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Isolierschlauch/ Isolierschlaeuche

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FEP-Chemieschlauch FEP-Chemieschlauch
FEP-Schrumpfschlauch FEP-Schrumpfschlauch
PTFE-Chemieschlauch PTFE-Chemieschlauch
PUR-Isolierschlauch PUR-Isolierschlauch
Silikon-Isolierschlauch Silikon-Isolierschlauch
Silikon-Thermo-Schlauch Silikon-Thermo-Schlauch
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Angesehen

Chemische Beständigkeit der Isolierschläuche aus den Elastomeren und Kunststoffen:

  • FEP (Fluorethylen-Propylen, Hostaform®FEP)
    Benzin, aliphatische Kohlenwasserstoffe, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, Estern, Ketonen, Formaldehyd, Alkalilaugen, Anilin, Pyridin, Mineralsäuren, organische Säuren, Wasserstoffsuperoxyd wie auch gegenüber UV-Strahlung/radioaktiver Strahlung.
  • PTFE (Polytetrafluorethylen/THOMAFLON)
    ist resistent gegenüber annähernd sämtlichen anorganischen und organischen Medien, insbesondere gegenüber Schmierstoffen, Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, freien Halogenen, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Ammoniak und Aminen, organischen Säuren wie auch Mineralsäuren, Oxidationsmitteln, wie Wasserstoffsuperoxyd und Ozon, Heißwasser und Heißdampf wie auch gegenüber UV-Strahlung.
    Unbeständig ist PTFE gegenüber Fluor und freien Alkalimetallen wie auch hochenergetischen, radioaktiven Strahlungen.
  • PUR (Polyurethan/Vulkollan®)
    zeigt beste Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen, Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, organischen Säuren wie auch Mineralsäuren, Alkalilaugen und Aminen wie auch gegenüber Heißwasser; bedingt beständig ist PUR gegenüber Benzol, Xylol und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen wie auch gegenüber Estern und Ketonen sowie oxidierenden Säuren, wie Salpetersäure.
  • PVC (Polyvinylchlorid/THOMAVINYL)
    Das Elastomer PVC ist beständig gegenüber Schmierstoffen und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, organischen Säuren wie auch Mineralsäuren sowie gegenüber Alkalilaugen und Aminen wie auch gegenüber Heißwasser; bedingt beständig zeigt sich PVC gegenüber Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Estern und Ketonen, oxidierenden Säuren wie Salpetersäure und gegenüber UV-Strahlung.
  • PVDF (Polyvinylidenfluorid/Kynar®, Solef®)
    ist ein Fluorkunststoff, der gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, halogenierten Lösungsmitteln, Ammoniak und aliphatischen Aminen wie auch gegenüber Anilin, organischen Säuren und Mineralsäuren wie auch gegenüber Wasserstoffsuperoxyd, Heißwasser und UV-Strahlung resistent ist.
    Eine bedingte Beständigkeit besteht gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Phenolen.
  • SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk/Buna®)
    ist ein Kautschuk, der Beständigkeit gegenüber aliphatischen Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen, Säuren und Laugen wie auch Heißwasser, Wasserdampf und UV-Strahlung ausweist.
    Bedingt beständig ist SBR gegenüber Alkoholen und Ketonen. 
  • Silikon (Silikonkautschuk/THOMASIL)
    zeichnet sich in seiner Beständigkeit gegenüber aliphatischen Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen wie auch gegenüber Treibstoffen, wie Benzin, Säuren und Laugen, Heißwasser und Wasserdampf sowie gegenüber UV-Strahlung aus.
    Eine bedingte Beständigkeit von Silikon ergibt sich gegenüber Alkoholen und Ketonen.

Temperaturbeständigkeit auf einen Blick

  • FEP (Fluorethylen-Propylen, Hostaform®FEP)
    -170 °C bis +200 °C
  • Polyolefin
    -55 °C bis +125 °C
  • PTFE (Polytetrafluorethylen/THOMAFLON)
    -260 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C
  • PUR (Polyurethan/Vulkollan®)
    -10 °C bis +60 °C
  • PVC (Polyvinylchlorid/THOMAVINYL)
    -20 °C bis +80 °C, kurzfristig auch +100 °C
  • PVDF (Polyvinylidenfluorid/Solef®/Kynar®)
    -30 °C bis +150 °C, kurzfristig auch +160 °C
  • SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk/Buna®)
    -30 °C bis +80 °C
  • Silikon (Silikonkautschuk/THOMASIL)
    -60 °C bis +300 °C

Isolierschläuche in der Praxis

Hierzu gehören:
Schrumpfschläuche/Wärmeschrumpfschläuche

  • FEP-Schrumpfschläuche
  • Polyolefin-Schrumpfschläuche
  • PTFE-Schrumpfschläuche
  • PVDF-Schrumpfschläuche

Kabelschutzschläuche als Isolierschläuche

Hierzu gehören:

  • FEP-Chemieschläuche
  • Glasgewebeschläuche
  • Hitzeschutzschläuche
  • Glasseidenschläuche
  • PTFE-Chemieschläuche
  • PTFE-Kapillarschläuche
  • PUR-Isolierschläuche
  • PVC-Elektro-Isolierschläuche
  • SBR-Kabelschutzschläuche
  • Silikon-Hochtemperaturschläuche
  • Silikon-Isolierschläuche

Isolierschlauch: Charakteristik, Arten und Anwendung:

Reichelt Chemietechnik ist Spezialist für Schlauchtechnik und bietet ein breites Sortiment als Isolierschläuche an, die als Schutzschläuche dienen und die in der Labortechnik, Chemietechnik und Industrietechnik zum Einsatz kommen.

