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Benzinschläuche

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HDPE-Chemieschlauch HDPE-Chemieschlauch
NBR-Chemieschlauch NBR-Chemieschlauch
NBR-Farbspritzschlauch NBR-Farbspritzschlauch
PTFE-Hochdruckschlauch PTFE-Hochdruckschlauch
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Benzinschläuche zur Förderung von Benzin, Diesel und anderen Kraftstoffen

Als spezialisierter Anbieter für Schlauchtechnik, die in Betrieben und Laboren zum Einsatz kommt, präsentiert Reichelt Chemietechnik Benzinschläuche bzw. Kraftstoffschläuche in unterschiedlichen Ausführungen, gefertigt aus zahlreichen verschiedenen Werkstoffen. Zum Programm gehören beispielsweise Dieselschläuche, Biodieselschläuche und Ölschläuche. Erhältlich sind die angebotenen Spezialschläuche aus zahlreichen Elastomeren und Kunststoffen.

Die Einsatzgebiete dieser Schläuche sind – neben der Chemietechnik, der Prozesstechnik sowie dem Anlagenbau – vor allem die Mineralölindustrie, die Tankstellentechnik und natürlich die Automobilindustrie. Hier werden insbesondere Benzinschläuche aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) und FPM (Fluorkautschuk) verwendet, beispielsweise als Saugschläuche, Druckschläuche, Doppelmantelschläuche und Heißgutschläuche. Aber auch als Tankwagenschläuche, Farbspritzschläuche, Industrieschläuche und Zapfstellenschläuche kommen sie zum Einsatz.

Schlauchtechnik für Kraftstoffe im Überblick

Wie eingangs erwähnt, unterscheiden sich die angebotenen Benzinschläuche nicht nur in der Ausführung, sondern auch in den Werkstoffen, die bei der Fertigung verwendet werden. Hier eine kurze Übersicht der Elastomere und Kunststoffe, die zum Einsatz kommen:

  • NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk)
  • FPM/FKM (Fluorkautschuk)
  • PVC (Polyvinylchlorid) bzw. TYGON®
  • PE (Polyethylen)
  • PUR (Polyurethan)
  • PP (Polypropylen)
  • PTFE (Polytetrafluorethylen)

Werkstoffe für Benzinschläuche im Detail

Kraftstoffschläuche aus NBR – diese Eigenschaften weisen sie auf

Das gesamte Sortiment der Kraftstoffschläuche aus NBR ist beständig gegenüber den meisten Lösungsmitteln, Mineralölprodukten, Alkoholen, Estern und Ketonen, aber auch gegenüber vielen Farben, Lacken und Dispersionen. Im Kurzzeitbetrieb sind die Schläuche auch gegenüber chlorierten und aromatischen Kohlenwasserstoffen beständig. Tierische Öle, Schmierstoffe, Silikone, Kühlwasser wie auch verdünnte Basen und Säuren vermögen es ebenfalls nicht, den Kunststoff anzugreifen. Je nach Schlauchausführung ist weiterhin die Ozon-, Witterungs- und UV-Beständigkeit gegeben.

Nitrilschläuche sind auch als Perbunanschläuche bekannt. Neben der Förderung von Kraftstoffen, wie Diesel, Benzin und Biodiesel, stehen außerdem auch Ausführungen für die Lebensmitteltechnik und Trinkwasserversorgung zur Verfügung. Diese Ausführungen sind physiologisch unbedenklich, frei von jeglichen extrahierbaren Bestandteilen wie Weichmachern und für die Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie und Getränkeindustrie prädestiniert.

Als Arbeitstemperatur für Nitril-Benzinschläuche gilt der Temperaturbereich von -20 °C bis maximal +110 °C, wobei die tatsächliche Temperaturbelastbarkeit auf den zugrunde liegenden Werkstoffcompound abgestimmt ist und der Produktseite entnommen werden kann. Die Treibstoffschläuche stehen sowohl unverstärkt ohne Einlagen zur Verfügung, beispielsweise für Laboranwendungen, sowie als Doppelmantel- und Industrieausführungen. Die Shore-Härte A wird mit 70° gemäß DIN 53505 definiert.

