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        <name>Reichelt Chemietechnik</name>
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            <title type="text">Partenaire commercial recherché pour la France</title>
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                                            L’entreprise allemande Reichelt Chemietechnik GmbH &amp; Co. (Heidelberg (www.rct-online.de)) recherche un partenaire commercial dynamique.
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                 Bonjour à tous 
 L’entreprise allemande Reichelt Chemietechnik GmbH &amp;amp; Co. (Heidelberg ( www.rct-online.de ))  recherche un partenaire commercial dynamique , expert en marketing digital et disposant d’un site web bénéficiant d’une forte notoriété. 
 Reichelt Chemietechnik est une entreprise familiale fondée il y a 48 ans par le Dr Peter Reichelt. Aujourd’hui, sa gamme de produits comprend environ 80 000 références, destinées aux secteurs suivants : technologies de laboratoire, génie chimique, technologies pharmaceutiques, biotechnologies, technologies des plastiques et ingénierie. 
 En Allemagne, l’entreprise utilise à la fois les  supports imprimés  et le  marketing digital  pour présenter efficacement sa gamme de produits et obtenir une forte visibilité. Elle publie 3,2 millions de manuels par an, diffusés mensuellement dans 14 revues spécialisées. Son site web, doté d’une fonction de panier d’achat, permet une livraison à la demande. 
 La philosophie commerciale de l&#039;entreprise consiste à ne fournir que les quantités dont le client a réellement besoin, évitant ainsi les productions en série inutiles 
 Dr. Peter Reichelt : &quot; Si vous êtes un distributeur dont les valeurs commerciales correspondent aux nôtres, si vous avez une expérience de la vente en ligne et si vous souhaitez proposer notre gamme de produits, en totalité ou en partie, sur votre boutique en ligne, nous serions ravis de vous rencontrer .&quot; 
 En soutien marketing, l’entreprise Reichelt vous propose d’insérer ses manuels en français quatre fois par an dans votre support spécialisé &quot;La Gazette du Laboratoire&quot;, avec votre nom en tant que distributeur mentionné en couverture.  Thomafluid I   Thomafluid II  
 Concernant nos futurs échanges : nous ne parlons pas français, mais nous maîtrisons l’anglais. Si vous parlez allemand, c’est encore mieux!&quot; 
  Cette proposition vous intéresse ?   Contactez : 
 Christine Bouillard  Par mail   cbouillard@gazettelabo.fr  
 ou  par téléphone  au +33 (0)4 77 72 18 61. 
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            <title type="text">Glasfaserverstärkte Kunststoffe</title>
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                                            Produkte aus GFK-Verbundwerkstoffen
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                 In einer Welt, in der Leichtbau, hohe Festigkeit und Energieeffizienz zunehmend an Bedeutung gewinnen, sind Hersteller permanent auf der Suche nach innovativen Materialien. Besonders in Industrien wie dem Automobilbau, der Luftfahrt oder dem Bauwesen, aber auch in der Sportartikelherstellung stehen Materialien im Fokus, die gleichzeitig leicht und belastbar sind. Hier kommen sogenannte Verbundwerkstoffe ins Spiel – eine Werkstoffklasse, welche die Stärken verschiedener Materialien kombiniert und dadurch Lösungen für Herausforderungen bietet, bei denen herkömmliche Werkstoffe wie Metalle oder unverstärkte Kunststoffe an ihre Grenzen stoßen. 
 Ein besonders bedeutender Vertreter dieser Werkstoffklasse sind glasfaserverstärkte Kunststoffe, häufig abgekürzt mit GFK bzw. im englischen Sprachraum mit FRP für „fibre(glass) reinforced plastic“. GFK zählen zu den faserverstärkten Verbundwerkstoffen, die aus einer Kunststoffmatrix als Grundmaterial und eingebetteten Glasfasern als Verstärkungsmaterial bestehen. Diese Kombination führt zu herausragenden mechanischen Eigenschaften wie hoher Zug- und Biegefestigkeit, geringem Gewicht und hoher Korrosionsbeständigkeit, was sie für zahlreiche Anwendungen äußerst interessant macht. 
 Was sind glasfaserverstärkte Kunststoffe und wie werden sie hergestellt? 
 Wie die verwandten carbon- bzw. kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffe (CFK) gehören   glasfaserverstärkte Kunststoffe  , oft auch Glasfaserkunststoffe, zur Klasse der Verbundwerkstoffe. Sie bestehen aus zwei Hauptkomponenten: einer Matrix aus duroplastischen Epoxid- oder Polyesterharzen (EP bzw. UP) oder thermoplastischen Kunststoffen wie etwa Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA), in welche dünne, fadenartige Glasfasern eingebettet sind. Die so gewonnenen Kunststoffe werden auch als   Glasmatrix-Verbundwerkstoffe   bezeichnet. 
 Die Kunststoffmatrix sorgt dabei für die Formgebung und den Schutz der Fasern, die Fasern nehmen eine verstärkende Funktion ein. Die Ausrüstung des Polymer-Grundmaterials mit Glasfasern führt nicht nur zu einer deutlichen Steigerung der mechanischen Belastbarkeit und Festigkeit, sondern verbessert auch die Thermostabilität und Witterungsfestigkeit des Materials. Je nach Menge und Komposition dieser Materialien können zudem gezielt technische Eigenschaften wie Elastizität, Zugfestigkeit und Stoßfestigkeit beeinflusst werden. Aufgrund des Aufbaus sind GFK umgangssprachlich auch als Fiberglas bekannt, ein aus dem englischen Wort für Glasfaser abgeleiteter Anglizismus. 
 Welche Auswirkungen hat die Orientierung der Glasfasern in GFK-Verbundwerkstoffen? 
 Die Fasern sind auf dem Markt in Form von Endlosfasern auf Spulen erhältlich. Der Durchmesser solcher Filamente beträgt nur ein Hundertstel Millimeter, allerdings liegen sie in Form von Fasersträngen vor, die aus Tausenden einzelner Fasern zusammengesetzt sind. Solch ein Strang oder Bündel aus parallel angeordneten Einzelfasern wird als „Roving“ bezeichnet. 
 Bevor die Faserstränge in die Kunststoffmatrix eingebracht werden, müssen die Fasern separiert werden. Sie können dabei in kurze Stücke geschnitten und ungeordnet im Material verteilt werden. Der hierbei entstehende Verbundwerkstoff weist isotrope, also in alle Richtungen nahezu gleiche Eigenschaften auf. 
 
 
 
   
 
 
  REM-Aufnahme der Bruchkante eines glasfaserverstärkten Kunststoffs  
 
 
 
 Häufig ist jedoch die gezielte Ausrichtung langer Fasern in einer Vorzugsrichtung innerhalb des Materials technisch vorteilhafter. Die Eigenschaften des entstehenden Verbunds sind dann stark richtungsabhängig, auch anisotrop genannt. 
 Die verstärkende Wirkung der Faseraufmachung, also die Ausrichtung der Fasern im Verbund, steht in starkem Zusammenhang mit der Zugrichtung der einwirkenden Kräfte. Zeigen alle Fasern in eine Richtung, spricht man von unidirektionaler Faserorientierung. Dies ist etwa bei   GFK-Gewindestangen   und -  Profilen   der Fall, in denen die Glasfasern längs deren Achse ausgerichtet sind, was zu einer sehr hohen Zugfestigkeit in dieser Richtung führt. 
 Auch bei sogenannten Gelegen liegt eine unidirektionale Verstärkung vor. Die Fasern dieser textilen   Halbzeuge   sind parallel angeordnet und miteinander nur leicht verbunden. Eine andere Art textiler Halbzeuge sind   Gewebe  , Geflechte und Gewirke, deren Fäden überkreuz verschiedenartig verknüpft vorliegen können. Sie eignen sich insbesondere für die Herstellung großflächiger Bauteile. 
 Die Verbundmaterialien können auch in Schichten mit abwechselnd unterschiedlicher Faserorientierung aufgebaut sein. Beispielweise verlaufen in Verbunden mit einer 0°/90°-Ausrichtung die Fasern in den Schichten abwechselnd im rechten Winkel zueinander. Ebenfalls verbreitet sind Verbunde mit einer 0°/45°/90°-Ausrichtung. 
 Thermoplastische Matrixmaterialien müssen üblicherweise aufgeschmolzen werden, um die gläsernen Verstärkungskomponenten gleichmäßig umhüllen zu können. Bei   Duroplasten   liegt das Grundmaterial auch in Form von Mono- oder Oligomeren vor, welche erst im Verlauf des Fügeprozesses polymerisieren und sich verfestigen, etwa zu Epoxidharzen. 
 Kraftübertragung bei faserverstärkten Kunststoffen 
 Bei Belastung reagiert das Matrixmaterial elastisch bzw. plastisch. Es erfolgt ein Lasttransfer von der Matrix auf die eingebetteten Fasern, welche eine höhere mechanische Festigkeit besitzen. Die Wahrscheinlichkeit für ein Versagen des Werkstoffs wird auf diese Weise verringert. 
 Die Voraussetzung für eine derartige Kraftübertragung ist ein fester Verbund der Fasern mit der Matrix. Dies ist nicht ganz trivial, haben die anorganische Glasfasern doch eher lipophobe Eigenschaften, während die kohlenwasserstoffbasierten Kunststoffmatrizen als lipophil anzusehen sind. 
 Abhilfe schaffen hier Haftvermittler wie etwa Organosilane, mit denen die Fasern beschichtet werden. Siliziumorganische Verbindungen weisen eine Kohlenstoff-Bindung auf, entweder direkt am Silizium-Atom oder über Sauerstoff-, Stickstoff- oder Schwefel-Atome verknüpft. Solche auch als Adhäsionsvermittler bekannten Stoffe besitzen zwei funktionelle Gruppen, die sowohl Matrix als auch Faser chemisch oder physikalisch binden und dadurch eine Art „Brücke“ zwischen den Komponenten unterschiedlicher Polarität bauen können. 
 Eigenschaften &amp;amp; Anwendungen von GFK-Werkstoffen 
 Im Vergleich zu unverstärkten Kunststoffen zeichnen sich glasfaserverstärkte Kunststoffe durch deutlich bessere mechanische Eigenschaften aus. Unverstärkte Kunststoffe, wie beispielsweise reines Polypropylen oder Polyester, bieten zwar Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Verarbeitbarkeit, stoßen jedoch bei höheren mechanischen Anforderungen schnell an ihre Grenzen. Ihre Festigkeit und Steifigkeit sind im Vergleich zu GFK deutlich geringer, zudem sind sie weniger widerstandsfähig gegenüber widrigen äußeren Bedingungen wie hoher Belastung, Abrieb, Korrosion oder extremen Temperaturen. 
 Die Kombination aus leichter Kunststoffmatrix und robusten Glasfasern vereint das geringe Gewicht und die chemische Beständigkeit der Kunststoffe mit der hohen Festigkeit der Glasfasern. Insbesondere wegen des gegenüber Stahl und anderen metallischen Industriewerkstoffen deutlich geringeren Eigengewichtes sind GF-Kunststoffe besonders für den Flugzeug-, Kraftfahrzeug- und Schiffsbau, aber auch für den Bau von Windkraftanlagen, Sportgeräten und Behältern wertvolle Materialoptionen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 In Labor und Technik werden glasfaserverstärkte Bauteile als   Rohre  , Stäbe und Profile ebenso verwendet wie als Befestigungselemente wie beispielsweise   Muttern  ,   Unterlegscheiben  ,   Distanzhülsen   oder   Gewindestangen  . Und als elektrisch nichtleitende Komponenten findet man sie auch in vielen Bereichen der Elektronikindustrie, etwa als   GF-verstärkte Isolierstützer  . 
 Rohre, Stäbe und Profile aus GFK 
 Rohre, Profile und Stäbe aus GF-Kunststoffen sind wesentliche Bauelemente in zahlreichen Industriebranchen und Bauprojekten. Diese Bauteile bieten eine Kombination aus hoher mechanischer Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und geringem Gewicht, was sie zu einer bevorzugten Wahl gegenüber traditionellen Materialien wie Stahl oder Aluminium macht. 
 
   Runde GFK-Rohre   oder   rechteckige GFK-Rohre   werden häufig in Umgebungen eingesetzt, in denen Korrosionsbeständigkeit eine Schlüsselanforderung darstellt, etwa in der chemischen Industrie, im Wasser- und Abwasserbereich sowie im Schiffbau. Dank ihrer Resistenz gegenüber einer Vielzahl von Chemikalien, Salzwasser und Feuchtigkeit bieten sie im Vergleich zu metallischen Rohren erhebliche Vorteile. Auch sind sie wesentlich leichter als Stahlrohre, was den Transport und die Installation vereinfacht. 
   GFK-Stäbe   finden sich häufig im Maschinenbau als Verstärkungs- und Trägerelemente oder in Anwendungen, bei denen eine hohe Zugfestigkeit bei geringer Dichte erforderlich ist. Da sie nicht rosten und eine bessere Langzeitstabilität in korrosiven Umgebungen bieten, werden solche   Rundstäbe   zunehmend als Alternative zu Betonstahl in der Bauindustrie genutzt, beispielsweise in Brückenkonstruktionen, Küstenbauten und Tunnelprojekten. 
 Haupteinsatzgebiete für   GFK-Profile   sind die verarbeitende Industrie und das Handwerk. Aufgrund ihrer Formstabilität, Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und Chemikalien sowie ihrer hohen Festigkeit werden sie als tragende Strukturen in Bereichen verwendet, in denen herkömmliche Materialien versagen. Zu den gängigsten Formen gehören Normprofile wie U-, L- und Rechteckprofile. Sie werden beispielsweise als mechanische Führungs- und Leitelemente, als Kantenschutz oder als verschleißarme Führungen für Rolltore eingesetzt. &amp;nbsp; 
 
 Befestigungselemente aus GFK-Polyamiden 
 Weiterhin werden aus GFK Befestigungselemente gefertigt, vorrangig aus glasfaserverstärktem Polyamid (GF-PA), aber auch aus Epoxidharzen. 
 
 Muttern aus GF-PA, etwa   Hutmuttern  , Griffmuttern oder   Rändelmuttern   sind formstabil und besitzen eine hervorragende Schlagzähigkeit. Sie sind robust gegenüber mechanischer Beanspruchung und daher gut geeignet für kraftübertragende Anwendungen mit hohen Belastungen.   Vierkantmuttern aus Epoxidharz  &amp;nbsp;weisen eine noch höhere UV-Beständigkeit auf, sind sowohl thermisch als auch elektrisch isolierend und werden in der Labortechnik, Galvanotechnik und Elektrotechnik eingesetzt. 
 Gewindestangen sind wichtige Konstruktionsbauteile. Neben PA, Messing oder Stahl werden sie auch aus glasfaserverstärktem Epoxidharz als   GFK-Gewindestangen   angeboten. 
 Distanzhülsen aus GFK haben die Funktion, Bauteile in einer bestimmten räumlichen Anordnung zu halten und zu stützen. Sie zeichnen sich durch hohe Steifigkeit und exzellente Isolierungseigenschaften aus. GFK-Distanzbolzen mit Innen- oder Außengewinde erfüllen ähnliche Aufgaben wie Distanzhülsen, jedoch mit integrierten Gewindeanschlüssen. &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Gewindeadapter und Schlauchtüllen aus GF-Polypropylen 
 Werkstoff der Wahl für Gewindeadapter und   Schlauchtüllen   aus GFK ist glasfaserverstärktes Polypropylen (GF-PP). Der Thermoplast ist bereits an sich bekannt für seine Zähigkeit und Flexibilität, durch die Verstärkung mit Glasfasern wird diese Zähigkeit noch gesteigert. GF-PP ist daher besonders widerstandsfähig gegen Bruch und mechanische Beanspruchung. Die Beständigkeit gegenüber vielen Säuren, Laugen und organischen Lösungsmitteln bleibt auch bei der glasfaserverstärkten Variante erhalten. 
   Gewindeadapter   wie etwa Verschluss-Schrauben, Doppelnippel, oder Gewindemuffen aus GF-PP dienen dazu, Gewindeverbindungen herzustellen oder verschiedene Anschlüsse miteinander zu verbinden. Sie sind besonders dort nützlich, wo metallische Adapter aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit oder Korrosionsanfälligkeit ungeeignet sind. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Schlauchtüllen sind Verbindungselemente, die in fluidtechnischen Systemen   Schläuche   an verschiedene Bauteile oder Systeme anschließen. Aus hellgrauem GF-PP gefertigt, finden sie sich in unserem Sortiment mit zylindrischem G-Außengewinde. Sie behalten auch bei wechselnden Temperaturen ihre Festigkeit und Dichtigkeit, was sie ideal für den Einsatz in Außenanlagen oder in thermisch beanspruchten Umgebungen macht. 
 Elektrische Isolatoren auf Basis von glasfaserverstärkten Polyestern 
   Isolatoren   wie Isolierstützer, Mittelspannungsisolatoren, Isolierdistanzstücke und Isolierdistanzbolzen bestehen aus Materialien, die den elektrischen Strom nicht oder nur sehr schlecht leiten. Als Konstruktionsbauteile finden sie in der Chemietechnik für Leistungsschalter, Schaltkammern oder Schalttrennschalter Verwendung. 
 Rote Isolierstützer aus mit 15 % Glasfasern verstärktem Polyester werden tonnenförmig, in konischer oder als Sechskant-Ausführung angeboten. Sie besitzen beidseitig Innengewinde aus Stahl, die gegeneinander isoliert sind, ihre Härte, Schlagzähigkeit und Spannungsreißfestigkeit ist beachtlich. Sie besitzen eine elektrische Durchschlagfestigkeit von 10 kV/mm, entsprechen den Anforderungen der Brandklasse UL 94 HB und erlauben einen Einsatz im Temperaturbereich von -40 bis +80 °C. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Produkte aus glasfaserverstärkten Kunststoffen kaufen Sie bei rct-online.de 
 Das Produktprogramm der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Fachpartner für Labortechnik und Konstruktionstechnik, umfasst eine Vielzahl qualitativ hochwertiger GFK-Produkte. Egal ob Rohre, Stäbe und Profile in verschiedensten Geometrien, ob   Befestigungselemente  , Gewindeadapter, Schlauchtüllen oder Isolierstützer – in unserem Sortiment finden Sie passende glasfaserverstärkte Kunststoffprodukte für Ihre Anforderungen. Profitieren Sie von unserer technischen Expertise, den kleinen Losgrößen und der hohen Qualität unserer Produkte. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Grafik:&amp;nbsp;Rasterelektronenmikroskopie GFK | © HaefnerP - commons.wikimedia.org  
 
 
 