Hierzu gehören im einzelnen:
FEP-Chemieschläuche, die für Temperaturbereiche von -170 °C bis +200 °C verwendet werden und die eine Spannungsfestigkeit von 5,5 kV/mm ausweisen.

FEP-Schrumpfschläuche sind Schutzschläuche und gleichfalls Isolierschläuche, die zum Schutz von Kabeln, Leitungen, Rohren und Schläuchen genutzt werden und die eine elektrische Durchschlagsfestigkeit <2.000 V/mm ausweisen. Der spezifische Durchgangswiderstand der Schrumpfschläuche/Isolierschläuche aus FEP ist <2.000 V/mm.

Glasgewebeschläuche zählen ebenso zur Gruppe der Isolierschläuche. Hierzu gehören Glasgewebeschläuche mit Acryl-Lackbeschichtung sowie Glasgewebeschläuche mit Silikon-Kautschuk-Beschichtung.

Beide Schlauchtypen dienen der Isolierung von Leitungen, Kabeln und Anschlüssen im Maschinenbau, Transformatorenbau und Motorbau. Die elektrische Durchschlagsfestigkeit wird mit 9,0 kV gemäß UL 1441 angegeben, wobei die maximale Temperaturbelastung mit +155 °C festgelegt ist bezogen auf die Gewebeschläuche mit Acryl-Lackbeschichtung.

Die Gewebeschläuche mit Silikon-Kautschuk-Beschichtung erlaubt Höchstbeanspruchungen als Elektroisolierschlauch. Er ist für Temperaturbereiche von -70 °C bis +235 °C konfiguriert, kurzfristig auch bis +300 °C belastbar. Der Isolierschlauch entspricht den Regelwerken UL und C-UL und hält Betriebsspannungen von 600 V stand und dies bei einer Spannungsfestigkeit von mindestens 5,0 kV.

PTFE-Chemieschläuche werden ebenso als Isolierschläuche eingesetzt, allein ihre hohe Temperaturbreite als Arbeitstemperatur von -200 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C ist das Hauptargument PTFE-Schläuche als Schutzschläuche zu deklarieren, aber auch ihre chemische Beständigkeit gegenüber jeglichen Lösungsmitteln klassifiziert den PTFE-Schlauch als Schutzschlauch.

PTFE-Schrumpfschläuche gehören ebenso zur Gruppe der Isolierschläuche. So bietet RCT Schrumpfschläuche aus PTFE mit Schrumpfraten von 2:1 und 4:1 an, die in Kurzlängen oder in Meterwaren zu beziehen sind.

Schrumpfschläuche aus PTFE dienen der Isolierung von elektrischen Bauteilen, sie sind idealer Korrosionschutz und vorzüglich geeignet zum Umhüllen von beweglichen und mechanischen Bauteilen.

Isolierschläuche aus PUR/Polyurethan sind äußerst flexible Schläuche mit niedriger Wärmeleitfähigkeit. Hierdurch ergibt sich eine eindeutige Reduzierung von Energieverlusten.

PUR-Isolierschlauch ist UV-beständig, sein Brandverhalten entspricht der DIN 4102 als schlecht entflammbares Material, wobei er der Brandklasse B1 entspricht.

PVC-Isolierschläuche/THOMAVINYL-Schläuche als PVC-Elektro-Isolierschläuche kommen in der Kraftfahrzeugindustrie, im Fernmeldewesen/Fernmeldeindustrie, im Gerätebau und in der Elektroindustrie zur Installation zum Einsatz. Der Schlauch zeichnet sich durch hervorragende elektrische Werte und eine geringe Wandstärke aus. Sein elektrischer Durchgangswiderstand beträgt 30 kV/mm, wobei er der Isolierklasse: Y gemäß VDE 0530 entspricht.

PVDF-Schrumpfschläuche als Isolierschläuche werden halbsteif sowie halbflexibel angeboten, sie zeichnen sich durch eine Schrumpfrate von 2:1 aus und sind für Temperaturbereiche von -55 °C bis +175 °C einsetzbar, wobei ihre elektrische Durchgangsfestigkeit mit 31,5 kV/mm angegeben wird.
Schrumpfschläuche aus PVDF sind Isolierschläuche und dienen zum Schutz und zur Zugentlastung von hochtemperaturbeständigen Komponenten in der Elektroindustrie.

