{"id":7545,"date":"2022-02-25T17:19:52","date_gmt":"2022-02-25T16:19:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/?p=7545"},"modified":"2025-04-07T09:44:17","modified_gmt":"2025-04-07T07:44:17","slug":"nachhaltige-kunststoffe-mythos-oder-vision","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/nachhaltige-kunststoffe-mythos-oder-vision\/","title":{"rendered":"Nachhaltige Kunststoffe \u2013 Mythos oder Vision?"},"content":{"rendered":"<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_73 ez-toc-wrap-center counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/nachhaltige-kunststoffe-mythos-oder-vision\/#Macht_das_Bio-Label_den_Unterschied\" title=\"Macht das Bio-Label den Unterschied?\">Macht das Bio-Label den Unterschied?<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/nachhaltige-kunststoffe-mythos-oder-vision\/#Biobasierte_Kunststoffe\" title=\"Biobasierte Kunststoffe\">Biobasierte Kunststoffe<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/nachhaltige-kunststoffe-mythos-oder-vision\/#Bioabbaubare_Kunststoffe\" title=\"Bioabbaubare Kunststoffe\">Bioabbaubare Kunststoffe<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/nachhaltige-kunststoffe-mythos-oder-vision\/#Ist_Bioplastik_nachhaltig\" title=\"Ist Bioplastik nachhaltig?\">Ist Bioplastik nachhaltig?<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/nachhaltige-kunststoffe-mythos-oder-vision\/#Wertvoller_fuer_die_Umwelt_Bio_oder_Recycling\" title=\"Wertvoller f\u00fcr die Umwelt: Bio oder Recycling\">Wertvoller f\u00fcr die Umwelt: Bio oder Recycling<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Kunststoffindustrie befindet sich im Wandel. Hatte man vor einigen Jahren noch den Eindruck, dass der Siegeszug von immer neuen und innovativeren Plastikprodukten kaum aufzuhalten ist, so hat sich heute eine weitl\u00e4ufige Ern\u00fcchterung eingestellt. Die Argumentation pro und contra Kunststoffe kippt immer mehr gegen die etablierten Kunststoffe. Die M\u00fcllberge wachsen weiter, die Ozeanverschmutzung ist nicht mehr zu \u00fcbersehen. Nachhaltige Kunststoffe scheinen dringender ben\u00f6tigt zu werden, denn je.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Anfang 2022 sind nun auch die letzten Plastikt\u00fcten innerhalb der EU verboten, als Teil der politischen Bem\u00fchungen, mit denen versucht wird, bis zum Jahr 2030 die Vision von nachhaltigen Kunststoffen zu verwirklichen. Teil dieser Kampagne ist nicht nur das Verbot von Einwegplastikprodukten, sondern auch der Ausbau von Recycling und die F\u00f6rderung von Projekten zur Forschung an nachhaltigeren Kunststoffen. Doch kann das Bioplastik tats\u00e4chlich halten, was es verspricht und ein umweltfreundliches Material f\u00fcr unseren Massenkonsum sein?<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Macht_das_Bio-Label_den_Unterschied\"><\/span>Macht das Bio-Label den Unterschied?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umweltschutz hat sich mittlerweile zu einem Werbeargument entwickelt und spielt bei einer zunehmenden Anzahl von Konsumenten eine wichtige Rolle in der Entscheidungsfindung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch hier viel Greenwashing betrieben wird und vermeintlich nachhaltige und umweltfreundliche Artikel h\u00e4ufig mehr Schein als Sein sind. Am Pro und Contra Plastik wird herum manipuliert. Dies wird davon unterst\u00fctzt, dass h\u00e4ufig der Unterschied zwischen biologischer Abbaubarkeit und der Herstellung aus biologischen Rohstoffen in der Wahrnehmung verschwindet. Dabei ist gerade hier die Auswirkung f\u00fcr die Umweltvertr\u00e4glichkeit von Kunststoff enorm.