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            <title type="text">Dichtungsringe aus Elastomeren</title>
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                                            O-Ringe, Flachringe und andere Dichtungen aus polymeren Werkstoffen
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                 In der industriellen Praxis sind vollständig plane, selbst abdichtende Flächen nicht zu realisieren, weswegen im Toleranzbereich gearbeitet wird. Diese   fertigungsbedingten Toleranzen   sowie andere Unebenheiten und Materialfehler von Bauteilen aus harten Kunststoffen oder Metallen können mit Hilfe von gummielastischen   Dichtungen   egalisiert werden. 
 Abdichtung mittels Rundringen 
 Noch vor Dichtungsprofilen und   Rundschnüren   sind Dichtungsringe aus Elastomeren die wichtigsten Vertreter statischer Dichtungen. Dank der Elastizität dieser auch als O-Ringe, Rundringe oder Nullringe bekannten Dichtelemente gleichen sie die Unebenheiten von Dichtflächen, etwa die Flanschflächen von Rohrverbindungen, aus und verhindern so effektiv unerwünschte Stoffübergänge zwischen zwei getrennten Räumen. 
 Ihr Name leitet sich von ihrem runden, „O-förmigen“ Querschnitt ab, ihre dimensionellen Kenngrößen sind Innendurchmesser und Ringstärke, auch Schnurdurchmesser genannt. Die Größe von Dichtungsringen wird daher als Innendurchmesser x Schnurdurchmesser angegeben, etwa 12,0 x 3,5 mm. 
 Rundringe werden in verschiedenen Standardgrößen angeboten, üblicherweise im Millimeter- bzw. Zentimeterbereich. Je nach Anwendungsfall kann der Innendurchmesser aber auch im Meterbereich liegen, beispielsweise bei Kanalisationsrohren oder anderen Röhrensystemen. Bei der Schnurstärke kennt man Größen von 0,2 mm für filigranste Bauteile in der Uhrenherstellung bis zu 40 mm und darüber hinaus. 
 Wie der   Dichtungsring bzw. O-Ring   ist auch die zu dichtende Fläche üblicherweise kreisringförmig. Ist die Stärke des Rings im Verhältnis zu seinem Innendurchmesser aber ausreichend gering, besitzt er genügend Flexibilität, um ihn auch zur Dichtung ovaler oder elliptischer Konturen einsetzen zu können. Die Anfangsdichtheit kommt dabei durch Pressung des Gummikörpers beim Einbau in radialer oder axialer Richtung zustande. Die eigentliche Dichtpressung resultiert dann aus der Überlagerung der Vorpressung durch den Einbau und den Anpressdruck von außen, zum Beispiel beim Zudrehen eines Wasserhahns. Das aus dem Alltag wohl nur allzu gut bekannte Tropfen der Armatur wird häufig durch Verschleißerscheinungen dieser simplen Komponente verursacht. 
 Dank ihrer verhältnismäßig einfachen Form können Dichtungsringe industriell leicht als nahtlose Normteile gemäß DIN ISO 3601 gefertigt werden. Das gängige Verfahren ist hier der Spritzguss (engl.  Injection Moulding ), bei kleinen Stückzahlen oder teuren Kautschuksorten werden sie mittels Formpressen (engl.  Compression Moulding ) hergestellt. 
 Anforderungen an Dichtungsringe 
 Dichtungsringe besitzen ein riesiges und vielseitiges Anwendungspotential. In nahezu jedem Industriebereich tragen sie zur störungsfreien und effektiven Produktion bei, sei es im Automobil- oder Maschinenbau, in petrochemischen Anlagen, in der Pharmaindustrie oder in der Lebensmittelindustrie. Aber auch im alltäglichen Leben findet man sie vor, etwa als Dichtung im zuvor erwähnten Wasserhahn oder in Kaffeemaschinen. 
 Abhängig vom jeweiligen Einsatzszweck müssen Rundringe eine ganze Reihe von Eigenschaften aufweisen. Dazu zählen thermische Beständigkeit, ausreichende Dichtigkeit gegenüber Druckbelastung oder Elastizität bzw. Steifigkeit. Auch sollten die Dichtungen zwecks Ausfallsicherheit und Wartungsfreundlichkeit eine gute Verschleißbeständigkeit aufweisen. Der wohl wichtigste Aspekt bei der Auswahl von Ringen aus Elastomeren jedoch ist die chemische Beständigkeit des verwendeten Materials gegenüber Kraftstoffen, Ölen, Fetten, Säuren und Basen. 
 Diesen Kriterien kann bei der Herstellung der jeweiligen Gummimischung Rechnung getragen werden. Bei Polymerblends etwa werden verschiedene Polymertypen miteinander vermischt, um ganz bestimmte Eigenschaften zu erreichen. Maßgeblich sind die Natur Polymere, ihr Mengenverhältnis zueinander, die Güte der physikalisch-chemischen Bindung und die potentiell beigemischten Füllstoffe und Additive. Angesichts der Tatsache, dass nahezu jedes beliebige Mischungsverhältnis erreichbar ist, können auf diese Weise Werkstoffe fabriziert werden, die auf den jeweiligen Verwendungszweck maßgeschneidert sind. Damit gilt aber auch umgekehrt: Die Wahl eines ungeeigneten Elastomerwerkstoffs kann negative Folgen haben, wie etwa frühzeitiges Versagen des Dichtmaterials und einhergehende Leckagen. 
 Gängige Werkstoffe und Einsatzgebiete für O-Ringe 
 Dichtungsringe in zölliger und metrischer Ausführung finden in vielfältigen Variationen Anwendung und werden – neben Ihrer Größe – primär nach der Materialzusammensetzung unterschieden. Sie sind in unterschiedlichen Werkstoffen erhältlich, je nach Einsatzgebiet und damit verbundenen Anforderungen 
 Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) 
   O-Ringe aus EPDM   sind im Temperaturbereich von -40 °C bis +150 °C vielseitig einsetzbar. Da sie sehr gute Witterungs-, UV-, Ozon-, und Alterungsbeständigkeit aufweisen und problemlos häufige Wechsel zwischen Kälte und Wärme vertragen, werden sie bevorzugt in Außenanlagen eingesetzt. Temporäre Temperaturspitzen durch Heißwasser und -dampf werden sogar bis +180 °C vom Material toleriert, was für die Reinigungsprozesse in der Pharma- und Lebensmittelindustrie unentbehrlich ist. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 EPDM-Dichtungsringe entsprechen den Vorgaben der Europäischen Pharmacopoeia und sind FDA-konform. Ferner verwendet man sie aufgrund ihrer Inertheit gegenüber vielen Säuren, Laugen, Ozon, Dampf sowie anderen polaren Lösungsmitteln vor allem in der Chemietechnik, im Anlagen- und Maschinenbau. Lösungsmittel wie aromatische, aliphatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe lassen die Elastomere jedoch stark quellen. Durch Legieren von EPDM mit Polypropylen (PP) kann die Beständigkeit gegenüber verschiedenen organischen Medien erhöht werden. 
 Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) und Hydrierter Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (HNBR) 
   O-Ringe aus NBR   finden Verwendung in der chemischen Prozesstechnik, der Verfahrenstechnik, in der Petrochemie oder im Maschinenbau und gelten als Standard für Hydraulik- und Pneumatikanwendungen im Bereich von -30 °C bis +100 °C. Dies liegt in den guten mechanischen Eigenschaften dieses Synthesekautschuks begründet, wie etwa der hohen Abriebfestigkeit oder der geringen Gasdurchlässigkeit, und seiner hohen Resistenz gegenüber aliphatischen Kohlenwasserstoffen. Neben dem niedrigen Preis prädestiniert diese ausgezeichnete Öl- und Kraftstoff-Beständigkeit NBR als Werkstoff für Dichtungsringe mit Kontakt zu Kraftstoffen wie Benzin und Diesel, Schmierfetten, Hydraulikflüssigkeiten sowie pflanzlichen und tierischen Ölen, weswegen es sich auch vorzüglich als Werkstoff für hygienische Dichtungen in der Pharmatechnik eignet. 
 Hydrierten Nitril-Kautschuk (HNBR) erhält man durch partielle oder vollständige Hydrierung von Butadien-Anteilen in NBR-Polymerisaten. Erreicht werden dadurch eine verbesserte Hitzebeständigkeit und Oxidationsstabilität:   HNBR Dichtungsringe   können bis +150 °C eingesetzt werden und sind noch dampfbeständiger als das Ausgangsmaterial NBR. Aus diesem Werkstoff gefertigte Dichtungen zeichnen sich durch herausragende Abriebfestigkeit sowie einen äußerst niedrigen Druckverformungsrest aus. 
 Polytetrafluorethylen (PTFE) 
   Dichtungsringe aus PTFE   sind absolut witterungs- und UV-beständig und lassen sich auch unter extremen klimatischen Bedingungen zwischen -200 °C und +260 °C einsetzen. Der voll fluorierte, völlig hydrophobe Kunststoff wird von nahezu keinen Chemikalien angegriffen, versprödet, quillt oder verklebt nicht und kann sich dank seiner guten Formbarkeit auch unebenen Flächen anpassen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Ein weiterer Vorteil ist seine physiologische Unbedenklichkeit und nahezu unbegrenzte chemische Beständigkeit. PTFE ist daher ein hervorragender Werkstoff für Dichtungsringe aller Art, vor allem im chemisch-industriellen Bereich. Es ist jedoch hervorzuheben, dass PTFE-Ringe nicht gummielastisch sind und nicht die Rückstellkraft gummielastischer Werkstoffe aufweisen, wie EPDM, NBR oder Silikon. Einmal deformiert behalten sie die Verformung bei, was ihre Wiederverwendbarkeit bedeutend einschränkt. 
 Silikon (VMQ) 
 Dichtungsringe auf Basis organischer Poly-Siloxane sind hochelastische Dichtelemente für die Chemietechnik, der Labortechnik, Medizintechnik und den Maschinenbau. Sie gelten als Hochleistungsdichtungen, die dauerhaft bei Temperaturen von -55 °C bis +200 °C einsetzbar sind. Alle Ausführungen sind absolut ozon-, witterungs- und alterungsbeständig, zudem besitzen sie eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber diversen synthetischen, pflanzlichen oder tierischen Ölen, Lösungsmitteln und Hydraulikflüssigkeiten. Für manche Anwendungsfälle ist der Einsatz von   Silikon Dichtungsringen   aufgrund der hohen Gaspermeabilität jedoch eingeschränkt. 
 Fluorkautschuk (FKM bzw. FPM) 
 Eine hohe chemische und thermische Beständigkeit bieten   Gummiringe aus Fluorkautschuk  . Fluorkautschuk – FPM ist die internationale Abkürzung nach der DIN-ISO Norm, FKM die Kurzform nach der amerikanischen Norm ASTM – hat eine Arbeitstemperatur zwischen -20 °C bis +200 °C und kann kurzzeitig bis +250 °C belastetet werden. 
 FKM-Ringe sind resistent gegenüber einer Vielzahl von Chemikalien wie Säuren, Laugen, Ozon, unpolaren – auch chlorierten – Lösungsmitteln sowie Kraftstoffen, Fetten und Mineralölen. Hervorzuheben ist weiterhin die ausgesprochen gute Gasdichtheit. Bei polaren Lösungsmitteln weist Fluorkautschuk jedoch Schwächen auf. O-Ringe aus Fluorkautschuk werden vorrangig in der chemischen Industrie, Petrochemie, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie sowie der verfahrenstechnischen Prozesstechnik eingesetzt, beispielsweise in Solarinstallationen, wo unter Umständen Temperaturen über +150 °C auftreten können. 
 Perfluorkautschuk (FFKM) 
   Dichtungsringe aus FFKM   wurden speziell für die Pharmaindustrie, Chemietechnik sowie für die Lebensmittelindustrie entwickelt. Die Dichtungen sind FDA-konform sowie BfR-konform und entsprechen somit den Forderungen der Europäischen Pharmacopoeia. 
 Aufgrund ihrer hohen Temperaturbelastbarkeit von -15 °C bis zu +320 °C – je nach Type – zählt man sie zu den Hochtemperaturdichtungen bzw. Hochleistungsdichtungen. Die chemische Beständigkeit von FFKM gegenüber anorganischen und organischen Medien ist nahezu unbegrenzt und noch größer als die von EPDM oder FKM. Auch starke Witterung wie Feuchte, UV-Strahlung oder Ozon können ihnen so gut wie nichts anhaben, weswegen sie viele Jahre gegen Verschleiß- und Alterungserscheinungen beständig sind. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 In vielen Anwendungsbeispielen sind sie die einzige brauchbare Lösung, da Dichtungen aus anderen gummielastischen Materialien den harschen Beanspruchungen nicht standhalten und Ringe aus harten Kunststoffen wie PTFE nicht überall eingesetzt werden können. So müssen beispielsweise Pipelines der erdölfördernden und -verarbeitenden Industrie sowohl in der Wüste als auch in subpolaren Gebieten zuverlässig abgedichtet werden. Und auch im Kraftwerks- und Anlagenbau kommen Gummiringe aus FFKM trotz ihrer erhöhten Anschaffungskosten zum Einsatz, da oftmals nur sie die extremen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit erfüllen. 
 Fluorethylen-Propylen (FEP) 
 Als Sonderfall seien die   FEP-ummantelten O-Ringe   mit Kern aus Silikon oder FKM erwähnt. Sie vereinen die gummielastischen Eigenschaften der Kernschnur mit der hohen chemischen und thermischen Beständigkeit des FEP-Überzugs. Die Hightech-Pharmadichtungen können bis +200 °C eingesetzt werden, sind jedoch recht kostspielig in der Anschaffung. 
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 Bei RCT Reichelt Chemietechnik, seit über 45 Jahren Ihr kompetenter Partner im Bereich Labor- und Dichtungstechnik, finden Sie eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Dichtungsringe aus Elastomeren. Unsere Gummiringe sind in einer großen Bandbreite unterschiedlicher Werkstoffe, Shore-Härten, Durchmesser und Schnurstärken erhältlich. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! 
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                            <updated>2025-03-17T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wärmeschutzschläuche</title>
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                                            Schutzschläuche für die thermische Isolierung
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                   Schläuche   werden nicht nur zur Leitung fester, flüssiger oder gasförmiger Medien verwendet. Sie dienen neben dem Schutz anfälliger Bauteile oder elektronischer Komponenten auch der thermischen Abschirmung von Leitungen mit hohem Temperaturgradienten zur Umgebung. Solche Wärmeschutzschläuche oder   Isolierschläuche   sind im Gegensatz zu Förderschläuchen nicht für den Stofftransport konzipiert. Die mechanisch-physikalischen Eigenschaften des Schlauchwerkstoffes spielen daher eine größere Rolle als etwa seine chemische Beständigkeit. 
 Thermoschutzschläuche rücken seit geraumer Zeit auch zunehmend in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses: Vor dem Hintergrund der deutschen Wärmewende gelten im Zuge der Neuregelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) höhere Anforderungen bei der Isolierung von Rohrleitungen, sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung von Altbauten. Demgemäß darf die Außentemperatur von   Rohrleitungen   im Durchschnitt nicht höher als +40 °C betragen, außerdem sind keine freiliegenden Rohre mehr gestattet. Sie müssen daher stets isoliert oder aus einem Material gefertigt werden, welches wenig Wärme leitet. 
 Was sind Wärmeschutzschläuche? 
 Die maximal zulässige Rohr-Außentemperatur von +40 °C liegt etwa 20 Kelvin über der üblichen Raumtemperatur von +20 °C. Dieser Spielraum ist notwendig, da in der Praxis eine vollständige Wärmeisolierung bzw. Kälteisolierung nicht erreicht werden kann. Durch den Einsatz von   Wärme-Isolierschläuchen   lässt sich der Wärmetransfer zwischen Leitungen und Umgebung jedoch erheblich verringern und auch wenn sie keine völlige Thermoisolierung gewährleisten können, lassen sich dank der Hilfe dieser Isolationskomponenten entsprechende Energieverluste bedeutend reduzieren. 
 Wärme-Isolierschläuche sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich. Ein grundlegendes Merkmal ist ihre dehnbare, röhrenförmige Struktur, die es ermöglicht, sie leicht über Rohre, Leitungen oder Kabel zu stülpen. Diese Flexibilität macht sie äußerst vielseitig und anpassbar an eine breite Palette von Anforderungen verschiedener Anwendungen. 
 Die   Wärmeleitung   von Schläuchen zur thermischen Isolierung ist aufgrund ihrer geschlossenporigen Struktur sehr gering, da die eingeschlossenen Luftmoleküle Wärme deutlich weniger gut als Feststoffe wie Metalle oder (ungeschäumte) Kunststoffe leiten. Zudem verhindern sie zwei weitere physikalische Formen der Wärmeübertragung: 
 
 Wärmestrahlung (Radiation): Übertragung von Wärmeenergie in Form von elektromagnetischer Strahlung, die von heißen Oberflächen oder Gegenständen abgegeben wird. Wärmeschutzschläuche absorbieren bzw. reflektieren diese Strahlung, anstatt sie an die Umgebung weiterzuleiten. 
 Wärmeströmung (Konvektion): tritt auf, wenn ein Medium wie Luft oder Flüssigkeit Wärme von einem heißen Bereich zu einem kühlen Bereich transportiert. Die Schläuche isolieren das erwärmte Medium – beispielsweise die warme Luft um ein Heißwasserrohr – und verhindern so die teilchengebundene Wärmeübertragung an die Umgebung. 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Mittels Thermoschutzschläuchen können nicht nur Energieverluste reduziert werden. Auch lässt sich das Gefahrenpotential für Anwender, die etwa durch versehentliches Berühren heißer Rohrleitungen Verbrennungen davontragen könnten, deutlich senken, weswegen sie auch beim Thema Arbeitsschutz eine wichtige Rolle spielen. 
 Werkstoffe und Anwendungsgebiete von Thermoschutzschläuchen 
 Die Effizienz von Wärme-Isolierschläuchen ist von den verwendeten Werkstoffen und dem Schlauchaufbau abhängig. Die eingesetzten Materialien unterscheiden sich in Wärmebeständigkeit, Isolationseigenschaften und Flexibilität. Besonders gut geeignet sind weiche, geschäumte Schlauchmaterialien wie beispielsweise   Polyurethan (PUR)   oder   Silikonkautschuk (VMQ)  . 
 Sie sind in Nennweiten von 8 bis 93 mm verfügbar und ummanteln zum Beispiel Leitungen von Umlaufthermostaten oder Kryostaten im Labor oder in industriellen Anwendungen. Ebenso im Haushalt finden sich Thermo-Isolierschläuche wieder, wo sie etwa in Elektroherden Kabel vor Hitzeeinwirkung oder Heizungsrohre gegen Wärmeverluste schützen. 
 
   PUR-Isolierschläuche   sind UV-beständige Schaumschläuche aus schwarzem Synthesekautschuk mit hoher Flexibilität und geringer Wärmeleitfähigkeit. Ihr Einsatzbereich liegt zwischen -20 °C und +80 °C. Schwitzwasserbildung wird durch die geschlossene Materialstruktur vermieden. 
 Thermoschläuche aus rotbraunem, geschäumtem Silikonkautschuk können thermisch weit mehr belastet und sogar im Bereich zwischen -50 °C bis + 200 °C eingesetzt werden. Neu im Sortiment der Reichelt Chemietechnik ist hier der   Silikon-Isolierschlauch mit Ummantelung  . Diese Ausführung besitzt neben seiner Innenseele mit feinporiger geschlossener Zellstruktur eine äußere Schicht aus Silikon-Vollmaterial. Diese gewährleistet einen erhöhten mechanischen Schutz, gleichzeitig lässt sich der Schlauch leichter reinigen. Das Material ist schwer entflammbar und erfüllt die Brandschutzklasse UL 94 V-0. &amp;nbsp; 
 
 Neben den Schaumschläuchen eignen sich   Glasgewebeschläuche   mit Silikon-Beschichtung oder Thermoschläuche aus flexiblen Glasfasergeweben mit verstärkender Polyester- oder Polyurethanimprägnierung besonders als Wärmeschutzschläuche, kurzzeitig können sie sogar bis +300° C eingesetzt werden. Diese äußerst flexiblen, spannungsfesten Isolierschläuche werden in der Elektrotechnik als Hochtemperatur-Elektro-Isolierschläuche eingesetzt, aber auch im Fahrzeugbau sind sie wichtige Komponenten zur Isolierung von   Kraftstoffschläuchen   und   Kühlerschläuchen  . 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Den höchsten Hitze- und Berührungsschutz bei gleichzeitig hoher mechanischer Stabilität bieten Hitzeschutz-Schläuche aus Keramik-imprägniertem Glasseidegeflecht. Diese Spezialschläuche halten sogar Temperaturen bis + 450° C stand. 
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 Die RCT Reichelt Chemietechnik, Ihr Fachpartner für Isolierschläuche und Schutzschläuche, hält eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Wärmeschutzschläuche permanent auf Lager. Seien es Isolierschläuche aus Polyurethan, Silikonkautschuk oder Glasfasergeweben – in unserem Sortiment werden Sie garantiert fündig. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung und der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Schlauchprodukte. 
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                            <updated>2025-02-20T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gummischläuche, O-Ringe und Halbzeuge aus Nitrilkautschuk</title>
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                                            Elastisch, widerstandsfähig, vielseitig – NBR und seine technischen Anwendungen
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                 Wir schreiben das Jahr 1839: Charles Goodyear hat gerade das Vulkanisieren entdeckt und natürlicher Kautschuk erlebt seinen großen Durchbruch. Luftgefüllte Reifen,   Schläuche  , elastische Bänder – alles scheint möglich. Doch mit dem Boom des Naturkautschuks offenbaren sich mit der Zeit auch seine Schwächen. Öl oder Benzin? Lassen ihn aufquellen. Eiseskälte? Macht ihn spröde. Hitze? Verwandelt ihn in eine klebrige Masse. Kurzum: Natürlicher Kautschuk ist ein geniales Produkt – aber kein perfektes. 
 Das führte zu einem regelrechten Wettlauf in den Laboren der damaligen Welt. Ingenieure und Chemiker rangen danach, solche Elastomere zu finden, welche die mechanische Flexibilität des Naturkautschuks mit verbesserter chemischer Beständigkeit kombinieren. So begann die Erfolgsgeschichte der Synthesekautschuke, zu denen auch der   Nitrilkautschuk (NBR)   gehört. 
 Was macht NBR nun zum Werkstoff der Wahl für die Fertigung von   Gummischläuchen  , Dichtungen wie   O-Ringen   oder Halbzeugen wie   Gummimatten  ? Und welche Rolle spielen diese Produkte in unserer technologisch fortgeschrittenen Welt? 
 Was ist NBR? 
 Bei Nitrilkautschuk, korrekt eigentlich Acrylnitril-Butadien-Kautschuk und zumeist als NBR abgekürzt (engl.  Nitrile Butadiene Rubber ), handelt es sich um ein Polymer aus der Gruppe der Synthese-Kautschuke. Es sind auch andere Bezeichnung geläufig, wie etwa NBR-Gummi, Nitril-Gummi, Nitril-Butadien-Kautschuk oder der Handelsname Perbunan ®  des deutschen Spezialchemie-Konzerns Lanxess. 
 Das synthetische Elastomer wird mittels Copolymerisation von Acrylnitril (ACN), dem Nitril der Acrylsäure, und dem zweifach ungesättigten Kohlenwasserstoff 1,3-Butadien hergestellt. Diese beiden Bausteine verleihen dem Material seine besonderen Eigenschaften: Der Anteil an Acrylnitril sorgt für chemische Beständigkeit gegenüber Ölen, Kraftstoffen und anderen aggressiven Chemikalien, während die Butadien-Komponente die Elastizität und Flexibilität garantiert. Das Farbspektrum des Rohmaterials reicht von gelblich über orange zu rötlich, je nach Hersteller. 
 Nitrilkautschuk enthält in seiner Hauptkette Doppelbindungen und zählt daher zur Gruppe R der synthetischen Kautschuke. Diese Doppelbindungen können einerseits für die Vulkanisation zu Gummi genutzt werden, diese erfolgt mit Schwefel bzw. Schwefelverbindungen oder Peroxiden. Andererseits lassen sich die C=C-Doppelbindungen auch hydrieren, wodurch aus NBR hydrierter Acrylnitril-Butadien-Kautschuk-Kautschuk (HNBR) mit gesättigter Hauptkette entsteht. Eine weitere NBR-Variante ist carboxylierter Nitril-Butadien-Kautschuk (XNBR), ein Terpolymer aus Butadien, Acrylnitril und 1 bis 7 % Acrylsäure oder Methacrylsäure. Über die Carboxygruppe lässt sich dieses Polymerisat auch mittels Metalloxiden vernetzen. 
 Eigenschaften von Nitrilkautschuk 
 Das richtige Verhältnis von Acrylnitril und Butadien 
 Die Monomere Acrylnitril und Butadien sind in jedem beliebigen Verhältnis polymerisierbar. Je nach Verwendungszweck kann der Acrylnitrilgehalt angepasst werden, typischerweise liegt er zwischen 18 und 50 Gewichtsprozent. Dieser Anteil hat starke Auswirkungen auf die Eigenschaften des NBR: Ein Acrylnitrilgehalt von über 40 Gewichtsprozent sorgt für eine hohe Öl- und Kraftstoffbeständigkeit, verringert jedoch die Flexibilität bei niedrigen Temperaturen. Ein niedriger Acrylnitrilgehalt von 18 Gewichtsprozent führt zu einer sehr guten Tieftemperaturflexibilität, jedoch zu Lasten der Beständigkeit gegenüber Mineralölen, Diesel oder Benzin. 
 Da für viele Anwendungszwecke beide Eigenschaften erwünscht sind, kommen Gummis mit einem Acrylnitrilgehalt zwischen 33 und 38 Gewichtsprozent am häufigsten zum Einsatz. So beispielsweise häufig bei   NBR-Schläuchen  , die als flexible, gummielastische   Kraftstoffschläuche   und   Benzinschläuche   zum Einsatz kommen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 NBR im Vergleich zu anderen Synthesekautschuken 
 Nitrilkautschuk zeichnet sich im Gegensatz zu anderen Kautschuken wie etwa   Naturkautschuk (NR)   oder Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) insbesondere durch seine ausgezeichnete Kraftstoffbeständigkeit aus. Im Vergleich zu Chloroprenkautschuk (CR) oder Silikonkautschuk (VMQ) ist es zudem deutlich günstiger. 
 Neben Kraftstoffen weisen NBR-Elastomere auch eine gute bis sehr gute chemische Beständigkeit gegenüber anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Fetten und Ölen, Silikonölen, Alkoholen, Wasser und nicht oxidierenden Säuren auf. Nicht beständig sind sie jedoch gegenüber aromatischen und halogenierten Kohlenwasserstoffen, Ketonen, Estern, starken Säuren und Laugen, oxidierenden Chemikalien sowie UV-Strahlung und Ozon. 
 Vorteile von HNBR und XNBR 
 Die meisten NBR-Gummis sind für einen Einsatz im Temperaturbereich zwischen -20 °C und +100 °C geeignet. Hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften sticht NBR durch gute Abriebfestigkeit, Zug- und Reißfestigkeit, Stoßelastizität und einen geringen Druckverformungsrest hervor. 
 Noch bessere Werte hinsichtlich Hitze- und Alterungsbeständigkeit, Abriebwiderstand, Zug- und Reißfestigkeit erhält man mit HNBR, welches in einem Temperaturbereich von -30 °C und +150 °C bei guter Langzeitstabilität eingesetzt wird. Aufgrund der aufwendigen, mehrstufigen Hydrierung der Doppelbindungen in der Hauptkette ist dieser Werkstoff aber auch etwa zehnmal so teuer. Der Werkstoff wird beispielsweise zur Fertigung von   Dichtungen   eingesetzt. 
 Der erhöhte Vernetzungsgrad von XNBR wiederum bewirkt unter anderem eine verbesserte Stoßelastizität sowie eine höhere Beständigkeit gegenüber Quellung und Abrieb, die Beständigkeit gegenüber Wasser und die Flexibilität bei tiefen Temperaturen ist dagegen vermindert. 
 Die drei Nitril-Kautschuktypen lassen sich allgemein durch Extrudieren, Kalandrieren, Pressen,   Spritzgießen   und Vulkanisieren weiterverarbeiten, sie sind zudem streich-, kleb- und schneidbar. 
 Verwendung von Nitrilkautschuk 
 Die Vielseitigkeit von Nitrilkautschuk zeigt sich in seinen vielseitigen Anwendungsfeldern. Insbesondere dort, wo Elastizität und Beständigkeit gegenüber Ölen und Kraftstoffen gefragt sind, kann NBR seine Stärken ausspielen. Der Großteil der globalen Produktion an Nitrilkautschuken wird in der Automobilindustrie verarbeitet, hauptsächlich in der Reifenherstellung. Aber auch für die Fertigung von Elastomerschläuchen,   Halbzeugen   und O-Ringen kommt NBR zum Zug. 
 Schläuche aus NBR 
 Aufgrund der herausragenden Beständigkeit gegenüber Kraft- und Schmierstoffen werden aus NBR Schläuche gefertigt, die als Öl- und Kraftstoffschläuche in der Öl- und Gasindustrie, im Automobilsektor oder in der Luftfahrt und Schwerindustrie eingesetzt werden. NBR-Schläuche sind jedoch ebenso als   Chemieschläuche  , Industrie- und Wasserschläuche einsetzbar. 
 Kraftstoffschläuche und Ölschläuche 
 NBR-Öl- und Kraftstoffschläuche sind beständig gegenüber Benzin, Diesel und Ethanol sowie Schmierölen, Fetten und Hydraulikflüssigkeiten. Als Treibstoffleitungen widerstehen sie den widrigen Bedingungen unter der Motorhaube und gewähren den sicheren Transport des Kraftstoffs, auch bei erhöhten Außentemperaturen. Sie behalten selbst bei niedrigen Temperaturen ihre hohe Flexibilität, weswegen sie auch als Kühlmittelschläuche Verwendung finden, etwa in Automobilen zur Zirkulation von Kühlflüssigkeit in Motoren oder in Maschinenkühlkreisläufen der Industrie. 
 Ölschläuche aus NBR werden ferner In der Hydraulik und Pneumatik zur Übertragung von Druckflüssigkeiten und für die Schmierung beweglicher Teile von Industriemaschinen genutzt. Eine spezielle Ausführung von Kraftstoffschläuchen aus Nitrilgummi sind Biodieselschläuche zur Förderung von E10 und Biodiesel. 
 Industrieschläuche 
 Industrieschläuche aus Nitrilkautschuk sind dank ihrer antistatischen Ausrüstung leitfähig. Als Druckträger fungieren eine verzinkte Stahldrahtwendel sowie ein in die Gummischläuche eingearbeitetes Textilgeflecht, wodurch dieser Schlauchtyp bei Raumtemperatur einem Druck von bis zu 16 bar standhält. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Chemieschläuche 
   NBR-Chemieschläuche   mit Shore-Härte A 70° weisen eine ausgezeichnete mechanische Festigkeit sowie hervorragende gummielastische Eigenschaften auf. Im Temperaturbereich von -20 °C bis +100 °C können sie dauerhaft eingesetzt werden. 
 Hochdruckschläuche 
 Höheren Drücken halten die Hochdruckschläuche aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk stand. Auch diese Schlauchtype ist mit einer Stahldrahtspirale verstärkt, erlaubt aber Betriebsdrücke von bis zu 250 bar. Die Innenseele ist aus NBR, der Außenmantel aus CR gefertigt. 
 Lebensmittelschläuche 
 Dank der physiologischen Unbedenklichkeit von Acrylnitril-Butadien-Kautschuk werden daraus gefertigte Schläuche auch in der Pharmaindustrie, der Molkereiwirtschaft, der Softdrinkindustrie und der Lebensmittelindustrie eingesetzt, etwa als Molkereischläuche oder bei der Verarbeitung anderer fetthaltiger Produkte wie Schokolade oder Mayonnaise. Die Innenseele dieser FDA-konformen bzw. BfR-konformen   Lebensmittelschläuche   ist weiß und glatt, der Außenmantel blau und als Lebensmittelschlauch gekennzeichnet. 
 O-Ringe, Rundschnüre und andere Dichtungen aus NBR 
   Rundschnüre   und O-Ringe sind wichtige Vertreter statischer Dichtungen. Dank ihrer elastischen Eigenschaften sind sie in der Lage, Unebenheiten von Dichtflächen auszugleichen und dadurch ungewollte Stoffübergänge zwischen zwei getrennten Räumen sicher zu unterbinden. 
 O-Ringe aus NBR gelten im Bereich von -20 °C bis +100 °C als Standard für Hydraulik- und Pneumatikanwendungen in der chemischen Prozesstechnik, der Verfahrenstechnik, in der Petrochemie oder im Maschinenbau. Ursachen hierfür sind unter anderem die hohe Abriebfestigkeit, die geringe Gasdurchlässigkeit und die hohe Resistenz des Werkstoffs gegenüber aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Kraftstoffen sowie pflanzlichen und tierischen Ölen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Ferner eignen sich solche Rundringe, die sowohl metrisch als auch zöllig angeboten werden, auch sehr gut als hygienische Dichtringe in der Pharmatechnik. Aus denselben Gründen gelten auch NBR-Rundschnüre mit Shore-Härten A von 50° und 70° zu den meisteingesetzten Dichtungen, insbesondere bei Kontakt zu Schmierölen und Kraftstoffen wie Benzin und Diesel. Auch NBR-Flachdichtungen oder NBR-Clampdichtungen sind erhältlich. 
 Noch bessere Hitze- und Dampfbeständigkeit, Abriebfestigkeit und Oxidationsstabilität bieten Dichtungen aus partiell oder vollständig hydrierten NBR-Polymerisaten (HNBR). 
 Gummiplatten 
 Auch   Gummiplatten   aus Nitrilkautschuk sind in vielen Industriezweigen unverzichtbar. Je nach Anforderungen werden sie in verschiedenen Ausführungen gefertigt, die sich in Materialzusammensetzung, Dicke und Härtegrad unterscheiden. 
 Standard-NBR-Platten sind die gängigste Variante. Sie werden aus elastomerem Vollmaterial in Shore-Härten A 65° und 80° angeboten und bieten eine ausgewogene chemische Beständigkeit sowie gute mechanische Eigenschaften. Verwendet werden sie vor allem als Dichtungsmaterial. Ihre Fähigkeit, Öle und Fette abzuweisen, macht sie auch zu einer beliebten Wahl in Werkstätten und Tankstellen. 
 Mit Baumwollgewebe-Einlage verstärkte NBR-Platten weisen eine erhöhte Zugfestigkeit und Abriebfestigkeit auf. Dieser Typus ist ideal für Anwendungen, in denen hohe Drücke oder stärkere mechanische Belastungen auftreten, wie etwa in Hydraulikanlagen, Druckbehältern oder bei der Herstellung robuster Maschinenteile. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 FDA-konforme NBR-Platten werden speziell für den Kontakt mit Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten hergestellt. Diese lebensmittelechten Matten genügen den strengen Hygienevorschriften gemäß FDA und BfR, weswegen sie in der Lebensmittelproduktion Verwendung finden, etwa in der Abdichtung von Anlagen mit Kontakt zu fetthaltigen Substanzen wie Speiseölen. 
 Gummischläuche, Halbzeuge und O-Ringe aus NBR kaufen Sie bei rct-online.de 
 Mit seinen einzigartigen Eigenschaften hat sich NBR in einer Vielzahl von Anwendungen bewährt. Von der winzigen Dichtung über Schläuche bis hin zu großflächigen Elastomermatten – Nitrilkautschuk ist aus dem industriellen und alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die RCT Reichelt Chemietechnik, Ihr europaweit bekannter Fachpartner im Bereich Labor- und Dichtungstechnik, hält eine große Auswahl hochqualitativer Gummischläuche, Halbzeuge und O-Ringe permanent auf Lager, und zwar in einer großen Bandbreite unterschiedlicher Shore-Härten und Dimensionen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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            <title type="text">Ein Gruß zu Weihnachten 2024</title>
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                                            Wichtige Informationen zum Jahreswechsel
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                 Während wir uns dem Ende eines ereignisreichen Jahres nähern, möchten wir die Gelegenheit nutzen, um innezuhalten, zurückzublicken und Danke zu sagen. Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen in unsere Kompetenzen und Produkte haben uns erneut gezeigt, dass qualitativ hochwertige Lösungen für die Fluidtechnik auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geschätzt werden. Liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner: Wir danken Ihnen für Ihre anhaltende Treue! 
 Spendenaktionen im Jahr 2024 
 Um unserer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen und etwas zurück zu geben, haben wir uns auch in diesem Jahr an mehreren Spendenaktionen beteiligt, unter anderem an dem Projekt   Kinder unterm Regenbogen  . Bereits im Jahr 2023 hatten wir uns am Spenden-Marathon des Charity-Projekts beteiligt, das seit 1996 Familien mit schwerkranken oder schwerbehinderten Kindern sowie Institutionen direkt vor Ort in Baden, in Württemberg und der Pfalz unterstützt. 
 Eine Übersicht der Organisationen, die im Jahr 2024 mit Spenden im höheren vierstelligen Bereich durch die RCT Reichelt Chemietechnik unterstützt wurden: 
 