SBR-Kabelschutzschläuche in superdünner Ausführung sind klassische Isolierschläuche, die zum Bündeln von Kabeln und Schläuchen dienen. Die Schläuche werden mit Innendurchmessern von 20 bis 51 mm angeboten, wobei die Wandstärke je nach Type zwischen 1,5 und 2 mm liegt.

Silikon-Isolierschläuche gelten als Hochtemperaturschläuche mit einem Einsatzbereich von -50 °C bis +200 °C, wobei der Isolier-Schutzschlauch mit einer Shore-Härte A 15° gemäß DIN 53505 produziert wird. Der Schutzschlauch ist als Silikon-Schaumschlauch definiert und dient zur Wärmeisolierung mit niedrigster Wärmeleitfähigkeit.

Silikon-Thermo-Schläuche sind Isolierschläuche, die zur Isolation von elektrischen Bauteilen und zum Schutz vor elektrischen Spannungsdurchschlägen dienen. Der Thermo-Silikonschlauch ist Temperaturen von -60 °C bis +200 °C vorbehalten und dies im Zusammenhang mit der Brandklasse UL 94 V0.

In unserem Isolierschlauch-Sortiment finden sie Isolierschläuche aus folgenden Werkstoffen: FEP, Glasseide, Polyolefin, PTFE, PUR, PVC, PVDF, SBR und Silikon.

Isolieren bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch das Abdichten, Abschotten oder Hermetisieren gegen Einwirkungen von Wärme oder Kälte, aber auch von Feuchte, durch den Aufbau einer Barriere oder einer undurchlässigen Schutzschicht. Gleichermaßen kann eine solche Barriere auch nach außen wirksam sein und die Abstrahlung von Wärme oder Kälte wie auch das Austreten von Feuchte verhindern.

Im Elektrobereich erfährt der Begriff Isolieren eine fachspezifische Konkretisierung: Unter Isolieren wird hier das Einhüllen oder Ummanteln elektrischer Leitungen mit Werkstoffen verstanden, deren elektrischer Widerstand so groß ist, dass ein messbarer Stromfluss mit der Umgebung nicht zustande kommen kann. 
Sowohl in mechanisch-technischen wie in elektro-technischen Bereichen lassen sich sichere und dauerhafte Isolierungen meist sehr einfach durch Schutzschläuche realisieren.

 

Wärme-Isolierschutzschlauch

Wärmeschutzisolierungen sollen die Abstrahlung von Wärme oder Kälte an die Umgebung verhindern, um Energieverluste zu vermeiden. Es entspricht allerdings der Erfahrung und ist physikalisch auch begründbar, dass eine vollständige Wärmeisolierung oder Kälteisolierung nicht erreichbar ist. Praktisch erreichbar sind jedoch Wärmedämmungen, die einer völligen Thermoisolierung nahe kommen. Analoges gilt für Kälteisolierungen.

In der Laborpraxis, aber auch in technischen Bereichen, ist häufig ein ausreichender Thermoschutz von Rohrleitungen notwendig. Das betrifft beispielsweise Heizleitungen von Umlaufthermostaten oder auch Kühlmittelleitungen von Kryostaten zur Temperierung von Apparaturen und Anlagen. Als besonders wirksam für derartige Rohrisolierungen erweisen sich Thermoisolierschläuche zur Ummantelung von Medienleitungen aus weichen, geschäumten Kunststoffen, wie Polyurethan (PUR) oder Silikonkautschuk. 

PUR-Isolierschlauch ist ein äußerst flexibler Synthese-Kautschukschlauch mit niedriger Wärmeleitfähigkeit. Er kann zwischen -20° C und +80° C eingesetzt werden. Silikon-Schutzschläuche zur Wämeisolierung sind thermisch weit höher belastbar. Der Einsatzbereich von Silikon-Isolierschläuchen reicht von -50° C bis + 200° C. Glasgewebeschlauch mit Silikonbeschichtung kann kurzzeitig sogar bis + 300° C eingesetzt werden. Der hochflexible und spannungsfeste Isolierschlauch wird deshalb auch im Elektrobau als Hochtemperatur-Elektro-Isolierschlauch genutzt.

Die höchste Temperaturfestigkeit eines Thermo-Isolierschlauchs erreicht Glasseide-Hitzeschlauch. Er bietet höchsten Hitze- und Berührungsschutz bei gleichzeitig hoher mechanischer Stabilität. Der Glasseideschlauch ist ein vollabdeckendes, keramik-imprägniertes Glasseidegeflecht, das bis + 450° C einsetzbar ist.

