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Absperrhähne und Durchgangshähne

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Kugelhahn aus PP Kugelhahn aus PP
Luer-Absperrhahn Luer-Absperrhahn
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Absperrhähne gelten als Durchgangshähne, die aus Kunststoff, Messing und Edelstahl gefertigt werden.

Kugelhähne werden auch als Durchgangshähne bzw. 2-Wege-Hähne definiert, die in der Labortechnik, Chemietechnik und Prozesstechnik zum Einsatz kommen. Mit den Kugelhähnen/Durchgangshähnen/2-Wege-Hähnen deckt Reichelt Chemietechnik sowohl den Laborbereich mit kleinen Durchflussraten sowie den Bereich der Chemietechnik, Betriebstechnik und Prozesstechnik mit großen Durchflüssen ab. Kugel- oder auch Durchgangshähne werden in den Nennweiten von 1 mm bis 50 mm angeboten. Die Hähne stehen in den Werkstoffen HDPE ("High Density" Polyethylen), PVC-U (Hart-PVC), PP (Polypropylen), PVDF (Polyvinylidenfluorid, Kynar®), PEEK, PFA (Perfluoralkoxy), PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON) zur Verfügung.

Chemische Beständigkeit

der Absperrhähne/Durchgangshähne die aus den nachstehenden Kunststoffen gefertigt werden:

LDPE (Niederdruck-Polyethylen)

  • LDPE ist beständig gegenüber Schmierstoffen, Ölen, Fetten, Benzinen, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Mineralsäuren, organischen Säuren wie auch gegenüber Heißwasser, Ammoniak, Alkalilaugen und Aminen.

PP (Polypropylen/Hostalen® PP)

  • PP gilt als beständig gegenüber Schmierstoffen, Benzin, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen wie auch gegenüber halogenierten Lösungsmitteln, Mineralsäuren, organischen Säuren, Wasserstoffsuperoxyd und ferner gegenüber Ammoniak, Alkalilaugen und Aminen.

POM (Polyoxymethylen/Delrin®)

  • POM beweist sich als beständig gegenüber Schmierstoffen, Benzin, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Ammoniak und Aminen wie auch gegenüber Wasserstoffsuperoxyd und Heißwasser.
  • Weniger beständig ist POM gegenüber UV-Strahlung und Phenolen.

PVC (Polyvinylchlorid/THOMAVINYL)

  • PVC ist bestens beständig gegenüber Schmierstoffen, Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Mineralsäuren, organischen Säuren, Alkalilaugen und Aminen wie auch gegenüber Heißwasser.
  • Weniger beständig ist PVC UV-Strahlung, Estern und Ketonen, oxidierenden Säuren wie bspw. Salpetersäure, aber auch Benzol und Xylol.

PFA (Perfluoralkoxy/Chemfluor®)

  • PFA ist als Fluorkunststoff beständig gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, Estern, Ketonen, Natronlauge, wie auch gegenüber Ammoniaklösungen und aliphatischen Aminen, Anilin, Pyridin und anderen aromatischen Aminen, Mineralsäuren, organischen Säuren, Wasserstoffsuperoxyd, Heißwasser und UV-Strahlung.
  • PFA wird zersetzt von freien Alkalimetallen.

PVDF (Polyvinylidenfluorid/Kynar®/Solef®)

  • PVDF gilt als beständig gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, halogenierten Lösungsmitteln, Ammoniaklösungen und aliphatischen Aminen, Anilin, Mineralsäuren, organischen Säuren, Heißwasser und UV-Strahlung.

PTFE (Polytetrafluorethylen/THOMAFLON)

  • PTFE ist der von allen Kunststoffen am beständigsten Fluorkunststoff, insbesondere gegenüber Schmierstoffen, Benzinen und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, freien Halogenen, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Ammoniak und Aminen, Mineralsäuren, organischen Säuren, Wasserstoffsuperoxyd, Ozon und anderen Oxidationsmitteln, Heißwasser und Wasserdampf wie auch gegenüber UV-Strahlung.
  • Unbeständig ist PTFE gegenüber freien Alkalimetallen und Fluor.