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7554\" aria-describedby=\"caption-attachment-7554\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7554\" title=\"Abgrenzung von biobasierten, biologisch abbaubaren und konventionellen Kunststoffen\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Abgrenzung-von-biobasierten-biologisch-abbaubaren-und-konventionellen-Kunststoffen.jpg\" alt=\"Abgrenzung von biobasierten, biologisch abbaubaren und konventionellen Kunststoffen Nachhaltige Kunststoffe\" width=\"553\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Abgrenzung-von-biobasierten-biologisch-abbaubaren-und-konventionellen-Kunststoffen.jpg 600w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Abgrenzung-von-biobasierten-biologisch-abbaubaren-und-konventionellen-Kunststoffen-300x244.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7554\" class=\"wp-caption-text\"><center>Abgrenzung von biobasierten, biologisch abbaubaren und konventionellen Kunststoffen<\/center><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Biobasierte <a href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/de\/schlaeuche\/harte-kunststoffschlaeuche-kunststoffrohre\">Kunststoffe<\/a> werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, sind daher vom Blickpunkt des Ressourcenverbrauchs klimaneutral. Dies sagt jedoch nichts dar\u00fcber aus, wie gut das hergestellte Plastik biologisch abbaubar und damit kompostierbar ist. Der Abbau bleibt offen. Und wie nachhaltig der Kunststoff ist, damit ein st\u00fcckweit ebenso. Auch wenn Rohstoffe und Produkt biobasiert sind, handelt es sich nicht um eine 100% L\u00f6sung in Sachen Nachhaltigkeit.<\/p>\n<div class=\"box success  \"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tAuch ein aus Pflanzen gewonnener Werkstoff kann \u00fcber einige hunderte oder tausende Jahre stabil bleiben.\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz dazu lassen sich bioabbaubare Kunststoffe \u00fcber einen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzen Zeitraum von Mikroorganismen enzymatisch zersetzen und somit kompostieren. \u00dcber die f\u00fcr die Herstellung ben\u00f6tigten Rohstoffe wird mit dem Label jedoch noch keine Aussage getroffen. Auch aus Erd\u00f6l gewonnene, kompostierbare Produkte k\u00f6nnen somit als Bioplastik gelten. Welche Ressourcen zur Herstellung verbraucht werden, wie viel Energie das Produkt dabei ben\u00f6tigt, bleibt offen.<\/p>\n<div class=\"box info  \"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tVon wirklich nachhaltigen Kunststoffen kann daher nur gesprochen werden, wenn sie diese beiden Merkmale vereinen: Hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen und Kompostierbarkeit.\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um dem Greenwashing entgegenzuwirken, sind zudem Richtlinien \u00fcber die Verwendung von Begriffen sehr wichtig. Zu diesen geh\u00f6rt auch, dass mit kompostierbaren Werkstoffen innerhalb der EU \u201eindustriell kompostierbar\u201c gemeint ist. Aktuell verkaufte vermeintliche Bioplastikt\u00fcten k\u00f6nnen \u2013 ebenso wie herk\u00f6mmliche <a href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/de\/laborbedarf\/sichern-und-verpacken\/beutel-und-folienschlaeuche\">Plastikbeutel<\/a> \u2013 auf dem heimischen Kompost somit nicht kompostiert werden, sie landen im Bio-Abfall. Au\u00dferdem gelten die europ\u00e4ischen Regeln nur f\u00fcr einen kleinen Teil der Welt. Ziel muss es sein, global verbindliche Rahmenbedingungen zu schaffen f\u00fcr einen bewussten Umgang mit Kunststoffen &#8211; ob alt oder neu, ob nachhaltig oder nicht.