Elektro-Isolierschlauch

Elektroisolierschläuche aus Elastomeren sind unverzichtbare Halbzeuge für Arbeits- und Produktionsbereiche, wo Spannung führende, ungeschützte Leitungen gegen Berührung oder Kurzschluss zu sichern sind. Sie dienen sowohl dem direkten Leitungsschutz als auch dem Arbeitsschutz. Zur Ummantelung blanker Elektroleitungen wird vorzugsweise PVC Isolierschlauch verwendet, der für die Schutzisolierung elektrischer Leitungen bis zum oberen Niederspannungsbereich (Wechselspannung 1 kV / Gleichspannung 1,5 kV) zugelassen ist. Die elektrische Durchschlagfestigkeit von Kabelisolierschlauch aus Weich-PVC (PVC-P) erreicht den nach der Richtlinie 243 der International Electrotechnical Commission (IEC 243) geforderten Wert von mindestens 20 kV/mm. Gemäß der Einstufung durch den Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) genügt Elektroisolierschlauch aus PVC den Anforderungen der Isolierstoffklasse Y (VDE-Vorschrift 0530), der zufolge er für den uneingeschränkten Einsatz in dem praxisrelevanten Temperaturbereich zwischen - 20° C und + 95° C geeignet  ist.  So wird PVC-Isolierschlauch aus Weich-PVC vorzugsweise von der Fahrzeug-, Elektro- und Maschinenbauindustrie zum Schutz und zur Bündelung von Versorgungskabeln eingesetzt.

Gehobeneren Ansprüchen, insbesondere eine höhere Temperaturbelastbarkeit im Vergleich zu PVC-Schläuchen für Elektroisolierungen, aber auch erheblich bessere Witterungsbeständigkeit, genügen Elektroisolierschutzschläuche aus Poly-Fluorolefinen. Hierzu gehören in erster Linie PTFE-Elektroisolierschläuche. In den meisten Anwendungsfällen können dabei statt auf ausdrücklich dafür ausgewiesenen PTFE Isolierschutzschläuchen auf gewöhnliche PTFE Schläuche zurückgegriffen werden. Seine elektrische Durchschlagfestigkeit erreicht Werte > 20 kV / mm. PTFE-Laborschlauch kommt daher ebenfalls als Elektroisolationsschlauch für Spannungen bis zum oberen Niederspannungsbereich infrage. Da PTFE-Chemieschläuche als bewährte Hochtemperaturschläuche Temperaturen bis zu + 260° C eingesetzt werden können, kommen sie auch als Hitze-Schutzschläuche für Elektroanlagen, die bei höheren Betriebstemperaturen arbeiten, in Betracht.

Schläuche aus anderen Polyfluor-Olefinen, wie FEP oder PVDF, haben weitgehend ähnliche Eigenschaften, wie PTFE-Schläuche. Elektroisolierschläuche aus FEP und PVDF sind daher in ähnlicher Weise einsetzbar, wie solche aus PTFE. Allerdings ist die thermische Belastbarkeit sowohl von FEP-Schutzschläuchen wie von PVDF-Schutzschläuchen merkbar geringer, als die von PTFE-Schläuchen.

Silikonschlauch wird zur Elektroisolierung vorteilhaft dann eingesetzt, wenn sich Stromleitungen während des Betriebes erhitzen können. Silikon-Isolierschläuche sind äußerst flexibel und knickfest. Im Gegensatz zu Schutzschläuchen aus Polyfluorcarbonwerkstoffen, wie PTFE und PVC, setzt ein Silikonisolierschlauch bei thermischer Überbelastung keinerlei giftige Stoffe frei. Ausgewiesener Hochtemperatur-Silikonschlauch, wie er von Reichelt Chemietechnik unter dem Label Silikon-Hochtemperatur-Chemieschlauch angeboten wir, ist ohne Einbuße an Festigkeit bis + 300° C dauerbelastbar.

Die Aufzählung von Elektro-Isolierschläuchen aus unserem unfangreichen Sortiment wäre ohne die Erwähnung von Glasgewebeschlauch mit Acryl-Lackbeschichtung unvollständig. Acrylharzbeschichtete Glasgewebeschläuche sind Schutzschläuche für Standardanwendungen im Temperaturbereich zwischen - 25° C und + 155° C. Sie sind als farbige Elektroschutzschläuche verfügbar und werden zur elektrischen Isolierung von Leitungen, Kabeln und Anschlüssen im Motoren-, Transformatoren- und Maschinenbau eingesetzt. 

Alle vorgenannten Elastomer-Schutzschläuche sind grundsätzlich auch anstelle von Hüllrohren für Elektrokabel zum Zusammenhalt von Kabelbündeln oder Kabelbäumen, als Kabelschutz sowie für Kabeldurchführungen und Rohrisolierungen einsetzbar. Für Erdverbaue von Niederspannungs-Elektroleitungen sind jedoch die aufgrund ihrer Bauart besonders flexiblen, und mechanisch dennoch außerordentlich stabilen PVC-U-Wellrohre besser geeignet. Denn Wellrohr aus PVC-U ist frei von jeglichem Weichmacher, der bei anhaltender Feuchte auslaugen und das Material verspröden würde. Deutlich höhere elektrische Durchschlagfestigkeit, als PVC-Wellrohre sie aufweisen, erreicht PP-Wellrohr. Mit dem ebenfalls sehr flexiblen Wellrohr aus Polypropylen (PP) werden Werte von 70 bis 90 kV/mm erreicht, die dessen Einsatzbereich beträchtlich erweitern. 

