen Anteil an aromatischen Verbindungen von bis zu 50 %. Dabei zeichnet sich das Material durch beste Abriebfestigkeit, Alterungs-, Witterungs- und Ozonbeständigkeit aus. Die Innenseele besteht aus Nitrilbutylkautschuk, der Außenmantel ist hierzu hingegen aus einem NBR/SBR-Compound gefertigt. Die Arbeitstemperatur wurde mit -40 °C bis +80 °C bestimmt. Der Kraftstoffschlauch ist selbstverständlich antistatisch ausgerüstet um eine Funkenbildung zu verhindern. Ein Ableitwiderstand <106Ohm verhindert dies sicher. Eine Weiterentwicklung dieser Variante ist der NBR-Öl- und Benzin-Druckschlauch mit selbstverlöschendem Außenmantel. In seinen Eigenschaften gleicht er sehr dem NBR-Öl- und Benzin-Druckschlauch antistatisch (Temperaturbereich, Druckstabilität) doch wurde hier die Außenseite so behandelt, dass im Brandfall das Schlauchmaterial selbstverlöscht. Eine Zertifizierung (gem. der Regelwerke SAE J 1527: 2004-A1 R1; ISO 7840: 2004-A1 CE; DIP 128405/MI/1 0474 R.I.N.A) wurde durchgeführt. Besonders eignet sich dieser Kraftstoffschlauch zum Transport von bleifreiem Kraftstoff und Benzin sowie E5 und Biodiesel.

Die NBR-Kraftstoffschläuche gemäß DIN 73379, Typ B, sind Niederdruckschläuche, die für Drücke im Bereich von 15 bar (bei +20 °C) im Motorenbau, der Automobil- und der Prozesstechnik entwickelt wurden. Selbstverständlich besteht eine Beständigkeit gegenüber den gängigen Kraftstoffen. Des Weiteren ist die Förderung von Schmierstoffen, tierischen Ölen, Kühlwasser aber auch verdünnten Säuren und Laugen möglich. Temperaturen zwischen -40 °C und +90 °C, kurzfristig auch +120 °C, toleriert der Fasspumpenschlauch problemlos. Entsprechend der Benennung erfüllt er natürlich die Anforderungen gem. DIN 73379 März 1982 Typ: B. Zwölf Größen in Längen zu entweder 5 oder 10 m bietet RCT an.

Zuletzt soll noch ein Mineralölschlauch präsentiert werden, der Mineralölprodukte mit einem maximalen Aromatenanteil bis 60 % und Biodiesel sowie E10 standhält. Es handelt sich hierbei um den NBR-Zapfstellenschlauch – antistatisch. Die antistatische Ausarbeitung (Kupferlitzen im Schlauchmantel) verhindert wirkungsvoll den Aufbau von statischer Spannung und verhindert effektiv Funkenbildung. Die Bestimmungen der Regularien EN 1360 - 2005 Typ 1 und TRbF131, Teil 2 § 5.5 werden selbstverständlich erfüllt. Bei Temperaturen von -25 bis +55 °C können Pumpvorgänge mit diesem Zapfstellenschlauch bis zu 16 bar sicher bewerkstelligt werden.

FKM bzw. FPM: Mineralöl und Kraftstofftransport mittels Fluorkautschuk-Schläuchen

Die Bezeichnung Fluorkautschuk mit dem technischen Kürzel FPM oder FKM steht als Sammelbegriff für die große Gruppe fluorhaltiger, kautschukähnlicher Polymere, die alle auf 1,1-Difluor-Ethylen CF2=CH2 als eine der monomeren Komponenten basieren. Die anderen geeigneten Komponenten sind unterschiedlicher chemischer Natur, sodass mit dem gebräuchlichen Terminus Fluorkautschuk kein eindeutig definiertes Produkt beschrieben ist. Gemeinsam ist den Fluorkautschuken allerdings die hohe und höchste chemische Stabilität gegenüber reaktiven Medien wie Säuren und Laugen. Dies ist ein Effekt des hohen Anteils an Fluor im Werkstoff. Neben Fluorkautschuk-Schläuchen gibt es noch weitere Fluorkunststoff-Schläuche, auch aus harten Kunststoffen wie PTFE, PFA oder PVDF.