Benzinschläuche aus NBR stehen auch als Antistatikschläuche zur Verfügung. Darunter versteht man Schläuche, die mit einem Ableitwiderstand <106 Ohm als elektrisch leitend gelten. Sie kommen als Saug- und Druckschläuche mit und ohne Stahlwendel in der Prozesstechnik, in Raffineriebetrieben sowie in der Chemietechnik zum Einsatz.

Als Spezialfall sind die sogenannten Biodieselschläuche zu nennen. Hierbei handelt es sich um Kraftstoffschläuche bzw. Dieselschläuche, die ebenfalls aus NBR bestehen, jedoch in modifizierter Form. Sie eignen sich damit zum Fördern von Biodiesel sowie von E10. Bei ihnen ist ein Benzolgehalt im Kraftstoff von bis zu 50% unproblematisch.

Einen weiteren Sonderfall stellen die Farbspritzschläuche aus Nitrilkautschuk dar. Sie werden häufig zum Leiten von Farben, Lacken und Dispersionen eingesetzt, da sie besonders elastisch und flexibel sind, gleichzeitig jedoch druckbeständig und mechanisch stabil. Sie sind chemisch beständig gegenüber Acrylharzen, Dispersionsfarben, Spirituslacke und Polyesterlacke als Zweikomponentenlacke.

Im Einzelnen stellt sich das Sortiment der Benzinschläuche aus Nitrilkautschuk wie folgt dar:

  • Antistatik-Tankwagen- und Chemieschlauch
  • Chemieschlauch
  • Doppelmantel-Heißgutschlauch
  • Doppelmantel-Industrieschlauch (metrisch und zöllig)
  • Doppelmantel-Saug- und Druckschlauch
  • Farbspritzschlauch
  • Industrie- und Chemieschlauch
  • Industrie-Saug- und Druckschlauch
  • Kraftstoffschlauch gemäß DIN 73379
  • Öl- und Benzin-Druckschlauch (antistatisch und selbstverlöschend)
  • Saug- und Druck-Öl- und Benzinschlauch (antistatisch)

Polyurethan: Ein weiteres Elastomer für die Benzinförderung

Polyurethan – kurz PUR – ist, wie auch Nitrilkautschuk, ein Elastomer, das beständig gegenüber Benzin und anderen Kraftstoffen ist. PUR-Benzinschläuche gehören zur Gruppe der Kraftstoffschläuche, die zur Förderung von Dieselöl, Benzin, Isooctan, Cyclohexan, Kerosin sowie Frotzschutzmitteln eingesetzt werden. Sie gelten als UV-beständig, ozonbeständig sowie witterungs- und alterungsbeständig. Sie präsentieren sich als Druckschläuche, als Chemieschläuche, als Antistatikschläuche (elektrisch leitend) sowie als Kraft- und Schmierstoffschläuche.

Chemie-, Druck- und Industrieschläuche aus Polyurethan gelten als besonders druckbeständig bei gleichzeitig hoher Flexibilität. Sie dienen somit als flexible Förderschläuche in der Automobilindustrie, in der Mess- und Regelungstechnik, im Apparatebau sowie der Druckluftversorgung an Druckluftwerkzeugen. Verstärkte Druckschlauchausführungen sind bis 207 bar bei +20 °C geeignet, während PUR-Schläuche aus Vollmaterial bis 30 bar bei +20 °C belastet werden können, je nach Schlauchausführung. Das Material gilt als flexibel und hoch elastisch, und zwar bei höchster mechanischer Festigkeit, Reißfestigkeit und Abriebfestigkeit. So sind kleinste Biegeradien bei hoher Abknicksicherheit gewährleistet.

PUR-Schlauchmaterial ist schwermetallfrei, weichmacherfrei und absolut silikonfrei sowie recyclebar. Als Shore-Härte A gilt 70° bis 95° (nach DIN 53505) und als Betriebstemperatur -40 °C bis +120 °C – diese Werte können jedoch je nach Schlauchausführung variieren. Die jeweils zutreffenden technischen Daten sind der jeweiligen Produktseite zu entnehmen.