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Biobasierte_Kunststoffe\"><\/span>Biobasierte Kunststoffe<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Herstellung von Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen ist keine neue Erfindung. Bereits im 17. und 18. Jahrhundert etablierte sich die Verwendung von Kautschuk, welcher aus Baums\u00e4ften gewonnen wird.\u00a0 Latex, der milchige Saft der Kautschukpflanzen, ist heute immer noch Grundlage f\u00fcr eine Vielzahl unterschiedlicher <a href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/de\/schlaeuche\/gummischlaeuche-elastomerschlaeuche\/nr-schlaeuche\">Naturgummi<\/a>-Produkte, wie <a href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/de\/schlaeuche\">Schl\u00e4uche<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/de\/dichtungen\">Dichtungen<\/a>.<\/p>\n<p><center><a href=\"\/de\/schlaeuche\/gummischlaeuche-elastomerschlaeuche\/nr-schlaeuche\/latex-schlauch\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7565 size-full\" title=\"Latex-Schlauch | gummielastisches Material aus Naturkautschuk\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Latex-Schlauch.jpg\" alt=\"latex-schlauch Nachhaltige Kunststoffe\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Latex-Schlauch.jpg 300w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Latex-Schlauch-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"\/de\/verschlusselemente\/stopfen\/stopfen-aus-elastomeren\/stopfen-aus-nr\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7566 size-full\" title=\"Stopfen aus NR | weiche, gut dichtende Ausf\u00fchrung\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Stopfen-aus-NR.jpg\" alt=\"Stopfen aus NR Nachhaltige Kunststoffe\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Stopfen-aus-NR.jpg 300w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Stopfen-aus-NR-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/center><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch die Herstellung von Viskose zum Ende des 19. Jahrhunderts gelang aus rein pflanzlicher Cellulose. Im 20. Jahrhundert setzte sich die Verwendung von Erd\u00f6l zur Polymerherstellung durch. Der Hauptvorteil der Verwendung von Erd\u00f6l im Herstellungsprozess ist der leichte Zugang zu kleinen Molek\u00fclen wie Ethen und Propen. Durch die in diesen Molek\u00fclen enthaltenen Doppelbindungen kann im Anschluss mittels eines Initiators die Polymerisation gestartet werden, bei der die kleinen Molek\u00fcle zu langen Ketten verkn\u00fcpft werden. Die Polymerisation von Ethen zu Polyethylen ist hierf\u00fcr das Paradebeispiel, da <a href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/de\/schlaeuche\/harte-kunststoffschlaeuche-kunststoffrohre\/pe-schlaeuche\">Polyethylen (PE)<\/a> weltweit den gr\u00f6\u00dften Anteil an Plastikprodukten ausmacht.<\/p>\n<p><center><a href=\"\/de\/schlaeuche\/harte-kunststoffschlaeuche-kunststoffrohre\/pe-schlaeuche\/ldpe-chemieschlauch-standard\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7570 size-full\" title=\"LDPE-Chemieschlauch - Standard | guter Gleitreibungskoeffizient (geringe Haftreibung)\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/LDPE-Chemieschlauch-Standard.jpg\" alt=\"LDPE-Chemieschlauch Standard\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/LDPE-Chemieschlauch-Standard.jpg 300w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/LDPE-Chemieschlauch-Standard-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"\/de\/verschlusselemente\/stopfen\/stopfen-aus-kunststoffen\/schutzstopfen-aus-ldpe-mit-haltenoppen\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7571 size-full\" title=\"Schutzstopfen aus LDPE mit Haltenoppen | sch\u00fctzt Rohre vor Eindringen von Wasser und sonstigem