 Kinder unterm Regenbogen 
   Frauen helfen Frauen e.V.    
   Ärzte ohne Grenzen    
 Brot für die Welt 
   Caritas    
   Innere Mission   &amp;nbsp; 
 
 Aktuelle Geschäftslage und Jahresrückblick 
 Trotz des suboptimalen Geschäftsklimas war es uns möglich, auch das Jahr 2024 insgesamt erfolgreich abzuschließen. Dies ist einerseits neuer innovativer Produktgruppen zu verdanken, wie den   peroxidisch vernetzten EPDM-Schläuchen  &amp;nbsp;oder den   Doppel-Klemmring-Verschraubungen aus PVDF und PA  . 
  Andererseits ist die Leistung unseres starken Teams hervorzuheben, denn ohne das unermüdliche Engagement unserer Mannschaft hätten wir unsere Ziele nicht erreichen können. Als Anerkennung für diese großartige Leistung haben wir nicht nur individuelle Prämien ausgezahlt, sondern auch etwas ganz Besonderes unternommen. Unser gemeinsamer   Ausflug nach Colmar   war eine Gelegenheit, den Teamgeist weiter zu stärken und neue Perspektiven zu gewinnen. Die malerische Altstadt, die inspirierende Atmosphäre und die gemeinsamen Aktivitäten haben uns als Unternehmen noch näher zusammengebracht. 
 Darüber hinaus konnten wir in Modernisierungsmaßnahmen zum Klimaschutz investieren. So wurde im Sommer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unseres Hauptgebäudes installiert und die Anbindung an das lokale Fernwärmenetz in Auftrag gegeben. 
 &amp;nbsp; 
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 Betriebsurlaub zu Weihnachten 
 Auch dieses Jahr werden wir unsere Türen zum Jahreswechsel schließen, damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Weihnachtsfeiertage, zusammen mit Freunden und Familie, Kraft für das neue Jahr tanken können. Bitte berücksichtigen Sie daher unsere Schließzeiten: 
  23. Dezember 2024 bis einschließlich 06. Januar 2025  
 Ab dem 07. Januar 2025 stehen wir wieder für Ihre Anfragen, Anrufe und Bestellungen zur Verfügung. Der erste Versandtag im neuen Jahr ist der 08. Januar 2025. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 
 Neue Produkte im Jahr 2025 
 Wir sind stetig bemüht, unser Sortiment den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden anzupassen und zu erweitern. So können Sie auch im kommenden Jahr mit neuen Produkten bei Reichelt Chemietechnik rechnen, wie beispielsweise: 
 
   Schlauchverbinder   aus Aluminium und Edelstahl 
   Schläuche   aus Elastomeren und Kunststoffen 
 Feinst-  Regulierventile   für Präzisionsanwendungen &amp;nbsp; 
 
 Die Produkte werden wir wie gewohnt innerhalb separater Newsletter vorstellen, sobald diese zum Verkauf stehen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 
 Nun ist die Zeit gekommen, um sich auf das Wesentliche zu besinnen und neue Energie für die kommenden Projekte zu sammeln. Liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner, wir danken Ihnen für das in uns gesetzte Vertrauen. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest, entspannte Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr, das sicherlich seine eigenen, neuen Herausforderungen mit sich bringen wird. 
 Herzliche Grüße, Ihr Dr. Peter Reichelt 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
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            <title type="text">Glasgewindeadapter aus Kunststoff</title>
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                                            Anschluss gängiger Gewinde, Rohre und Schläuche an GL-Gewinde
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                 Ob in alltäglichen Gegenständen wie Flaschenverschlüssen oder in hochkomplexen Apparaturen der Labor- und Chemietechnik: Gewinde bilden die Grundlage für stabile und vielseitig einsetzbare Schraubverbindungen. Ihre einfache, aber geniale Mechanik verbindet Bauteile sicher und erlaubt gleichzeitig eine flexible Demontage. 
 Neben klassischen Metallgewinden spielen auch Glasgewinde eine bedeutende Rolle, insbesondere in Bereichen, in denen chemische Beständigkeit und Temperaturstabilität gefragt sind. Sie bieten nicht nur die typischen Vorteile eines Gewindes, sondern verknüpfen diese mit den einzigartigen Materialeigenschaften von Glas. Adaptiert werden solche Gewinde unterschiedlicher Ausprägungen und Größen mittels   Glasgewindeadaptern  . 
 Was sind Gewinde? 
 Werden in die Oberfläche zylindrischer oder konischer Werkstücke spiralförmige Vertiefungen geschnitten, entstehen dabei Rillen, welche das Gewinde darstellen. Es kann sowohl ins Äußere des Bauteils, etwa eines Bolzens, wie auch ins Innere eingearbeitet werden, beispielsweise bei einer Mutter. Üblicherweise werden die schraubenlinienförmigen Einkerbungen unabhängig von der Gewindeart mittels spanabhebender Verfahren eingeschnitten. Eingesetzt werden hierfür maschinelle Gewindebohrer, Gewindeschneidköpfe, Gewindefräser oder Gewindedrehmeißel, insbesondere bei der Fertigung hoher Stückzahlen im Maschinenbau und anderen Industriezweigen. 
 Der Spritzguss ist ein weiteres relevantes Fertigungsverfahren für Gewinde. Hierbei wird der Kunststoff aufgeschmolzen und anschließend unter hohem Druck in eine Form eingespritzt, die das gewünschte Gewindeprofil enthält. Nach dem Erstarren des Materials wird das Bauteil entformt, wobei bei Innengewinden spezielle Kernsysteme oder drehbare Werkzeuge eingesetzt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. 
 Greifen in Geometrie und Größe kompatible Innen- und Außengewinde ineinander, entstehen Schraubverbindungen, die Bauteile fest, aber reversibel zusammenfügen. Gewinde und   Gewindeadapter   unterliegen daher strengen Normen, wie DIN- oder ISO-Standards, um ihre Funktionalität und herstellerunabhängige Kompatibilität zu gewährleisten. 
 Welche Gewindearten gibt es? 
 Gewinde ist nicht gleich Gewinde. Je nach Anwendungsgebiet kommen unterschiedliche Gewindearten zum Einsatz. So sind etwa Gewinde von Saftflaschen anderen Anforderungen ausgesetzt als jene von industriellen Gasrohren. Folglich kennt man eine Vielzahl unterschiedlicher Gewindearten, die anhand grundlegender geometrischer und funktionaler Merkmale unterschieden werden: 
 
  Verwendung: Befestigungs- und Bewegungsgewinde  Befestigungsgewinde dienen primär der sicheren Verbindung von Bauteilen. Das feste Anziehen einer   Schraube   oder   Mutter   verhindert ein Lösen der Verbindung. Typische Anwendungen sind Maschinenschrauben oder Rohrverschraubungen. Bewegungsgewinde werden verwendet, um Drehbewegungen in lineare Bewegungen umzuwandeln. Sie finden Anwendung in Spindelantrieben, wie sie in Schraubstöcken, Wagenhebern oder CNC-Maschinen vorkommen. 
  Lage: Außen- und Innengewinde  Außengewinde befinden sich auf der äußeren Oberfläche eines Werkstücks, z. B. an Schrauben oder Bolzen. Innengewinde liegen in Bohrungen, wie bei Muttern oder Gewindebuchsen. 
  Drehsinn: Rechts- und Linksgewinde  Rechtsgewinde (RH) sind Standard in den meisten Anwendungen. Das Gewinde wird hier beim Drehen im Uhrzeigersinn (Rechtsdrehung) angezogen. Analog werden Linksgewinde (LH) nach links, gegen den Uhrzeigersinn, verschraubt. Letztere Gewindeart kommt in speziellen Fällen zum Einsatz, z. B. bei drehmomentbelasteten Verbindungen, die sich bei Rechtsdrehung lösen könnten, etwa bei Fahrradpedalen oder Gasflaschenanschlüssen. 
  Gangzahl: Eingängige und mehrgängige Gewinde  Bei eingängigen Gewinden verläuft eine einzelne Gewindespirale um den Kern. Sie ermöglichen eine präzise Verbindung mit einer hohen Selbsthemmung, was vor allem bei Befestigungsgewinden erwünscht ist. In mehrgängigen Gewinden verlaufen mehrere parallele Gewindespiralen gleichzeitig um den Kern. Diese Gewinde sind für Bewegungsanwendungen geeignet, da sie eine höhere Steigung und damit schnellere Bewegungen ermöglichen. &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Überblick über die gebräuchlichsten Gewindeprofile 
 Ein weiteres, wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Gewinden ist ihr Profil, welches durch den Flankenwinkel, die Form der Gewindeflanken und die Steigung bestimmt wird. Der Flankenwinkel beschreibt die Neigung der Gewindeflanken und legt damit die Form des Gewindeprofils fest. Die Steigung wiederum bezeichnet den axialen Weg, den ein Gewindebolzen bei einer vollständigen Umdrehung zurücklegt. 
 Whitworth-Rohrgewinde (W) 
 Der britische Ingenieur Sir Joseph Whitworth (1803 – 1887) hatte Mitte des 19. Jahrhunderts den Einfall, unterschiedliche Gewinde anhand bestimmter Kenngrößen zu standardisieren, um dadurch einen einheitlichen Gebrauch zu ermöglichen. Die Gewindegrößen werden traditionell in englischen Zoll angegeben, Whitworth-Gewinde zählen daher zu den Zollgewinden, so wie die amerikanischen NPT („National Pipe Thread“) Rohrgewinde für selbstdichtende Verbindungen oder UNF („Unified National Fine Thread Series“) Feingewinde. 
 G-Gewinde (G) und R-Gewinde (R) 
 Bei G-Gewinden (im Englischen BSP, „British Standard Pipe“) handelt es sich um zöllige Whitworth-Rohrgewinde, standardisiert nach der Norm ISO 228-1. Sie weisen einen zylindrischen, also parallel verlaufenden Aufbau auf und sind für nicht-druckdichte Verbindungen ausgelegt, bei denen zusätzliche Dichtmittel wie Dichtungsringe,   O-Ringe   oder Dichtbänder verwendet werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Dagegen sind R-Gewinde (im Englischen BSPT, „British Standard Pipe Tapered“) kegelige Rohrgewinde. Dank ihres konischen Profils kann durch Verschrauben eine selbstabdichtende Verbindung mit Abdichtung über die Gewindeflanken erhalten werden. 
 Metrisches ISO-Gewinde (M) 
 Das Metrische ISO-Gewinde stellt heutzutage das universelle Standardgewinde für Befestigungszwecke dar und hat einen Flankenwinkel von 60°. Es kommt in zwei Ausführungen vor: als Regelgewinde, auch Normalgewinde genannt, und als Feingewinde. Letzteres unterscheidet sich vom Regelgewinde durch eine geringere Steigung. Das Regelgewinde ist der am häufigsten verwendete Gewindetyp. Wie Whitworth-Rohrgewinde zählen metrische ISO-Gewinde zu den Spitzgewinden, beide besitzen einen dreiecksförmigen Profilquerschnitt mit abgeflachten Übergängen. 
 Die Besonderheiten des Glasgewindes 
 Glas zeichnet sich durch eine Reihe einzigartiger Eigenschaften aus, die es zu einem der Standardwerkstoffe im chemischen Labor und Betrieb macht. Es ist chemisch resistent und reagiert kaum mit Säuren, Laugen oder Lösungsmitteln, was es für den Einsatz in aggressiven Umgebungen prädestiniert. Gleichzeitig ist es hitzebeständig und hält selbst extremen Temperaturen stand, ohne seine Form oder Stabilität zu verlieren, insbesondere, wenn es sich um Borosilikatglas handelt. Seine Transparenz ermöglicht eine visuelle Kontrolle während der Prozessführung, nach Abschluss der Arbeiten lässt es sich einfach reinigen oder sterilisieren. 
 Wie zweiteilige Kugel- oder Kegelschliffe nutzen auch Glasgewinde diese Vorteile, indem sie die positiven Materialeigenschaften von Glas mit der Funktionalität eines Gewindes verbinden. Ihre Fertigung erfordert dabei einen deutlich geringeren Aufwand als die von geschliffenen Bauteilen aus Glas. Sie finden besonders dort Anwendung, wo chemische Beständigkeit, Präzision und Temperaturstabilität gefordert sind. In chemischen Laboratorien kommen Glasgewinde beispielsweise zum Einsatz, um dichte Verbindungen zu schaffen, die nicht mit aggressiven Substanzen reagieren. Ebenso werden sie in Hochtemperaturanwendungen oder an Analysegeräten verwendet. 
 Glasgewinde (GL) zählen, anders als die meisten herkömmlichen Gewindetypen, zu den Rundgewinden, ihre Gewindeflanken besitzen gemäß der hierfür gültigen DIN 168 keine kantigen, sondern abgerundete Enden. Dies bringt bedeutende Vorteile mit sich: So lässt sich etwa die Formgebung dieses Gewindetyps durch thermisches Umformen von Glasrohren und Glaszylindern technisch einfach realisieren. Die relativ große Steigung und die breiten Flanken sorgen zudem für eine relativ hohe Trag- und Zugkraft, ein widerstandsfähigeres Gewindespiel und eine niedrigere Empfindlichkeit gegen Verschmutzungen und mechanische Beschädigungen. 
 Bei Glasgewinde-Adaptern erfolgt die Abdichtung durch eine integrierte   Dichtung  , etwa einem O-Ring oder einer Flachdichtung, die beim Zuschrauben angepresst wird. Im Gegensatz zu Schliffverbindungen benötigen solche leicht lösbaren Glasgewinde-Verbindungen daher kein Schlifffett, um dicht abzuschließen, was eine Kontamination der Apparatur ausschließt. Auch ist dank ihnen die Kombination von Baugruppen zu komplexeren Glasapparaturen leichter zu bewerkstelligen als mittels starrer, störanfälliger Kegel-Schliffverbindungen. 
 Daher kommen GL-Gewinde an vielen Glasgeräten und   Laborbehältern   zum Einsatz, etwa an Reaktionskolben, Messkolben, Rückflusskühlern, Laborflaschen aus Glas oder Glaskolonnen. Und auch im Alltag sind zahllose Gegenstände des täglichen Bedarfs mit Glasgewinden ausgestattet, beispielsweise die allseits bekannte 0,7-Liter-Mineralwasserflasche aus Glas oder verschiedenste Arzneimittel-Fläschchen. 
 Sollen Glasgewinde auf   Gummischläuche  ,   Kunststoffschläuche   oder andere Gewindetypen adaptiert werden, bedarf es spezieller GL-Gewindeverbinder, sogenannter Glasgewindeadapter. 
 Glasgewindeverbinder für GL-Gewinde 
   Adapter für Glasgewinde   schaffen Kompatibilität zwischen Glas und Komponenten aus Kunststoff oder Metall, was die Flexibilität bei der Kombination verschiedenartiger Bauteile erhöht. Gefertigt werden Glasgewindeverbinder und Glasolivenverbinder des RCT-Sortiments aus den Kunststoffen Polypropylen (PP), Polyvinylidenfluorid (PVDF), Perfluoralkoxy (PFA) und dem thermoplastischen Polyester Polybutylenterephthalat (PBT). 
 Ihre Form ist kompatibel zum Flankenwinkel der Glasgewinde, welcher für Innengewinde 30°, für Außengewinde 60° beträgt. Allen gemein ist der Glasgewindeanschluss in verschiedenen Größen, die weitere Anschlussmöglichkeit an verschiedenste Laborperipherien variiert aber abhängig in Abhängigkeit von der Adapterausführung. 
 Ausführungen von GL- Gewindeverbindern 
 Schlauchverbinder mit loser GL-Überwurfmutter 
 Dieser Typ Glasgewindeadapter fungiert als Verbindungselement zwischen Laborgeräten mit GL-Gewinde und weichen, gummiartigen   Schläuchen  , etwa aus   Silikon (VMQ)   oder Chloropren-Kautschuk (CR). 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Der   Schlauchverbinder mit loser GL-Überwurfmutter   besitzt einerseits eine drehbare Überwurfmutter mit GL-Innengewinde und Dichtung, andererseits einen Schlauchanschluss. Gefertigt wird er aus den Werkstoffen PP, PVDF und PFA und wird sowohl für metrische als auch für zöllige Schlauchabmessungen angeboten. Somit können Elastomerschläuche mit einem Innendurchmesser von 4,0 mm bis 10,0 mm beziehungsweise 1/8“ bis 3/8“ angeschlossen und bis zu einem Druck von 6 bar betrieben werden. 
 Rohrverbinder mit loser GL-Überwurfmutter 
 Das Pendant zum   Schlauchverbinder   ist der Rohrverbinder für harte Kunststoffschläuche und Rohre mit Außendurchmessern von 1,6 mm bis 6,4 mm, beispielsweise aus Polytetrafluorethylen (PTFE). Er wird ebenfalls aus PP, PVDF sowie PFA gefertigt und ist einseitig mit einer Überwurfmutter und Dichtung für den Anschluss an GL-Außengewinde ausgestattet. Andererseits liegt eine Rohrverschraubung vor – bestehend aus Dichtkegel, Druckscheibe, O-Ring und Überwurfmutter – mit der harte Kunststoffschläuche, wie   PTFE-Schläuche   oder   PE-Schläuche  , adaptiert werden können. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Gewindeadapter mit loser GL-Überwurfmutter 
 Mit Hilfe dieser Glasgewinde-Adapter können GL-Außengewinde auf die geläufigeren G-Gewinde adaptiert werden. Anstelle einer Anschlussmöglichkeit für Schläuche oder Rohre liegt ein G-Außengewinde vor, wahlweise G 1/8&quot;, G 1/4&quot;, G 3/8&quot; oder G 1/2&quot;. Mit Hilfe von   Gewindemuffen aus PVDF   oder   Gewindemuffen aus PP   kann ein Innengewinde-Anschluss realisiert werden. 
 Glasgewinde-Adapter und Glasoliven-Adapter aus PBT 
 Jeweils aus glasfaserverstärktem PBT gefertigt werden die zweiteiligen Gewindeverbinder für Glasgewinde und Glasoliven. Sie sind mit einer   Schlauchtülle   ausgerüstet, welche das Adaptieren weicher Elastomerschläuche mit Innendurchmessern von 4,5 mm oder 9,0 mm ermöglicht. Sie sind autoklavierbar und können sowohl an GL-Gewinde als auch – dank eines zusätzlichen Klemmrings – an Glasoliven angeschlossen werden, zudem ermöglichen sie die Verbindung mit Normag (RD 14)- sowie Corning (SQ 13)-Gewinden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Glasgewindeadapter kaufen Sie bei rct-online.de 
 Reichelt Chemietechnik steht als langjähriger Ausrüster von Laboratorien und der chemischen Industrie für Kompetenz in der Verbindungs- und Schlauchtechnik. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Glasgewindeadapter für verschiedenste Problemstellungen, je nachdem, welche Verbindung realisiert werden soll. Ob Schlauch auf GL-Gewinde, Rohr auf GL-Gewinde oder Kunststoffgewinde auf Glasgewinde – in unserem Sortiment werden Sie sicher fündig. Profitieren auch Sie von der hohen Bandbreite unseres Angebots und der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Glasgewindeverbinder. 
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   Bildquellen:   
 