Chemikalienresistente FPM-Schlauchwaren

Mineralölschläuche aus Fluorkautschuk finden sich in zwei verschiedenen Anwendungen: Als Chemieschlauch und als Pumpenschlauch. Die Chemieschläuche bei Reichelt zeichnen sich vor allem durch Ihre Flexibilität und wie der Name bereits sagt durch Ihre chemische Resistenz aus.

Solche Gummischläuche aus weichem Fluorkautschuk sind in drei Varianten mit unterschiedlichen Härten verfügbar:

  • High Flexible 60 mit einer Shore-Härte A von 60°
  • High Flexible 62 mit einer Shore-Härte A von 62°
  • High Flexible 75 mit einer Shore-Härte A von 75°

Die entsprechenden Arbeitstemperaturen werden mit -20 °C bis +200 °C benannt, kurzfristig können die Schläuche auch mit +250 °C beaufschlagt werden. Sie sind beständig gegenüber Kohlenwasserstoffen, mineralischen, pflanzlichen und tierischen Ölen, aromatischen sowie chlorierten Lösungsmitteln wie auch viele Säuren und Laugen. Neben der Flexibilität ist die Verfügbarkeit in sehr vielen Größen ein herausstechendes Merkmal dieser Mineralölschläuche. Der FPM-Chemieschlauch - Standard-Flexible 75 zum Beispiel ist in 50 Dimensionierungen zwischen 1 und 25 mm Innendurchmesser erhältlich.

Der FPM-Chemieschlauch – Glasgewebeumflechtung wurde für Anwendungen konzipiert, die eine hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit erfordern. Durch den Aufbau aus einem FPM-Innenteil und der Ummantelung mit Glasgewebe können von -20 bis +200 °C, kurzzeitig +300 °C, widerstanden werden.

Der FPM-Doppelmantel-Chemieschlauch besteht aus einer FPM-Innenseele und einem Chloropren-Kautschuk Außenmantel. Durch den Doppelmantel-Aufbau wird er sehr strapazierfähig und abriebfest. Dieser stabile Doppelmantelschlauch zeichnet sich durch sehr gute Chemikalienbeständigkeit sowie gute Ozon-, Alterungs- und Witterungsbeständigkeit aus. Lieferbar in sechs unterschiedlichen Durchmessern von 6 bis 19 mm findet dieser Doppelmantelschlauch Verwendung in der chemischen Industrie, Pharmaindustrie, Mineralölindustrie und Prozesstechnik. Drücke bis maximal 10 bar und Temperaturen von -20 und +120 °C toleriert der Mineralölschlauch problemlos dank einer Einlage von Polyestergewebe, das den Schlauchkörper stabilisiert.

Fluorkautschukschläuche für Pumpzwecke

Der FPM-Pumpenschlauch - zöllig ist aus einer hochwertigen "Masterflex-Formulierung" und mit höchstem Fluorgehalt gefertigt. Diese Spezialmischung sichert eine verbesserte chemische Beständigkeit. Die chemische Beständigkeit ist gegenüber Lösungsmitteln, Ölen, aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen gegeben. Eine überaus große Gasdichte gilt es an dieser Stelle zu erwähnen. Die Shore-Härte A liegt bei 64° (gemäß DIN 53505) und die zulässige Arbeitstemperatur zwischen -20 °C bis +200 °C, kurzfristig auch bis +250 °C.

Der FPM-Schlauch – stahldrahtumflochten ist ein durch die externe Stahldrahtschicht außerordentlich robuster Fluor-Schlauch. Dieses Modell wird in der chemischen Industrie, Pharmaindustrie, Mineralölindustrie und Prozesstechnik zum Transport flüssiger Medien verwendet. Dabei können auch erhöhte Temperaturen (-25 bis +180 °C) angelegt werden, wie sie oft im technischen Bereich auftreten können. Auf Wunsch können die Schläuche mit Metall-Fittings, komplett montiert, ausgerüstet werden um die Montage zu erleichtern. Er ist ab Lager in Innendurchmessern von 6 bis 20 mm Innendurchmessern lieferbar.