Bei RCT Reichelt Chemietechnik können Sie Isolierschläuchen aus allen Werkstoffen günstig und nach professioneller Beratung online bestellen. Unsere Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie vielen weiteren Ländern vertrauen seit über 30 Jahren RCT Reichelt Chemietechnik in allen Fragen des Laborbedarfs. Große Auswahl, kein Mindestbestellwert, faire Versandkosten!

Chemische Beständigkeit der Isolierschläuche aus den Elastomeren und Kunststoffen: FEP (Fluorethylen-Propylen, Hostaform ® FEP) Benzin, aliphatische Kohlenwasserstoffe, Benzol,... mehr erfahren »
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Chemische Beständigkeit der Isolierschläuche aus den Elastomeren und Kunststoffen:

  • FEP (Fluorethylen-Propylen, Hostaform®FEP)
    Benzin, aliphatische Kohlenwasserstoffe, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, Estern, Ketonen, Formaldehyd, Alkalilaugen, Anilin, Pyridin, Mineralsäuren, organische Säuren, Wasserstoffsuperoxyd wie auch gegenüber UV-Strahlung/radioaktiver Strahlung.
  • PTFE (Polytetrafluorethylen/THOMAFLON)
    ist resistent gegenüber annähernd sämtlichen anorganischen und organischen Medien, insbesondere gegenüber Schmierstoffen, Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Phenolen, halogenierten Lösungsmitteln, freien Halogenen, Estern, Ketonen, Alkalilaugen, Ammoniak und Aminen, organischen Säuren wie auch Mineralsäuren, Oxidationsmitteln, wie Wasserstoffsuperoxyd und Ozon, Heißwasser und Heißdampf wie auch gegenüber UV-Strahlung.
    Unbeständig ist PTFE gegenüber Fluor und freien Alkalimetallen wie auch hochenergetischen, radioaktiven Strahlungen.
  • PUR (Polyurethan/Vulkollan®)
    zeigt beste Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen, Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, organischen Säuren wie auch Mineralsäuren, Alkalilaugen und Aminen wie auch gegenüber Heißwasser; bedingt beständig ist PUR gegenüber Benzol, Xylol und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen wie auch gegenüber Estern und Ketonen sowie oxidierenden Säuren, wie Salpetersäure.
  • PVC (Polyvinylchlorid/THOMAVINYL)
    Das Elastomer PVC ist beständig gegenüber Schmierstoffen und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, organischen Säuren wie auch Mineralsäuren sowie gegenüber Alkalilaugen und Aminen wie auch gegenüber Heißwasser; bedingt beständig zeigt sich PVC gegenüber Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen, Estern und Ketonen, oxidierenden Säuren wie Salpetersäure und gegenüber UV-Strahlung.
  • PVDF (Polyvinylidenfluorid/Kynar®, Solef®)
    ist ein Fluorkunststoff, der gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, halogenierten Lösungsmitteln, Ammoniak und aliphatischen Aminen wie auch gegenüber Anilin, organischen Säuren und Mineralsäuren wie auch gegenüber Wasserstoffsuperoxyd, Heißwasser und UV-Strahlung resistent ist.
    Eine bedingte Beständigkeit besteht gegenüber Benzin und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzol, Xylol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Phenolen.
  • SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk/Buna®)
    ist ein Kautschuk, der Beständigkeit gegenüber aliphatischen Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen, Säuren und Laugen wie auch Heißwasser, Wasserdampf und UV-Strahlung ausweist.
    Bedingt beständig ist SBR gegenüber Alkoholen und Ketonen. 
  • Silikon (Silikonkautschuk/THOMASIL)
    zeichnet sich in seiner Beständigkeit gegenüber aliphatischen Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen wie auch gegenüber Treibstoffen, wie Benzin, Säuren und Laugen, Heißwasser und Wasserdampf sowie gegenüber UV-Strahlung aus.
    Eine bedingte Beständigkeit von Silikon ergibt sich gegenüber Alkoholen und Ketonen.

Temperaturbeständigkeit auf einen Blick

  • FEP (Fluorethylen-Propylen, Hostaform®FEP)
    -170 °C bis +200 °C
  • Polyolefin
    -55 °C bis +125 °C
  • PTFE (Polytetrafluorethylen/THOMAFLON)
    -260 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C
  • PUR (Polyurethan/Vulkollan®)
    -10 °C bis +60 °C
  • PVC (Polyvinylchlorid/THOMAVINYL)
    -20 °C bis +80 °C, kurzfristig auch +100 °C
  • PVDF (Polyvinylidenfluorid/Solef®/Kynar®)
    -30 °C bis +150 °C, kurzfristig auch +160 °C
  • SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk/Buna®)
    -30 °C bis +80 °C
  • Silikon (Silikonkautschuk/THOMASIL)
    -60 °C bis +300 °C

Isolierschläuche in der Praxis

Hierzu gehören:
Schrumpfschläuche/Wärmeschrumpfschläuche

  • FEP-Schrumpfschläuche
  • Polyolefin-Schrumpfschläuche
  • PTFE-Schrumpfschläuche
  • PVDF-Schrumpfschläuche

Kabelschutzschläuche als Isolierschläuche

Hierzu gehören:

  • FEP-Chemieschläuche
  • Glasgewebeschläuche
  • Hitzeschutzschläuche
  • Glasseidenschläuche
  • PTFE-Chemieschläuche
  • PTFE-Kapillarschläuche
  • PUR-Isolierschläuche
  • PVC-Elektro-Isolierschläuche
  • SBR-Kabelschutzschläuche
  • Silikon-Hochtemperaturschläuche
  • Silikon-Isolierschläuche

Isolierschlauch: Charakteristik, Arten und Anwendung:

Reichelt Chemietechnik ist Spezialist für Schlauchtechnik und bietet ein breites Sortiment als Isolierschläuche an, die als Schutzschläuche dienen und die in der Labortechnik, Chemietechnik und Industrietechnik zum Einsatz kommen.