PEEK (Polyetheretherketon)

  • PEEK gilt als beständig gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Schmierstoffen, Fetten und Ölen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, halogenierten Lösungsmitteln, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Aminen, Wasserstoffsuperoxyd, Heißwasser, Wasserdampf, UV-Strahlung bei O2-Ausschluss sowie gegenüber radioaktiver Strahlung.

Temperaturbeständigkeit/Arbeitstemperaturen

die zur Produktion von Absperrhähnen/Durchgangshähnen eingesetzt werden:

PTFE (Polytetrafluorethylen)

  • Temperaturbereich: -200 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C

PFA (Perfluoralkoxy/Chemfluor®)

  • Temperaturbereich: -200 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C

PVDF (Polyvinylidenfluorid)

  • Temperaturbereich: -30 °C bis +150 °C, kurzfristig +160 °C

Absperrhähne

Absperrhähne werden ebenso als Durchgangshähne bezeichnet, wobei sie in erster Linie der Analytik und dem Laborbereich vorbehalten sind. Die Hähne stehen in den Nennweiten von 4 mm bis 12 mm in unterschiedlichen Werkstoffausführungen bereit. So liefert Reichelt Chemietechnik Absperrhähne in den Werkstoffen HDPE ("High Density" Polyethylen), LDPE ("Low Density" Polyethylen), PP (Polypropylen) sowie PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON).

Kugelhähne aus PP als Durchgangshähne

Kugelhähne aus PP (Polypropylen) als Durchgangshähne sind beidseitig mit einer flexiblen Anschlussgarnitur gemäß DIN 8063 ausgestattet, wobei die Verbindung vom Kugelhahn zur Rohrleitung im Schweißverfahren oder Klebeverfahren hergestellt werden kann. Die max. Arbeitstemperatur beträgt +80 °C, hingegen wird der max. Betriebsdruck mit 10 bar bei +20 °C angegeben.

Kugelhähne aus PP für höhere Betriebsdrücke von max. 16 bar bei +20 °C und Arbeitstemperaturen von +5 °C bis +80 °C dienen als Industrie-Kugelhähne. Die Anbindung der Armatur an die Rohrleitungen ist durch die Verbindung von Klebe- und Schweißverfahren gesichert und sehr einfach.

Kugelhähne aus PP mit Innengewinde gehören darüber hinaus zum Standardprogramm der RCT. Die Kugelhähne können mit den Innengewinden G 1/2", G 3/4" sowie G 1" sofort ab Lager geliefert werden. Bei dem Werkstoff handelt es sich um glasfaserverstärktes PP (Polypropylen), das für maximale Betriebsdrücke von 4 bar bei +20 °C geeignet ist und standardmäßig Arbeitstemperaturen von -20 °C bis +80 °C zulässt. Es stehen Kugelhähne mit den Nennweiten 15 mm, 20 mm sowie 25 mm zur Verfügung.

Alle Komponenten entsprechen den Anforderungen von DIN 4341/43/42 und des DIBT (Deutsches Institut für Bautechnik).

Kugelhähne als Durchgangs- bzw. Absperrhähne aus anderen Werkstoffen

Kugelhähne aus PVC-U werden in den Nennweiten 15, 20, 25, 32, 40 und 50 mm präsentiert. Eine flexible Anschlussverbindung gemäß DIN 8063 zeichnet diese Absperrhähne aus, wobei die Adaption der Rohre an die Kugelhähne im Schweißverfahren oder Klebeverfahren sichergestellt wird. Die Arbeitstemperatur liegt bei max. +60 °C und die max. Druckbelastung wird mit 10 bar bei +20 °C garantiert.

Durchgangshähne und Absperrhähne aus PVDF (Polyvinylidenfluorid, Kynar®) haben ihren Platz in der Chemietechnik und Prozesstechnik. Kugelhähne aus PVDF entsprechen den Anforderungen von DIN 3441/3442 sowie des DIBT (Deutsches Institut für Bautechnik) und gehören zum Stand der Technik in der chemischen Industrie. Sie werden zudem in den Baugrößen DN 10 bis DN 50 vorgehalten. Temperaturbelastungen von -30 °C bis +150 °C sind Standard, wobei ein maximaler Betriebsdruck von 16 bar bei +20 °C zulässig ist. Die Anbindung der Kugelhähne aus PVDF wird durch die Verbindung bewährter Schweißverfahren und Klebeverfahren gesichert.