PUR-Schläuche im Mineralöl Bereich

Aus unserem umfangreichen Sortiment an Polyurethan-Schläuchen eignen sich einige Modelle besonders für die Anwendung mit Mineralölen. Von den über 35 PUR-Schläuchen in unserem Sortiment bieten sich die folgenden besonders für diese Anwendung an:

Chemieschläuche aus Polyurethan

Der PUR-Chemie- und Druckschlauch hält maximalen Betriebsdrücken bis zu 10 bar stand. Sowohl die flexible Druckluftversorgung an Druckluftwerkzeugen und Montagebändern, Pneumatik, Automation, Automobilindustrie, Mess- und Regeltechnik, Chemietechnik, Apparatebau und Maschinenbau als auch die Zuleitung von Mineralöl-Produkten entsprechen dem Anwendungsbereich dieses Schlauchtyps. Sowohl die sehr gute Knickfestigkeit als auch die hohe Elastizität sprechen für dieses Produkt. Mit diesem Leistungsportfolio ist der Mineralölschlauch sehr vielseitig einsetzbar.

Der PUR-Chemie- und Industrieschlauch - High-Flexible ist eine Weiterentwicklung mit Schwerpunkt auf hohe Flexibilität und Langlebigkeit. Auch dieser Chemieschlauch wird in Prozess- und Chemietechnik, Mess- und Regeltechnik sowie Maschinenbau eingesetzt. Besonders für Kälteanwendungen wurde darauf geachtet, dass die Kälte-Flexibilität auch im Bereich um -40 °C erhalten bleibt. Auch eine Versprödung bei diesen Temperaturen ist nicht zu beobachten. Die außerordentliche Zähigkeit zeigt sich in der bemerkenswerten Reißdehnung (DIN 53504-S2). Diese wurde mit 910 % gemessen. Auch bei den maximalen Betriebsdrücken schlägt sich diese Beobachtung nieder. Je nachdem welcher Innendurchmesser gewählt wird sind maximale Betriebsdrücke von 6 bis 23 bar möglich.

An Stelle der parallelen Nutzung von zwei hydraulischen Leitungen bietet sich die Verwendung eines Lumenschlauchs an – auch Duo-Schlauch genannt. Der PUR-Spiral-Doppellumen-Chemieschlauch zeichnet sich durch beste elastische Eigenschaften und höchste Flexibilität aus und dies auch bei niedrigen Temperaturen (-40 °C). Mit einer Shore-Härte A von 85° (gemäß DIN 53505) ist er außerordentlich reißfest und für harte Umgebungen vorbereitet. Nicht nur gegen Schläge, Quetschungen und Reibung, sondern auch gegenüber Witterungseinflüssen und Ozon zeigt sich dieser Spezialschlauch als sehr beständig. Er ist nach CETOP-Norm kalibriert und gegenüber einer großen Auswahl an Chemikalien resistent, beispielsweise Benzin, Cyclohexan, Dieselöl, Isooctan, Kerosin sowie wässrigen Salzlösungen. Die Arbeitstemperatur ist mit -40 °C bis +80 °C angegeben. Kurzfristig kann der Schlauch auch Temperaturen von bis zu +120 °C ausgesetzt werden ohne Schaden zu nehmen.

Die PUR-Lumenschläuche - 2 Lumen, kalibriert zeichnen sich durch höchste Elastizität aus und dies auch bei Temperaturen von -40 °C. Kleinste Biegeradien sind gesichert, ebenfalls hohe Knicksicherheit. Der Werkstoff ist gegenüber Benzin, Cyclohexan, Dieselöl, Isopropan und Kerosin beständig. Die Shore-Härte A liegt bei 98° gemäß DIN 53505. Die Temperatur in der Anwendung sollte zwischen -35 °C und +60 °C liegen. Kurzfristig können auch bis +80 °C toleriert werden. Der Betriebsdruck des kalibrierten Schlauches liegt je nach Dimensionierung bei 6 bar bis 18 bar (bei +20°C). Die Alternativen mit 3 und 4 Lumen, der PUR-Lumen-Chemieschlauch - 3 Lumen, kalibriert sowie der PUR-Lumen-Chemieschlauch - 4 Lumen, kalibriert zeigen ähnliche mechanische und chemische Eigenschaften und eignen sich für die gleichen Anwendungen wie das 2-Lumige Modell. Die Mineralölschläuche mit mehreren Lumen sind im Standard-Sortiment in Abschnitte zu 5 oder 15 m ab Lager erhältlich.