Fremdmaterial\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Schutzstopfen-aus-LDPE-mit-Haltenoppen.jpg\" alt=\"Schutzstopfen aus LDPE mit Haltenoppen\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Schutzstopfen-aus-LDPE-mit-Haltenoppen.jpg 300w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Schutzstopfen-aus-LDPE-mit-Haltenoppen-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/center><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Herstellung von Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen wieder interessant. Zum einen wegen des st\u00e4rkeren \u00f6kologischen Bewusstseins, zum anderen gab die drohende Erd\u00f6lknappheit Grund zum Umdenken. Seitdem haben sich einige Alternativen etabliert. Grundlage f\u00fcr diese sind h\u00e4ufig Cellulose und St\u00e4rke, die bereits nat\u00fcrlich als langkettige Polymere vorliegen. Aber auch Polyethylen kann aus nat\u00fcrlichen Rohstoffen gewonnen werden.<\/p>\n<div class=\"box note  \"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tBio-Polyethylen wird aus Zuckerohr hergestellt und ist chemisch gleichwertig mit dem Erd\u00f6l basierten Polyethylen.\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Bio-Abbaubarkeit ist daher nicht gegeben. Ein anderes Beispiel ist die Veresterung von Milchs\u00e4ure, hergestellt aus fermentiertem Zucker und St\u00e4rke. Der Prozess ist schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts bekannt, hat aber nun gr\u00f6\u00dferes Interesse geweckt, da Polymilchs\u00e4ure unter bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar ist.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Bioabbaubare_Kunststoffe\"><\/span>Bioabbaubare Kunststoffe<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nachfrage nach biologisch abbaubaren Kunststoffen ist eine neuere Entwicklung, die mit dem zunehmenden Fokus der EU auf das Thema Nachhaltigkeit, aber auch mit den Entwicklungen in der Kunststoffbranche korreliert. Der Grundgedanke ist einfach, da der zunehmenden Verschmutzung der Natur durch Plastikm\u00fcll und der Gef\u00e4hrdung von Organismen durch Mikroplastikexposition mit abbaubaren Materialien entgegengewirkt werden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bekannteste und weit verbreitetste, abbaubare Polymer ist die Polymilchs\u00e4ure, auch bekannt als PLA (engl. polylactic acid). Dieses Material darf sich nach den in der EU geltenden Regeln sowohl biobasiert als auch bioabbaubar nennen, da es in industriellen Kompostieranlagen abbaubar ist. Doch mit dieser Differenzierung wird auch ein Problem sichtbar, auf das viele Wissenschaftler in den letzten Jahren vermehrt hinweisen. Die Abbaubarkeit eines Produktes ist stark von der Umgebung abh\u00e4ngig. So gilt Polymilchs\u00e4ure als enzymatisch abbaubar, ist aber in Meerwasser sehr stabil, sodass hier kaum ein Unterschied zu konventionellen Produkten erkennbar ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7556\" aria-describedby=\"caption-attachment-7556\" style=\"width: 495px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7556\" title=\"Teebeutel aus PLA-Fasern (Polymilchs\u00e4ure)\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Teebeutel-aus-PLA-Fasern-Polymilchsaeure.jpg\" alt=\"Teebeutel aus PLA-Fasern (Polymilchsaeure)\" width=\"495\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Teebeutel-aus-PLA-Fasern-Polymilchsaeure.jpg 600w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Teebeutel-aus-PLA-Fasern-Polymilchsaeure-300x182.