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Kleber/Verdünner für Keramik | Reichelt Chemietechnik
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Kleber/Verdünner für Keramik

Einsatzgebiet Auch als Verdünner für alle Einkomponenten-Kleber-Typen sowie Kleber... mehr

Einsatzgebiet

Auch als Verdünner für alle Einkomponenten-Kleber-Typen sowie Kleber für feine Spalten

Dünne Verklebungen und Schichten, spritzfähig

Technische Spezifikation

Farbe: klare, wässrige Flüssigkeit

Konsistenz: flüssig

Temp.-Dauerbelastung: +700 °C nach Aushärtung

Erweichungstemperatur: +750 °C

Spez. Gewicht: 1,45

Viskosität: 70 cp bei +20 °C

Topfzeit: ca. 30 min. an der Luft

Elektr. Durchschlagfestigkeit: >1 kV/mm

Thermische Ausdehnung: 7 - 12 x 10-6/K

Allgemeine Information Einsatz als Kleber für Keramikteile und Metallelemente im... mehr

Allgemeine Information

Einsatz als Kleber für Keramikteile und Metallelemente im Hochtemperaturbereich, Glasur zum Schutz vor Korrosion und chemischen Einflüssen, Einsatz in der Präparationstechnik für die Fehleranalyse an ICs, zum Verkleben von Metallen und Keramiken miteinander und untereinander, als feuerfeste Auskleidung im Industrieofenbau, zur Fixierung und Einbettung von Heiz-, Widerstands- und Thermodrähten, zur Beschichtung metallischer Oberflächen zum Schutz vor Oxidationsprozessen.

Einkomponentenkleber, die bei Raumtemperatur durch Verdunstung des Binders (Wasser) aushärten.

Abbindung erfolgt bei Raumtemperatur am besten, somit wird eine natürliche Austrocknung gesichert. Die Trocknungsdauer hängt von der Porosität der zu verklebenden Stoffe ab. In diesen Fällen genügt eine Trocknungszeit von 24 Stunden.

Die zu verklebenden Teile sollten einem leichten und konstanten Druck ausgesetzt sein. Eine Wärmebehandlung beim Verklebungsprozess verbessert die mechanischen, thermischen und elektrischen Eigenschaften wesentlich.

Zur Optimierung des Verklebungsprozesses ist es vorteilhaft die Klebefugen mit konzentrierter Schwefelsäure zu bestreichen. Dies erhöht den Widerstand gegen Feuchtigkeit.

Die Kleber sind beständig gegenüber Lösungsmitteln und nach der Wärmebehandlung von bis zu +900 °C auch gegenüber den meisten Säuren, einschließlich konz. Salzsäure und Schwefelsäure, mit Ausnahme von Flusssäure.

Im ausgehärteten Zustand ist der Kleber absolut feuerfest und nicht hautreizend. Vor der Verarbeitung ist das Einkomponentenmaterial jedoch stark alkalisch (ca. pH 12), so dass Hautkontakt vermieden werden sollte.

Bei einer Umgebung mit hoher Feuchtigkeit ist zu beachten: In Abhängigkeit des Aushärtungsgrades entwickelt der jeweilige Einkomponentenkleber eine mikroporöse Struktur, die ca. 2 - 5 % des Gesamtvolumens ausmachen kann. Der Grad der Porosität hängt von der Art des Aushärtungszyklusses ab und ob eine oder mehrere Schichten aufgebracht wurden. Die Größe und die Anzahl der Poren wird durch die Verdunstungstemperatur des Bindemittels (Wasser) bestimmt. Wird das Wasser durch eine beschleunigte Wärmebehandlung ausgetrieben, entstehen mehr und größere Poren. Die natürliche Verdunstung liegt bei ca. 36 Stunden. Hierbei entstehen dann sehr wenig Poren.

Alle High-Therm-Kleber werden durch Wärmebehandlung schneller ausgehärtet. Durch die Behandlung verbessern sich alle Eigenschaften entscheidend.

Härtung: Bei Raumtemperatur nach 48 Stunden, bessere Eigenschaften nach Wärmebehandlung.

Feuchtebeständigkeit: Gut (nach Wärmebehandlung)

Säure- und Laugenbeständigkeit: Sehr gut (außer HF)

Oxidationsbeständigkeit: Sehr gut

Lösungsmittelbeständigkeit: Sehr gut

Spez. elektr. Widerstand: >107 Ohm/cm bei Raumtemperatur

Schrumpfung: 5 - 6 % linear bei +150 bis +500 °C

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