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Flachdichtungen

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Flachdichtungen: Unterschiedliche Werkstoffe für zahlreiche Anwendungsbereiche

Als spezialisierter Laborausstatter und Anbieter von Dichtungstechnik präsentiert Reichelt Chemietechnik eine weitreichende Auswahl an Flachdichtungen, die auch als Flanschdichtungen bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um statische Dichtungen, die bevorzugt im Apparatebau und Rohrleitungsbau zwischen zwei Flanschen als Dichtungselement eingesetzt werden. Die in unserem Sortiment erhältlichen Produkte sind in etlichen variierenden Werkstoffen erhältlich. Dazu gehören NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Perbunan®), EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, Keltan®), FKM (Fluorkautschuk, Viton®/THOMAFLUOR), PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON), Aramid und Graphit.

Die Beschaffenheit und Norm von Flachdichtungen

Flanschdichtungen werden in der Regel als Ringe gestanzt. Bei diffizileren Geometrien werden die Ringe oftmals geplottet oder mittels Wasserstrahl geschnitten. Sie werden durch ihre Abmessungen des Innen- und Außendurchmessers sowie der Gesamtdicke definiert, häufig jedoch auch durch Nenndurchmesser und Druckstufe nach DIN 2690, 2691 (oder 2692). Im Sinne der Harmonisierung von Normen wurden diese früheren Flachdichtungsnormen in der EU Norm DIN EN 1514-1 zusammengefasst. Um dennoch die einzelnen Formen abbilden zu können, wurden für die Flachdichtungen folgende Unterbeschreibungen eingeführt: frühere DIN 2690: jetzt EN 1514-1 Form IBC für glatte Flansche; frühere DIN 2691: jetzt EN 1514-1 Form TG für Flansche mit Nut und Feder.

Vorteile, Anwendungen, Wirkung – die wichtigsten Eigenschaften der Dichtungen im Überblick

Vorteile

Vorteilhaft ist der symmetrische Querschnitt. Weitere Vorzüge der Flachdichtungen sind die einfache und kompakte Ausführung, der leichte Einbau sowie eine große Werkstoffauswahl. Außerdem sind Nuten nicht zwingend erforderlich.

Anwendungsbereiche

Am häufigsten werden Flanschabdichtungen gegen flüssige bzw. gasförmige Medien eingesetzt, wobei sie ausschließlich statisch bzw. quasistatisch anzuwenden sind. Weitere Verwendungen finden sich auf dem Gebiet der Gehäuse- und Deckelabdichtungen.

Wirkungsweise

Die Dichtungen werden beim Einbau axial verpresst. Um Leckagefreiheit zu erlangen, muss die axiale Presskraft größer sein, als die Summe aller Kräfte, die radial darauf wirken. Querschnittsleckage, also die Leckage, die durch das Dichtungsmaterial diffundiert, wird durch die Auswahl des richtigen Materials minimiert.

Werkstoffe für Flachdichtungen

NBR

Flanschdichtungen aus NBR werden sogar bei höchsten mechanischen Belastungen eingesetzt, wenn Mineralöle, Fette oder Kraftstoffe zu fördern sind. Abzuraten ist von Dichtungen aus NBR allerdings immer dann, wenn Salpetersäure, Ameisensäure oder konzentrierte oxidierende Medien wie Peressigsäure zum Einsatz kommen. Eine Beständigkeit ist dann nämlich nicht gegeben.

Die Flachdichtungen garantieren eine hohe Kälteflexibilität wie auch chemische Beständigkeit gegenüber pflanzlichen und tierischen Ölen, Silikonen wie auch verdünnten Laugen und Säuren bei Raumtemperatur.

Der Werkstoff NBR nimmt eine Shore-Härte A 65° gemäß DIN 53505 an, wobei die Arbeitstemperatur bzw. der Temperaturbereich mit -20 °C bis +100 °C gilt.

EPDM

EPDM-Dichtungen kommen zum Einsatz im Zusammenhang mit Glykolen und Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis sowie immer dann, wenn Säuren und Laugen im Spiel sind, wie Salpetersäure, Salzsäure, Kalilauge und Natronlauge. Aber auch polare, organische Lösungen, wie z.B. Essigsäure und oxidierende Medien wie Peressigsäure greifen EPDM-Flachdichtungen nicht an.