Daneben produziert RCT Kugelhähne aus gespritztem PVDF und PFA (Perfluoralkoxy), die ihren Platz in der Labortechnik haben. Sie stehen mit Außengewinden G 1/16", G 1/8", G 1/4" sowie G 1/2" zur Verfügung. Aus PVDF und PFA gefertigt, zeichnen sie sich durch hohe chemische Beständigkeit aus. Sie stehen für Drücke bis max. 10 bar bei +20 °C zur Verfügung.

Aus PVDF werden außerdem Kugelhähne als Blockventile produziert. Sie beweisen sich durch höchste Gasdichtigkeit und vortreffliche Gleiteigenschaften. Sie zeichnen sich außerdem durch hervorragende chemische Beständigkeit gegenüber den meisten aggressiven Medien aus. Die Arbeitstemperatur dieser Durchgangshähne bzw. Absperrhähne kann mit -200 °C bis +150 °C angegeben werden, wobei die maximale Druckbelastung bei 10 bar bei +20 °C zu nennen ist.

Absperrhähne aus PTFE

Zum Programm der RCT zählt ein breites Programm an Absperrhähnen aus PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON). Hierbei handelt es sich einerseits um Absperrventile und -hähne aus PTFE als Durchgangshähne für Schläuche beidseitig mit gleichen Dimensionen und andererseits um Absperrventile und -hähne aus PTFE für Schläuche mit Anschlüssen für unterschiedliche Schlauchgrößen.

Ebenso werden Absperrhähne aus PTFE für die Pharmaindustrie/Lebensmittelindustrie angeboten, die FDA-konform sind und den NSF-Richtlinien entsprechen. Bei den Anschlüssen für diese Durchgangshähne handelt es sich um Steckverbindungen für Schläuche und Rohre mit einem Außendurchmesser von 9,5 mm. Der max. zulässige Temperaturbereich liegt bei -20 °C bis +65 °C, wobei der maximale Betriebsdruck bei 10 bar bezogen auf +20 °C angegeben werden kann. Sollten höhere Temperaturen vorliegen, gilt ein Arbeitsdruck von 7 bar bei +65 °C.

Durchgangshähne aus PP

Die RCT bietet weiterhin Durchgangshähne aus PP (Polypropylen) an, die entweder beidseitig mit Außengewinden versehen sind oder beidseitig mit einer Überwurfmutter mit Außengewinde. Doch auch die Bauform einerseits mit Außengewinde und andererseits mit Innengewinde ist vorhanden, wobei die Gewindegröße überall R 3/4" beträgt. Diese Durchgangshähne aus PP (Polypropylen) sind autoklavierbar bei +121 °C und druckbeständig bis 2 bar bei +20 °C.

Absperrhähne und Durchgangshähne für die Pharmaindustrie/Lebensmittelindustrie

Auch für die Pharmaindustrie/Lebensmittelindustrie bietet RCT Ventile und Hähne aus PP an, die mit Steckverbindern ausgerüstet sind. Die Absperrhähne erlauben einen Temperaturbereich von -20 °C bis +60 °C, wobei der Betriebsdruck mit 10 bar bei +20 °C festgeschrieben ist. Sollte es vonnöten sein, dass die Absperrhähne bei höheren Temperaturen eingesetzt werden, gilt ein Maximaldruck von 7 bar bei +60 °C.

Luer-Absperrhähne

Neben den konventionellen Kunststoff-Durchgangshähnen präsentiert RCT Luer-Absperrhähne als Durchgangshähne sowie Luer-Absperrhähne für harte Schläuche als Durchgangshähne wie auch Luer-Absperrhähne mit Clip als Durchgangshähne. Es handelt sich hierbei um 2/2-Luer-Absperrhähne für weiblich Luer-Lock oder männlich Luer-Lock in allen Ausführungen.