In unserem Sortiment finden Sie folgende Schlauchausführungen aus Polyurethan, die Verwendung als Benzinschläuche finden:

  • Lumenschläuche bzw. Mehrkanalschläuche
  • Chemie- und Druckschläuche
  • Chemie- und Industrieschläuche
  • Pneumatikschläuche
  • Chemieschläuche (farbig und kalibriert)
  • Kraft- und Schmierstoffschläuche
  • Schweißspritzschläuche
  • Spiralschläuche
  • PUR-LDPE-Doppelmantel-Hochdruckschläuche

Benzinschläuche aus Polyvinylchlorid und TYGON®

TYGON®-Kraftstoffschläuche sind zur Förderung von bleihaltigem sowie bleifreiem Benzin geeignet. Ferner sind sie beständig gegenüber Heizöl, Kerosin, Schmierstoffen und Kühlmitteln auf Glykolbasis. Auch schwache Laugen und stärkere Säuren sowie Ozon und UV-Strahlung vermögen es nicht, den Schlauchwerkstoff anzugreifen. Die Spezialschläuche sind innen spiegelglatt, sodass sich keinerlei Bakteriennester oder Ablagerungen anderer Mikroorganismen bilden können.

TYGON®-Benzinschläuche basieren auf einer hochwertigen, quervernetzten PVC-Spezialmischung, die eine lange Lebensdauer und höhere chemische Beständigkeit als „reguläres“ Weich-PVC sichert. Selbst bei längerem Einsatz sind Oxidationsschäden ausgeschlossen. Die Gaspermeabilität ist geringer als bei vergleichbaren Gummischläuchen: Tatsächlich gelten TYGON®-Förderschläuche als annähernd gasdicht.

Wie auch bei anderen Elastomerschläuchen ist die Shore-Härte A der TYGON®-Schläuche mit 57° gemäß DIN 53505 eher niedrig. Benzinschläuche aus dem PVC-Spezialcompound gelten daher als weich und flexibel. Die Temperaturbelastbarkeit der beiden angebotenen Ausführungen, dem Pumpenschlauch (wahlweise mit Stoppern) sowie dem Kraft- und Schmierstoffschlauch, ist mit -10 °C bis +74 °C definiert, und dies im Dauerbetrieb.

Darüber hinaus finden Sie natürlich auch „reguläre“ PVC-Formulierungen zur Förderung von Benzin. Hier ist insbesondere der PVC-Benzin- und Ölschlauch hervorzuheben. Das Material ist biegsam, widerstandsfähig und absolut ausreichend für die Leitung von mineralischen Ölen, Fetten, Benzin, Dieselkraftstoff und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffverbindungen – auch Ethanol. Die Temperaturbeständigkeit dieser Ausführung ist jedoch geringer und mit -15 °C bis maximal +60 °C anzugeben.

Weitere Kunststoffe und Elastomere für Treibstoffschläuche

Alle weiteren Werkstoffe aus unserem Schlauchsortiment, die für Benzinschläuche Verwendung finden:

  • FPM/FKM: Fluorkautschuk, meist schwarz eingefärbt, ist ein weiches und sehr elastisches Fluorelastomer, das von -20 °C bis +200 °C thermisch belastet werden kann – kurzzeitig sogar bis +250 °C. Im Vergleich zu anderen Elastomeren ist FPM chemisch sehr gut beständig. So ist die Resistenz gegenüber aliphatischen, aromatischen und halogenierten Kohlenwasserstoffen sowie Kraftstoffen (wie Benzin und Diesel), diversen Säuren und Mineralölen gegeben. Unbeständig ist der Hochtemperaturwerkstoff jedoch gegenüber Laugen, Alkoholen, Estern, Ketonen und anderen polaren Lösungsmitteln. Aufgrund der hohen Temperaturbeständigkeit und ausgezeichneten Flexibilität kommen FKM-Schläuche häufig als Benzinschläuche zum Einsatz.
  • PP und PE: Sowohl Polyethylen als auch Polypropylen sind thermoplastische Polyolefine. Es handelt sich um regelrechte Massenkunststoffe, die vermutlich jeder schon einmal in der Hand gehalten hat, beispielsweise in Form von Folien, Umverpackungen oder Küchenutensilien. Schläuche aus dem Material sind eher hart und steif, dafür jedoch kostengünstig und außerdem chemisch sowie thermisch gut beständig. So können Polyolefin-Schläuche aus PP und PE von -50 °C bis +120 °C verwendet werden, je nach Schlauchausführung. Die chemische Beständigkeit ist gegenüber Mineralölprodukten, Kraftstoffen, Ölen, Fetten, Alkoholen, Estern, Ketonen und vielen Säuren sowie Laugen gegeben. PE- und PP-Kraftstoffschläuche stellen somit eine kostengünstige und zudem mechanisch feste Alternative zu anderen Spezial-Benzinschläuchen dar.
  • PTFE: Der thermoplastische Fluorkunststoff Polytetrafluorethylen ist ein echtes Universaltalent. Kaum ein anderer Kunststoff ist chemisch so beständig wie er: Lediglich elementares Fluor und geschmolzene Alkalimetalle vermögen es, ihn anzugreifen. Auch die Temperaturbeständigkeit ist mit -200 °C bis +260 °C hervorragend. Treibstoffschläuche aus PTFE liegen häufig als Verbundschläuche vor, sodass auch eine sehr hohe Druckbeständigkeit gesichert ist.

Benzinschläuche kaufen Sie bei rct-online.de – hohe Qualität, günstige Preise

Einen Großteil des Programms der Benzinschläuche und Mineralölschläuche sowie viele weitere Schläuche für verschiedene Einsatzbereiche, wie Pumpenschläuche, hält RCT an Lager, sodass kurzfristige Lieferzeiten sichergestellt sind. Darüber hinaus profitieren Sie bei jeder Bestellung von günstigen Preisen, bester Qualität und fairen Lieferkosten. Sollten Sie Fragen zu unseren Produkten haben, bitte wir um Ihren Anruf oder Ihre elektronische Nachricht – unsere Schlauchexperten helfen Ihnen gerne weiter. Weitere chemisch-technische Informationen zu unseren Schlauchwerkstoffen erhalten Sie auch in unserem ausgedehnten Kunststoffglossar sowie unserer chemischen Beständigkeitsliste.

 

Benzinschläuche zur Förderung von Benzin, Diesel und anderen Kraftstoffen Als spezialisierter Anbieter für Schlauchtechnik , die in Betrieben und Laboren zum Einsatz kommt, präsentiert... mehr erfahren »
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Benzinschläuche zur Förderung von Benzin, Diesel und anderen Kraftstoffen

Als spezialisierter Anbieter für Schlauchtechnik, die in Betrieben und Laboren zum Einsatz kommt, präsentiert Reichelt Chemietechnik Benzinschläuche bzw. Kraftstoffschläuche in unterschiedlichen Ausführungen, gefertigt aus zahlreichen verschiedenen Werkstoffen. Zum Programm gehören beispielsweise Dieselschläuche, Biodieselschläuche und Ölschläuche. Erhältlich sind die angebotenen Spezialschläuche aus zahlreichen Elastomeren und Kunststoffen.

Die Einsatzgebiete dieser Schläuche sind – neben der Chemietechnik, der Prozesstechnik sowie dem Anlagenbau – vor allem die Mineralölindustrie, die Tankstellentechnik und natürlich die Automobilindustrie. Hier werden insbesondere Benzinschläuche aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) und FPM (Fluorkautschuk) verwendet, beispielsweise als Saugschläuche, Druckschläuche, Doppelmantelschläuche und Heißgutschläuche. Aber auch als Tankwagenschläuche, Farbspritzschläuche, Industrieschläuche und Zapfstellenschläuche kommen sie zum Einsatz.