Die Alterungsbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit wie auch die Wärmebeständigkeit und Kältebeständigkeit sind gut. Das gleiche gilt für die Reißfestigkeit sowie für die Reißdehnung. Der Werkstoff EPDM ist schwarz eingefärbt und entspricht der Shore-Härte A 65° gemäß DIN 53505. Es können Arbeitstemperaturen von -25 °C bis +120 °C angelegt werden.

FPM/FKM

FKM-Dichtungen für Flansche werden auch unter der Wortmarke THOMAFLUOR gehandelt. Sie werden im Zusammenhang mit Motorölen, aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, Aminen, Hydraulikflüssigkeiten und ätherischen Ölen eingesetzt. Ihre Shore-Härte A beträgt 75° gemäß DIN 53505. Die Arbeitstemperatur bzw. der mögliche Temperaturbereich liegt zwischen -10 °C und +200 °C. Somit handelt es sich bei diesen Flanschdichtungen um Hochleistungsdichtungen. Ihre Bruchdehnung liegt bei ca. 200 %.

Graphit

Flachdichtungen aus Graphit weisen eine Materialreinheit von mindestens 98 % auf. Sie haben eine Metalleinlage von Chrom-Nickel-Stahl-Streckmetall (1.4404). Die Arbeitstemperatur kann zwischen -240 °C und +550 °C definiert werden, somit sind diese Dichtungen für extreme Einsatzbereiche gefertigt. Graphit-Dichtungselemente entsprechen der TA Luft sowie der DVGW.

PTFE

PTFE-Flachdichtungen sind Hochtemperaturdichtungen und universell einsetzbar, wobei natürlich die Druck- und Temperaturparameter je nach Einsatzzweck zu beachten sind. PTFE wird mit der Shore-Härte D 55° gemäß DIN 53505 gefertigt. Der zur Verfügung stehende Temperaturbereich ist mit -200 °C bis +260 °C angegeben. Zur Produktion der Dichtungen wird reinstes PTFE eingesetzt. Es handelt sich hierbei um ein ausgesuchtes High-Tech Material, das unter strengsten Sicherheitsnormen hergestellt wird.

Teflon-Flachdichtung: ein kurzer Hinweis

Die Wortmarke Teflon® befindet sich als eingetragener Handelsname für den Werkstoff PTFE im Eigentum der Firma DuPont. DuPont erlaubt eine Benutzung des Warenzeichens Teflon® nur den Firmen, die einen zweifelsfreien Nachweis erbringen können, lediglich Original-Teflon®-Granulate von DuPont zur Produktion von Halbzeugen wie Schläuche, Platten, Stäbe, Folien usw. einzusetzen. Die in unserem Sortiment befindlichen Flanschdichtungen aus PTFE werden von Reichelt Chemietechnik nicht als "Teflon-Dichtungen" bezeichnet. RCT belegt mit der Wortmarke THOMAFLON die vergleichbare Fluorkunststoffgruppe.

Flachdichtungen kaufen Sie bei rct-online.de

Dichtungselemente erhalten Sie bei RCT in großer Auswahl. Entdecken Sie Flachdichtungen bzw. Flanschdichtungen in verschiedenen Werkstoffen sowie etliche weitere Dichtungen, zu denen etwa O-Ringe oder Clampdichtungen gehören. Viele Artikel befinden sich ständig an Lager. Kurzfriste Lieferzeiten sind also garantiert. Wir versenden just-in-time – und das zu fairen Lieferpreiskonditionen.

Möchten Sie sich darüber informieren, welche Werkstoffe für Sie zur Problemlösung geeignet sind, dann werfen Sie einen Blick in unser Glossar. Unsere Beständigkeitsliste gibt außerdem weiterführende Auskunft. Selbstverständlich stehen Ihnen bei Fragen ebenso unsere Spezialisten der Dichtungstechnik zur Verfügung, die sich gerne Ihrer Anliegen annehmen.