 
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            <title type="text">Schläuche aus peroxidvernetztem EPDM</title>
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                                            Produktneuheit bei RCT: Doppelmantel-Chemieschläuche aus EPDM, peroxidvernetzt
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                   Schläuche   spielen in zahllosen technischen Anwendungen eine unverzichtbare Rolle, sei es in der Automobilindustrie, im Bauwesen oder in der chemischen Produktion. Sie müssen dabei oft extremen Bedingungen standhalten – von hohen Temperaturen bis hin zu aggressiven Chemikalien. 
 Ein Material, das sich in solchen anspruchsvollen Umgebungen bewährt hat, ist EPDM. Dieser synthetische Kautschuk, bekannt für seine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und chemischen Substanzen, ist eines der bevorzugten Materialien für die Herstellung robuster und langlebiger Schläuche. Doch   EPDM-Schlauch  &amp;nbsp;ist nicht gleich EPDM-Schlauch – je nach Verarbeitung und Vernetzungsart variieren die Eigenschaften dieses vielseitigen Werkstoffs erheblich. 
 EPDM – ein vielseitiges Elastomer 
 EPDM, kurz für   Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk  , ist ein Elastomer, das sich durch seine hervorragende Beständigkeit gegen UV-Strahlung, Ozon und andere Witterungseinflüsse auszeichnet. Haptisch erinnert EPDM an flexibles, elastisches Gummi. Je nach Verarbeitung fühlt es sich weich oder robust an, bleibt jedoch immer flexibel und formbeständig. So werden aus EPDM gefertigte Schlauchmaterialien auch als   Gummischläuche   bezeichnet. 
 Aufgrund dieser Eigenschaften wird EPDM in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt: von   Dichtungen   und Kabelummantelungen über Dämmmaterialien bis hin zu Schläuchen und   O-Ringen  . 
 Besonders in der Automobilindustrie und im Bauwesen hat es sich als unverzichtbarer Werkstoff etabliert. Speziell für Anwendungen im Außenbereich, etwa Abdichtungsbahnen für Flachdächer und andere Bauwerke, ist das Elastomer aufgrund seiner hohen UV- und Ozonbeständigkeit hervorragend geeignet. Aber auch in Haushaltsgeräten wie Spül- und Waschmaschinen oder als Dichtungen in Wasserarmaturen findet EPDM Verwendung. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Was ist EPDM? – Herstellung und Zusammensetzung 
 Hergestellt wird dieser Synthesekautschuk durch katalysierte   Polymerisation   aus Ethylen (E), Propylen (P) und einem Dien (D). Aufgrund der drei verschiedenen Monomere handelt es sich bei EPDM um ein Terpolymer. Das M steht dabei nicht für „Monomer“, wie oftmals fälschlicherweise rückübersetzt, sondern für Kautschuke der M-Gruppe mit gesättigter Hauptkette. Naturkautschuk (NR), Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) und andere Kautschuke mit ungesättigter Hauptkette zählt man dagegen zur R-Gruppe. 
 Das Dien dient der Vernetzung, in Frage kommen Moleküle mit isolierten, unterschiedlich reaktiven Doppelbindungen. Nur eine der Doppelbindungen nimmt dabei an der Polymerkettenbildung Teil, eine andere verbleibt außerhalb des direkten Kettengerüsts. Dank dieser ungesättigten Seitenkette kann EPDM neben Peroxiden auch mit Schwefel vulkanisiert werden. 
 Die Wahl der Vernetzungsart beeinflusst die mechanischen und thermischen Eigenschaften des Materials erheblich. Schläuche und O-Ringe werden oft in beiden Varianten, peroxidisch und schwefelvernetzt, angeboten. Die Wahl der Vernetzungsart kann entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Produkte sein. 
 So sind etwa O-Ringe aus peroxidisch vernetztem EPDM für Lebensmittel-, Pharma- und Trinkwasseranwendungen geeignet, während schwefelvernetzte EPDM O-Ringe als technische Dichtungen verwendet werden. Allgemein besitzt peroxidisch vernetztes EPDM (Per-EPDM) eine höhere thermische Stabilität und eine bessere Beständigkeit gegenüber chemischen Einflüssen und wird daher oft für Anwendungen verwendet, bei denen das Material hohen Temperaturen oder aggressiven Chemikalien ausgesetzt ist, etwa bei   Heißwasserschläuchen   und   Kühlwasserschläuchen   oder speziellen O-Ringen für die chemische Industrie. 
 Produktneuheit bei RCT: Peroxidvernetzte EPDM-Doppelmantel-Chemieschläuche 
 Neben O-Ringen, Profilen,   Rundschnüren  , Folien und   Gummiplatten   werden aus EPDM vor allem Schläuche gefertigt. Diese kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz, die spezielle Anforderungen an Flexibilität, Beständigkeit und Haltbarkeit stellen. Aufgrund seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften ist EPDM ein bevorzugtes Material für die Herstellung verschiedener Schlauchtypen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Unsere neue Produktgruppe an   peroxidvernetzten EPDM-Schläuchen   ergänzt unser Sortiment um eine besonders leistungsfähige Variante, die durch hohe Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit überzeugt. Die Doppelmantel-Chemieschläuche finden als Industrie- und Druckschläuche in der chemischen Industrie und der Labortechnik, aber auch in der Prozesstechnik und im Fahrzeugbau Verwendung. 
 Die Schläuche weisen gute elastische Eigenschaften auf und sind beständig gegenüber Laugen, Säuren und vielen polaren Lösungsmitteln. Als kältebeständige Gummikühlerschläuche sind sie insbesondere geeignet zur Förderung von frostschutzmittelhaltigem Kühlwasser oder AdBlue, einer Lösung aus Wasser und Harnstoff zur Reduzierung von Stickoxidemissionen (NOx). 
 Der EPDM-Doppelmantel-Chemieschlauch bietet dank seiner peroxidischen Vernetzung eine hohe Langlebigkeit und Stabilität. Sie sind zudem wärmebeständiger als mit Schwefel vulkanisierte EPDM-Schläuche und können bei Temperaturen bis zu +135 °C eingesetzt werden. Die Innen- und Außenschicht dieser Doppelmantelschläuche ist aus peroxidvernetztem EPDM (per-EPDM) gefertigt, als Druckträger fungiert eine Gewebeeinlage. Die peroxidvernetzten EPDM-Schläuche stehen in Nennweiten von 10 mm bis 60 mm zur Verfügung. 
 
 
 
     
     
 
 
 
  Vorteile unserer peroxidisch vernetzten EPDM-Schläuche im Überblick: 
 
 Einsetzbar in einem breiteren Temperaturbereich von -40 bis +135 °C 
 Hohe Chemikalienresistenz, auch gegenüber vielen aggressiven Medien 
 Formstabilität und Langlebigkeit, auch unter Dauerbelastung 
 Geeignet für anspruchsvolle industrielle Anwendungen, etwa in der chemischen Verarbeitung, Prozesstechnik, Automobilindustrie und bei Kühlwassersystemen &amp;nbsp; 
 
 Ergänzende EPDM-Schlauchtypen komplettieren das Angebot 
 Neben dem neuen peroxidvernetztem EPDM-Doppelmantel-Schlauch bieten wir in unserem Sortiment auch weitere EPDM-Schläuche mit vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten an. 
 
   EPDM-Chemieschlauch  : Ein Vollelastomer-Schlauch ohne Verstärkung, der ebenfalls aus einer peroxidisch vernetzten EPDM-Qualität gefertigt wird. Beständig gegen zahlreiche Chemikalien und daher hervorragend für den Einsatz in der Chemie- und Prozesstechnik geeignet. Die Gummischläuche sind äußerst elastisch, weisen eine sehr gute Witterungsbeständigkeit auf und sind für viele Anwendungen mit geringem Überdruck ausreichend. 
   EPDM-Industrieschlauch  : Im Aufbau vergleichbar zum neuen EPDM-Doppelmantel-Schlauch, jedoch aus schwefelvernetztem EPDM hergestellt. Ein robuster Allround-Schlauch für verschiedene Industrieanwendungen. 
   EPDM-Antista-Chemie-Saug- und Druckschläuche   sind vakuumfest, frostschutz- wie auch heißwasserbeständig und können bei -35 °C bis +95 °C eingesetzt werden. Dank ihrer Sonderausstattung mit zwei Kupferlitzen sind sowohl Innen- als auch Außenschicht elektrisch leitend. 
 Für die Lebensmittelindustrie werden   EPDM-Getränkeschläuche   und   Molkereischläuche   angeboten. Hauptanwendung ist die Förderung fettfreier Lebensmittel, Fruchtsäfte, Mineralwasser und alkoholischer Getränke bei einem maximalen Betriebsdruck von 12 bar. 
 Flexible   EPDM-Farbspritzschläuche   wiederum sind zur Förderung von Spiritus-, Nitro-, Acryl-, Epoxid- und PUR-Lacken, Aromaten, Estern und Ketonen geeignet. Dank ihrer synthetischen Gewebeeinlage ist ein leichter Überdruck bis ca. 10 bar möglich, innen und außen sind sie zur besseren Säuberung vollkommen glatt. 
   Glasgewebe-ummantelte Industrieschläuche aus EPDM   werden vorrangig in der thermischen Prozesstechnik oder der Kühlwassertechnik eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Druckbeständigkeit aus: Bei Raumtemperatur beträgt ihr Platzdruck 60 bar. &amp;nbsp; 
 
 Diese Auswahl an Schlauchtypen bietet durch deren unterschiedliche Spezifikationen eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten, die von einfachen Laboranwendungen bis hin zu hochspezialisierten Industriebereichen reichen. Daneben werden auch weitere Spezialausführungen angeboten, sowie passendes Zubehör wie   Schlauchtüllen   und andere   Schlauchverbinder   zur Adaptierung der Schläuche. Die Wahl des richtigen EPDM-Schlauchs hängt dabei stark von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab, insbesondere in Bezug auf Temperaturbeständigkeit, Druckfestigkeit und Chemikalienresistenz. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 EPDM-Schläuche kaufen Sie bei rct-online.de 
 Als Spezialist der Schlauchtechnik hält Reichelt Chemietechnik ein umfangreiches Sortiment verschiedenster EPDM-Schläuche bereit. Egal, ob Saug- und Druckschlauch, Dampfschlauch, Kühlwasserschlauch, FDA-konformer Lebensmittelschlauch, Farbspritzschlauch oder die neuen peroxidvernetzten Ausführungen – in unserem Sortiment ist bestimmt das Passende für Sie dabei. Profitieren Sie von der hohen Bandbreite unseres Angebots und der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer EPDM-Schläuche. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
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            <title type="text">Trinkwasserschläuche</title>
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                                            Neue Schläuche im Sortiment der Reichelt Chemietechnik
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                 Wie die Luft zum Atmen ist Trinkwasser gefühlt in unbegrenzter Menge vorhanden. Ob in Küche, Bad oder Garten: einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon steht es zur sofortigen Verfügung. Dabei ist Trinkwasser ein kostbares Gut und von eminent wichtiger Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Die Qualität des Wassers, das wir täglich zu uns nehmen, spielt eine zentrale Rolle, sei es beim Trinken, Kochen oder bei der Körperpflege. 
 Damit Trinkwasser sauber und sicher bleibt, ist nicht nur die   Wasseraufbereitung   entscheidend, sondern auch der Transport bis zum Verbraucher. Hier kommen   Trinkwasserschläuche   und -rohre ins Spiel, die dafür sorgen, dass das Wasser von der Quelle oder dem Versorgungsnetz hygienisch einwandfrei zu den einzelnen Haushalten oder Einsatzorten gelangt. 
 Doch welche Anforderungen werden an Trinkwasserschläuche gestellt, aus welchen Werkstoffen werden sie gefertigt und wo kommen sie zum Einsatz? 
 Unser Trinkwasser 
 Aufgrund seiner elementaren Bedeutung für die Menschheit haben die Vereinten Nationen 2010 sauberes Trinkwasser als Menschenrecht eingestuft – und dennoch bleibt für über zwei Milliarden Menschen, meist in ländlichen Gebieten Afrikas und Südasiens, der Zugang verwehrt. Hier in Deutschland stellt sich die Situation bedeutend besser dar, Trinkwasser gilt hierzulande sogar als das bestkontrollierte Lebensmittel. Laut Stiftung Warentest enthält Leitungswasser in der Regel sogar mehr Mineralstoffe als Mineralwasser und kann bedenkenlos konsumiert werden. 
 Das Trinkwasser in Deutschland wird hauptsächlich aus Grund- und Quellwasser gewonnen, während der restliche Bedarf aus Oberflächengewässern wie Stauseen und Flüssen oder aus Niederschlägen gedeckt wird. Das erhaltene Rohwasser wird anschließend in Wasserwerken aufbereitet und über ein Netz von Wasserleitungen bis zu den Wasserhähnen der Haushalte transportiert. 
 Die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV) legt dabei fest, welchen Anforderungen Wasser gerecht werden muss, um als Trinkwasser anerkannt zu werden. Laut dieser Vorschrift muss es klar und geruchlos sein, darf keine Krankheitserreger aufweisen und muss einen bestimmten Gehalt an gelösten Mineralstoffen enthalten. Außerdem soll Trinkwasser geschmacklich neutral, kühl und frei von gesundheitsschädlichen Substanzen sein. Die Verordnung gewährleistet somit, dass das Wasser bis zur Entnahmestelle frei von Verunreinigungen bleibt. 
 Rechtliche Anforderungen für Trinkwasserleitungen 
 Auch alle   Schlauchleitungen  , Rohrleitungen und sonstigen Bauteile, die auf dem Weg vom Entnahmeort bis zur Zapfstelle mit dem Trinkwasser in Berührung kommen, müssen strenge Auflagen erfüllen, schließlich hätten Krankheitserreger und andere Schadstoffe im Leitungswasser verheerende Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung. Für   Kunststoffschläuche   und   Gummischläuche  , die als Trinkwasserschläuche verwendet werden, bestehen auf nationaler Ebene verschiedene Leitlinien, rechtliche Grundlagen und Regelwerke für den Transport und die Verteilung von trinkbarem Wasser, welche die hohe Qualität des heimischen Trinkwassers sicherstellen. Im Speziellen sind das vor allem die KTW-Leitlinie und die DVGW W 270 Zertifizierung: 
 
  KTW-Leitlinie  Die vom Umweltbundesamt (UBA) eingeführte KTW-Leitlinie (kurz für „Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von organischen Materialien im Kontakt mit Trinkwasser“) zielt auf die Anforderungen ab, die ein   Schlauch aus EPDM  , Silikon, PVC oder anderen Werkstoffen erfüllen muss, um als Trinkwasserschlauch zugelassen zu werden. Die Abkürzung KTW steht dabei für „Kunststoff-Trinkwasser“. Unter anderem wird die Migration verschiedener organischer Stoffe in Kalt-, Warm- und Heißwasser überprüft, um mittels Positivlisten Grenzwerte zu bestimmen, beispielsweise für den gesamten organischen Kohlenwasserstoff (engl. „total organic carbon“, TOC). Die KTW-Leitlinie soll damit dafür Sorge tragen, dass in der Trinkwassertechnik eingesetzte Materialien durch Auslaugen keine unerwünschten Stoffe in das Trinkwasser abgeben. Seit ihrer Einführung gab es mit der Elastomer- und Beschichtungsleitlinie sowie der Leitlinie für Thermoplastische Elastomere eine Reihe an Erweiterungen und Ergänzungen. 
  DVGW-Arbeitsblatt W 270  Die Prüfnorm DIN EN 16421 wiederum bestimmt den Einfluss der eingesetzten nichtmetallischen Materialien auf mikrobielles Wachstum auf deren Oberflächen. Die Vorgehensweise hierfür ist im DVGW Arbeitsblatt W 270 präzise festgelegt: Die Prüfung erfolgt an flächigen Prüfkörpern von jeweils 20 cm x 20 cm, welche über mindestens drei Monate lang kontinuierlich in einem Becken mit Wasser umströmt werden. Nach jedem Monat werden die Proben dann entnommen und auf mikrobielles Wachstum durchsucht. &amp;nbsp; 
 
 Auch wenn man intuitiv davon ausgehen könnte, dass für Trinkwasserschläuche dieselben Vorschriften wie für   Lebensmittelschläuche   gelten, ist dies nicht der Fall. Je nach Art des Lebensmittels und dessen chemischen sowie physikalischen Eigenschaften werden an den jeweiligen Schlauch spezifische Anforderungen gestellt. Bereits bei einem gewöhnlichen Lebensmittelschlauch, wie er in der Getränkeindustrie oder Lebensmitteltechnik zum Einsatz kommt, muss sichergestellt sein, dass er physiologisch unbedenklich ist und keinen negativen Einfluss auf die Qualität des transportierten Lebensmittels hat. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Trinkwasserschläuche müssen jedoch hinsichtlich der Migrationswerte noch strengere Vorgaben erfüllen als Schläuche, die für den Transport von anderen Lebensmitteln vorgesehen sind. So darf ein Schlauch erst dann als Trinkwasserschlauch verwendet werden, wenn er sowohl konform mit der KTW-Leitlinie ist als auch die Prüfung gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 270 besteht. 
 Wo werden Trinkwasserschläuche eingesetzt? 
 Trinkwasserschläuche haben ein breites Einsatzspektrum in vielen unterschiedlichen Bereichen der Industrie und im privaten sowie öffentlichen Bereich. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden sie als flexible Leitungen verwendet. Für Getränke- und Imbissstände dienen sie als praktikable Lösung zur mobilen Wasserversorgung, auch in Toilettenanlagen bei Outdoor-Veranstaltungen werden sie eingesetzt. Und bei Ausfällen von Hauptwasserleitungen sind Trinkwasserschläuche unverzichtbare Notlösungen für das Technische Hilfswerk und andere Hilfsorganisationen, um die Trinkwasserversorgung aufrecht zu erhalten. 
 Produktneuheit bei RCT: Trinkwasserschläuche aus Silikon-Kautschuk 
 Silikon ist als physiologisch unbedenklicher Kunststoff für die Fertigung von Trinkwasserschläuchen prädestiniert, insbesondere aufgrund seiner einzigartigen Kombination aus Flexibilität, Temperaturbeständigkeit und chemischer Inertheit. Diese Eigenschaften machen es besonders geeignet für Anwendungen, bei denen hohe Anforderungen an die Hygiene und Reinheit des Wassers gestellt werden. 
 Qualitativ hochwertige   Trinkwasserschläuche aus phthalatfreiem Silikon-Kautschuk   finden Sie ab sofort neu im Sortiment der RCT Reichelt Chemietechnik. Als lebensmittelechte Nahrungsmittelschläuche für Trinkwasser und andere Medien höchster Reinheit kommen sie in der Lebensmittelindustrie, Getränkeindustrie, Trinkwasserversorgung und Biotechnologie zum Einsatz. Die Schläuche besitzen eine hohe Flexibilität und weisen eine sehr gute UV-, Ozon- und Alterungsbeständigkeit auf. 
     
 Dank ihres Doppelmantelaufbaus aus Silikon mit synthetischer Textileinlage als Druckträger sind sie ebenfalls für Druckanwendungen geeignet. Für Vakuumanwendungen stehen Ausführungen mit zusätzlich integrierter Kunststoffspirale zur Verfügung. Nach Verwendung sind sie mittels Dampf bei +135 °C sterilisierbar. Die   Silikonschläuche   stehen in Nennweiten von 10 mm bis 75 mm zur Verfügung und können bereits ab einem Meter Länge bestellt werden. 
 Produktneuheit bei RCT: Trinkwasserschläuche aus TPE 
 TPE bzw. Thermoplastische Elastomere bezeichnen eine moderne Polymergruppe, die in den letzten Jahren nicht nur im Bereich der Trinkwasserschläuche zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. TPE kombiniert die Eigenschaften von thermoplastischen Kunststoffen und Elastomeren, was es zu einem äußerst vielseitigen Material macht. So ermöglicht diese Kombination die Fertigung von Trinkwasserschläuchen, die sowohl flexibel als auch formstabil sind. Darüber hinaus enthält TPE – im Gegensatz zu PVC – keine Weichmacher oder andere extrahierfähige Stoffe, was die gesundheitlichen Risiken erheblich verringert. Das Material ist zudem geruchsfrei, geschmacksfrei und mikrobenresistent. 
 Diese Art   Trinkwasserschlauch aus TPE   weist eine glatte Innenseele auf, der Zwischenaufbau und blaue Außenmantel besteht aus TPE mit Polyester-Gewebeeinlage, welche eine hohe Abriebfestigkeit bietet. Die glatte Innenoberfläche ermöglicht eine verlässliche Restleerung und eine sichere Reinigung, etwa mittels Heißwasser und handelsüblichen Reinigungsmitteln. 
     
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   TPE-Schläuche   sind beständig gegenüber tierischen und pflanzlichen Ölen und Fetten, weswegen sie nicht nur als Trinkwasserschläuche eingesetzt werden, etwa bei Messeveranstaltungen, Schankanlagen oder in der kommunalen Wassernotversorgung, sondern auch als Lebensmittelschläuche zur Förderung von Milch, Säften, Weinen oder Bier. Der Temperaturbereich der Trinkwasserschläuche, die in Nennweiten von 10 mm bis 25 mm angeboten werden, liegt bei -15 bis +95 °C. 
 Weitere Trinkwasserschläuche im Sortiment der RCT 
 Neben diesen beiden Produktneuheiten bietet Reichelt Chemietechnik auch Trinkwasserschläuche aus anderen Werkstoffen an, unter anderem aus LLDPE, PVC oder EPDM. 
 
  LLDPE (lineares Polyethylen niedriger Dichte)  LLDPE-Schläuche   verschiedener Farbgebung werden ebenfalls als Trinkwasserschlauch zur Leitung von Wasser mit Lebensmittelqualität eingesetzt, beispielsweise in der Trinkwasserversorgung, Haustechnik, Trinkwasseraufbereitung, Lebensmitteltechnologie oder in biotechnologische Anlagen. Neben ihrer glatten, antiadhäsiven Oberfläche besitzen sie eine niedrige Wasserdampfdurchlässigkeit, ferner zeichnen sie sich durch ihre Druckbeständigkeit und ihre für harte Kunststoffe vergleichsweise hohe Flexibilität aus. Ihre Arbeitstemperatur liegt zwischen -30 °C und +65 °C, der Arbeitsdruck beträgt 16 bar bei +20 °C. 
  PVC (Polyvinylchlorid)  Zertifizierte Trinkwasserschläuche stehen auch aus PVC zur Verfügung. Diese   PVC-Schläuche   sind flexibel, abriebfest und robust. Für leicht erhöhte Drücke sind Ausführungen mit geflochtener Gewebeeinlage erhältlich. Zum Einsatz kommen PVC-Trinkwasserschläuche auch für die Durchleitung anderer Getränke, wie Wein, Fruchtsäfte, Limonade, Mineralwasser und alkoholische Getränke bis 13 Vol.‑% Alkohol (außer Bier). 
  EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk)  Besonders robuste Trinkwasserschläuche mit hervorragender Abriebfestigkeit sind Doppelmantel-Getränkeschläuche, die in Nennweiten von 19 mm bis 65 mm bezogen werden können. Die weiße, glatte Innenseele ist aus EPDM gefertigt, der rote Außenmantel aus einem Elastomer-Verbund, zusätzlich ist eine Textileinlage eingearbeitet. Neben Trinkwasser sind diese Schläuche auch speziell für andere fettfreie Lebensmittel wie etwa Fruchtsäfte, Mineralwasser oder Wein empfehlenswert. Ihr Temperaturbereich liegt dabei bei -35 bis +95 °C, die Vakuumfestigkeit beträgt 500 - 600 mbar und die Druckfestigkeit 12 bar bei Raumtemperatur. &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Trinkwasserschläuche kaufen Sie bei rct-online.de 
 Ob nun aus LLDPE, PVC, EPDM oder die neuen Ausführungen aus Silikon und TPE: Unser Sortiment bietet garantiert den passenden Trinkwasserschlauch. Selbstverständlich finden Sie auch kompatibles Zubehör in unserem Produktportfolio, wie schnell zu installierende   Absperrhähne   aus PP oder lebensmittelgeeignete   Schlauchtüllen   und Steckverbinder mit FDA-Zulassung. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild: | © Hyrma - stock.adobe.com     
 
 
 
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            <title type="text">Die THOMAPLAST®-Produktgruppe</title>
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                                            Welche Produkte umfasst die Marke THOMAPLAST®?
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                 Die Maxime der RCT Reichelt Chemietechnik ist der „Vertrieb der kleinen Quantität“: Alle Produkte können bereits in kleinen Stückzahlen bzw. Längeneinheiten bestellt werden. Unser Sortiment umfasst über 80.000 verschiedene Produkte und wird kontinuierlich ausgebaut. Haupteinsatzgebiete sind dabei die Labor- und Chemietechnik, der Maschinenbau, die Verfahrenstechnik sowie die Medizintechnik. 
 Eingeteilt ist das Programm in folgende Produktgruppen, die in über einem Dutzend farblich differenzierter Handbücher vorgestellt werden: 
 
 THOMAFLUID ® : Alles rund um   Schläuche  ,   Schlauchverbinder  , Dosier- und Fördertechnik. 
 THOMAPLAST ® : Halbzeuge wie Platten, Folien und Rundstäbe, Befestigungselemente, Laborplastik sowie   O-Ringe  , Stopfen und andere Dichtungen. 
 THOMAPOR ® : Produkte für die Membran-, Sinter- und Prozessfiltration. 
 THOMADRIVE ® : Die neueste Sparte mit Fokus auf der Konstruktions- und Antriebstechnik. 
 