Auch der PUR-Chemie- und Pneumatikschlauch – leitfähig ist hervorragend als Mineralölschlauch geeignet. Von unseren Kunden wird dieser Mineralölschlauch vornehmlich im Motorenbau, dem Maschinenbau, der Mess- und Regeltechnik sowie der Vakuumtechnik eingesetzt. Und speziell dort wo die Vermeidung von statischer Aufladung zwingend notwendig ist findet er sich wieder. Die Eignung für den Einsatz im explosionsgeschützten Bereich gemäß Richtlinie 94/9/EG (ATEX) liegt vor. Die Oberfläche wurde so behandelt, dass ein Widerstand <106 Ohm erreicht wird. Eine gute chemische Resistenz zeigt das Schlauchmaterial gegenüber Benzin, Cyclohexan, Dieselöl, Isooctan und Kerosin. Um eine Konnektivität mittels Steckanschlüssen zu ermöglichen ist der Außendurchmesser des Chemieschlauches kalibriert.

Weitere aus Polyurethan gefertigten Schlauchwaren

Der PUR-Kraft- und Schmierstoffschlauch ist ein dickwandiger, flexibel-elastischer Mineralölschlauch, der vornehmlich zum Fördern von Ölen, flüssigen Brenn- und Schmierstoffen in Labor-, Technikums- und Industrieanlagen verwendet wird. Durch die dicken Wände zeigt er sich als extrem Abrieb- und Reißfest. Auch unter Witterungsbedingungen ist der Werkstoff alterungs- und witterungsbeständig. Chemisch beständig gegenüber Benzinen, Bitumen, Kerosin, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Mineralölen, Schmierstoffen, kurzzeitig auch gegenüber aromatischen Kohlenwasserstoffen ist dieses Modell im Temperaturbereich von -40 bis +79 °C, kurzzeitig auch +93 °C geeignet. Die Verwendung mit halogenierten Lösungsmitteln, Wasser und wässrigen Lösungen muss vermieden werden. Der gelb eingefärbte Mineralölschlauch entspricht den Anforderungen der FDA 21 CFR §177.1680 und §177.2600.

Der PUR/LDPE-Doppelmantel-Hochdruckschlauch und die Zwillingsschlauch-Variante sind Hochdruck-Hydraulikschläuche für schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten auf Phosphat-Ester-Basis, Flüssigkeiten auf Mineralöl- und Glykolbasis, mineralische Schmierstoffe, Kühlmittel sowie Wasser bis +70 °C. Aufgebaut aus Polyurethan (Innenseele), einem Synthetikfasergeflecht und einer robusten LDPE-Außenseite zeigt sich eine hohe mechanische Festigkeit kombiniert mit einer ausgezeichneten Verschleißfestigkeit. Wenn zwischen -54 bis +100 °C verwendet können maximale Betriebsdrücke von bis zu 207 bar beaufschlagt werden.

Transparente Schlauchwerkstoffe für Mineralöl: TYGON® und PVC

Heute einer der wichtigsten Kunststoffe ist PVC unglaublich vielfältig in seiner Verwendbarkeit. Dies zeigt allein das Sortiment an PVC-Schläuchen mit über 50 Modellen. Die günstige Ökonomie der PVC-Herstellung und viele Möglichkeiten zur gezielten Einflussnahme bei der Synthese auf seine physikalisch-chemischen Eigenschaften haben das Erschließen von Anwendungsfeldern für diesen Kunststoff stark gefördert. So können je nach Rahmenbedingungen der Synthese unterschiedlichste PVC-Sorten hergestellt werden. Zum Beispiel PVC-U (Hart-PVC) oder PVC-P (Weich-PVC).