Schlauchtechnik für Kraftstoffe im Überblick

Wie eingangs erwähnt, unterscheiden sich die angebotenen Benzinschläuche nicht nur in der Ausführung, sondern auch in den Werkstoffen, die bei der Fertigung verwendet werden. Hier eine kurze Übersicht der Elastomere und Kunststoffe, die zum Einsatz kommen:

  • NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk)
  • FPM/FKM (Fluorkautschuk)
  • PVC (Polyvinylchlorid) bzw. TYGON®
  • PE (Polyethylen)
  • PUR (Polyurethan)
  • PP (Polypropylen)
  • PTFE (Polytetrafluorethylen)

Werkstoffe für Benzinschläuche im Detail

Kraftstoffschläuche aus NBR – diese Eigenschaften weisen sie auf

Das gesamte Sortiment der Kraftstoffschläuche aus NBR ist beständig gegenüber den meisten Lösungsmitteln, Mineralölprodukten, Alkoholen, Estern und Ketonen, aber auch gegenüber vielen Farben, Lacken und Dispersionen. Im Kurzzeitbetrieb sind die Schläuche auch gegenüber chlorierten und aromatischen Kohlenwasserstoffen beständig. Tierische Öle, Schmierstoffe, Silikone, Kühlwasser wie auch verdünnte Basen und Säuren vermögen es ebenfalls nicht, den Kunststoff anzugreifen. Je nach Schlauchausführung ist weiterhin die Ozon-, Witterungs- und UV-Beständigkeit gegeben.

Nitrilschläuche sind auch als Perbunanschläuche bekannt. Neben der Förderung von Kraftstoffen, wie Diesel, Benzin und Biodiesel, stehen außerdem auch Ausführungen für die Lebensmitteltechnik und Trinkwasserversorgung zur Verfügung. Diese Ausführungen sind physiologisch unbedenklich, frei von jeglichen extrahierbaren Bestandteilen wie Weichmachern und für die Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie und Getränkeindustrie prädestiniert.

Als Arbeitstemperatur für Nitril-Benzinschläuche gilt der Temperaturbereich von -20 °C bis maximal +110 °C, wobei die tatsächliche Temperaturbelastbarkeit auf den zugrunde liegenden Werkstoffcompound abgestimmt ist und der Produktseite entnommen werden kann. Die Treibstoffschläuche stehen sowohl unverstärkt ohne Einlagen zur Verfügung, beispielsweise für Laboranwendungen, sowie als Doppelmantel- und Industrieausführungen. Die Shore-Härte A wird mit 70° gemäß DIN 53505 definiert.

Benzinschläuche aus NBR stehen auch als Antistatikschläuche zur Verfügung. Darunter versteht man Schläuche, die mit einem Ableitwiderstand <106 Ohm als elektrisch leitend gelten. Sie kommen als Saug- und Druckschläuche mit und ohne Stahlwendel in der Prozesstechnik, in Raffineriebetrieben sowie in der Chemietechnik zum Einsatz.

Als Spezialfall sind die sogenannten Biodieselschläuche zu nennen. Hierbei handelt es sich um Kraftstoffschläuche bzw. Dieselschläuche, die ebenfalls aus NBR bestehen, jedoch in modifizierter Form. Sie eignen sich damit zum Fördern von Biodiesel sowie von E10. Bei ihnen ist ein Benzolgehalt im Kraftstoff von bis zu 50% unproblematisch.

Einen weiteren Sonderfall stellen die Farbspritzschläuche aus Nitrilkautschuk dar. Sie werden häufig zum Leiten von Farben, Lacken und Dispersionen eingesetzt, da sie besonders elastisch und flexibel sind, gleichzeitig jedoch druckbeständig und mechanisch stabil. Sie sind chemisch beständig gegenüber Acrylharzen, Dispersionsfarben, Spirituslacke und Polyesterlacke als Zweikomponentenlacke.

Im Einzelnen stellt sich das Sortiment der Benzinschläuche aus Nitrilkautschuk wie folgt dar:

  • Antistatik-Tankwagen- und Chemieschlauch
  • Chemieschlauch
  • Doppelmantel-Heißgutschlauch
  • Doppelmantel-Industrieschlauch (metrisch und zöllig)
  • Doppelmantel-Saug- und Druckschlauch
  • Farbspritzschlauch
  • Industrie- und Chemieschlauch
  • Industrie-Saug- und Druckschlauch
  • Kraftstoffschlauch gemäß DIN 73379
  • Öl- und Benzin-Druckschlauch (antistatisch und selbstverlöschend)
  • Saug- und Druck-Öl- und Benzinschlauch (antistatisch)