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 495px) 100vw, 495px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7556\" class=\"wp-caption-text\"><center>Teebeutel aus PLA-Fasern (Polymilchs\u00e4ure)<\/center><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Studien haben gezeigt, dass die wichtigsten Faktoren, die die Abbaubarkeit von Plastik beeinflussen, die Exposition mit UV-Licht und W\u00e4rme sind, da diese die Stabilit\u00e4t der Polymerketten beeinflussen.<\/p>\n<div class=\"box success  \"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tDer Schl\u00fcssel f\u00fcr die erfolgreiche Zersetzung von Polymerketten sind Enzyme, die die ansonsten f\u00fcr den Abbau zu hohe Aktivierungsenergie herabsetzen.\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Enzyme werden von Mikroorganismen produziert, die je nach Umfeld nicht immer in einem ausreichenden Ma\u00df vorhanden sind. Gerade in diesem Bereich wird noch viel geforscht. So wurde erst letztes Jahr eine M\u00f6glichkeit vorgestellt, dieses Problem zu umgehen, indem geeignete Enzyme in den Werkstoff eingeschlossen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch ist dieser Faktor auch eine gro\u00dfe H\u00fcrde bei der \u00dcbertragung von Laborergebnissen in die Realit\u00e4t. Selbst wenn eine enzymatische Zersetzung der Kunststoffe im Labor nachgewiesen ist, so findet diese hier unter definierten Temperaturen und unter Ausschluss von weiteren Stoffen statt, da eine analytische Auswertung von Parametern nur in einem geschlossenen System einwandfrei m\u00f6glich ist. Das hat jedoch zur Folge, dass unter diesen Bedingungen abbaubare Stoffe nicht unbedingt auch unter nat\u00fcrlichen Bedingungen abbaubar sind. Zum einen ist die Aktivit\u00e4t der Enzyme stark temperaturabh\u00e4ngig, zum anderen bevorzugen Enzyme leicht abbaubare Stoffe. Wenn sich durch ein freies Angebot an abbaubaren Stoffen in der Umgebung die Polymere in Konkurrenz befinden, kann es sein, dass der Werkstoff folglich gar nicht oder nicht in der gew\u00fcnschten Zeit abgebaut wird.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Ist_Bioplastik_nachhaltig\"><\/span>Ist Bioplastik nachhaltig?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist der Traum von nachhaltigen Kunststoffen also gar nicht realisierbar? Ist unsere Zukunft, in der biologisch abbaubare Verpackungen, aus biobasierten Werkstoffen eine Utopie? Viele Wissenschaftler und auch das Umweltbundesamt sind der Ansicht, dass die Forschung an nachhaltigem Plastik \u00fcberbewertet wird. Gar die Nachhaltigkeit von Kunststoffen allgemein wird oft in Frage gestellt denn selbst wenn die Abbaubarkeit gew\u00e4hrleistet ist, geschieht dies h\u00e4ufig zulasten der Belastbarkeit der Produkte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7559\" aria-describedby=\"caption-attachment-7559\" style=\"width: 357px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7559\" title=\"Umverpackung aus Celluloseacetat-Folie\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Umverpackung-aus-Celluloseacetat-Folie.jpg\" alt=\"Umverpackung aus Celluloseacetat-Folie\" width=\"357\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Umverpackung-aus-Celluloseacetat-Folie.jpg 600w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Umverpackung-aus-Celluloseacetat-Folie-300x252.