Messingabsperrhähne oder Hähne aus Edelstahl

Daneben präsentiert Reichelt Chemietechnik Absperrhähne aus Messing, beidseitig mit Außengewinde oder beidseitig mit Innengewinde mit den Gewindeanschlüssen G 1/8", G 1/4", G 3/8", G 1/2" sowie G 1". Der max. Betriebsdruck beträgt 15 bar bei +20 °C, wobei die Arbeitstemperatur mit -20 °C bis +100 °C anzugeben ist.

Ferner werden solche Hähne aus Messing angeboten, die einen Temperaturbereich von -40 °C bis +170 °C erlauben. Die Kugeldichtung besteht in diesem Fall aus PTFE und die Spindeldichtung aus FPM/FKM. Diese Materialspezifikation ermöglicht die höheren Temperaturbelastungen.

Ein Sonderprogramm an Absperrhähnen bzw. Durchgangshähnen stellen Hähne aus Edelstahl dar, die wahlweise mit Schlauchtüllen, Innengewinden oder Rohrverschraubungen angeboten werden.

Absperrhähne bzw. Durchgangshähne bestellen Sie bei Reichelt Chemietechnik

Reichelt Chemietechnik präsentiert eine breite Palette an Absperrhähnen/Durchgangshähnen aus Kunststoff, Messing, Edelstahl und in verschiedensten Ausführungen. Das gesamte Sortiment der Kugelhähne, Durchgangshähne, Absperrhähne hält RCT permanent an Lager, so dass kurzfristige Lieferzeiten gegeben sind. Gleiches gilt, wenn mehr als 2-Wege-Hähne gefragt sind. Unser Angebot umfasst ebenso eine große Auswahl an Mehrwegehähnen.

Die von Reichelt angebotenen Hähne garantieren absolute Dichtheit, so dass ein unerwünschtes Austreten des Fördermediums verhindert wird und somit Störfälle absolut vermieden werden.

Bei Fragen oder anderen Anliegen bitten wir um Ihren Anruf. Unsere Techniker beraten Sie gerne!

Absperrhähne gelten als Durchgangshähne, die aus Kunststoff, Messing und Edelstahl gefertigt werden. Kugelhähne werden auch als Durchgangshähne bzw. 2-Wege-Hähne definiert, die in der... mehr erfahren »
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Absperrhähne gelten als Durchgangshähne, die aus Kunststoff, Messing und Edelstahl gefertigt werden.

Kugelhähne werden auch als Durchgangshähne bzw. 2-Wege-Hähne definiert, die in der Labortechnik, Chemietechnik und Prozesstechnik zum Einsatz kommen. Mit den Kugelhähnen/Durchgangshähnen/2-Wege-Hähnen deckt Reichelt Chemietechnik sowohl den Laborbereich mit kleinen Durchflussraten sowie den Bereich der Chemietechnik, Betriebstechnik und Prozesstechnik mit großen Durchflüssen ab. Kugel- oder auch Durchgangshähne werden in den Nennweiten von 1 mm bis 50 mm angeboten. Die Hähne stehen in den Werkstoffen HDPE ("High Density" Polyethylen), PVC-U (Hart-PVC), PP (Polypropylen), PVDF (Polyvinylidenfluorid, Kynar®), PEEK, PFA (Perfluoralkoxy), PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON) zur Verfügung.

Chemische Beständigkeit

der Absperrhähne/Durchgangshähne die aus den nachstehenden Kunststoffen gefertigt werden:

LDPE (Niederdruck-Polyethylen)

  • LDPE ist beständig gegenüber Schmierstoffen, Ölen, Fetten, Benzinen, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Mineralsäuren, organischen Säuren wie auch gegenüber Heißwasser, Ammoniak, Alkalilaugen und Aminen.

PP (Polypropylen/Hostalen® PP)

  • PP gilt als beständig gegenüber Schmierstoffen, Benzin, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen wie auch gegenüber halogenierten Lösungsmitteln, Mineralsäuren, organischen Säuren, Wasserstoffsuperoxyd und ferner gegenüber Ammoniak, Alkalilaugen und Aminen.