Polyurethan: Ein weiteres Elastomer für die Benzinförderung

Polyurethan – kurz PUR – ist, wie auch Nitrilkautschuk, ein Elastomer, das beständig gegenüber Benzin und anderen Kraftstoffen ist. PUR-Benzinschläuche gehören zur Gruppe der Kraftstoffschläuche, die zur Förderung von Dieselöl, Benzin, Isooctan, Cyclohexan, Kerosin sowie Frotzschutzmitteln eingesetzt werden. Sie gelten als UV-beständig, ozonbeständig sowie witterungs- und alterungsbeständig. Sie präsentieren sich als Druckschläuche, als Chemieschläuche, als Antistatikschläuche (elektrisch leitend) sowie als Kraft- und Schmierstoffschläuche.

Chemie-, Druck- und Industrieschläuche aus Polyurethan gelten als besonders druckbeständig bei gleichzeitig hoher Flexibilität. Sie dienen somit als flexible Förderschläuche in der Automobilindustrie, in der Mess- und Regelungstechnik, im Apparatebau sowie der Druckluftversorgung an Druckluftwerkzeugen. Verstärkte Druckschlauchausführungen sind bis 207 bar bei +20 °C geeignet, während PUR-Schläuche aus Vollmaterial bis 30 bar bei +20 °C belastet werden können, je nach Schlauchausführung. Das Material gilt als flexibel und hoch elastisch, und zwar bei höchster mechanischer Festigkeit, Reißfestigkeit und Abriebfestigkeit. So sind kleinste Biegeradien bei hoher Abknicksicherheit gewährleistet.

PUR-Schlauchmaterial ist schwermetallfrei, weichmacherfrei und absolut silikonfrei sowie recyclebar. Als Shore-Härte A gilt 70° bis 95° (nach DIN 53505) und als Betriebstemperatur -40 °C bis +120 °C – diese Werte können jedoch je nach Schlauchausführung variieren. Die jeweils zutreffenden technischen Daten sind der jeweiligen Produktseite zu entnehmen.

In unserem Sortiment finden Sie folgende Schlauchausführungen aus Polyurethan, die Verwendung als Benzinschläuche finden:

  • Lumenschläuche bzw. Mehrkanalschläuche
  • Chemie- und Druckschläuche
  • Chemie- und Industrieschläuche
  • Pneumatikschläuche
  • Chemieschläuche (farbig und kalibriert)
  • Kraft- und Schmierstoffschläuche
  • Schweißspritzschläuche
  • Spiralschläuche
  • PUR-LDPE-Doppelmantel-Hochdruckschläuche

Benzinschläuche aus Polyvinylchlorid und TYGON®

TYGON®-Kraftstoffschläuche sind zur Förderung von bleihaltigem sowie bleifreiem Benzin geeignet. Ferner sind sie beständig gegenüber Heizöl, Kerosin, Schmierstoffen und Kühlmitteln auf Glykolbasis. Auch schwache Laugen und stärkere Säuren sowie Ozon und UV-Strahlung vermögen es nicht, den Schlauchwerkstoff anzugreifen. Die Spezialschläuche sind innen spiegelglatt, sodass sich keinerlei Bakteriennester oder Ablagerungen anderer Mikroorganismen bilden können.

TYGON®-Benzinschläuche basieren auf einer hochwertigen, quervernetzten PVC-Spezialmischung, die eine lange Lebensdauer und höhere chemische Beständigkeit als „reguläres“ Weich-PVC sichert. Selbst bei längerem Einsatz sind Oxidationsschäden ausgeschlossen. Die Gaspermeabilität ist geringer als bei vergleichbaren Gummischläuchen: Tatsächlich gelten TYGON®-Förderschläuche als annähernd gasdicht.

Wie auch bei anderen Elastomerschläuchen ist die Shore-Härte A der TYGON®-Schläuche mit 57° gemäß DIN 53505 eher niedrig. Benzinschläuche aus dem PVC-Spezialcompound gelten daher als weich und flexibel. Die Temperaturbelastbarkeit der beiden angebotenen Ausführungen, dem Pumpenschlauch (wahlweise mit Stoppern) sowie dem Kraft- und Schmierstoffschlauch, ist mit -10 °C bis +74 °C definiert, und dies im Dauerbetrieb.