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7559\" class=\"wp-caption-text\"><center>Umverpackung aus Celluloseacetat-Folie<\/center><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">So k\u00f6nnen kommerziell erh\u00e4ltliche Bioplastikt\u00fcten schneller rei\u00dfen und somit zu einem erh\u00f6hten Bedarf f\u00fchren. Auch generiert diese Problematik ein Akzeptanzproblem beim Endverbraucher. Was n\u00fctzt es diesem eine Einkaufst\u00fcte aus nachhaltigem Kunststoff oder Bioplastik zu verwenden, wenn diese st\u00e4ndig rei\u00dft und die Eink\u00e4ufe auf der Stra\u00dfe landen? Zudem ist in vielen F\u00e4llen nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt, ob eine Zersetzung bis auf molekulare Ebene stattfindet oder ob Mikroplastik zur\u00fcckbleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mangel an Daten ist auch hier auf die schwierige Simulation von realen Bedingungen im Labor zur\u00fcckzuf\u00fchren. So wird die Abbaubarkeit h\u00e4ufig mittels Gewichtsabnahme des Plastikproduktes ermittelt. Solche Studien geben zwar Auskunft \u00fcber den Zersetzungsprozess, k\u00f6nnen aber \u00fcber den Verbleib und die Art der Zersetzungsprodukte wenig Auskunft geben. Zudem wird ein weiterer Punkt au\u00dfer Acht gelassen: Den meisten Plastikprodukten werden Additive beigemischt, die zur gew\u00fcnschten Haptik, Elastizit\u00e4t und Widerstandsf\u00e4higkeit beitragen.<\/p>\n<div class=\"box info  \"><div class=\"box-inner-block\"><i class=\"fa tie-shortcode-boxicon\"><\/i>\n\t\t\tDiese Additive werden durch die Abbauprozesse in der Natur freigesetzt und k\u00f6nnen sch\u00e4digende Eigenschaften besitzen.\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zus\u00e4tzlich sind auch sozialpolitische Aspekte sehr wichtig. So konnten Studien bereits best\u00e4tigen, dass durch die Vermarktung von Bioplastik das Konsumverhalten sorgloser wurde, und daher mehr Verpackungsm\u00fcll in der Natur landete, was \u00e4u\u00dferst kontraproduktiv f\u00fcr nachhaltiges und umweltfreundliches Verhalten ist. Ist also der nachhaltige Kunststoff in heutiger Form gar nicht zukunftsf\u00e4hig? M\u00fcssen diese Werkstoffe ganz neu diskutiert werden? Stehen unsere aktuellen nachhaltigen Kunststoffe der angestrebten Kreislaufwirtschaft, im Sinne der l\u00e4ngst m\u00f6glichen Nutzung von Produkt und Rohstoff gar entgegen und ist die Nachhaltigkeit von Plastik \u00fcberhaupt erreichbar? Bleibt noch ein letzter Punkt zu erw\u00e4hnen: Wie wird sich der vermehrte Einsatz von Agrarprodukten zur Herstellung von Bioplastik auf die Produktion klassischer Agrarprodukte f\u00fcr Ern\u00e4hrung oder Viehzucht auswirken? Eine \u00e4hnliche Diskussion wird auch im Kontext Bioenergie gef\u00fchrt und zeigt die komplexe Verflechtung benachbarter Themen auf. Die Bewertung der Nachhaltigkeit von Plastik macht dies sicherlich nicht einfacher und bedarf weiterer Diskussion. Einen tieferen Einblick sowie eine weiterf\u00fchrende Einsch\u00e4tzung erfahren wir auch in: <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41893-022-01054-9\">Bachmann, M., Zibunas, C., Hartmann, J. et al. Auf dem Weg zu zirkul\u00e4rem Kunststoff innerhalb planetarer Grenzen. Nat Sustain 6 (2023<\/a>).<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Wertvoller_fuer_die_Umwelt_Bio_oder_Recycling\"><\/span>Wertvoller f\u00fcr die Umwelt: Bio oder Recycling<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es stellt sich somit die Frage, ob der Traum von nachhaltigem Kunststoff als Revolution f\u00fcr den Plastikmarkt doch mehr ein Mythos als eine Vision ist. Insbesondere durch die Vielseitigkeit der m\u00f6glichen Umgebungsbedingungen scheint es fraglich, ob dies \u00fcberhaupt geleistet werden kann. Dennoch ist auch hier klar nach Anwendungszweck zu unterscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wird in der medizinischen Praxis bereits mit abbaubaren Polymeren gearbeitet, sie werden f\u00fcr die Verabreichung von Medikamenten in Kapseln und Tabletten oder als resorbierbares, chirurgisches Nahtmaterial eingesetzt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7562\" aria-describedby=\"caption-attachment-7562\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7562\" title=\"Umverpackung aus PLA-Folie (Polymilchs\u00e4ure)\" src=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Umverpackung-aus-PLA-Folie-Polymilchsaeure.jpg\" alt=\"Umverpackung aus PLA-Folie (Polymilchsaeure)\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Umverpackung-aus-PLA-Folie-Polymilchsaeure.jpg 600w, https:\/\/www.rct-online.