POM (Polyoxymethylen/Delrin®)

  • POM beweist sich als beständig gegenüber Schmierstoffen, Benzin, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Ammoniak und Aminen wie auch gegenüber Wasserstoffsuperoxyd und Heißwasser.
  • Weniger beständig ist POM gegenüber UV-Strahlung und Phenolen.

PVC (Polyvinylchlorid/THOMAVINYL)

  • PVC ist bestens beständig gegenüber Schmierstoffen, Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Mineralsäuren, organischen Säuren, Alkalilaugen und Aminen wie auch gegenüber Heißwasser.
  • Weniger beständig ist PVC UV-Strahlung, Estern und Ketonen, oxidierenden Säuren wie bspw. Salpetersäure, aber auch Benzol und Xylol.

PFA (Perfluoralkoxy/Chemfluor®)

  • PFA ist als Fluorkunststoff beständig gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, Estern, Ketonen, Natronlauge, wie auch gegenüber Ammoniaklösungen und aliphatischen Aminen, Anilin, Pyridin und anderen aromatischen Aminen, Mineralsäuren, organischen Säuren, Wasserstoffsuperoxyd, Heißwasser und UV-Strahlung.
  • PFA wird zersetzt von freien Alkalimetallen.

PVDF (Polyvinylidenfluorid/Kynar®/Solef®)

  • PVDF gilt als beständig gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, halogenierten Lösungsmitteln, Ammoniaklösungen und aliphatischen Aminen, Anilin, Mineralsäuren, organischen Säuren, Heißwasser und UV-Strahlung.

PTFE (Polytetrafluorethylen/THOMAFLON)

  • PTFE ist der von allen Kunststoffen am beständigsten Fluorkunststoff, insbesondere gegenüber Schmierstoffen, Benzinen und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, freien Halogenen, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Ammoniak und Aminen, Mineralsäuren, organischen Säuren, Wasserstoffsuperoxyd, Ozon und anderen Oxidationsmitteln, Heißwasser und Wasserdampf wie auch gegenüber UV-Strahlung.
  • Unbeständig ist PTFE gegenüber freien Alkalimetallen und Fluor.

PEEK (Polyetheretherketon)

  • PEEK gilt als beständig gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Schmierstoffen, Fetten und Ölen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, halogenierten Lösungsmitteln, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Aminen, Wasserstoffsuperoxyd, Heißwasser, Wasserdampf, UV-Strahlung bei O2-Ausschluss sowie gegenüber radioaktiver Strahlung.

Temperaturbeständigkeit/Arbeitstemperaturen

die zur Produktion von Absperrhähnen/Durchgangshähnen eingesetzt werden:

PTFE (Polytetrafluorethylen)

  • Temperaturbereich: -200 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C

PFA (Perfluoralkoxy/Chemfluor®)

  • Temperaturbereich: -200 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C

PVDF (Polyvinylidenfluorid)

  • Temperaturbereich: -30 °C bis +150 °C, kurzfristig +160 °C

Absperrhähne

Absperrhähne werden ebenso als Durchgangshähne bezeichnet, wobei sie in erster Linie der Analytik und dem Laborbereich vorbehalten sind. Die Hähne stehen in den Nennweiten von 4 mm bis 12 mm in unterschiedlichen Werkstoffausführungen bereit. So liefert Reichelt Chemietechnik Absperrhähne in den Werkstoffen HDPE ("High Density" Polyethylen), LDPE ("Low Density" Polyethylen), PP (Polypropylen) sowie PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON).

Kugelhähne aus PP als Durchgangshähne

Kugelhähne aus PP (Polypropylen) als Durchgangshähne sind beidseitig mit einer flexiblen Anschlussgarnitur gemäß DIN 8063 ausgestattet, wobei die Verbindung vom Kugelhahn zur Rohrleitung im Schweißverfahren oder Klebeverfahren hergestellt werden kann. Die max. Arbeitstemperatur beträgt +80 °C, hingegen wird der max. Betriebsdruck mit 10 bar bei +20 °C angegeben.