 Nachdem zuletzt die   THOMAFLUID ® -Reihe   ausführlich vorgestellt wurde, soll in diesem Newsletter nun ein genauerer Blick auf die Sparte THOMAPLAST ®  geworfen werden. 
 Laborplastik 
 Laborprodukte aus Kunststoff gehören im Betrieb und im Laboratorium zur Grundausstattung. Das Sortiment der RCT umfasst eine breite Palette an   Laborbedarf  &amp;nbsp;wie   Laborbehälter  , Laborbesteck, Trichter und Dosierhilfen,   Magnetrührstäbchen  , Stopfen und Kappen, die in verschiedenen Materialien und Ausführungen erhältlich sind. 
 Laborbehälter: Kanister, Weithalsflaschen &amp;amp; mehr 
 Handhabung, Lagerung und Transport von Chemikalien gehören zur täglichen Routine im Labor. Daher wird eine große Bandbreite verschiedener   Kunststoffflaschen  &amp;nbsp;angeboten, wie etwa Weithalsflaschen, Enghalsflaschen, Steilbauchflaschen und Hochschulterflaschen. Je nach Einsatzzweck und zu lagernder Chemikalie unterscheiden sie sich in ihren Materialeigenschaften, ihrer Form und ihrem Zubehör. Als Werkstoffe kommen häufig Polyethylen niedriger und hoher Dichte (LDPE bzw. HDPE), Polypropylen (PP), Perfluorethylenpropylen (FEP), Polycarbonat (PC), Perfluoralkoxy (PFA) oder Polytetrafluorethylen (PTFE) zum Zug. 
 Daneben zählen auch runde oder vierkantige Ballons aus LDPE oder PP sowie verschiedenste Laborkanister, teilweise mit   Ablasshähnen   oder in antistatischer Ausführung, zum Standardsortiment. In Dosen wie   Labordosen  , Plastikdosen, Präparatedosen und Vorratsdosen aus den Werkstoffen PS, PP, LDPE sowie PFA lassen sich Feststoffe ebenfalls lagern. Laborartikel wie Reagenzglasröhrchen oder Versandröhrchen runden das Angebot an Behältnissen für den täglichen Laborbedarf ab. 
 
 
 
     
     
 
 
 
   Schalen und Tiegel   werden als Abdampfschalen und Kristallisationsschalen aus den Werkstoffen PP, PFA und PTFE angeboten. Zu dieser Produkt-Untergruppe gehören auch Gewebekulturplatten, Petrischalen, Zellkulturschalen und Uhrenschalen. 
 Gleichfalls unerlässlich für viele Arbeiten im Labor sind Kolben, wie der vielseits bekannte Erlenmeyerkolben, Rundkolben oder Messkolben, oder diverse Becherformen wie Messbecher, Laborbecher, Probenbecher oder auch Messzylinder aus den Kunststoffen PFA, ECTFE, PMP, PP, PC, SAN und PTFE. 
 Zum Sortiment zählen ferner   Labortrichter   unterschiedlichster Ausprägung wie Pulvertrichter, Scheidetrichter, Schnelllauftrichter oder Mikrotrichter, gefertigt aus FEP, PP, TPX, SAN oder PTFE. 
 Laborbesteck 
 Laborinstrumente werden häufig aus metallischen Werkstoffen gefertigt, etwa Labormesser, Skalpelle oder Präzisionsmesser und deren Klingen. Das Laborplastik-Programm von Reichelt Chemietechnik beinhaltet zusätzlich auch zahlreiche Varianten aus Kunststoff wie   Laborschaufeln, Pinzetten und Spatel  , Probenlöffel sowie Probennehmer. 
 Rühren und Mischen 
 In der Chemie bezeichnet der Begriff Rühren eine Technik der Stoffvereinigung und bezieht sich auf flüssige Phasen. Mit dem verwandten Mischen ist dagegen eher ein Vermengen verschiedener Komponenten gemeint. 
 Im Bereich Rühren und Mischen findet sich ein umfangreiches Sortiment an   Magnetrührstäbchen   und Magnetstäben, beispielsweise Mikro- und Makro-Magnetrührstäbchen, Zwilling-, Dreieck-, Rührkreuz-Magnetrührstäbchen sowie ellipsenförmige oder hantelförmige Varianten. Alle Ausführungen sind mit einer PTFE-Schicht überzogen, um eine Anhaftung von Chemikalien während des Rührvorgangs möglichst zu verhindern. Als Zubehör sind im Angebot auch Rührfischangeln zur Rückgewinnung der Rührfische enthalten. Ergänzend werden Rührwellen bzw. Laborrührer aus PP als Kleeblatt-Rührer bzw. Propellerrührer mit runden oder eckigen Rührblättern sowie einzelne Rührblätter in halbrunder bzw. Bananenform angeboten. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Stopfen und Kappen 
 Ebenfalls der Laborplastik zugerechnet werden Laborstopfen und Laborkappen. Hier hat die RCT Normschliffstopfen aus den Kunststoffen PP und PTFE im Portfolio, aber auch   Gummistopfen   und   Gummikappen   aus elastomeren Werkstoffen wie FPM bzw. FKM, NR und Silikon. Teilweise besitzen die Stopfen FDA-Konformität. 
 Filtration 
 In vielen Prozessen der chemischen Industrie müssen feste Partikel aus Flüssigkeiten oder Gasen abgetrennt werden. Angesichts der zahlreichen Filtrationsanwendungen wird eine Vielzahl verschiedener Typen von   Filtern   angeboten, die sich in Aufbau, Material und Eigenschaften unterscheiden. 
 
  Dialyseschläuche  aus Celluloseacetat (CA), Cellulosehydrat oder Celluloseester ermöglichen die schonende Entsalzung, Reinigung und Konzentration sensibler biologischer Materialien wie etwa Proteinlösungen, Seren oder Pflanzenextrakten. Als Zubehör sind etwa Schlauchverschließer, Schlauchtrichter oder Dialysierzylinder erhältlich. 
  Sinterfilter  aus porösen Kunststoffen und Metallen werden zur Aufreinigung von Gasen oder Flüssigkeiten eingesetzt. Gefertigt werden die   Sinterplatten und Sinterrohre   aus Granulaten aus UHMW-PE (ultrahochmolekulares Polyethylen), HDPE (Polyethylen hoher Dichte) sowie PTFE (Polytetrafluorethylen), die während des Sinterns bei hohen Temperaturen miteinander verpresst werden. Neben Platten werden auch Scheiben, Stäbe und Rohre als Sinterfilter angeboten. 
  Membranfilter und Rundfilter : Hydrophile und hydrophobe, gesinterte und gereckte   Membranfilter   aus porösen Materialien wie Cellulosenitrat (CN), Celluloselactat (CA), PTFE oder PVDF ermöglichen eine effiziente Filtration selbst kleinster Partikel. Auch die verwandten Rundfilter eignen sich hervorragend für die Filtration. 
  Siebgewebe, Filtertücher und Vliese :   Siebgewebe   sind flexible Filtergewebe, die aus gewebten Draht- oder Kunststofffasern aus Polyester, PA, PP, ETFE, PETP, PVDC, PVDF oder rostfreiem Stahl gefertigt werden. Sie sind in verschiedenen Maschenweiten und Stärken erhältlich. Siebgewebe werden in Anwendungen eingesetzt, bei denen eine grobe Filtration erforderlich ist, wie z.B. in der Wasseraufbereitung, der Lebensmittelindustrie und der chemischen Produktion. 
  Filtergehäuse  dienen als Behälter für verschiedene Filterelemente wie etwa Filterkerzen und ermöglichen einen sicheren und effizienten Filtrationsprozess.   Filtergehäuse   bestehen meist aus robusten Materialien wie Edelstahl oder Kunststoff und sind sowohl für niedrige und hohe Durchflüsse bei unterschiedlichen Temperaturen ausgelegt. 
  Granulate und Sorbentien  sind Materialien, die für die Adsorption und Entfernung von Verunreinigungen aus Flüssigkeiten und Gasen verwendet werden.   
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Halbzeuge 
   Halbzeuge   wie Folien, Platten,   Rundstäbe  , Rohre oder   Rundschnüre   werden aus harten Kunststoffen oder weichen, gummiartigen Elastomeren gefertigt und angeboten, als Vollmaterial, Moosgummi oder Zellkautschuk. Auch spezielle Verbundwerkstoffe mit Glasgewebe, Beschichtungen, Glasfaserverstärkung oder Graphitfüllung sind erhältlich. 
 Zum Halbzeug-Standardprogramm zählen ferner Profile, etwa Kederprofile, Winkelprofile, Rechteckprofile, U-Profile oder L-Profile. 
 Zu guter Letzt finden sich auch   Schweißdrähte   im RCT-Halbzeug-Portfolio, bestehend aus den harten Kunststoffen HDPE, PP, Hart-PVC, MFA, PFA oder PVDF. Das Schweißen mittels solcher Schweißstäbe ist in vielen Bereichen der Industrie eine bewährte Verbundtechnik. 
 Kleb- und Schmierstoffe 
 Die RCT Reichelt Chemietechnik führt ferner ein umfangreiches Sortiment an   Klebstoffen und Schmierstoffen  . Das Angebot enthält daneben auch Pasten, Reiniger oder Sprays in zahlreichen Variationen. 
 
  Klebstoffe  lassen sich in 1-Komponenten-Kleber (1K) und 2-Komponenten-Kleber (2K) einteilen. Konstruktionskleber wie Cyanacrylester-Klebstoff, Silikon-Kautschuk-Kleber, Keramik-Kleber oder Metallkleber zählen zu den 1-Komponenten-Klebern. Als 2-Komponenten-Kleber gelten dagegen Epoxidharzkleber, Fluorelastomer-Universalkleber oder PTFE-Kleber. 
  Pasten, Gleitfette und Schmierstoffe , etwa PTFE-Gleitfett, PTFE-Abdichtpasten oder Spachtelmassen. 
  Ätzmittel, Primer und Reiniger  zur Vorbereitung schwer klebbarer Oberflächen (z.B. aus PTFE). 
  Sprays  auf Basis von Silikon und PTFE für Werkstätten und Industrie, daneben Lecksuchsprays, Leitfähigkeitssprays und Schweißsprays. 
 
 Befestigungselemente 
   Schrauben  , Muttern oder Distanzelemente stehen beim Aufbau technischer Anlagen oder Montagearbeiten im Labor selten im Rampenlicht, spielen aber dennoch eine wichtige Rolle. 
 
  Schrauben : Zu den grundlegenden Befestigungselementen zählen Schrauben, die gemäß unterschiedlicher DIN-Normen in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten werden, beispielsweise   Sechskantschrauben  , Senkkopfschrauben, Flachkopfschrauben, Linsenschrauben oder Rändelschrauben. Gefertigt werden die Typen des THOMAPLAST-Programms aus den Kunststoffen HDPE, PP, PA, PVDF, PTFE, PEEK oder Keramik. 
  Muttern  sind wesentliche Verbindungselemente, die in Kombination mit Schraubgewinden verwendet werden, um Bauteile sicher zu befestigen. Im Sortiment finden sich unter anderem   Sechskantmuttern   als Standardmuttern für allgemeine Anwendungen, Flügelmuttern für eine einfache manuelle Montage oder Rändelmuttern mit gerändelter Oberfläche für besseren Halt und einfache Handhabung ohne Werkzeug. 
  Rosetten  sind Unterlegscheiben die für die Verwendung mit Senkkopfschrauben und Zylinderschrauben entwickelt wurden. Erhältlich sind die Rosetten mit unterschiedlichen Querschnitten, je nach Anwendungsfall. 
  Scheiben und Ringe :   Unterlegscheiben  , Unverlierbarkeitsscheiben, Unterlegringe, Dichtringe, Isolierringe und Sicherungsringe. 
  Distanzelemente :   Distanzhülsen &amp;amp; Isolierhülsen  , Abstandshalter sowie Distanzbolzen stehen aus verschiedenen Kunststoffen und Keramiken zur Verfügung. 
 Darüber hinaus finden sich im Sortiment Zubehörartikel zur Befestigung, bspw.  Kabelbinder, Kabelklemmen, Kabelschellen  oder  Gewindestangen und Gewindestifte  aus Kunststoff, Stahl, Edelstahl oder Messing. &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Verschlusselemente 
   Verschlusselemente   wie Stopfen und Kappen sind entscheidend für die sichere und zuverlässige Abdichtung von Behältern, Rohren und anderen abzuschließenden Systemen. Das THOMAPLAST ® -Programm von RCT Reichelt Chemietechnik bietet eine breite Palette an Kappen und Stopfen, die für verschiedene Anwendungen und Anforderungen geeignet sind. 
 Kappen aus weichen und harten Kunststoffen 
 Abdeckkappen, Bolzenschutzkappen, Gewindeschutzkappen, Rippenkappen, Rohrschutzkappen, Rundkappen, Zierkappen oder Endkappen sind Verschlusselemente, die verwendet werden, um die Enden von Rohren, Schläuchen oder Behältern abzudichten.   Kunststoffkappen   schützen den Inhalt vor Verunreinigungen und verhindern das Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen. 
 
 Steckkappen werden einfach über das Ende eines Rohrs gesteckt. Sie sind leicht zu handhaben und bieten dennoch eine zuverlässige Abdichtung. 
 Schraubkappen sind mit einem Gewinde versehen und können sicher auf das entsprechende Gegenstück aufgeschraubt werden. 
 Sicherheitskappen verfügen über zusätzliche Sicherheitsmerkmale wie eine Dichtung oder eine spezielle Konstruktion, die ein unbeabsichtigtes Öffnen verhindert. 
 
 Kunststoff-Stopfen 
 Gummistopfen, Schutzstopfen, Abdeckstopfen, Sicherheitsstopfen, Hohlstopfen, Kegelstopfen und Gewindestopfen sind, ähnlich wie Kappen, Verschlusselemente, die jedoch in das Innere eines Rohrs, einer Öffnung oder eines Behälters eingeführt werden, um eine Abdichtung zu gewährleisten. 
 
 Konische   Kunststoffstopfen   werden durch festes Einstecken in eine Öffnung fixiert. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und bestehen aus Materialien wie Gummi, Silikon oder PTFE. 
 Zylindrische Stopfen bieten eine enge Passung für spezifische Durchmesser. Sie sind besonders nützlich für Anwendungen, bei denen eine exakte Passform und hohe Dichtigkeit erforderlich sind. 
 Laborstopfen sind für den Einsatz in Laboranwendungen konzipiert. Sie bestehen aus chemisch beständigen Materialien wie PTFE oder FPM/FKM und bieten eine hohe Dichtigkeit und Stabilität bei der Handhabung auch aggressiver Chemikalien. &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Dichtungen 
   Dichtungen   wie O-Ringe, Milchrohrdichtungen oder Flachdichtungen sind unverzichtbare Komponenten in Anwendungen der Industrie und im Labor. 
 
  O-Ringe  bestehen aus elastomeren Werkstoffen wie etwa EPDM, NBR, Silikon, FFKM oder FKM. Sonderausführungen für thermisch und chemisch anspruchsvolle Anwendungen sind zusätzlich mit einem Mantel aus FEP ausgestattet. Sie sind in verschiedenen Größen und Härtegraden erhältlich. 
  Clampdichtungen  werden häufig in Rohrleitungssystemen verwendet, die schnell und einfach demontiert werden müssen. 
  Dichtringe  gemäß den BfR-Richtlinien sind speziell für Anwendungen konzipiert, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen. Sie bieten eine hohe Beständigkeit gegen Fette, Öle und andere Lebensmittelbestandteile. 
  Pharmadichtungen  wiederum sind speziell für die Anforderungen der Pharmaindustrie entwickelt und erfüllen die strengen FDA-Vorschriften. Diese Dichtungen bestehen aus hochreinen Materialien wie PTFE und Silikon. 
  Flachdichtungen  werden als statische Dichtungen eingesetzt und aus Werkstoffen wie NBR, EPDM, FPM, PTFE, Aramid oder Graphit gefertigt. 
  Milchrohrverschraubungsringe  aus NBR, EPDM, FPM, Silikon oder PTFE. 
 
 Das THOMPLAST ® -Produktprogramm: Polymere Vielfalt 
 Das Programm THOMAPLAST ®  ist der zweite wichtige Baustein im Angebotsspektrum von Reichelt Chemietechnik. Das Sortiment umfasst elementare Artikel für den Laborbedarf, Filtrationselemente, Halbzeuge, Kleb- und Schmierstoffe, aber auch Befestigungselemente, Verschlusselemente und Dichtungen. Sämtliche Produkte sind bequem über unseren übersichtlichen Online-Shop bestellbar, aber auch in mehreren Katalogen aufgeführt, welche kostenfrei angefordert werden können. 
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            <title type="text">Messer, Spatel &amp; Pinzetten</title>
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                                            Nützliche Helfer für das Schneiden, Portionieren und Vorbereiten im Laboralltag
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                 Während beim Kochen und Backen in der häuslichen Küche auch mal etwas vom Rezept abgewichen und improvisiert werden darf, ist in der Welt der Wissenschaft und Forschung präzises Arbeiten unerlässlich. Dabei spielen die richtigen Werkzeuge eine entscheidende Rolle, um genaue, verlässliche und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. 
 Unter diesen Werkzeugen nehmen Messer, Spatel, Pinzetten und anderes Laborbesteck einen besonderen Platz ein. Diese Instrumente sind in nahezu jedem Labor zu finden und werden in vielfältigen Anwendungsbereichen eingesetzt, von der Biologie über die Chemie bis hin zur Materialwissenschaft. 
 Messer und Skalpelle als Schneidwerkzeuge im Labor 
   Labormesser und Skalpelle   werden in verschiedenen Ausführungen angeboten, etwa vollkommen aus Metall bzw. Edelstahl oder mit Kunststoffgriff und Metallklinge. 
 
 Labormesser mit Kunststoff- oder Metallgehäusen und auswechselbaren Metallklingen, die man auch als Cuttermesser kennt, sind Schneidwerkzeuge für den Routinebetrieb, mit denen im Labor, Heimwerker- und Bastelbereich grobe, schnelle Schnitte ausgeführt werden können. So lassen sich weiche Kunststoffe und Elastomere wie Vollgummi,   Moosgummi oder Zellkautschuk   sowie Papier- und Kartonmaterialien problemlos schneiden. 
 Zur Ausführung filigranerer Schnitte werden   Präzisionsmesser  &amp;nbsp;verwendet, sie kommen etwa im Modellbau oder für Bastelarbeiten beim Schneiden von Papier, Pappe und Kunststoffen zum Einsatz. Mikro-Präzisionsmesser, Super-Präzisionsmesser und ähnliche Messertypen weisen scharfe Klingen mit spitzer, gerader oder abgerundeter Form auf, die in einen Griff aus Kunststoff oder Metall – vorrangig Edelstahl und Aluminium – eingesetzt werden. Um ein Abrutschen während des Schneidens zu vermeiden, besitzt der Schaft häufig eine Riffelung, was mit einer Erhöhung der Sicherheit einhergeht. Ebenfalls der Sicherheit dient eine entsprechende Schutzkappe, die Verletzungen durch offene Klingen verhindern soll. 
   Skalpelle   sind aus der Chirurgie und der Histologie bekannt, wo sie für feine Gewebeschnitte im OP-Saal oder zur Probenvorbereitung im biologischen Labor eingesetzt werden. Sie zählen aber ebenfalls zu den Schneidwerkzeugen fürs Labor. Ihr Griff ist entweder aus geschmiedetem und verchromtem Stahl oder aus schlagfestem Polystyrol (PS) gefertigt. Die zugehörigen Edelstahlklingen sind oft austauschbar. Sie bleiben lange scharf und sind leicht zu reinigen bzw. zu sterilisieren. Sicherheitsskalpelle weisen zusätzlich eine Schutzhülle mit Verriegelungsmechanismus auf: Erst nach Entriegeln kann die Klinge aus der Schutzhülle geschoben werden, was das Verletzungsrisiko reduziert. &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 Bei fast allen Messerausführungen sind die Klingen in verschiedenen Formen und Größen erhältlich, um unterschiedlichen Schneidanforderungen gerecht zu werden. Allgemein gilt, dass Messer und Skalpelle stets mit größter Sorgfalt gehandhabt werden sollten, um Verletzungen zu vermeiden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Es ist wichtig, immer eine vom Körper weg gerichtete Schneidbewegung auszuführen und die Klingen nach Gebrauch sicher zu entsorgen, idealerweise in speziellen Behältern für gebrauchte Klingen. Bis zur Entsorgung sind regelmäßige Reinigung und Sterilisation unerlässlich, um Kontaminationen zu vermeiden und die Klingen in optimalem Zustand zu halten. Dies kann durch Autoklavieren oder die Verwendung geeigneter chemischer Desinfektionsmittel erfolgen. 
 Spatel als Portionierwerkzeuge 
 Nicht nur in Chemie-, Biologie- und Materialwissenschaftslaboren sind   Spatel   vielseitige Werkzeuge, die – ähnlich wie Laborlöffel und Laborschaufeln – zum Portionieren von Feststoffen, Pulvern und Pasten verwendet werden. Solches   Laborbesteck   eignet sie sich gut zum Mischen und Verteilen von Chemikalien oder zum Abkratzen von getrockneten Rückständen aus Behältern. Um den unterschiedlichen Anforderungen und Anwendungen gerecht zu werden, gibt es sie in verschiedenen Formen, Größen und Materialien. 
 
 Doppelspatel besitzen als Flachspatel beidseitig flache Endstücke, wobei die Ecken der Enden auch abgerundet sein können. 
 Löffelspatel oder Mikrolöffel sind einseitig mit einem flachen Endstück ausgestattet, meist rechteckig oder oval, und andererseits mit einem kleinen, löffelartigen Kopf. Sie sind ideal für das Übertragen kleiner Proben von Pulver oder Granulat geeignet. 
 Probenspatel wiederum kann man sich als kleine, spitze Schaufeln mit V-Profil vorstellen. Sie dienen der kontaminationsfreien Entnahme von Pulver- oder Granulatproben aus Beuteln oder Säcken. &amp;nbsp; 
 
 Üblicherweise werden Spatel aus Edelstahl gefertigt. Diese sind robust, langlebig und lassen sich leicht reinigen, was sie ideal für den Einsatz in verschiedenen Laborumgebungen macht. Spatel mit Beschichtung aus   Polytetrafluorethylen (PTFE)   oder anderen nicht haftenden Oberflächen sind besonders nützlich, um das Anhaften von Substanzen zu verhindern. Beispielsweise besitzen die Klingen von Vibrierspateln einen solchen PTFE-Überzug. Die Vibration des Spatels ermöglicht eine präzise Dosierung beim Einwiegen von Substanzen, ausgelöst wird sie durch Betätigung eines Zahnrädchens an der Spatelseite. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Kunststoffspatel wiederum, etwa aus Polystyrol (PS), sind leicht und kostengünstig. Sie eignen sich zudem für viele Anwendungen, bei denen Metallspatel ungeeignet sind, wie bei Arbeiten mit aggressiven Säuren oder Basen. 
 Pinzetten 
 Das Wort „Pinzette“ hat seinen Ursprung im Französischen und bedeutet auf Deutsch etwa „kleine Zange“. Diese Instrumente dienen dazu, kleine Objekte zu greifen. Sie bestehen aus zwei Greifarmen, die an einem Ende federnd miteinander verbunden sind. Durch Zusammendrücken können die Greifarmspitzen Gegenstände sicher festhalten. Pinzetten werden als   Laborbedarf   in vielen verschiedenen Variationen hergestellt, gängige Werkstoffe sind Metall wie Edelstahl oder nickelplattierter Schmiedestahl und Kunststoffe wie Hart-Polyethylen (HDPE), Polypropylen (PP) oder Polyoxymethylen (POM). Auch   PTFE-Pinzetten  , die durch das physiologisch unbedenkliche und chemisch nahezu universell inerte Material Polytetrafluorethylen hervorstechen, werden angeboten. 
 Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Form der Pinzetten. Spitzpinzetten weisen spitze, Flachpinzetten wiederum rechteckige Enden auf, deren Ecken oft abgerundet sind. Diese breiten Enden sind meist stumpf und glatt, um Beschädigungen der Oberfläche des zu greifenden Objektes zu vermeiden. Dadurch können flache Gegenstände, wie etwa Deckgläser in der Mikroskopie, sicher bewegt werden. Die Pinzettenspitzen können gerade, abgewinkelt oder gebogen sein, oftmals besitzen sie eine geriffelte Innenseite, wodurch sich glatte Gegenstände leichter greifen lassen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Spezielle Ausführungen dieser Greifwerkzeuge stellen Schneid- und Kreuzpinzetten dar, die häufig im Elektroniklabor zum Einsatz kommen. Schneidpinzetten haben breite, abgewinkelte Enden, deren Kanten geschliffen und gehärtet sind, um feine Drähte aus Gold, Silber, Kupfer oder Aluminium zu schneiden. Kreuzpinzetten, auch Klemmpinzetten genannt, sind im Gegensatz zu „normalen“ Pinzetten im Ruhezustand geschlossen, ihre Spitzen öffnen sich erst durch leichten Druck. Dies ermöglicht ein stabiles Halten kleiner Objekte ohne kontinuierliche Anstrengung der Hand. Sie sind daher besonders nützlich, wenn über längere Zeit eine konstante Klemmkraft erforderlich ist, da sie die Belastung der Handmuskulatur reduzieren und präziseres Arbeiten gewährleisten. Auch diese Art von Pinzetten ist sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall erhältlich. 
 Messer, Spatel, Pinzetten und anderes Laborbesteck kaufen Sie bei rct-online.de 
 Laborwerkzeuge wie Messer,   Pinzetten, Spatel, Löffel und Schaufeln   sind unverzichtbare Hilfsmittel in chemischen, biologischen und elektronischen Laboratorien oder Apotheken. Diese hochwertigen Laborbestecke von Reichelt Chemietechnik ermöglichen das genaue Arbeiten im Laboralltag, angeboten werden sie in unterschiedlichsten Ausführungen. 
 Ob Labormesser oder Skalpell, ob einfacher Chemiespatel oder präziser Vibrationsspatel, ob günstige Pinzette aus PP oder PTFE-Pinzette mit Metallkern – in unserem Sortiment werden Sie garantiert fündig. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung und der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Artikel. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild: | © auremar - stock.adobe.com     
 
 
 
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            <title type="text">Die THOMAFLUID®-Produktgruppe</title>
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                                            Welche Produkte verbergen sich hinter dem THOMAFLUID®-Markennamen?
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                 Das Sortiment der RCT Reichelt Chemietechnik umfasst über 80.000 verschiedene Artikel für die Labor- und Chemietechnik, den Maschinenbau, die Lebensmittelindustrie und die Medizintechnik. Eingeteilt wird das Produktprogramm in vier Produktgruppen, die in farblich differenzierten Handbüchern vorgestellt werden: 
 
 THOMAFLUID ® : Alles rund um   Schläuche  ,   Schlauchverbinder  , Hähne und Ventile, Dosier- und Fördertechnik. 
 THOMAPLAST ® :   Halbzeuge   wie Platten, Folien und Rundstäbe, Befestigungselemente wie Kunststoffschrauben und Muttern, Laborplastik sowie   O-Ringe  , Stopfen und andere Dichtungen. 
 THOMAPOR ® : Produkte für die Membran-, Sinter- und Prozessfiltration. 
 THOMADRIVE ® : Die neueste Sparte mit Fokus auf der Konstruktions- und Antriebstechnik. 
 