Darüber hinaus finden Sie natürlich auch „reguläre“ PVC-Formulierungen zur Förderung von Benzin. Hier ist insbesondere der PVC-Benzin- und Ölschlauch hervorzuheben. Das Material ist biegsam, widerstandsfähig und absolut ausreichend für die Leitung von mineralischen Ölen, Fetten, Benzin, Dieselkraftstoff und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffverbindungen – auch Ethanol. Die Temperaturbeständigkeit dieser Ausführung ist jedoch geringer und mit -15 °C bis maximal +60 °C anzugeben.

Weitere Kunststoffe und Elastomere für Treibstoffschläuche

Alle weiteren Werkstoffe aus unserem Schlauchsortiment, die für Benzinschläuche Verwendung finden:

  • FPM/FKM: Fluorkautschuk, meist schwarz eingefärbt, ist ein weiches und sehr elastisches Fluorelastomer, das von -20 °C bis +200 °C thermisch belastet werden kann – kurzzeitig sogar bis +250 °C. Im Vergleich zu anderen Elastomeren ist FPM chemisch sehr gut beständig. So ist die Resistenz gegenüber aliphatischen, aromatischen und halogenierten Kohlenwasserstoffen sowie Kraftstoffen (wie Benzin und Diesel), diversen Säuren und Mineralölen gegeben. Unbeständig ist der Hochtemperaturwerkstoff jedoch gegenüber Laugen, Alkoholen, Estern, Ketonen und anderen polaren Lösungsmitteln. Aufgrund der hohen Temperaturbeständigkeit und ausgezeichneten Flexibilität kommen FKM-Schläuche häufig als Benzinschläuche zum Einsatz.
  • PP und PE: Sowohl Polyethylen als auch Polypropylen sind thermoplastische Polyolefine. Es handelt sich um regelrechte Massenkunststoffe, die vermutlich jeder schon einmal in der Hand gehalten hat, beispielsweise in Form von Folien, Umverpackungen oder Küchenutensilien. Schläuche aus dem Material sind eher hart und steif, dafür jedoch kostengünstig und außerdem chemisch sowie thermisch gut beständig. So können Polyolefin-Schläuche aus PP und PE von -50 °C bis +120 °C verwendet werden, je nach Schlauchausführung. Die chemische Beständigkeit ist gegenüber Mineralölprodukten, Kraftstoffen, Ölen, Fetten, Alkoholen, Estern, Ketonen und vielen Säuren sowie Laugen gegeben. PE- und PP-Kraftstoffschläuche stellen somit eine kostengünstige und zudem mechanisch feste Alternative zu anderen Spezial-Benzinschläuchen dar.
  • PTFE: Der thermoplastische Fluorkunststoff Polytetrafluorethylen ist ein echtes Universaltalent. Kaum ein anderer Kunststoff ist chemisch so beständig wie er: Lediglich elementares Fluor und geschmolzene Alkalimetalle vermögen es, ihn anzugreifen. Auch die Temperaturbeständigkeit ist mit -200 °C bis +260 °C hervorragend. Treibstoffschläuche aus PTFE liegen häufig als Verbundschläuche vor, sodass auch eine sehr hohe Druckbeständigkeit gesichert ist.

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Einen Großteil des Programms der Benzinschläuche und Mineralölschläuche sowie viele weitere Schläuche für verschiedene Einsatzbereiche, wie Pumpenschläuche, hält RCT an Lager, sodass kurzfristige Lieferzeiten sichergestellt sind. Darüber hinaus profitieren Sie bei jeder Bestellung von günstigen Preisen, bester Qualität und fairen Lieferkosten. Sollten Sie Fragen zu unseren Produkten haben, bitte wir um Ihren Anruf oder Ihre elektronische Nachricht – unsere Schlauchexperten helfen Ihnen gerne weiter. Weitere chemisch-technische Informationen zu unseren Schlauchwerkstoffen erhalten Sie auch in unserem ausgedehnten Kunststoffglossar sowie unserer chemischen Beständigkeitsliste.