Kugelhähne aus PP für höhere Betriebsdrücke von max. 16 bar bei +20 °C und Arbeitstemperaturen von +5 °C bis +80 °C dienen als Industrie-Kugelhähne. Die Anbindung der Armatur an die Rohrleitungen ist durch die Verbindung von Klebe- und Schweißverfahren gesichert und sehr einfach.

Kugelhähne aus PP mit Innengewinde gehören darüber hinaus zum Standardprogramm der RCT. Die Kugelhähne können mit den Innengewinden G 1/2", G 3/4" sowie G 1" sofort ab Lager geliefert werden. Bei dem Werkstoff handelt es sich um glasfaserverstärktes PP (Polypropylen), das für maximale Betriebsdrücke von 4 bar bei +20 °C geeignet ist und standardmäßig Arbeitstemperaturen von -20 °C bis +80 °C zulässt. Es stehen Kugelhähne mit den Nennweiten 15 mm, 20 mm sowie 25 mm zur Verfügung.

Alle Komponenten entsprechen den Anforderungen von DIN 4341/43/42 und des DIBT (Deutsches Institut für Bautechnik).

Kugelhähne als Durchgangs- bzw. Absperrhähne aus anderen Werkstoffen

Kugelhähne aus PVC-U werden in den Nennweiten 15, 20, 25, 32, 40 und 50 mm präsentiert. Eine flexible Anschlussverbindung gemäß DIN 8063 zeichnet diese Absperrhähne aus, wobei die Adaption der Rohre an die Kugelhähne im Schweißverfahren oder Klebeverfahren sichergestellt wird. Die Arbeitstemperatur liegt bei max. +60 °C und die max. Druckbelastung wird mit 10 bar bei +20 °C garantiert.

Durchgangshähne und Absperrhähne aus PVDF (Polyvinylidenfluorid, Kynar®) haben ihren Platz in der Chemietechnik und Prozesstechnik. Kugelhähne aus PVDF entsprechen den Anforderungen von DIN 3441/3442 sowie des DIBT (Deutsches Institut für Bautechnik) und gehören zum Stand der Technik in der chemischen Industrie. Sie werden zudem in den Baugrößen DN 10 bis DN 50 vorgehalten. Temperaturbelastungen von -30 °C bis +150 °C sind Standard, wobei ein maximaler Betriebsdruck von 16 bar bei +20 °C zulässig ist. Die Anbindung der Kugelhähne aus PVDF wird durch die Verbindung bewährter Schweißverfahren und Klebeverfahren gesichert.

Daneben produziert RCT Kugelhähne aus gespritztem PVDF und PFA (Perfluoralkoxy), die ihren Platz in der Labortechnik haben. Sie stehen mit Außengewinden G 1/16", G 1/8", G 1/4" sowie G 1/2" zur Verfügung. Aus PVDF und PFA gefertigt, zeichnen sie sich durch hohe chemische Beständigkeit aus. Sie stehen für Drücke bis max. 10 bar bei +20 °C zur Verfügung.

Aus PVDF werden außerdem Kugelhähne als Blockventile produziert. Sie beweisen sich durch höchste Gasdichtigkeit und vortreffliche Gleiteigenschaften. Sie zeichnen sich außerdem durch hervorragende chemische Beständigkeit gegenüber den meisten aggressiven Medien aus. Die Arbeitstemperatur dieser Durchgangshähne bzw. Absperrhähne kann mit -200 °C bis +150 °C angegeben werden, wobei die maximale Druckbelastung bei 10 bar bei +20 °C zu nennen ist.

Absperrhähne aus PTFE

Zum Programm der RCT zählt ein breites Programm an Absperrhähnen aus PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON). Hierbei handelt es sich einerseits um Absperrventile und -hähne aus PTFE als Durchgangshähne für Schläuche beidseitig mit gleichen Dimensionen und andererseits um Absperrventile und -hähne aus PTFE für Schläuche mit Anschlüssen für unterschiedliche Schlauchgrößen.