 Aufgrund der großen Anzahl unterschiedlicher Produkte, die gemäß unserer Maxime des „Vertriebs der kleinen Quantität“ bereits in kleinen Stückzahlen bzw. Längeneinheiten bestellt werden können, fällt es jedoch manchmal schwer, den Überblick zu wahren. Dieser Artikel soll die Produktgruppe THOMAFLUID ®  und die damit verbundenen Produkte näher erläutern. 
 Schläuche aus Elastomeren 
 Den Auftakt des THOMAFLUID ® -Programms macht eine breite Palette weicher, gummielastischer   Elastomerschläuche   für unterschiedlichste Aufgabenstellungen im Labor und Betrieb. Abgedeckt werden etwa Laborschläuche,   Druckschläuche  , Pharmaschläuche und   Pumpenschläuche   für Anwendungen in der Chemietechnik, Analysetechnik, Industrietechnik, Betriebstechnik, Pharmatechnik bzw. Medizintechnik und im Lebensmittelbereich. 
 Die Gummischläuche, die Sie neben unserem Online-Shop auch im Handbuch „THOMAFLUID ®  I“ (grüne Farbgebung) wiederfinden, werden aus den folgenden elastomeren Werkstoffen gefertigt: 
 
 Butylkautschuk (IIR) 
 Chloropren-Kautschuk (CR) 
 Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) 
 Thermoplastische Elastomere (TPE, etwa EPDM/PP) 
   Fluorkautschuk (FKM, früher FPM)   
 Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) 
 Naturkautschuk (NR) 
 Polyurethan (PUR) 
 Polyvinylchlorid (PVC) und TYGON ® -Materialien 
 Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) 
 Silikonkautschuk (VMQ) &amp;nbsp; 
 
 Die Auswahl des Schlauchmaterials erfolgt gemäß der vorliegenden Betriebsbedingungen. Egal ob für chemisch korrosive Medien, Vakuum- oder Druckanwendungen, heiße oder kalte Temperaturen: Im Sortiment der Reichelt Chemietechnik werden Sie fündig. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Sämtliche Schläuche stehen sowohl für Mikroanwendungen, also mit kleinen Innen- und Außendurchmessern, wie auch für Makroanwendungen mit großen Nennweiten zur Verfügung und sind schon in kleinen Losgrößen erhältlich, Mindermengenzuschläge fallen nicht an. 
 Schläuche aus harten Kunststoffen 
 Neben weichen Elastomerschläuchen führt RCT natürlich auch harte   Kunststoffschläuche   bzw. Kunststoffrohre im Sortiment, aufgeführt im Handbuch „THOMAFLUID ®  II“ (blaue Farbgebung). 
 Angeboten wird eine große Auswahl an Analytikschläuchen, Druckschläuchen, Pharmaschläuchen und Wellschläuchen, die als Gasschläuche,   Lebensmittelschläuche  , Industrieschläuche, Isolierschläuche, Kühlwasserschläuche, Säure- und Laugenschläuche,   Lösungsmittelschläuche  , Mineralölschläuche, Laborschläuche oder Vakuumschläuche zum Einsatz kommen. 
 Als Werkstoffe dienen hier primär harte Kunststoffe: 
 
   Polyethylen-Schläuche   niedriger und hoher Dichte (LDPE bzw. HDPE) 
 Polypropylen (PP) 
 Polyamid (PA) 
 hartes Polyvinylchlorid (PVC-U) 
 Polyetheretherketon (PEEK) 
 Polyimid (PI) 
 Ethylen-Tetrafluorethylen (ETFE) 
 Perfluorethylenpropylen (FEP) 
 Perfluoralkoxy (PFA) 
 Modifiziertes Fluoralkoxy (MFA) 
 Polytetrafluorethylen (PTFE) 
 Polyvinylidenfluorid (PVDF)   
 
 Schläuche und Rohre aus diesen Materialien finden Verwendung in der Chemie- und Pharmatechnik, der Biotechnik, der Pneumatik und der Prozesstechnik. Aber auch in der Analytik kommen Kapillarrohre und   Kapillarschläuche   zum Zuge, speziell bei Anwendungen im Bereich der Flüssigchromatographie (LC) und Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC). 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Schläuche aus harten Kunststoffen, insbesondere   PEEK-Schläuche   und Schläuche aus fluorierten Kunststoffen wie   PTFE-Schläuche  , zeichnen sich gegenüber Elastomerschläuchen durch eine höhere Druckbeständigkeit, Gasdichtigkeit und bessere Chemikalienresistenz aus. Sie sind jedoch steifer, weniger flexibel und nicht gummielastisch. 
 Schlauchverbinder und Adapter aus Kunststoffen und Metallen 
 Passend zu den zuvor genannten harten und weichen Schläuchen finden Sie im Sortiment der Reichelt Chemietechnik auch passende   Schlauchverschraubungen  , Schlauchtüllen und andere   Kunststoffadapter  , wie Gewindemuffen, Doppelnippel und mehr. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 
 Luer-Verbinder und   Luer-Lock-Verbinder   aus Kunststoffen und metallischen Legierungen: Auf dem Luer-Verbindungsprinzip basierende Schlauchverbinder aus Kunststoff – in gerader, gewinkelter oder T-förmiger Ausprägung – stehen als Adapter sowohl für harte als auch für weiche Schläuche zur Verfügung. Sie sind zudem als männliche und weibliche Variante erhältlich. 
   Kapillar-Verbinder für die HPLC  : HPLC-Verbinder bzw. Hochdruckverbinder dienen der Adaptierung von Kapillaren aus Edelstahl, Titan oder Kunststoffen wie Polyetheretherketon (PEEK). Man benötigt sie zur Verbindung untereinander, zum Anschluss an Geräte oder vorliegende Leitungen. Gefertigt werden die Kapillar-Verbinder aus Kunststoffen wie PEEK, PTFE oder Polyoxymethylen (POM). 
   Schlauchtüllen   aus Polymeren und metallischen Legierungen: In gerader, Reduzier-, T-, Y-, Kreuz-, Winkel- oder Schott-Ausführung, teils mit Außen- oder Innengewinde, teils mit Steg, teilweise lösbar. 
 Verschraubungen für harte Schläuche und Rohre, sowohl in metrischer als auch in zölliger Ausführung, sowohl als Klemmring- wie auch als Schneidringverschraubungen. Auch in elektrisch leitfähigen Ausführungen. 
   Steckverbinder   für harte Schläuche bzw. Rohre 
 Gewindeadapter 
 Tri-Clamp-Verbinder 
 Mikro-Verbindungsstücke aus Chrom-Nickel-Stahl und Edelstahl 
 Gerade Verbinder mit Knickschutz für die Pneumatik, mit Innen- oder Außengewinde &amp;nbsp; 
 
 Unter den Produkten finden sich ferner   Schnellverschlusskupplungen  , auch Schlauchkupplungen genannt, die ein sicheres, nachtropffreies Verbinden und Trennen von Schlauchleitungen ermöglichen – und das ohne den Einsatz von Werkzeug. Schnellverschlusskupplungen sind je nach Typ mit Schlauchtüllen, Schlauchverschraubungen oder Gewindeanschlüssen erhältlich. Gefertigt werden sie entweder aus metallischen Legierungen wie Messing oder Edelstahl oder aus verschiedenen Kunststoffen, zumeist PP (Polypropylen), PA (Polyamid), POM (Polyoxymethylen), PVDF (Polyvinylidenfluorid) oder PSU (Polysulfon). 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Den Abschluss der Verbinder bilden aus den Werkstoffen PP, PVC-U und PVDF gefertigte Klebe- und Schweißverbinder für Rohre, mit Klebe- oder Schweißmuffe und teilweise mit Außen- oder Innengewinde. 
 Die Verbinder finden Sie auch in den Handbüchern „THOMAFLUID II ® “ (blau), „THOMAFLUID ®  III“ (pink) und „THOMAFLUID ®  IV“ (orange). Die Handbücher bieten eine detaillierte Spezifikation der jeweiligen Werkstoffeigenschaften, von großem Nutzen sind zudem die intuitiv verständlichen Anleitungen zur Montage der unterschiedlichen Verbindungselemente in Labor und Betrieb. 
 Hähne und Ventile 
 Als weitere elementare Gruppe der Fluidtechnik bietet Reichelt Chemietechnik neben Schläuchen und Schlauchverbindern zahlreiche   Hähne und Ventile   aus metallischen Legierungen sowie polymeren Werkstoffen an, wie PVDF, PTFE, PP und PFA. 
 Dazu gehören unter anderem: 
 
 Ablasshähne 
 Absperr- und Durchgangshähne 
   Mehrwegehähne   und Mischventile 
 Luer-Lock-Hähne 
 Kugelhähne aus Kunststoffen und Metallen 
 Hähne mit integrierten Steckverbindern oder Schlauchanschlüssen 
 Magnetventile 
   Quetschventile   
 Druckhalteventile 
 Membrandruckmittler 
 Regulierventile 
 Rückschlagventile 
 Handabsperrventile &amp;nbsp; 
 
 Das Sortiment der Hähne und Ventile finden Sie neben unserem Online-Angebot auch im Katalog „THOMAFLUID ®  IV“ (orange) sowie im Katalog „THOMAFLUID ®  V“ (lila). 
 Durchflussmesser 
 In der Chemie-, Labor- und Betriebstechnik gibt es Anwendungen, bei denen die Einhaltung konstanter Durchflussmengen von großer Wichtigkeit ist. Einflüsse wie Druck- oder Temperaturschwankungen, aber auch Änderungen in der Dichte und Viskosität des Mediums können Volumenströme verändern und dadurch Produktionsabläufe stören. Zur Überwachung derartiger Prozesse werden verschiedene   Durchflussmesser   eingesetzt, wie Durchflussanzeiger und Durchflusswächter sowie elektronische und Schwebekörper-Durchflussmesser. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Durchflussanzeiger bzw. Strömungsanzeiger dienen der Sichtbarmachung kleinster Durchflussmengen. Der Durchfluss wird durch einen sichtbaren Kugellauf bzw. durch ein sich drehendes Flügelrad im Anzeigegerät angezeigt. Gefertigt werden die Sensoren entweder aus metallischen Legierungen wie Messing und Edelstahl oder aus Kunststoffen wie PS (Polystyrol), SAN (Styrol-Acrylnitril-Copolymere) oder TPX (Polymethylpenten). 
 Auch Durchflusswächter werden aus Messing oder Edelstahl gefertigt. Als verlässliche Kontrolleinheiten dienen sie der Überwachung von Prozessen mit höheren Betriebstemperaturen und größeren Druckanforderungen. 
 Während sich diese beiden Typen darauf beschränken, den Durchfluss qualitativ anzuzeigen, lässt dieser sich mit der Hilfe von Durchflussmessern auch quantitativ bestimmen. Zur genauen Ermittlung von Flussraten strömender Flüssigkeiten oder Gase in Rohr- oder Schlauchleitungen an technischen Anlagen und Laborgeräten führt Reichelt Chemietechnik eine umfangreiche Auswahl bewährter Schwebekörper-Durchflussmesser aus Metall, Acrylglas sowie den harten Kunststoffen PA 6, PP, PVDF, PTFE und PVC-U im Sortiment. Auch elektronische Durchflussmesser ermöglichen präzise Messungen einer bestimmten Menge des durchflossenen Mediums. 
 Pumpen 
 Die RCT führt ferner ein reichhaltiges Pumpensortiment. Neben   Pumpen   einfacherer Konstruktionsweise wie Handpumpen und Fußpumpen, die zu den Abfüllpumpen zählen, oder Absaugpumpen wie Wasserstrahlpumpen werden auch komplexere Pumpenspezies angeboten. Hierzu zählen im Niederspannungsbetrieb arbeitende Dosierpumpen, etwa Gaspumpen als Laborpumpen zur Förderung kleinster Flüssigkeitsmengen. 
 Bei anderen Dosierpumpen handelt es sich um Kondensatpumpen bzw. Verdrängerpumpen, die zur Förderung aggressiver Gase und Kondensate in Leistungsbereichen zwischen 400 l/h und 800 l/h eingesetzt werden. Ebenfalls finden sich verschiedene Ausführungen von Taumelkolbenpumpen, Kreiselpumpen, Membranpumpen oder Zahnradpumpen für unterschiedlichste Anwendungen im Portfolio. Unsere Pumpen und Durchflussmesser finden Sie auch im Katalog „THOMAFLUID ®  V“ (lila). 
 THOMAFLUID®: Ein Programm, viele Produkte 
 Die Produktgruppe THOMAFLUID ®  stellt eine wichtige Säule des Produktprogramms der RCT Reichelt Chemietechnik dar. Angeboten werden elementare Bauteile der Schlauch- und Fluidtechnik, von Schläuchen aus Elastomeren und harten Kunststoffen über passende Verschraubungen und Verbinder, Hähne und Ventile bis hin zu Durchflussmessern und Pumpen. Die Produkte können direkt in unserem Online-Shop geordert werden, finden sich aber auch in mehreren praktischen Handbüchern. Die entsprechenden Kataloge stellen wir bei Bedarf gerne kostenfrei bereit. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! 
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            <title type="text">FEP – Eigenschaften und Verwendung des Fluorkunststoffs</title>
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                                            Schläuche, Schlauchverbinder und mehr: Fluorkunststoffe in Chemietechnik und Alltag
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                 In den letzten Jahrzehnten haben Fluorkunststoffe dank ihrer einzigartigen Eigenschaften und vielseitigen Anwendungen eine immer größere Bedeutung in verschiedensten Industriebereichen erlangt. Einer dieser bemerkenswerten Fluorkunststoffe ist Fluorethylenpropylen (FEP), der auch unter Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Copolymer oder Perfluor(ethylen-propylen) bekannt ist, und für den daher ebenfalls das Kurzzeichen PFEP verwendet wird. 
 Verglichen mit seinem „Verwandten“, dem kurz zuvor entwickelten   Polytetrafluorethylen (PTFE)  , weist dieses Polymer in der Industrie und im Alltag sicherlich einen geringeren Bekanntheitsgrad auf, doch auch dieser Hochleistungskunststoff zeichnet sich durch eine Reihe herausragender Eigenschaften aus. Worum handelt es sich dabei nun genau und wo liegen seine Vorzüge im Vergleich zu anderen fluorierten Kunststoffen? 
 Thermoplastische und elastomere Fluorkunststoffe 
 Der Begriff Fluorkunststoffe bzw. Fluorpolymere beschreibt ganz allgemein Polymere mit Kohlenstoff-Fluor-Bindungen (-C-F). Einteilen lassen sie sich in die beiden Hauptgruppen Fluorelastomere und Thermoplastische Fluorpolymere. 
 Gummielastische Elastomere besitzen Eigenschaften ähnlich denen von Kautschuk. Zur Gruppe der Fluorelastomere gehören Fluorkautschuke (FKM bzw. FPM) und Perfluorkautschuke (FFKM), die unter anderem zu weichen   Gummischläuchen  ,   O-Ringen   und Flachdichtungen verarbeitet werden. Fluorkautschuke weisen neben einer hohen Abriebfestigkeit und Elastizität auch eine hervorragende Temperatur-, Witterungs- und Ozonbeständigkeit auf. Die Beständigkeit gegenüber Chemikalien und Temperatureinflüssen wird von FFKM-Kautschuken sogar noch übertroffen. 
 Thermoplaste lassen sich im Allgemeinen durch Erhitzen verformen und behalten – im Gegensatz zu Elastomeren – nach Abkühlen ihre Form bei. Sie können daher mit den für Kunststoffe üblichen Spritzgieß- und Extrusionsverfahren verarbeitet werden. Durch den gezielten Einbau von beispielsweise Chloratomen oder Ether-Gruppen besteht die Möglichkeit, die Eigenschaften des Thermoplastischen Fluorkunststoffs genau einzustellen. 
 Ist das Polymer nur aus einer Monomerart aufgebaut, spricht man von einem Homopolymer. Hierzu gehört das als Pfannenbeschichtung allseits bekannte Fluorpolymer Polytetrafluorethylen (PTFE) sowie die verwandten Kunststoffe Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Polychlortrifluorethylen (PCTFE), welches Mitte der 1930er Jahre als erster Fluorkunststoff entwickelt wurde. 
 Gegenüber dem thermoplastischen Polyolefin Polyethylen (PE), dem weltweit am meisten verwendete Massenkunststoff, ist bei PVDF jede zweite Methylengruppe durch eine -CF 2 -Gruppe ersetzt. Aufgrund dieser teilweisen Substitution der Wasserstoffatome handelt es sich bei PVDF um eine polyfluorierte Alkylsubstanz. Bei PTFE hingegen sind die Wasserstoffatome vollständig durch Fluoratome ersetzt, es gilt daher als perfluorierte Alkylsubstanz. Die Gruppe der Per- und Polyfluoralkyl-Substanzen wird unter der Abkürzung PFAS zusammengefasst. 
 
 
 
   
 
 
  Strukturformel von PTFE (Polytetrafluorethylen)  
 
 
 
 Kunststoffe aus zwei unterschiedlichen Monomeren nennt man Co-Polymere. Hierzu zählen Polyethylentetrafluorethylen (ETFE), Polyethylen-Chlortrifluorethylen (ECTFE), Poly[tetrafluorethylen-perfluor(alkoxyvinylether)], einfachheitshalber als Perfluoralkoxy (PFA) abgekürzt, und Fluorethylenpropylen (FEP). 
 FEP, PFA und PTFE 
 PFA und FEP sind vollständig fluorierte Polymere. Im Gegensatz zu PTFE setzen sie sich neben Tetrafluorethylen noch aus einem weiteren Monomer zusammen: PFA aus Perfluoralkoxyvinylethern, wie etwa Perfluorvinylpropylether, FEP aus Hexafluorpropylen. Formal wird also gegenüber PTFE eines der Fluoratome gegen eine vollfluorierte Ethergruppe (PFA) bzw. eine&amp;nbsp;Trifluormethylgruppe -CF 3  (FEP) ausgetauscht. 
 
 
 
   
 
 
  Strukturformel von FEP (Fluorethylenpropylen)  
 
 
 
 PTFE wird formal zu den Thermoplasten gezählt, allerdings lässt es sich aufgrund der sehr hohen Schmelzviskosität nur schwer thermoplastisch verarbeiten und weist auch ansonsten viele duroplastische Merkmale auf. Seine Entdeckung geht auf einen Zufall zurück: Auf der Suche nach einem Kühlmittel stieß der US-amerikanische Chemiker Dr. Roy J. Plunkett (1910 – 1994), damals beim Chemiekonzern DuPont tätig, auf Tetrafluorethen. Er bewahrte das farblose Gas in gekühlten, unter Druck stehenden Zylindern auf, wobei es zur Polymerisation kam. 
 Kurz nach der Entdeckung von PTFE wurde das Ziel ausgegeben, ein weiteres Fluorpolymer mit vorteilhafteren thermischen Verarbeitungseigenschaften wie Spritzguss- oder Extrusionsfähigkeit zu entwickeln. Mitte des letzten Jahrhunderts fand dann FEP Eingang in DuPonts Portfolio perfluorierter Fluorkohlenwasserstoff-Polymere. Es wird heute von zahlreichen Herstellern weltweit produziert und zu   Kunststoffschläuchen  , Ummantelungen für O-Ringe und   Kunststofffolien   verarbeitet. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Der teilkristalline Thermoplast ist hinsichtlich seiner chemischen Eigenschaften PTFE am ähnlichsten, hinsichtlich seiner physikalischen Eigenschaften ähnelt es mehr PFA. All diesen Fluorkunststoffen sind eine hohe thermische und chemische Beständigkeit, geringe Reibungskoeffizienten und hervorragende Antihafteigenschaften gemein. Im Vergleich zu PTFE weist FEP jedoch eine höhere Transparenz und Flexibilität auf. 
 Diese Eigenschaften machen Fluorethylenpropylen insbesondere für Anwendungen interessant, bei denen optische Klarheit und Biegsamkeit erforderlich sind, wie zum Beispiel bei der Herstellung von   Schläuchen   und Folien für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Gegenüber PFA ist FEP wiederum kostengünstiger und einfacher zu verarbeiten. Mit -200 °C bis +205 °C als Temperaturbereich sind FEP-Kunststoffprodukte sowohl für Tief- wie auch Hochtemperaturanwendungen geeignet. 
 Für welche Produkte und Anwendungen wird FEP verwendet? 
 FEP wird sowohl für seine chemischen Eigenschaften als auch für seine optische Klarheit und Flexibilität geschätzt. Seine Anwendungsbereiche erstrecken sich von Lebensmittelverpackungen, chemisch beständigen Stahltank-Auskleidungen, Isolierungen, Dichtungen und Halbzeugen bis hin zur Luft- und Raumfahrtindustrie. 
 Schläuche aus FEP 
 In der Fluidtechnik kommt Fluorethylenpropylen als Ausgangsmaterial für   FEP-Schläuche   zum Einsatz. Aufgrund der hohen Temperaturbeständigkeit und chemischen Beständigkeit werden diese häufig in industriellen Anwendungen eingesetzt, in denen aggressive Chemikalien oder hohe Temperaturen vorliegen. 
 Schläuche aus FEP sind zwar nicht elastisch wie Gummischläuche und können daher nicht mittels   Schlauchtüllen   adaptiert werden, verglichen mit anderen harten Kunststoffschläuchen sind sie aber sehr flexibel und biegsam. Dank ihrer Kompatibilität mit FDA-Richtlinien, ihrer Sterilisierbarkeit und ihrer geringen Wasseraufnahme werden FEP-Schläuche auch in der Pharmaindustrie, der Medizintechnik und der lebensmittelverarbeitenden Industrie eingesetzt. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 FEP-Schläuche werden vorrangig als   Laborschläuche  , Verbundschläuche, elektrisch leitfähige Pneumatikschläuche und   Schrumpfschläuche   verwendet: 
 