Flachdichtungen: Unterschiedliche Werkstoffe für zahlreiche Anwendungsbereiche Als spezialisierter Laborausstatter und Anbieter von Dichtungstechnik präsentiert Reichelt Chemietechnik... mehr erfahren »
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Flachdichtungen: Unterschiedliche Werkstoffe für zahlreiche Anwendungsbereiche

Als spezialisierter Laborausstatter und Anbieter von Dichtungstechnik präsentiert Reichelt Chemietechnik eine weitreichende Auswahl an Flachdichtungen, die auch als Flanschdichtungen bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um statische Dichtungen, die bevorzugt im Apparatebau und Rohrleitungsbau zwischen zwei Flanschen als Dichtungselement eingesetzt werden. Die in unserem Sortiment erhältlichen Produkte sind in etlichen variierenden Werkstoffen erhältlich. Dazu gehören NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Perbunan®), EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, Keltan®), FKM (Fluorkautschuk, Viton®/THOMAFLUOR), PTFE (Polytetrafluorethylen, THOMAFLON), Aramid und Graphit.

Die Beschaffenheit und Norm von Flachdichtungen

Flanschdichtungen werden in der Regel als Ringe gestanzt. Bei diffizileren Geometrien werden die Ringe oftmals geplottet oder mittels Wasserstrahl geschnitten. Sie werden durch ihre Abmessungen des Innen- und Außendurchmessers sowie der Gesamtdicke definiert, häufig jedoch auch durch Nenndurchmesser und Druckstufe nach DIN 2690, 2691 (oder 2692). Im Sinne der Harmonisierung von Normen wurden diese früheren Flachdichtungsnormen in der EU Norm DIN EN 1514-1 zusammengefasst. Um dennoch die einzelnen Formen abbilden zu können, wurden für die Flachdichtungen folgende Unterbeschreibungen eingeführt: frühere DIN 2690: jetzt EN 1514-1 Form IBC für glatte Flansche; frühere DIN 2691: jetzt EN 1514-1 Form TG für Flansche mit Nut und Feder.

Vorteile, Anwendungen, Wirkung – die wichtigsten Eigenschaften der Dichtungen im Überblick

Vorteile

Vorteilhaft ist der symmetrische Querschnitt. Weitere Vorzüge der Flachdichtungen sind die einfache und kompakte Ausführung, der leichte Einbau sowie eine große Werkstoffauswahl. Außerdem sind Nuten nicht zwingend erforderlich.

Anwendungsbereiche

Am häufigsten werden Flanschabdichtungen gegen flüssige bzw. gasförmige Medien eingesetzt, wobei sie ausschließlich statisch bzw. quasistatisch anzuwenden sind. Weitere Verwendungen finden sich auf dem Gebiet der Gehäuse- und Deckelabdichtungen.

Wirkungsweise

Die Dichtungen werden beim Einbau axial verpresst. Um Leckagefreiheit zu erlangen, muss die axiale Presskraft größer sein, als die Summe aller Kräfte, die radial darauf wirken. Querschnittsleckage, also die Leckage, die durch das Dichtungsmaterial diffundiert, wird durch die Auswahl des richtigen Materials minimiert.

Werkstoffe für Flachdichtungen

NBR

Flanschdichtungen aus NBR werden sogar bei höchsten mechanischen Belastungen eingesetzt, wenn Mineralöle, Fette oder Kraftstoffe zu fördern sind. Abzuraten ist von Dichtungen aus NBR allerdings immer dann, wenn Salpetersäure, Ameisensäure oder konzentrierte oxidierende Medien wie Peressigsäure zum Einsatz kommen. Eine Beständigkeit ist dann nämlich nicht gegeben.

Die Flachdichtungen garantieren eine hohe Kälteflexibilität wie auch chemische Beständigkeit gegenüber pflanzlichen und tierischen Ölen, Silikonen wie auch verdünnten Laugen und Säuren bei Raumtemperatur.

Der Werkstoff NBR nimmt eine Shore-Härte A 65° gemäß DIN 53505 an, wobei die Arbeitstemperatur bzw. der Temperaturbereich mit -20 °C bis +100 °C gilt.