Hierzu gehören im einzelnen:
FEP-Chemieschläuche, die für Temperaturbereiche von -170 °C bis +200 °C verwendet werden und die eine Spannungsfestigkeit von 5,5 kV/mm ausweisen.

FEP-Schrumpfschläuche sind Schutzschläuche und gleichfalls Isolierschläuche, die zum Schutz von Kabeln, Leitungen, Rohren und Schläuchen genutzt werden und die eine elektrische Durchschlagsfestigkeit <2.000 V/mm ausweisen. Der spezifische Durchgangswiderstand der Schrumpfschläuche/Isolierschläuche aus FEP ist <2.000 V/mm.

Glasgewebeschläuche zählen ebenso zur Gruppe der Isolierschläuche. Hierzu gehören Glasgewebeschläuche mit Acryl-Lackbeschichtung sowie Glasgewebeschläuche mit Silikon-Kautschuk-Beschichtung.

Beide Schlauchtypen dienen der Isolierung von Leitungen, Kabeln und Anschlüssen im Maschinenbau, Transformatorenbau und Motorbau. Die elektrische Durchschlagsfestigkeit wird mit 9,0 kV gemäß UL 1441 angegeben, wobei die maximale Temperaturbelastung mit +155 °C festgelegt ist bezogen auf die Gewebeschläuche mit Acryl-Lackbeschichtung.

Die Gewebeschläuche mit Silikon-Kautschuk-Beschichtung erlaubt Höchstbeanspruchungen als Elektroisolierschlauch. Er ist für Temperaturbereiche von -70 °C bis +235 °C konfiguriert, kurzfristig auch bis +300 °C belastbar. Der Isolierschlauch entspricht den Regelwerken UL und C-UL und hält Betriebsspannungen von 600 V stand und dies bei einer Spannungsfestigkeit von mindestens 5,0 kV.

PTFE-Chemieschläuche werden ebenso als Isolierschläuche eingesetzt, allein ihre hohe Temperaturbreite als Arbeitstemperatur von -200 °C bis +260 °C, kurzfristig +280 °C ist das Hauptargument PTFE-Schläuche als Schutzschläuche zu deklarieren, aber auch ihre chemische Beständigkeit gegenüber jeglichen Lösungsmitteln klassifiziert den PTFE-Schlauch als Schutzschlauch.

PTFE-Schrumpfschläuche gehören ebenso zur Gruppe der Isolierschläuche. So bietet RCT Schrumpfschläuche aus PTFE mit Schrumpfraten von 2:1 und 4:1 an, die in Kurzlängen oder in Meterwaren zu beziehen sind.

Schrumpfschläuche aus PTFE dienen der Isolierung von elektrischen Bauteilen, sie sind idealer Korrosionschutz und vorzüglich geeignet zum Umhüllen von beweglichen und mechanischen Bauteilen.

Isolierschläuche aus PUR/Polyurethan sind äußerst flexible Schläuche mit niedriger Wärmeleitfähigkeit. Hierdurch ergibt sich eine eindeutige Reduzierung von Energieverlusten.

PUR-Isolierschlauch ist UV-beständig, sein Brandverhalten entspricht der DIN 4102 als schlecht entflammbares Material, wobei er der Brandklasse B1 entspricht.

PVC-Isolierschläuche/THOMAVINYL-Schläuche als PVC-Elektro-Isolierschläuche kommen in der Kraftfahrzeugindustrie, im Fernmeldewesen/Fernmeldeindustrie, im Gerätebau und in der Elektroindustrie zur Installation zum Einsatz. Der Schlauch zeichnet sich durch hervorragende elektrische Werte und eine geringe Wandstärke aus. Sein elektrischer Durchgangswiderstand beträgt 30 kV/mm, wobei er der Isolierklasse: Y gemäß VDE 0530 entspricht.

PVDF-Schrumpfschläuche als Isolierschläuche werden halbsteif sowie halbflexibel angeboten, sie zeichnen sich durch eine Schrumpfrate von 2:1 aus und sind für Temperaturbereiche von -55 °C bis +175 °C einsetzbar, wobei ihre elektrische Durchgangsfestigkeit mit 31,5 kV/mm angegeben wird.
Schrumpfschläuche aus PVDF sind Isolierschläuche und dienen zum Schutz und zur Zugentlastung von hochtemperaturbeständigen Komponenten in der Elektroindustrie.