 FEP-Chemieschläuche für das Labor können bei einem Betriebsdruck von 8 bar bis 20 bar und in einem Temperaturbereich zwischen -170 °C bis +200 °C eingesetzt werden. Sie sind bei +121 °C autoklavierbar und mittels Heißluft bei +160 °C sterilisierbar. 
 FEP-Verbundschläuche stellen einen Materialmix von FEP mit Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) oder Polyvinylchlorid (PVC) dar. Die Innenseele (Inliner) ist dabei jeweils aus inertem FEP gefertigt, wodurch eine Extraktion von Fremdstoffen aus dem Schlauchmaterial ausgeschlossen ist. Das macht es geeignet für besonders hochwertige pharmazeutische Produkte oder Kosmetika. Diese Pharma-  Verbundschläuche   sind FDA- bzw. BfR-konform und hochflexibel, weswegen sie mit kleinsten Radien ohne Knickstellen verlegt werden können. 
 Antistatische Saug- und Druckschläuche aus FEP können auch als ausgefeilte Verbundschläuche aufgefasst werden: Die absolut glatte Innenseele besteht aus FEP, der Außenmantel aus Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM). Zusätzlich sind ein Haftgummi als Zwischenschicht, geflochtene Textileinlagen mit gekreuzten Kupferlitzen und eine Wendel aus Edelstahl eingearbeitet. Diese Komposition macht die   Antistatikschläuche   abriebfest, druckbeständig, schwer entflammbar und elektrisch ableitfähig. 
 Schrumpfschläuche aus FEP schützen empfindliche Bauteile vor chemisch aggressiven Medien, zudem sind sie elektrisch isolierend. Angeboten werden sie in Durchmessern von 0,79 bis 25,40 mm vor Schrumpfung mit einer Schrumpfrate 1,3:1. &amp;nbsp; 
 
 FEP-Folien 
 Aufgrund ihrer optischen Klarheit, Flexibilität und Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen und UV-Belastung eignen sich   FEP-Folien   ideal für die Herstellung von transparenten Schutzfolien sowie Verpackungsmaterialien für Lebensmittel und elektronische Bauteile. Sie sind zudem warm verformbar und verschweißbar und daher für die Heißversiegelung bestens geeignet. Erhältlich sind verschiedene Abmessungen in den Stärken 0,025 mm bis 0,25 mm. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 FEP-ummantelte O-Ringe 
 FEP wird als Ummantelung für O-Ringe und andere Spezialdichtungen verwendet, um ihre chemische Beständigkeit und Haltbarkeit zu verbessern. Der gummielastische Kern verleiht dem O-Ring die notwendige Elastizität, während der FEP-Mantel Schutz gegen aggressive Chemikalien bietet. FEP wird dabei oft mit den ähnlich hochtemperaturbeständigen Werkstoffen Silikon und Fluorkautschuk kombiniert.   FEP-ummantelte O-Ringe   vereinen so die Elastizität von Synthesekautschuken mit der chemischen Beständigkeit harter Fluorkunststoffe. 
 FEP-ummantelte Silikon-O-Ringe sind Dichtringe, bei denen der O-Ring-Kern aus Silikonkautschuk (VMQ) der Shore-Härte A 70° und die Außenhülle aus transparentem FEP besteht, welches den Kern nahtlos umschließt. Diese Spezialdichtungen mit kommen in der Lebensmittelindustrie und Pharmaindustrie im Temperaturbereich von -60 °C bis +200 °C als Pharmadichtungen zum Einsatz. 
 Ebenfalls für die Pharmaindustrie und die Lebensmitteltechnik werden FEP-ummantelte O-Ringe mit einem Kern aus Fluorkautschuk (FPM bzw. FKM) angeboten. Sie erfüllen die Vorgaben gemäß FDA, USP Class VI, EG 1935/2004, EU 10/2011 und 3-A Sanitary Standard. 
 Weitere FEP-Produkte 
 FEP findet weiterhin in einer Vielzahl anderer Bereiche Verwendung. Wird im Labor mit aggressiven Chemikalien hantiert, kommen oft   Laborbehälter   wie Tropfflaschen, Enghals- und Weithalsflaschen, Erlenmeyerkolben sowie   Scheidetrichter   aus FEP zum Einsatz. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 FEP wird auch in der Beschichtungsindustrie eingesetzt, um Oberflächen mit einer dünnen Schutzschicht zu überziehen. Diese gewährleistet verbesserte Gleiteigenschaften und eine erhöhte chemische Beständigkeit, etwa bei der Auskleidung von Stahlbehältern. 
 Darüber hinaus wird FEP in der medizinischen Industrie für die Herstellung von Kathetern, Stents und anderen medizinischen Geräten verwendet, die eine hohe Biokompatibilität und Chemikalienbeständigkeit erfordern. Und in der Chemieindustrie werden aus FEP gefertigte   Halbzeuge   und   Platten   auf vielfältige Weise zum Korrosionsschutz von Anlagenbauteilen wie Ventilen, Wärmetauschern oder Rohrleitungen eingesetzt. 
 FEP-Produkte kaufen Sie bei rct-online.de 
 Das Produktprogramm der Reichelt Chemietechnik, Ihrem europaweit bekannten Fachpartner für Laborbedarf, Schlauch- und Dichtungstechnik, umfasst eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Produkte aus Fluorethylenpropylen. Bei Rückfragen zu unseren Schläuchen und Folien aus FEP oder unseren FEP-ummantelten O-Ringen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! 
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            <title type="text">Verbindungstechnik für Schläuche und Rohre aus Kunststoffen</title>
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                                            Die richtige Verbindung: Schlauchverschraubungen im Überblick
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                 Schläuche sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich: Ob flexibel oder starr, ob aus günstigen Massenkunststoffen oder speziellen Hochleistungspolymeren, ob in kleinen oder großen Nennweiten. Nur: Mit einem Schlauch alleine ist es in den seltensten Fällen getan, zumeist muss er auch noch an Anfang und Ende an vorliegende Anschlüsse befestigt werden, etwa an analytischen Apparaturen, Flüssigkeitstanks, innerhalb großer Prozessanlagen in der chemischen Industrie oder mit weiteren Schlauchabschnitten. So vielfältig die in der Praxis eingesetzten   Schläuche  , so zahlreich sind daher auch die zugehörigen Verbindungsstücke in der Schlauchtechnik. Doch sind alle   Schlauchverbinder  &amp;nbsp;für meinen Einsatz geeignet? 
 Schlauchtüllen als einfache Schlauchverbinder 
 Die wohl bekannteste Art und Weise, um Gummischläuche zu adaptieren, stellen   Schlauchtüllen   bzw. Schlauchstutzen dar. Hierbei handelt es sich um zylindrisch oder konisch geformte Nippel mit glatter, gewellter oder geriffelter Oberfläche, über die der Schlauch einfach gestülpt wird. Der Laie kennt das System vermutlich aus dem Gartenbereich oder von älteren Wasch- und Spülmaschinen. Damit er nicht von der auch als Schlaucholive genannten Tülle abrutscht, kann er zusätzlich mittels   Schlauchklemme oder Schlauchschelle   gesichert werden. 
 Der Gebrauch von Schlauchtüllen empfiehlt sich jedoch nur für weiche   Gummischläuche  , etwa für PVC-Schläuche,   Silikon-Schläuche   oder   EPDM-Schläuche  . Doch was ist, wenn ein harter Kunststoffschlauch oder gar eine Metallkapillare adaptiert werden sollen? 
 Schlauchverschraubungen – die verschiedenen Adaptierungsmöglichkeiten 
 Für Schläuche und Kapillaren aus harten Kunststoffen und metallischen Legierungen werden andere Verbindungssysteme genutzt, da sich die Adaptierung mittels Schlauchtüllen meist nicht leckagefrei realisieren lässt. Je nach Schlauchwerkstoff und Dimension kommen dafür verschiedene Verbindungstechniken zum Einsatz. 
 Schneidringverschraubungen 
 Schneidringverschraubungen in der Fluidtechnik sind aus einem Verbindungskörper, Überwurfmuttern, Dichtringen und namensgebenden Schneidringen aufgebaut. Bei der Montage wird der Schlauch durch Überwurfmutter, Schneidring und Dichtring geführt und dann bis zum Anschlag in die Aufnahme des Körpers gesteckt. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Die Verbindung wird über den vorgelagerten Dichtring abgedichtet. Die Arretierung des   Kunststoffschlauchs   erfolgt über den geschlitzten Schneidring, oftmals aus Polyetheretherketon (PEEK) oder metallischen Legierungen, der sich beim Festziehen der Überwurfmutter in den Schlauch kerbt. Auf diese Weise entsteht eine kraftschlüssige und dichte, dennoch jederzeit lösbare Rohrverbindung.   Schneidringverschraubungen   werden sowohl aus harten Kunststoffen, wie PFA (Perfluoralkoxy-Polymere), PVDF (Polyvinylidenfluorid) oder PP (Polypropylen), wie auch aus metallischen Legierungen hergestellt. 
 Weiche Schläuche können durch den einkerbenden Ring gequetscht oder gar beschädigt werden und sind daher nicht mit dieser Verbindungstechnik kompatibel. Mit Schneidringverschraubungen werden daher vorrangig harte Kunststoffschläuche sowie Rohre und Kapillaren aus Metallen und Glas befestigt, etwa   PTFE-Schläuche   oder   PVDF-Schläuche  . 
 Aufgrund ihrer Fähigkeit, hohen Drücken standzuhalten, werden sie auch als Hochdruckfittings bezeichnet. Sie finden Anwendung bei der Verlängerung oder dem Anschluss von Metall- oder Kunststoffleitungen im Labor und Apparatebau. 
 Kapillarverbinder: Hohlschrauben und Ferrulen für die HPLC 
 Ein ähnliches Verbindungssystem findet man in der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (engl.:  high performance liquid chromatography , HPLC) zur Verbindung von   Titankapillaren und Edelstahlkapillaren   oder Kapillaren aus Kunststoffen wie Polyetheretherketon (PEEK). Sie werden zur Verbindung untereinander, zum Anschluss an Gerätesysteme oder vorliegende Leitungen genutzt. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Die Verbindung wird mittels hochdruckfester kegelförmiger Dichtringe aus Edelstahl oder Hochleistungskunststoffen wie PEEK oder Polyimid realisiert. Diese auch als Ferrulen bezeichneten Dichtkegel werden auf das Ende einer Kapillare aufgesetzt und mittels einer Hohlschraube in die Gewindehülse des vorgesehenen Verbinders eingeschraubt. 
 Die Ferrule übernimmt dabei die Funktion von Schneid- und Dichtring, arretiert den Schlauch und dichtet die Verbindung ab. Viele Analysegeräte in der HPLC sind bereits mit entsprechenden Aufnahmen ausgestattet, sodass zum Anschluss lediglich Kapillare, Ferrule und Hohlschraube benötigt werden. Es können jedoch auch Ausführungen mit separatem Verbindungskörper angeboten werden, beispielsweise zur Verbindung von Kapillaren untereinander. 
 Klemmringverschraubungen 
   Klemmringverschraubungen   dienen als Schraubverbinder dem Anschluss bzw. der Verlängerung von weichen Elastomerschläuchen und Kunststoffschläuchen moderater Härte, beispielsweise aus Silikon, Polyethylen (PE), Polyurethan (PUR) oder Polytetrafluorethylen (PTFE). 
 Sie bestehen ebenfalls aus drei Bauteilen: einem Körper, einer Überwurfmutter und einem Klemmring. Im Gegensatz zu Schneidringverschraubungen klemmt sich der Ring beim Drehen der Mutter auf dem Schlauch fest ohne ihn einzuschneiden. Im Körper integrierte Stützhülsen ermöglichen den Anschluss von weichen Schläuchen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Klemmringverschraubungen werden aus Kunststoffen wie PP, PVDF, PTFE sowie Edelstahl gefertigt. Typischerweise findet man diesen Verschraubungstyp in der Chemietechnik, Labortechnik, Prozesstechnik, Medizintechnik, Konstruktionstechnik, Pneumatik und Hydraulik. 
 Verschraubungen für Mikroschläuche 
 Neben Schläuchen zur Durchleitung größerer Flüssigkeits- bzw. Gasströme gilt es, auch feinere Mikroschläuche mittels geeigneter Verschraubungen schnell und sicher anschließen zu können. Darunter versteht man in der Laborpraxis englumige Analysenschläuche aus Kunststoffen wie PTFE oder PFA mit Nennweiten unterhalb von drei Millimetern. 
 Für die wohldosierte Zufuhr von hochreinem Wasser, anderen Lösungsmitteln, Salzlösungen, Laugen oder Säuren in kleinen Mengen sind solche Leitungen kleinen Querschnitts unverzichtbar. Befestigt werden sie mittels miniaturisierter Verbinder, sogenannten   Mikroverschraubungen  . Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen normtechnischen Begriff, sondern lediglich um eine bei Nutzern übliche Bezeichnung für Verschraubungen für kleindimensionierte Kunststoffschläuche und Rohre. 
 Am Markt wird eine hohe Bandbreite dieser Verschraubungssysteme angeboten, um unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden. Je nach Definition können bestimmte Schneidverschraubungen, Klemmring-Verbinder und HPLC-Adapter als Mikroverschraubungen bezeichnet werden. Es werden jedoch auch Mikroverschraubungen angeboten, die auf einem anderen Verbindungssystem basieren und den anzuschließenden Schlauch weder einkerben noch quetschen. 
 Schlauchverschraubungen mit O-Ring-Arretierung sind für Chromatographie-Säulen und andere Anwendungen mit niedrigem bis keinem Überdruck eine weitere gängige Art, Schläuche mit anderen Bauteilen zu verbinden. Dieser Kupplungstyp adaptiert Kunststoffrohre und Kunststoffschläuche mithilfe eines O-Ringes, etwa aus Fluorkautschuk (FPM bzw. FKM). Beim Festziehen der Überwurfmutter wird der O-Ring komprimiert, wodurch eine feste Abdichtung zwischen Schlauch und Verbinder erreicht wird. Auch hier gilt: Je höher das Anzugsmoment, desto fester die Verbindung. Diese lässt sich in wenigen Sekunden werkzeuglos herstellen und einfach wieder lösen. 
 Steckverbinder aus Polymeren und Metallen 
   Steckverbinder   stellen spezielle Schlauchverbindungen dar, die ohne den Einsatz von Werkzeugen an harte Kunststoffschläuche und Rohre angebracht werden können. Um den Schlauch zu verbinden reicht es aus, ihn einfach in das Anschlussteil des Steckverbinders zu schieben. Eine integrierte Spannhülse gewährleistet den mechanischen Halt, die Abdichtung wiederum erfolgt durch einen eingebauten Dichtring. Mittels Zurückdrücken der Spannhülse lässt sich der Schlauch ebenso leicht wieder lösen und herausziehen. Das System findet vor allem in Verbindung mit Hydraulik- und   Pneumatikschläuchen   Verwendung, beispielsweise für   PUR-Schläuche   oder PA-Schläuche. 
 Weitere Verbindungstypen 
 Ergänzend zu den bereits vorgestellten Verschraubungstypen finden sich in der industriellen Praxis auch Klemmbacken,   Klebeverbinder   und   Schweißverbinder für Rohre  . 
 Klemmbacken bestehen aus zwei Schalenhälften aus Aluminium. Der auf einen Schlauchstutzen gestülpte Schlauch wird zwischen die Hälften gelegt und durch gleichmäßiges Anziehen der äußeren Inbusschrauben befestigt. Klemmbacken ermöglichen eine mehrfache Montage und Demontage. Im Gegensatz dazu führen Klebe- und Schweißverbinder zu permanenten, nicht mehr demontierbaren Rohrverbindungen. Die   Rohre  , häufig aus hartem Polyvinylchlorid (PVC-U), werden dabei entweder mit dem Verbinder verklebt oder durch Erhitzen aufgeschmolzen und miteinander verschweißt, wodurch eine hohe Belastbarkeit und Dichtigkeit der Verbindung erreicht wird. 
 Schlauchverschraubungen in verschiedenen Formen 
 Die Form der Schlauchverbindung hängt von der Anzahl der benötigten Anschlüsse ab. Für zwei Leitungen können die Verbindungsstücke gerade, rechtwinklig oder spitzwinklig geformt sein, was entsprechend als I-Form, L-Form oder V-Form bezeichnet wird. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Sollen drei Schläuche miteinander verbunden werden, stehen T- und Y-förmige Verbindungsstücke zur Verfügung, sowie solche, bei denen die drei Anschlüsse im Winkel von 120° zueinander angeordnet sind. 
 Bei vier Schlauchleitungen kommt ein Kreuzverbinder zum Einsatz, bei dem die Enden rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Die Enden der Verbindungsstücke sind in verschiedenen Variationen erhältlich. Kombinationen aus Schlauchtüllen, Schlauchverschraubungen und andersseitigen Außengewinden, Innengewinden oder Luer-Lock-Anschlüssen sind machbar. 
 Welcher Werkstoff ist der richtige für meine Anwendung? 
 Wurde der passende Verbindungstyp identifiziert, geht es an die Auswahl geeigneter Werkstoffe für Körper, Überwurfmutter und ggf. integrierte Dichtungen. Die Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab, einschließlich Druck- und Temperaturbelastung, Medienkompatibilität und Umgebungsfaktoren: 
 
 Kunststoffe wie Polyvinylchlorid (PVC), Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) für Standardanwendungen, bei denen eine geringere Festigkeit und Chemikalienbeständigkeit ausreicht oder ein geringeres Gewicht erwünscht ist. 
 Metalle wie Edelstahl, Messing oder Aluminium für Anwendungen, die hohe Festigkeit und Beständigkeit gegen Korrosion und thermische Belastung erfordern. 
 Spezielle Polymere wie PTFE oder PFA für Anwendungen mit höheren Ansprüchen an Temperaturbeständigkeit und Chemikalienbeständigkeit. &amp;nbsp; 
 
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 Egal ob Schneidringverschraubungen, Klemmringverschraubungen, Kapillarverbinder oder Schlauchverschraubungen mit O-Ring-Arretierung – in unserem Sortiment werden Sie garantiert fündig. 
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                            <updated>2024-04-11T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Siebgewebe für die Filtrationstechnik</title>
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                                            Von der Wasserfiltration bis zur Lebensmittelverarbeitung
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                 Die   Filtration   ist neben der Zentrifugation und der Sedimentation ein fundamentales Separationsverfahren, welches in zahlreichen industriellen Prozessen Anwendung findet. Dabei werden feste Partikel aus Flüssigkeiten oder Gasphasen entfernt, indem sie durch Filtermedien zurückgehalten werden. Eine effiziente Filtration ist entscheidend, um Lösungsmittel und andere Chemikalien aufzuarbeiten, Prozesse zu optimieren und die Qualität von Endprodukten zu gewährleisten. 
 Unter den verschiedenen Arten von Filtermedien nehmen   Membranfilter   neben   Siebgeweben   eine herausragende Rolle ein. Welchen Anforderungen müssen diese Gewebefilter dabei gerecht werden? Aus welchen Werkstoffen werden sie gefertigt? Und in welchen Bereichen finden diese auch als Siebmatten bezeichneten Gewebe Verwendung? 
 Die Filtration als Separationstechnik 
 Das Filtrieren mittels Siebgeweben ist eines der gängigsten mechanisch-physikalischen Verfahren im Labor und in der Industrie zur Separation von Feststoffen aus Suspensionen oder heterogenen Gasgemischen. Das zugrundeliegende Trennungsprinzip ist nicht kompliziert: Die zu filtrierenden Medien durchströmen das Sieb bzw. Siebgewebe, dessen Durchlässigkeit durch die Maschenweite vorgegeben wird, analog zu der Porengröße feinerer Filtermembranen. 
 Feststoffpartikel oder Kolloidalteilchen, die kleiner als die jeweilige Maschenweite sind, durchlaufen das Gewebe, während größere zurückgehalten werden. Somit bestimmt die Maschenweite bzw. Porengröße des Filtergewebes die Partikelbelastung und dadurch die Qualität des Filtrats. Jedoch kommen beim Filtrationsprozess neben diesen beiden verwandten Größen auch andere Faktoren wie die Trägheit der Partikel, Elektrostatik, Betriebsbedingungen, Diffusions- oder Sperreffekte zum Tragen. Diese Einflüsse können dazu führen, dass auch solche Partikel separiert werden können, die kleiner als die Porengröße des Filters sind. 
 Filtrationsprozesse, ob drucklos oder unter vermindertem Druck, findet man abseits der Chemietechnik oder der Prozesstechnik auch im alltäglichen Leben. Ein allseits bekanntes Beispiel ist die Zubereitung von Kaffee, bei welcher der Kaffeeextrakt einen Papier- oder Gewebefilter durchläuft und so vom übrigen Kaffeepulver getrennt wird. Andere Beispiele sind die Abscheidung grober Partikel aus Wasserkannen mittels Siebfiltern oder HEPA-Filter in Staubsaugern zur Filtration feiner Staubpartikel aus der Luft. 
 
 
 
   
 
 
  Die Funktion von&amp;nbsp;Küchensieben und Abseihlöffeln basiert  auf dem gleichen mechanischen Trennverfahren  
 
 
 
 Was sind Siebgewebe? 
   Kunststoffgewebe   sind in der Filtrationstechnologie unentbehrliche Komponenten. Hierbei handelt es sich um fein verflochtene oder verschweißte Gewebe aus natürlichen oder synthetischen Fasern mit einer Stärke von 30 bis 1000 µm. Die resultierende Struktur führt zu Poren bzw. Öffnungen definierter Größe. Die Flexibilität und Durchlässigkeit sind dabei von der Maschenweite, der Faden-Stärke, dem Faden-Material sowie der Webart abhängig. 
 Geläufig sind die folgenden Siebgewebe-Arten: 
 
  Monofilament-Siebgewebe  bestehen aus einzelnen Fäden und bieten eine glatte Oberfläche. Sie eignen sich gut für Anwendungen, bei denen eine präzise Partikelrückhaltung erforderlich ist. &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 In  Multifilament-Siebgeweben  sind mehrere Fäden miteinander verflochten, was zu einer robusteren Struktur führt. Multifilament-Siebgewebe sind widerstandsfähiger gegenüber Abrieb und eignen sich für Filtervorgänge mit hoher mechanischer Beanspruchung. &amp;nbsp; 
  Gefaltete Siebgewebe  wiederum zeichnen sich, wie der Name preisgibt, durch gefaltete Strukturen aus, welche die Filterfläche vergrößern und die Partikelaufnahme erhöhen. Sie eignen sich für Anwendungen mit hoher Partikeldichte. &amp;nbsp; 
 
 Bei allen Gewebetypen beeinflusst die Faserlänge die Verarbeitbarkeit der Fasern. Die Porosität der Gewebe resultiert aus dem Durchmesser der Fasern und der Maschenweite, also dem Abstand zwischen zwei Fasern. Die Auswahl der jeweils verwendeten Faserart wiederum ist abhängig von der Temperatur, der Größe und Beschaffenheit der abzutrennenden Partikel, sowie der chemischen Zusammensetzung der zu reinigenden Flüssigkeit. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Die Faseroberfläche lässt sich fallweise chemisch funktionalisieren und hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Anlagerung der Partikel: Je feiner die Faser, desto größer die spezifische Oberfläche und damit der Separationseffekt. 
 Aus welchen Werkstoffen werden Siebgewebe gefertigt? 
 Gewebefilter werden aus einer Vielzahl von Kunststoffen und Metallen hergestellt, um den Anforderungen verschiedener Anwendungsbereiche gerecht zu werden. Gängige Werkstoffe sind: 
 
 Polyethylenterephthalat (PET) 
 Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer (ETFE) 
 Ethylen-Chlortrifluorethylen (ECTFE) 
 Polyamid 6.6 (PA 6.6) 
   Polyethylen (PE)   
 Polypropylen (PP) 
 Polyvinylidenchlorid (PVDC) 
 Polyvinlyidenfluorid (PVDF) 
 rostfreier Stahl (SS 314) &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 All diese Materialien bringen unterschiedliche Eigenschaften mit sich, sei es hinsichtlich ihrer Korrosionsbeständigkeit, Flexibilität, chemischen Beständigkeit oder auch elektrischen Leitfähigkeit. Neben der Entscheidung für einen bestimmten Werkstoff sollte auch die Wahl der Maschenweite des Filtermaterials je nach Anwendungsbereich erfolgen. 
 Die Maschenweiten technischer Siebböden reichen von 5 bis 4000 µm. Siebgewebe aus Kunststoffen finden dank ihrer hohen Faserqualität, der präzisen und regelmäßigen Maschenweiten, ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Vibrationen sowie ihrer äußerst hohen Flexibilität bei sehr guter Abriebfestigkeit für mannigfaltige Sieb- und Filtrationszwecke Verwendung, sei es in Branchen wie der Vlies-, Holz- und Lebensmittelindustrie oder in der Papierherstellung zur Filtration, Entwässerung und Trocknung. 
 Die Stoffabtrennung mittels Filtergeweben 
 Siebgewebe werden in der Chemietechnik, Prozesstechnik, Pharmatechnik und anderen Industriebereichen eingesetzt – die Anforderungen, die an eingesetzte Gewebe gestellt werden, sind dementsprechend hoch. Im Regelfall sollte eine hohe mechanische, thermische und chemische Beständigkeit gewährleistet sein, schließlich werden sie häufig in Umgebungen eingesetzt, in denen verschiedene Temperaturen herrschen oder chemisch aggressive Medien vorliegen können. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Auch können sie Feststoffen unterschiedlicher Partikelgrößen mit potentiell abrasiven Eigenschaften ausgesetzt sein. Neben einer guten Formbeständigkeit sollte ein ideales Filtermaterial zudem auch eine gute Biege- und Zugfestigkeit aufweisen, um eine Beschädigung des Filters durch mechanische Bewegungen während der Filtration auszuschließen. 
 Wo kommen Siebgewebe zum Einsatz? – Anwendungsbeispiele 
 
 Bei der Lebensmittelverarbeitung und der Herstellung von Pharmazeutika kommen Siebgewebe aus Polyamid mit FDA-Zulassung zum Einsatz, um Feststoffe von Flüssigkeiten zu trennen. Siebgewebe aus PA 6.6, bekannt unter dem Handelsnamen Nylon ® , zeichnen sich durch hohe Flexibilität und Zugfestigkeit aus. Sie werden u.a. in der Landwirtschaft eingesetzt, um Saatgut und Getreide zu sortieren. Zusätzlich ermöglichen spezielle Varianten wie   antistatische   Kunststoffgewebe, in denen elektrisch leitende Fäden eingearbeitet sind, die Filtration von trockenen und elektrostatisch aufladbaren Medien, ohne dass die Gefahr von Maschenverstopfungen oder elektrischen Entladungen besteht. 
 Polyester-Siebgewebe sind bekannt für ihre Beständigkeit gegenüber Säuren, Lösungsmitteln, Hydrolyse und Abrieb. Auch bei hoher mechanischer Beanspruchung zeigen sich nur geringe Ermüdungserscheinungen. Sie kommen häufig in der Textilindustrie, der Keramikproduktion und der Kunststoffextrusion zum Einsatz. Die Arbeitstemperaturen liegen zwischen -75 °C und +150 °C. 
 Gewebe aus den Polyolefinen Polyethylen und   Polypropylen   besitzen ebenfalls eine hohe chemische Beständigkeit und weisen ein geringes Gewicht auf. Sie werden oft in der Landwirtschaft, in der Bauindustrie und im Bergbau zur Aufbereitung von Erzen und Mineralien verwendet. Die maximale Arbeitstemperatur beträgt +90 °C, kurzfristig sind auch +120 °C möglich. 
 Ihre halogenierten Verwandten, die Polyhalogenolefine PVDF und PVDC, stechen durch ihre herausragende chemische und thermische Beständigkeit bei guter mechanischer Festigkeit hervor. Diese Spezialkunststoffe werden in anspruchsvolleren Filtrationsaufgaben in der Nukleartechnik, Chemietechnik, Luftfahrttechnik und Prozesstechnik eingesetzt, etwa als Wasserfilter bei der Filtration von Klärschlämmen oder als Luftfilter und Laborfilter. Die Arbeitstemperatur von PVDC liegt bei +80 °C, die seines fluorierten Analogons sogar bei max. +120 °C (kurzzeitig +140 °C). 
 Neben den genannten Siebgeweben aus Kunststoff sind auch   Siebmatten aus Edelstahl   nach DIN ISO 3310-1 aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit und Haltbarkeit weit verbreitet. Anwendungsbereiche sind Branchen wie die Lebensmittelverarbeitung, Wasseraufbereitung, Chemie oder der Bergbau. 
 