Für die präzise Dosierung von Reagenzien in der Mikro-Analytik sowie Mikro-Prozesskontrolle wurde der PVC-Mikro-Pumpenschlauch für Kraftstoffe konzipiert. Von 0,13 mm Innendurchmesser beginnend ist dieser Mineralölschlauch für feinste Pumpleistungen eine gute Wahl. Der PVC-Mikro-Pumpenschlauch für Kraftstoffe wird unter Verwendung einer speziell hierfür entwickelten Polyvinylformulierung hergestellt. Die Produktion entspricht den Bestimmungen der US Federal Standard 209 B, Luftreinheitsklasse 10000. Somit können viele Medien problemlos gefördert werden. Ergebnis ist eine hohe Extraktions- und Quellbeständigkeit gegenüber Kraftstoffen. Der Kraftstoffschlauch ist gelb eingefärbt um Verwechslungen mit anderen Schläuchen zu vermeiden und kann zwischen -32 und +60° C sicher verwendet werden. Gegenüber Sauerstoff und Ozon erweist sich das Material als nahezu inert, wie viele PVC-Schläuche.

Ein biegsames und widerstandsfähiges Material, alterungsbeständig, abriebfest, robust und drucksicher wird zur Produktion des PVC-Benzin- und Ölschlauchesverwendet. Er ist beständig gegen mineralische Öle, Fette, Benzin, Dieselkraftstoff und andere aliphatische Kohlenwasserstoffverbindungen, auch Ethanol, bei +20°C. Mit einer Shore-Härte A von 76° (gem. DIN 53505) ist der Mineralöl- und Dieselschlauch mechanisch belastbar und gleichzeitig flexibel und biegsam. In 13 Größen von 2 bis 24 mm Innendurchmesser ist dieses Produkt lieferbar.

Mikroschläuche aus TYGON® für Peristaltikpumpen liegen in drei Formen vor: Als TYGON®-Pumpenschlauch mit 2 Stoppern, als TYGON®-Pumpenschlauch mit 2 Stopper für Kraft- und Schmierstoffe und als TYGON®-Pumpenschlauch mit 3 Stopper. Bei allen Varianten beträgt der Stopper Abstand standardmäßig 152mm. Die Schläuche sind alle gut beständig gegen Säuren und Laugen und im pH-Spektrum von 1 bis 10. Außerdem sind sie bei +121 °C autoklavierbar und so für viele Bereiche wiederverwendbar. Zusätzlich gegen Kohlenwasserstoffe wie Benzin, Öle und Kerosine gehärtet wurde der TYGON®-Pumpenschlauch mit 2 Stopper für Kraft- und Schmierstoffe. Zur besseren Unterscheidung zu den beiden anderen Modellen ist er wie für die meisten Kraftstoffschläuche üblich gelb eingefärbt.

Ein Spezialschlauch für Kraft- und Schmierstoffe, für bleihaltiges oder bleifreies Benzin (mit oder ohne Additive wie Bor, Tricresylphosphat oder Mangan) ist der TYGON®-Kraft- und Schmierstoffschlauch. Auch gut geeignet für Kerosin, Heizöl, Schneidflüssigkeiten und Kühlmittel auf Glykolbasis. Nicht geeignet für starke Basen und Säuren sowie Nahrungsmittel, Getränke und Pharmazeutika. Der Mineralölschlauch weist eine lange Lebensdauer auf, da er weder altert noch oxidiert, und ist weniger durchlässig als Gummi, da das Material dichter ist. Die glatte, polierte Innenwand vermindert die Ablagerung von Schwebstoffen. Durchscheinend, weich und flexibel (Shore-Härte A: 57° gem. ASTM D2240) kann dieser Mineralölschlauch einfach auch in engen Bereichen verbaut werden so lange der Temperaturbereich von -10 bis +74 °C eingehalten wird.

Die Spitzenklasse an chemischer Stabilität: PTFE-Schläuche

Das hochfluorhaltige Polytetrafluorethylen ist nahezu universell chemisch beständig. Aber auch die mechanischen Eigenschaften dieses Werkstoffes können sich sehen lassen. So sind Biegsamkeit und Temperaturbeständigkeit sehr gut. Besonders beim Transport von wässrigen Medien stellt die starke Hydrophobizität von PTFE ein interessantes Merkmal dar. PTFE-Schläuche werden in verschiedenen Ausführungen angeboten.