SBR-Kabelschutzschläuche in superdünner Ausführung sind klassische Isolierschläuche, die zum Bündeln von Kabeln und Schläuchen dienen. Die Schläuche werden mit Innendurchmessern von 20 bis 51 mm angeboten, wobei die Wandstärke je nach Type zwischen 1,5 und 2 mm liegt.

Silikon-Isolierschläuche gelten als Hochtemperaturschläuche mit einem Einsatzbereich von -50 °C bis +200 °C, wobei der Isolier-Schutzschlauch mit einer Shore-Härte A 15° gemäß DIN 53505 produziert wird. Der Schutzschlauch ist als Silikon-Schaumschlauch definiert und dient zur Wärmeisolierung mit niedrigster Wärmeleitfähigkeit.

Silikon-Thermo-Schläuche sind Isolierschläuche, die zur Isolation von elektrischen Bauteilen und zum Schutz vor elektrischen Spannungsdurchschlägen dienen. Der Thermo-Silikonschlauch ist Temperaturen von -60 °C bis +200 °C vorbehalten und dies im Zusammenhang mit der Brandklasse UL 94 V0.

In unserem Isolierschlauch-Sortiment finden sie Isolierschläuche aus folgenden Werkstoffen: FEP, Glasseide, Polyolefin, PTFE, PUR, PVC, PVDF, SBR und Silikon.

Isolieren bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch das Abdichten, Abschotten oder Hermetisieren gegen Einwirkungen von Wärme oder Kälte, aber auch von Feuchte, durch den Aufbau einer Barriere oder einer undurchlässigen Schutzschicht. Gleichermaßen kann eine solche Barriere auch nach außen wirksam sein und die Abstrahlung von Wärme oder Kälte wie auch das Austreten von Feuchte verhindern.

Im Elektrobereich erfährt der Begriff Isolieren eine fachspezifische Konkretisierung: Unter Isolieren wird hier das Einhüllen oder Ummanteln elektrischer Leitungen mit Werkstoffen verstanden, deren elektrischer Widerstand so groß ist, dass ein messbarer Stromfluss mit der Umgebung nicht zustande kommen kann. 
Sowohl in mechanisch-technischen wie in elektro-technischen Bereichen lassen sich sichere und dauerhafte Isolierungen meist sehr einfach durch Schutzschläuche realisieren.

 

Wärme-Isolierschutzschlauch

Wärmeschutzisolierungen sollen die Abstrahlung von Wärme oder Kälte an die Umgebung verhindern, um Energieverluste zu vermeiden. Es entspricht allerdings der Erfahrung und ist physikalisch auch begründbar, dass eine vollständige Wärmeisolierung oder Kälteisolierung nicht erreichbar ist. Praktisch erreichbar sind jedoch Wärmedämmungen, die einer völligen Thermoisolierung nahe kommen. Analoges gilt für Kälteisolierungen.

In der Laborpraxis, aber auch in technischen Bereichen, ist häufig ein ausreichender Thermoschutz von Rohrleitungen notwendig. Das betrifft beispielsweise Heizleitungen von Umlaufthermostaten oder auch Kühlmittelleitungen von Kryostaten zur Temperierung von Apparaturen und Anlagen. Als besonders wirksam für derartige Rohrisolierungen erweisen sich Thermoisolierschläuche zur Ummantelung von Medienleitungen aus weichen, geschäumten Kunststoffen, wie Polyurethan (PUR) oder Silikonkautschuk. 

PUR-Isolierschlauch ist ein äußerst flexibler Synthese-Kautschukschlauch mit niedriger Wärmeleitfähigkeit. Er kann zwischen -20° C und +80° C eingesetzt werden. Silikon-Schutzschläuche zur Wämeisolierung sind thermisch weit höher belastbar. Der Einsatzbereich von Silikon-Isolierschläuchen reicht von -50° C bis + 200° C. Glasgewebeschlauch mit Silikonbeschichtung kann kurzzeitig sogar bis + 300° C eingesetzt werden. Der hochflexible und spannungsfeste Isolierschlauch wird deshalb auch im Elektrobau als Hochtemperatur-Elektro-Isolierschlauch genutzt.

Die höchste Temperaturfestigkeit eines Thermo-Isolierschlauchs erreicht Glasseide-Hitzeschlauch. Er bietet höchsten Hitze- und Berührungsschutz bei gleichzeitig hoher mechanischer Stabilität. Der Glasseideschlauch ist ein vollabdeckendes, keramik-imprägniertes Glasseidegeflecht, das bis + 450° C einsetzbar ist.