EPDM

EPDM-Dichtungen kommen zum Einsatz im Zusammenhang mit Glykolen und Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis sowie immer dann, wenn Säuren und Laugen im Spiel sind, wie Salpetersäure, Salzsäure, Kalilauge und Natronlauge. Aber auch polare, organische Lösungen, wie z.B. Essigsäure und oxidierende Medien wie Peressigsäure greifen EPDM-Flachdichtungen nicht an.

Die Alterungsbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit wie auch die Wärmebeständigkeit und Kältebeständigkeit sind gut. Das gleiche gilt für die Reißfestigkeit sowie für die Reißdehnung. Der Werkstoff EPDM ist schwarz eingefärbt und entspricht der Shore-Härte A 65° gemäß DIN 53505. Es können Arbeitstemperaturen von -25 °C bis +120 °C angelegt werden.

FPM/FKM

FKM-Dichtungen für Flansche werden auch unter der Wortmarke THOMAFLUOR gehandelt. Sie werden im Zusammenhang mit Motorölen, aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen, Aminen, Hydraulikflüssigkeiten und ätherischen Ölen eingesetzt. Ihre Shore-Härte A beträgt 75° gemäß DIN 53505. Die Arbeitstemperatur bzw. der mögliche Temperaturbereich liegt zwischen -10 °C und +200 °C. Somit handelt es sich bei diesen Flanschdichtungen um Hochleistungsdichtungen. Ihre Bruchdehnung liegt bei ca. 200 %.

Graphit

Flachdichtungen aus Graphit weisen eine Materialreinheit von mindestens 98 % auf. Sie haben eine Metalleinlage von Chrom-Nickel-Stahl-Streckmetall (1.4404). Die Arbeitstemperatur kann zwischen -240 °C und +550 °C definiert werden, somit sind diese Dichtungen für extreme Einsatzbereiche gefertigt. Graphit-Dichtungselemente entsprechen der TA Luft sowie der DVGW.

PTFE

PTFE-Flachdichtungen sind Hochtemperaturdichtungen und universell einsetzbar, wobei natürlich die Druck- und Temperaturparameter je nach Einsatzzweck zu beachten sind. PTFE wird mit der Shore-Härte D 55° gemäß DIN 53505 gefertigt. Der zur Verfügung stehende Temperaturbereich ist mit -200 °C bis +260 °C angegeben. Zur Produktion der Dichtungen wird reinstes PTFE eingesetzt. Es handelt sich hierbei um ein ausgesuchtes High-Tech Material, das unter strengsten Sicherheitsnormen hergestellt wird.

Teflon-Flachdichtung: ein kurzer Hinweis

Die Wortmarke Teflon® befindet sich als eingetragener Handelsname für den Werkstoff PTFE im Eigentum der Firma DuPont. DuPont erlaubt eine Benutzung des Warenzeichens Teflon® nur den Firmen, die einen zweifelsfreien Nachweis erbringen können, lediglich Original-Teflon®-Granulate von DuPont zur Produktion von Halbzeugen wie Schläuche, Platten, Stäbe, Folien usw. einzusetzen. Die in unserem Sortiment befindlichen Flanschdichtungen aus PTFE werden von Reichelt Chemietechnik nicht als "Teflon-Dichtungen" bezeichnet. RCT belegt mit der Wortmarke THOMAFLON die vergleichbare Fluorkunststoffgruppe.

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Dichtungselemente erhalten Sie bei RCT in großer Auswahl. Entdecken Sie Flachdichtungen bzw. Flanschdichtungen in verschiedenen Werkstoffen sowie etliche weitere Dichtungen, zu denen etwa O-Ringe oder Clampdichtungen gehören. Viele Artikel befinden sich ständig an Lager. Kurzfriste Lieferzeiten sind also garantiert. Wir versenden just-in-time – und das zu fairen Lieferpreiskonditionen.

Möchten Sie sich darüber informieren, welche Werkstoffe für Sie zur Problemlösung geeignet sind, dann werfen Sie einen Blick in unser Glossar. Unsere Beständigkeitsliste gibt außerdem weiterführende Auskunft. Selbstverständlich stehen Ihnen bei Fragen ebenso unsere Spezialisten der Dichtungstechnik zur Verfügung, die sich gerne Ihrer Anliegen annehmen.