PTFE-Schläuche und Mineralölprodukte

Für Anwendungen mit maximalen Betriebsdrücken bis zu 265 bar führt kein Weg am PTFE-Hochdruckschlauch vorbei. Die Variante mit verstärkter Wandung kann sogar bis zu 300 bar maximalem Betriebsdruck widerstehen. Dieses Modell besteht aus einem FDA konformen PTFE-Innenschlauch und einer Edelstahlumflechtung (AISI 304/305). Standardmäßig wird er ohne Anschlüsse geliefert. Eine Anpassung an Kundenwünsche ist jedoch möglich. Sowohl bei Raumtemperatur als auch bei erhöhten Temperaturbereichen (-60 bis +260 °C) kann dieser Mineralölschlauch eingesetzt werden. Eine Nutzungseinschränkung besteht allerdings für Hochdruckgase über 130 bar. Das Innenmaterial bietet höchste Gasdichte unter Erhalt all der sonstigen Vorzüge, wie Temperaturbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Oberflächenbeschaffenheit.

Ein wirklicher Allrounder unter den Mineralölschläuchen ist der PTFE-Chemieschlauch – Standard. Dieser wird vielseitig eingesetzt unter anderem in der chemischen Verfahrenstechnik, der Mikroelektronik, der Analysentechnik, der Prozesstechnik, der Lebensmitteltechnologie, der Batterietechnologie sowie der Medizintechnik. Besonders für die Förderung aggressiver flüssiger Chemikalien (Säuren, Laugen, Salzlösungen, und Lösungsmitteln) auch unter erhöhten Temperaturen (-200 bis +260 °C, kurzzeitig +280 °C) wird dieser Chemieschlauch immer wieder verwendet. Ein spezielles Anwendungsfeld ist die HPLC-Technik. Hier kommen zusätzlich zu den bereits genannten Eigenschaften die ausgezeichnete Schlagzähigkeit, Druckbeständigkeit und Biegsamkeit zum Tragen. Die nachgewiesene Abwesenheit von Weichmachern, Latex und Silikon ist selbstverständlich ebenso ein entscheidendes Argument für dieses Schlauchmodell wie die sehr hohe Gasdichtigkeit. RCT bietet diesen Mineralölschlauch in einer üppigen Auswahl an Dimensionierungen von 0,3 bis 50 mm Innendurchmesser an.

Wellrohre aus Polytetrafluorethylen

Reichelt Chemietechnik bietet vier Wellrohre aus PTFE an: das Standard PTFE-Wellrohr, das PTFE-Wellrohr mit glatter Innenwand, das PTFE-Wellrohr mit glatten Enden, ein PTFE-Wellschlauch mit Ummantelung und das PTFE-Antista-Wellrohr. Alle Modelle sind vollständig aus PTFE gefertigt. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede zwischen den Ausführungen.

Das Standard PTFE-Wellrohr ist ein universal einsetzbarer Mineralölschlauch für Mikroelektronik, Pharmazeutische Industrie, Halbleitertechnik, Nahrungsmittelindustrie, Chemische Industrie und Biotechnologie. Der Werkstoff ist gegenüber fast allen organischen sowie anorganischen Flüssigkeiten und Gasen inert, frei von Weichmachern, Latex und Silikon. Der große Temperaturbereich von -65 bis +260 °C sowie die hohe Alterungsbeständigkeit und die Verfügbarkeit in zehn unterschiedlichen Innendurchmessern machen dieses Modell bei Anwendern sehr beliebt.

Für den Transport von reinsten Medien konzipiert wurde das PTFE-Wellrohr mit glatter Innenwand. Hierbei wurde die Innenseite des Wellrohres so behandelt, dass eine noch glattere und damit inertere Oberfläche entsteht, ohne Wellrohrstruktur. Für diese Ausführung können passende Verschraubungen aus PVDF mit Außengewinden verwendet werden, um den Wellschlauch an bestehende Systeme anzuschließen. Der Mineralölschlauch ist FDA-konform, ADI frei, ohne Phthalate und damit physiologisch unbedenklich.