Ebenso werden Absperrhähne aus PTFE für die Pharmaindustrie/Lebensmittelindustrie angeboten, die FDA-konform sind und den NSF-Richtlinien entsprechen. Bei den Anschlüssen für diese Durchgangshähne handelt es sich um Steckverbindungen für Schläuche und Rohre mit einem Außendurchmesser von 9,5 mm. Der max. zulässige Temperaturbereich liegt bei -20 °C bis +65 °C, wobei der maximale Betriebsdruck bei 10 bar bezogen auf +20 °C angegeben werden kann. Sollten höhere Temperaturen vorliegen, gilt ein Arbeitsdruck von 7 bar bei +65 °C.

Durchgangshähne aus PP

Die RCT bietet weiterhin Durchgangshähne aus PP (Polypropylen) an, die entweder beidseitig mit Außengewinden versehen sind oder beidseitig mit einer Überwurfmutter mit Außengewinde. Doch auch die Bauform einerseits mit Außengewinde und andererseits mit Innengewinde ist vorhanden, wobei die Gewindegröße überall R 3/4" beträgt. Diese Durchgangshähne aus PP (Polypropylen) sind autoklavierbar bei +121 °C und druckbeständig bis 2 bar bei +20 °C.

Absperrhähne und Durchgangshähne für die Pharmaindustrie/Lebensmittelindustrie

Auch für die Pharmaindustrie/Lebensmittelindustrie bietet RCT Ventile und Hähne aus PP an, die mit Steckverbindern ausgerüstet sind. Die Absperrhähne erlauben einen Temperaturbereich von -20 °C bis +60 °C, wobei der Betriebsdruck mit 10 bar bei +20 °C festgeschrieben ist. Sollte es vonnöten sein, dass die Absperrhähne bei höheren Temperaturen eingesetzt werden, gilt ein Maximaldruck von 7 bar bei +60 °C.

Luer-Absperrhähne

Neben den konventionellen Kunststoff-Durchgangshähnen präsentiert RCT Luer-Absperrhähne als Durchgangshähne sowie Luer-Absperrhähne für harte Schläuche als Durchgangshähne wie auch Luer-Absperrhähne mit Clip als Durchgangshähne. Es handelt sich hierbei um 2/2-Luer-Absperrhähne für weiblich Luer-Lock oder männlich Luer-Lock in allen Ausführungen.

Messingabsperrhähne oder Hähne aus Edelstahl

Daneben präsentiert Reichelt Chemietechnik Absperrhähne aus Messing, beidseitig mit Außengewinde oder beidseitig mit Innengewinde mit den Gewindeanschlüssen G 1/8", G 1/4", G 3/8", G 1/2" sowie G 1". Der max. Betriebsdruck beträgt 15 bar bei +20 °C, wobei die Arbeitstemperatur mit -20 °C bis +100 °C anzugeben ist.

Ferner werden solche Hähne aus Messing angeboten, die einen Temperaturbereich von -40 °C bis +170 °C erlauben. Die Kugeldichtung besteht in diesem Fall aus PTFE und die Spindeldichtung aus FPM/FKM. Diese Materialspezifikation ermöglicht die höheren Temperaturbelastungen.

Ein Sonderprogramm an Absperrhähnen bzw. Durchgangshähnen stellen Hähne aus Edelstahl dar, die wahlweise mit Schlauchtüllen, Innengewinden oder Rohrverschraubungen angeboten werden.

Absperrhähne bzw. Durchgangshähne bestellen Sie bei Reichelt Chemietechnik

Reichelt Chemietechnik präsentiert eine breite Palette an Absperrhähnen/Durchgangshähnen aus Kunststoff, Messing, Edelstahl und in verschiedensten Ausführungen. Das gesamte Sortiment der Kugelhähne, Durchgangshähne, Absperrhähne hält RCT permanent an Lager, so dass kurzfristige Lieferzeiten gegeben sind. Gleiches gilt, wenn mehr als 2-Wege-Hähne gefragt sind. Unser Angebot umfasst ebenso eine große Auswahl an Mehrwegehähnen.

Die von Reichelt angebotenen Hähne garantieren absolute Dichtheit, so dass ein unerwünschtes Austreten des Fördermediums verhindert wird und somit Störfälle absolut vermieden werden.

Bei Fragen oder anderen Anliegen bitten wir um Ihren Anruf. Unsere Techniker beraten Sie gerne!