Elektro-Isolierschlauch

Elektroisolierschläuche aus Elastomeren sind unverzichtbare Halbzeuge für Arbeits- und Produktionsbereiche, wo Spannung führende, ungeschützte Leitungen gegen Berührung oder Kurzschluss zu sichern sind. Sie dienen sowohl dem direkten Leitungsschutz als auch dem Arbeitsschutz. Zur Ummantelung blanker Elektroleitungen wird vorzugsweise PVC Isolierschlauch verwendet, der für die Schutzisolierung elektrischer Leitungen bis zum oberen Niederspannungsbereich (Wechselspannung 1 kV / Gleichspannung 1,5 kV) zugelassen ist. Die elektrische Durchschlagfestigkeit von Kabelisolierschlauch aus Weich-PVC (PVC-P) erreicht den nach der Richtlinie 243 der International Electrotechnical Commission (IEC 243) geforderten Wert von mindestens 20 kV/mm. Gemäß der Einstufung durch den Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) genügt Elektroisolierschlauch aus PVC den Anforderungen der Isolierstoffklasse Y (VDE-Vorschrift 0530), der zufolge er für den uneingeschränkten Einsatz in dem praxisrelevanten Temperaturbereich zwischen - 20° C und + 95° C geeignet  ist.  So wird PVC-Isolierschlauch aus Weich-PVC vorzugsweise von der Fahrzeug-, Elektro- und Maschinenbauindustrie zum Schutz und zur Bündelung von Versorgungskabeln eingesetzt.

Gehobeneren Ansprüchen, insbesondere eine höhere Temperaturbelastbarkeit im Vergleich zu PVC-Schläuchen für Elektroisolierungen, aber auch erheblich bessere Witterungsbeständigkeit, genügen Elektroisolierschutzschläuche aus Poly-Fluorolefinen. Hierzu gehören in erster Linie PTFE-Elektroisolierschläuche. In den meisten Anwendungsfällen können dabei statt auf ausdrücklich dafür ausgewiesenen PTFE Isolierschutzschläuchen auf gewöhnliche PTFE Schläuche zurückgegriffen werden. Seine elektrische Durchschlagfestigkeit erreicht Werte > 20 kV / mm. PTFE-Laborschlauch kommt daher ebenfalls als Elektroisolationsschlauch für Spannungen bis zum oberen Niederspannungsbereich infrage. Da PTFE-Chemieschläuche als bewährte Hochtemperaturschläuche Temperaturen bis zu + 260° C eingesetzt werden können, kommen sie auch als Hitze-Schutzschläuche für Elektroanlagen, die bei höheren Betriebstemperaturen arbeiten, in Betracht.

Schläuche aus anderen Polyfluor-Olefinen, wie FEP oder PVDF, haben weitgehend ähnliche Eigenschaften, wie PTFE-Schläuche. Elektroisolierschläuche aus FEP und PVDF sind daher in ähnlicher Weise einsetzbar, wie solche aus PTFE. Allerdings ist die thermische Belastbarkeit sowohl von FEP-Schutzschläuchen wie von PVDF-Schutzschläuchen merkbar geringer, als die von PTFE-Schläuchen.

Silikonschlauch wird zur Elektroisolierung vorteilhaft dann eingesetzt, wenn sich Stromleitungen während des Betriebes erhitzen können. Silikon-Isolierschläuche sind äußerst flexibel und knickfest. Im Gegensatz zu Schutzschläuchen aus Polyfluorcarbonwerkstoffen, wie PTFE und PVC, setzt ein Silikonisolierschlauch bei thermischer Überbelastung keinerlei giftige Stoffe frei. Ausgewiesener Hochtemperatur-Silikonschlauch, wie er von Reichelt Chemietechnik unter dem Label Silikon-Hochtemperatur-Chemieschlauch angeboten wir, ist ohne Einbuße an Festigkeit bis + 300° C dauerbelastbar.

Die Aufzählung von Elektro-Isolierschläuchen aus unserem unfangreichen Sortiment wäre ohne die Erwähnung von Glasgewebeschlauch mit Acryl-Lackbeschichtung unvollständig. Acrylharzbeschichtete Glasgewebeschläuche sind Schutzschläuche für Standardanwendungen im Temperaturbereich zwischen - 25° C und + 155° C. Sie sind als farbige Elektroschutzschläuche verfügbar und werden zur elektrischen Isolierung von Leitungen, Kabeln und Anschlüssen im Motoren-, Transformatoren- und Maschinenbau eingesetzt. 

Alle vorgenannten Elastomer-Schutzschläuche sind grundsätzlich auch anstelle von Hüllrohren für Elektrokabel zum Zusammenhalt von Kabelbündeln oder Kabelbäumen, als Kabelschutz sowie für Kabeldurchführungen und Rohrisolierungen einsetzbar. Für Erdverbaue von Niederspannungs-Elektroleitungen sind jedoch die aufgrund ihrer Bauart besonders flexiblen, und mechanisch dennoch außerordentlich stabilen PVC-U-Wellrohre besser geeignet. Denn Wellrohr aus PVC-U ist frei von jeglichem Weichmacher, der bei anhaltender Feuchte auslaugen und das Material verspröden würde. Deutlich höhere elektrische Durchschlagfestigkeit, als PVC-Wellrohre sie aufweisen, erreicht PP-Wellrohr. Mit dem ebenfalls sehr flexiblen Wellrohr aus Polypropylen (PP) werden Werte von 70 bis 90 kV/mm erreicht, die dessen Einsatzbereich beträchtlich erweitern. 

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