Das PTFE-Wellrohr mit Ummantelung wird verwendet in der Pharmaindustrie, der Lebensmittelindustrie sowie in der Petrochemie. Durch die schräg gewellte PTFE-Innenseele erhält der Mineralölschlauch eine sehr hohe Flexibilität, die sich in kleinsten Biegeradien von mindestens 40 mm zeigt. Das PTFE-Material ist gegenüber anorganischen und organischen Medien beständig und antiadhäsiv. Des Weiteren erfüllt die Innenseele die Anforderungen der FDA. Der Außenmantel aus EPDM ist abriebfest und elektrisch leitend sowie schwer entflammbar. Die Beständigkeit gegenüber UV- und Ozon ist ebenfalls gegeben. Als Druckträger dient ein hochtemperaturbeständiges Aramidgeflecht, das eine Druckstabilität bis 16 bar gewährleistet. Die Verwendung in einem Temperaturbereich zwischen -20°C bis +150 °C kann problemlos erfolgen.

Das PTFE-Atista-Wellrohr besteht aus einem gegen Elektrostatik entwickeltes Spezial-Fluorpolymer-Compound für die Halbleitertechnik. Das Material ist mit 25 % Kohlepulver gefüllt (legiert) wodurch der Ableitwiderstand auf <106 Ohm/m gesenkt werden konnte. Bedingt durch die Materialmodifikation ist die chemische Beständigkeit des virginalen PTFE leicht reduziert. Bei besonders kritischen Medien sollte ein Vorversuch gemacht werden. Temperaturen zwischen -200 °C bis +260 °C sind mit dem Mineralölschlauch kein Problem.

Weitere Werkstoffe und Mineralölschläuche 

Der PP-Schlauch – kalibriert ist ein harter Kunststoffschlauch, der von unseren Kunden in den Bereichen Prozesschemie, Verfahrenstechnologie, Wasseraufbereitung, Wärmeaustauscher, Schutz- und Isolierleitungen zur Anwendung gebracht wird. Die Toleranz des Außen-Ø der fünf verfügbaren Größen liegt bei ±0,10 mm. Mit einem maximalen Betriebsdruck von bis zu 33 bar können auch Druckanwendungen mit diesem kalibrierten Mineralölschläuchen betrieben werden. Neben der guten chemischen Beständigkeit liegt die Zertifizierung nach FDA 21 CFR 177.1520 und damit die Lebensmitteltauglichkeit vor. Die Shore-Härte D liegt bei 72° (DIN 53505) und der Temperaturbereich zwischen -25 bis +90 °C, kurzzeitig auch +120 °C. Polypropylen zeichnet sich durch eine gute chemische Beständigkeit aus und ist mechanisch robust.

Der PEEK-Hochdruck-Kapillarschlauch - unifarbig ist je nach Dimensionierung druckstabil bis 420 bar (Innendurchmesser 0,13 mm). Dabei auch physiologisch völlig unbedenklich und biokompatibel. Somit besteht bei diesem Mineralölschlauch die Möglichkeit der Anwendung im bioanalytischen Bereich und der HPLC. Der Kapillarschlauch ist im Temperaturbereich von -40 bis +250 °C stabil und kann kurzzeitig auch bei bis zu +300 °C verwendet werden ohne eine negative Beeinflussung zu befürchten. Der PEEK-Schlauch ist mit gleichen Eigenschaften auch mit unterschiedlicher Markierung auf der Außenseite erhältlich: PEEK-Hochdruck-Kapillarschlauch - gestreift.

RCT empfiehlt für den Transport von Mineralölprodukten auch den HDPE-Chemieschlauch und den HDPE-Chemieschlauch - kalibriert. Beide Modelle werden gerne im Apparatebau, der Verfahrenstechnik, der Gastechnik und eben der Chemietechnik eingesetzt. Gute mechanische Festigkeit und hohe Reißdehnung sowie Zähigkeit sind hier ebenfalls von Vorteil. Polyethylen gehört ebenso wie Polypropylen zu den Polyolefinen. PE-Schläuche weisen ähnliche Eigenschaften wie PP-Schläuche auf. In schwarzer Farbgebung ist das modifizierte HDPE auch UV stabil und wird an Standorten mit Sonnenexposition bevorzugt eingesetzt. Die kalibrierte Variante ist nach Vorgaben der FDA 21 CFR §177.1520 hergestellt und zertifiziert. Je nach Innendurchmesser kann dieser Mikroschlauch Betriebsdrücke von bis zu 33 bar tolerieren.

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