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Umverpackung-aus-PLA-Folie-Polymilchsaeure-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7562\" class=\"wp-caption-text\"><center>Umverpackung aus PLA-Folie (Polymilchs\u00e4ure)<\/center><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr viele Einsatzbereiche ist die Abbaubarkeit aber gar nicht erw\u00fcnscht, so zum Beispiel f\u00fcr den Einsatz unter Wasser oder unter der Erde wie f\u00fcr Unterseekabel oder <a href=\"https:\/\/www.rct-online.de\/de\/halbzeuge\/rohre\">Kunststoff-Rohre<\/a>. Dies muss aber in die Betrachtung der Nachhaltigkeit von Kunststoffen ber\u00fccksichtigt werden. Hier k\u00f6nnten Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen als klimaneutrale Alternative ihre Einsatzchance bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch bei Alltags- und Einwegprodukten, die ohnehin nicht auf mehrfache Nutzung ausgelegt sind, stellt sich wohl vor allem die Frage, wie gut sich Entsorgungsmechanismen etablieren lassen und wie sortenrein das gesammelte Plastik dann ist. Hier kommt man sozialpolitisch bei den gleichen Problemen an, die die Gesellschaft f\u00fcr das Recycling von Kunststoffen ohnehin besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammenfassend l\u00e4sst sich wohl sagen, dass die Plastik-Herstellung f\u00fcr die Umwelt mit nachhaltigen Kunststoffen derzeit keine L\u00f6sungen f\u00fcr dr\u00e4ngende M\u00fcll- und Umweltprobleme sein k\u00f6nnen \u2013 schon gar nicht global. F\u00fcr manche Anwendungsbereiche stellen diese Kunststoffe immerhin ein Anfang f\u00fcr nachhaltige Produktion und Verwertung im Alltag und der Industrie dar. Auch die Verringerung der ben\u00f6tigten Rohstoffe bei der Herstellung ist bereits ein Fortschritt, solange dieser Vorteil nicht zu sehr zulasten der Abbau-F\u00e4higkeit geht. Auch die andauernde Diskussion \u00fcber die Nutzung der zur Verf\u00fcgung stehenden Agrarfl\u00e4chen wird der Verbreitung von nachhaltigen Kunststoffen noch als Hemmnis dienen.<\/p>\n<pre><strong>Quellen:\r\n<\/strong>W. Beier, Umweltbundesamt, Dessau-Ro\u00dflau, 2009.\r\nT. P. Haider, C. V\u00f6lker, J. Kramm, <em>et al., Angewandte Chemie International Edition<\/em> 2019, 58, 50-62.\r\nA. Hees, Universit\u00e4t zu K\u00f6ln, K\u00f6ln 2019.\r\nT. Iwata, <em>Angewandte Chemie<\/em> 2015, 127, 3254-3260.\r\nC. DelRe, Y. Jiang, P. Kang, <em>et al., Nature<\/em> 2021, 592, 558-563.\r\nM. Bachmann, C. Zibunas, J. Hartmann, <em>et al.<\/em> <em>Nat Sustain 6<\/em> 2023, 599\u2013610.\r\nN. Escobar, W. Britz, <em>Resources, Conservation and Recycling<\/em> April 2021, Volume 167<\/pre>\n<pre><strong>Bildquellen:<\/strong>\r\nBeitragsbild | \u00a9 New Africa \u2013 stock.adobe.com\r\nKunststoffe (Grafik) | \u00a9 Ple210, basierend auf: https:\/\/www.european-bioplastics.org\/bioplastics\/, CC BY-SA 4.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=84550176\r\nTeebeutel | \u00a9 Elke Wetzig (elya) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=8383553\r\nCelluloseacetat-Folie | \u00a9 Christian Gahle, nova-Institut GmbH - Work by Christian Gahle, nova-Institut GmbH, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=4465677\r\nPLA-Folie | \u00a9 F. Kesselring, FKuR Willich - F. 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