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            <title type="text">Antistatische Beutel und Folienschläuche</title>
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                                            Gefahr durch elektrostatische Entladung vermeiden
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                   Antistatische Beutel und Folienschläuche   aus   Polyethylen (PE)   sind essentielle Produkte für die Herstellung, Lagerung und den Transport von elektronischen Bauteilen. Diese speziellen, ableitfähigen Verpackungsmaterialien dienen dazu, elektrostatische Entladungen (ESD, engl. für „electrostatic discharge“) und somit potentielle Schäden an elektronischen Komponenten zu verhindern. Doch wie kommt es eigentlich zu derartigen elektrostatischen Aufladungen, welche Risiken bringen sie mit sich und auf welche Weise können ableitfähige Umverpackungen Bauteile davor schützen? 
 Die Gefahr durch elektrostatische Entladung (ESD) 
 Viele haben beim Stichwort   Elektrostatik   im ersten Moment wohl nicht die damit verbundenen Gefahrenpotentiale vor Augen. Man denkt vielleicht eher an die allseits bekannten Alltagsphänomene, etwa den „Schlag“, den man manchmal beim Berühren einer Türklinke bekommt, die abstehenden Haare nach Ausziehen eines Kleidungsstücks aus Polyester oder das Anhaften abgezogener Schutzfolien an der Haut. Während solche Fälle schlimmstenfalls als unangenehm empfunden werden dürften, vermag der Schaden im Betrieb oder chemischen Labor völlig andere Ausmaße anzunehmen. So kann in entsprechenden Umgebungen eine elektrostatische Entladung mittels Funkenbildung sogar zu einem Explosionsfall oder Brand führen. Aber auch für den Menschen unmerkliche Entladungen haben das Potential, empfindliche elektrische Komponenten nachhaltig zu schädigen. 
 Das Prinzip der elektrostatischen Aufladung 
 Einer elektrostatischen Entladung geht die Ansammlung von elektrischer Ladung auf der Oberfläche eines Materials voraus. Ursachen für die elektrostatische Aufladung sind vielfältig – von synthetischen Materialien bis hin zu Umwelteinflüssen. 
 Eine der häufigsten Ursachen ist die sogenannte Kontaktaufladung. Kommen zwei Materialien miteinander in Kontakt, kann ein durch Reibung ausgelöster Elektronenübergang an ihrer gemeinsamen Grenzfläche stattfinden. In der Folge entsteht auf einer der Oberflächen eine Schicht negativer Ladung, auf der anderen wiederum verbleibt eine positive Überschussladung. Wird dieses Ungleichgewicht der Ladungen bei anschließender Trennung der geladenen Oberflächen nicht wieder restlos aufgehoben, verbleiben zwei Ladungen entgegengesetzter Polarität auf den beiden Gegenständen, was auch als triboelektrischer Effekt bezeichnet wird. Durch häufiges Reiben der Gegenstände aneinander läuft dieser Vorgang mehrfach hintereinander ab. Besonders zwischen isolierenden Stoffen, zu denen die meisten Kunststoffe zählen, können sich so große Ladungsdifferenzen aufbauen, da die Reibungselektrizität nicht abfließen kann. 
 Dieser Prozess kann beispielsweise in der Kunststoffverarbeitung, bei der Herstellung von Verpackungsmaterialien wie   Kunststoff-Folien   oder Beuteln oder bei der Handhabung von elektronischen Bauteilen auftreten. 
 Gefahrenpotentiale im chemischen Labor 
 An dieser Stelle ist festzuhalten, dass sich dieses Phänomen nicht nur auf Feststoffe beschränkt, sondern an allen Grenzflächen zwischen festen und/oder flüssigen Phasen auftreten kann. So lassen sich in manchen Fällen auch bei der Förderung von Flüssigkeiten in aufladbaren   Schläuchen   durch Eigenreibung innerhalb des Mediums sowie durch dessen Reibung am Schlauchinneren elektrostatische Aufladungen beobachten. Dies lässt sich durch den Einsatz elektrisch ableitfähiger, sogenannter   antistatischer Schläuche  , unterbinden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Selbst in weniger kritischen Arbeitssituationen, etwa dem Befüllen von   Laborbehältern   wie Kanistern oder Fässern, kann dies zur ernsthaften Gefahr werden. Auch für solche Anwendungen stehen antistatische Laborkanister und ableitfähige   Ablasshähne   zur Verfügung. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Elektrostatische Entladungen sind dazu im Stande, explosionsfähige Gemische aus Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben zu entzünden. Zu ihrer Kategorisierung, ihrer Vermeidung und hinsichtlich zu treffender Schutzmaßnahmen wurde in der EU eine Reihe von Vorschriften und Richtlinien erarbeitet, die als ATEX-Leitlinien bekannt sind. Die Bezeichnung ATEX ist dabei ein Akronym für den französischen Begriff „ATmosphères EXplosives“ und bezieht sich sowohl auf Produkte als auch auf den Umgang mit ihnen im Betrieb. 
 Wie können Anlagen und elektronische Bauteile vor elektrischer Entladung und Funkenbildung geschützt werden? 
 Wie in vielen anderen Fällen gilt auch hier: Die beste Schutzmaßnahme ist, Gefahren gar nicht erst entstehen zu lassen. Durch die Auswahl geeigneter und korrekt geerdeter Komponenten, welche das Ableiten elektrostatischer Ladung ermöglichen, anstatt diese anzuhäufen, lässt sich Reibungselektrizität adäquat vorbeugen. 
 Eine wichtige Kennzahl solcher Materialien ist ihre Leitfähigkeit, welche umgekehrt proportional zu ihrem Widerstand ist. Besonders von Bedeutung sind der sogenannte spezifische Oberflächenwiderstand, dem Maß, dem auf der Oberfläche eines Materials fließenden elektrischen Strom zu widerstehen, sowie der spezifische Durchgangswiderstand. Je nach Höhe dieses Widerstands bezeichnet man ein Material als isolierend, elektrisch ableitend oder leitfähig, wobei äußerliche Faktoren wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur einen Einfluss auf die elektrostatischen Eigenschaften eines Materials haben können. 
   Isolatoren oder Nichtleiter   wie beispielsweise Keramiken, Glas, Diamant oder die meisten Kunststoffe weisen einen hohen Widerstand von mehr als 10 9  Ohm auf. Sie leiten Ladungen also nur schlecht ab und sind deswegen zur Vermeidung von elektrostatischer Aufladung nicht geeignet. Ihr Gegenstück bilden leitfähige und ableitfähige Materialien. Als ableitfähig bezeichnet man Materialien mit einem Oberflächenwiderstand zwischen 10 5  bis 10 9  Ohm, ab einem Widerstand kleiner als 10 5  Ohm gelten Materialien als elektrisch leitfähig. Beide sind in der Lage, elektrische Ladungen abzuführen und somit das Gefahrenpotential explosions- bzw. brandgefährdeter Stoffe zu reduzieren. Jedoch garantiert die bloße Verwendung von Werkstoffen letzterer Klassen nicht automatisch die Vermeidung gefährlicher elektrostatischer Entladungen! Erst durch die geeignete Erdung der jeweiligen Elemente ist man auf der sicheren Seite. 
 Antistatische Beutel und Folienschläuche als ESD-Produkte 
 Suchen Anwender nach Materialien oder Gegenständen, die eine Prävention vor elektrostatischen Entladungen bieten sollen, ist die Bezeichnung „antistatisch“ ein guter Orientierungspunkt. So zeichnen sich etwa in der Verpackungsindustrie   antistatische Beutel   und   antistatische Folienschläuche   durch bestimmte Merkmale aus, die sie von herkömmlichen Verpackungsmaterialien unterscheiden. Wie „gewöhnliche“ Folien schützen Folienschläuche und Verpackungsbeutel Waren vor Nässe, Schmutz und anderen äußeren Einflüssen, bieten jedoch zusätzlich einen effektiven Schutz vor elektrostatischen Entladungen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Antistatische Beutel und Folienschläuche bestehen zumeist aus Massenkunststoffen wie Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Beide Werkstoffe sind gleichzeitig robust und flexibel, was ihre Anwendung in den verschiedensten industriellen Anwendungen erlaubt. Allerdings gelten sie auch als klassische Isolatoren – durch welchen „Kniff“ werden sie also zu ableitfähigen Produkten? 
 Von nichtleitend zu ableitfähig 
 Prinzipiell gibt es verschiedene Ansätze zur Herstellung ableitfähiger Antistatikverpackungen. Eine Möglichkeit besteht darin, das Verpackungsmaterial mit einer leitfähigen Beschichtung zu versehen. Diese kann auf verschiedene Weise aufgetragen werden, zum Beispiel durch Auftragen von leitfähigen Lösungen und anschließender Trocknung. Auch lässt sich die Verpackung mit einer dünnen metallisierten Schicht überziehen, was durch Aufdampfen des Metalls oder Aufbringen metallisierter Folien gelingt. Die Beschichtung auf der Oberfläche des Materials bewirkt dann das Ableiten der elektrostatischen Ladungen. 
 Ein anderer Weg besteht darin, dem Basispolymer mittels Compoundieren leitfähige Additive wie Ruß, Kohlefasern, metallische Partikel aus Kupfer und Aluminium oder leitfähige organische Verbindungen zuzumischen. Durch Blasextrusion oder andere nachgelagerte Verarbeitungsschritte erhält man dann Folien und Beutel mit entsprechenden elektrisch ableitenden Eigenschaften. 
 Die Wahl des geeigneten Verfahrens hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung und den Materialeigenschaften ab. Um eine effektive Ableitung von elektrostatischen Ladungen sicherzustellen, ist jedoch immer wichtig, dass die leitfähige Beschichtung homogen aufgebracht wird bzw. die Füllstoffe im Polymer gleichmäßig verteilt sind. 
 Die Größe und Form von antistatischen Beuteln und Folienschläuchen können je nach den Anforderungen der verpackten Produkte variieren. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, von kleinen Beuteln für mikroelektronische Bauteile, wie Platinen, Leiter, Grafikkarten oder Speichersteine, bis hin zu großen Folienschläuchen für den Transport empfindlicher elektronischer Geräte. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Als Spezialist für ESD-Anwendungen in der Mikroelektronik führt Reichelt Chemietechnik neben Standardfolien auch ESD-Folienbeutel sowie ESD-Folienschläuche zum Schutz elektrostatisch gefährdeter Bauteile (EGB) im Sortiment. Sie sind aus einem modifizierten, permanent antistatischen Polyethylen mit einem Oberflächenwiderstand von ca. 10 4  Ohm gefertigt, durchgängig leitfähig und verschweißbar. Aminfreie Folienschläuche und Folienbeutel sind transluzent und rosa eingefärbt. Die Farbe Rosa ist dabei für einen ESD-Grundschutz festgelegt. Antistatisches Verpackungsmaterial dieses Farbtons reicht in vielen Fällen bereits aus, um elektrostatisch gefährdete Leiterplatten und anderen elektronischen Baugruppen zuverlässig zu verpacken. 
 Die Elektroleit-Verpackungsbeutel und die Elektroleit-Folienschläuche sind dagegen schwarz eingefärbt, ihnen wurde zur Erhöhung der Leitfähigkeit Rußpartikel beigesetzt. ESD-Verpackungen mit dieser Farbgebung bieten einen noch höheren Schutz gegen elektrostatische Entladungen. Für besonders empfindliche Waren sind sie das Mittel der Wahl. 
 Antistatische Beutel und Folienschläuche kaufen Sie bei rct-online.de 
 Das Portfolio der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Fachpartner für Laborbedarf, Schlauchtechnik und antistatischen Kunststoffen, umfasst eine große Bandbreite qualitativ hochwertiger antistatischer Verpackungsmaterialien. Unsere Folienbeutel sind in einer großen Auswahl praxiserprobter Größen verfügbar, die ESD-konforme Schlauchfolie wiederum wird in Rollenkonfektionierung mit praxisorientierten Breiten geliefert, kann individuell geschnitten und bei Bedarf mittels Schweißgerät versiegelt werden. 
 Egal ob Antista-EGB (ESD)-Folienschlauch oder Antista-Elektroleit-Folienschlauch, ob aminfreier Antista-EGB (ESD)-Verpackungsbeutel oder Antista-Elektroleit-Verpackungsbeutel: In unserem Sortiment finden Sie die passende Lösung für Ihre ESD-Problemstellung. Profitieren Sie von unserer technischen Expertise, der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer ESD-Verpackungen und der hohen Qualität unserer Produkte. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild: | © Milan Lipowski - stock.adobe.com     
 
 
 
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                            <updated>2024-01-11T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein Gruß zu Weihnachten</title>
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                                            Betriebsferien zu Weihnachten, Kinder unterm Regenbogen &amp; neue Produkte für das kommende Jahr
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                 Die Eiskratzer haben wieder ihren Weg in unsere Fahrzeuge gefunden, die Supermärkte sind mit festlichen Artikeln geschmückt und die allseits bekannten Weihnachtsklassiker laufen im Radio rauf und runter. Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. In vielerlei Hinsicht ein produktives und schönes Jahr, aber sicherlich kein einfaches. 
 Nach der Corona-Pandemie, anhaltenden Lieferengpässen und dem fortwährenden Krieg in der Ukraine wurden wir dieses Jahr mit weiteren Herausforderungen konfrontiert. Die erneute, drastische Eskalation des Nahostkonflikts, die angespannte Lage in Taiwan und die anhaltend hohen Verbraucherpreise bereiten uns allen Sorgen. 
 Umso dankbarer sind wir, dass wir trotz dieser schwierigen Zeit auf Ihre anhaltende Treue zählen konnten. Ihr Vertrauen in unsere Kompetenzen und Produkte hat uns gezeigt, dass qualitativ hochwertige Lösungen für die Fluidtechnik auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geschätzt werden. 
 Kinder unterm Regenbogen – Spenden-Marathon 
 Um unserer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen und etwas zurück zu geben, haben wir uns mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro am Spenden-Marathon für   Kinder unterm Regenbogen   beteiligt. Das Charity-Projekt blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück: Kinder unterm Regenbogen wurde 1996 ins Leben gerufen und unterstützt insbesondere Familien mit schwerkranken oder schwerbehinderten Kindern sowie Institutionen direkt vor Ort in Baden, in Württemberg und der Pfalz. 
     
 &amp;nbsp; 
 Betriebsurlaub zu Weihnachten 
 Auch dieses Jahr werden wir unsere Türen zum Jahreswechsel schließen, damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Weihnachtsfeiertage, zusammen mit Freunden und Familie, Kraft für das neue Jahr tanken können. Bitte berücksichtigen Sie daher unsere Schließzeiten: 
  22. Dezember 2023 bis einschließlich 07. Januar 2024  
 Ab dem 08. Januar 2024 stehen wir wieder für Ihre Anfragen, Anrufe und Bestellungen zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 
 Neue Produkte im Jahr 2024 
 Wir haben das Ziel, unser Produktsortiment stetig den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden anzupassen und zu erweitern. Neue   Schlauchverbinder   und   Schläuche  , diverse andere Kunststoffartikel wie   Gewindeadapter   und vieles mehr – auch im kommenden Jahr können Sie bei RCT Reichelt Chemietechnik mit zahlreichen Produktneuheiten der Fluidtechnik rechnen! 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 
 Liebe Kundinnen und liebe Kunden, wir danken Ihnen für das in uns gesetzte Vertrauen. Wir wünschen Ihnen geruhsame Weihnachtsfeiertage, einen guten Jahreswechsel und viel Kraft und Energie für das neue Jahr, das sicherlich seine eigenen, neuen Herausforderungen mit sich bringen wird. 
 Herzliche Grüße, Ihr Dr. Peter Reichelt 
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                            <updated>2023-12-14T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Kappen und Stopfen aus Kunststoffen</title>
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                                            Verschlusselemente aus weichen Elastomeren und harten Kunststoffen
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                   Verschlusselemente   wie Kappen und Stopfen sind wichtige Komponenten im Alltag und in verschiedensten Industriezweigen, von der Medizin über die Betriebstechnik bis zur Lebensmittelverarbeitung. Sie verschließen Flaschen und   Laborbehälter  , schützen Rohrenden, Gewindestutzen und Pole von Autobatterien vor Korrosion, Schmutz und Beschädigungen oder kaschieren Schrauben von Möbelstücken aus dekorativen Gründen. Kunststoffkappen und Kunststoffstopfen leisten bei Fertigung, Lagerung, Weiterverarbeitung und Transport wertvolle Dienste. Für den dauerhaften Einsatz sind Design und optischer Eindruck besonders von Bedeutung, bei vorübergehender Verwendung wird mehr Wert auf die schnelle und sichere Montage gelegt. 
 Je nachdem, ob ein Verschlusselement über das zu schützende Bauelement gestülpt wird, wie etwa bei einem Gewindestutzen oder Schraubenkopf, oder in eine Öffnung gesteckt wird, wie bei einem Reagenzglas, unterscheidet man zwischen Kappen und Stopfen. Auf dem Markt wird eine Vielzahl dieser Plastikverschlüsse angeboten, die sich in Werkstoff, Größe, Form, Farbe und Funktion unterscheiden. 
 Welche Arten von Verschlusskappen gibt es? Wo werden sie eingesetzt? 
 Bei der einfachsten Form von   Kappen   aus Polymeren handelt es sich um Schutzkappen mit flacher, abgeflachter oder gewölbter Haube. Dieser auch als Rundkappe oder Abdeckkappe bekannte Typus schützt sensible Materialien vor mechanischen Beeinträchtigungen sowie vor Spritzwasser und Verschmutzung, beispielsweise im Karosserie- und Apparatebau. Weiterhin besitzt er eine dekorative Funktion, etwa bei Möbelstücken oder Elektrogeräten, wo Abdeckkappen zumeist als optisch ansprechender als freiliegende Schraubenköpfe empfunden werden. Unterschieden werden hier Sechskantschutzkappen zur Abdeckung von   Sechskantschrauben   und Zierkappen zur Abdeckung von Kreuzschlitz- oder Torx-Schrauben sowie Innengewinden oder Bohrungen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Eine andere Kappenart sind Gewinde- oder Gewindeschutzkappen, die als Verschlüsse von Flaschen und Behältern für Getränke, Kosmetika oder Reinigungsmitteln bekannt sind. Sie kommen aber auch als Schutz für Außengewinde im Maschinenbau, im Automobilbereich und in der Fluidtechnik zum Zug. 
 Weitere Kappenvarianten sind: 
 
   Kappen aus Elastomeren   mit zusätzlichem Abziehgriff als Schutzkappen für Bolzen im Maschinenbau und in der Automobilindustrie 
 Kappen mit Befestigungslasche zum Schutz von Schmiernippeln, sogenannte Schmiernippelkappen 
   Kappen aus Kunststoffen   mit innenliegenden Rippen zur Abdeckung von Bolzen oder zum Verschluss von Rohren, bekannt als Rippenkappen oder Innenrippenkappen &amp;nbsp; 
 
 Verschiedene Typen von Verschlussstopfen 
 Stopfen aus Elastomeren und Kunststoff lassen sich nach der Form differenzieren: Es werden runde, rechteckige und quadratische Stopfen zum Verschließen angeboten. 
   Stopfen   mit rundem Querschnitt werden sowohl mit zylindrischem wie auch mit konischem Körper gefertigt. Zu den zylindrischen Stopfen zählen Schutzstopfen, die als Abdeckung für Innengewinde, Rohre und andere Leitungen verwendet werden, und Zugstopfen aus Silikon zur Markierung von Durchgangsbohrungen. 
 Beispiele für konische Stopfen aus Elastomeren wiederum sind Kegelstopfen und Hohlstopfen. Vorteilhaft bei Verschlussstopfen mit dieser Geometrie ist, dass sie für Öffnungen mit unterschiedlichen Durchmessern eingesetzt werden können. Bekannte Vertreter sind hier Abflussstopfen für Waschbecken oder Badewannen und   Gummistopfen   für Reagenzgläser und andere Laborbehälter. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Mit Außengewinde gefertigte Stopfen werden als Gewindestopfen oder   Verschlussschrauben   bezeichnet. Sie werden genutzt, um Innengewinde von Bauteilen bei der weiteren Verarbeitung, etwa nachfolgender Lackierung oder Beschichtung, zu schützen. Auch als Transport- und Kontaminationsschutz kommen sie zum Einsatz, beispielsweise zum Verschluss der Eingänge von   Hähnen und Ventilen   bei Transport und Lagerung. 
 Auch   Kunststoffstopfen   mit Lamellen kommen häufig zum Einsatz. Beim Eindrücken dieser Lamellenstopfen in eine zu verschließende Öffnung pressen sich deren Lamellen fest an den Innenrand und sorgen so für einen festsitzenden Halt des Elements. 
 Werkstoffe und Einsatzbereiche im Überblick 
 Die Auswahl des Materials hängt in der Regel von der Anwendung und den äußeren Rahmenbedingungen ab. Je nach Verwendungszweck werden unterschiedliche Anforderungen an Form, Temperaturbeständigkeit, UV-Beständigkeit, Chemikalienbeständigkeit, Elastizität und Festigkeit gestellt. Aus der Vielzahl verschiedener Verschlusskappen und Verschlussstopfen mit unterschiedlichen Formen und Eigenschaften kann für nahezu jede Anwendung eine geeignete Lösung gewählt werden. 
 Silikonkautschuk als Werkstoff für Gummikappen und Gummistopfen 
 Silikon ist als Werkstoff für Gummikappen und Gummistopfen prädestiniert. Das weiche Elastomer wird bei erhöhter Temperaturbelastung, wie beispielsweise in Pulverbeschichtungssystemen, eingesetzt. Hochtemperaturbeständige Kappen und Stopfen aus Silikonkautschuk (VMQ) können von -76 °C bis +280 °C eingesetzt werden. Auch für den Tieftemperatureinsatz ist dieser Werkstoff geeignet: wie auch bei   Silikonschläuchen   bleiben die Gummistopfen auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt biegsam und elastisch. 
 Einsatzbereiche sind neben dem Maschinenbau die Chemietechnik, Labortechnik und Prozesstechnik. Silikonkautschuke sind weiterhin physiologisch unbedenklich und entsprechen den Richtlinien der der Food and Drug Administration (FDA) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Daher nutzt man sowohl Silikonstopfen als auch Rundkappen und Schutzkappen aus diesem Werkstoff zum Verschließen von Gefäßen in der Lebensmitteltechnik oder der Medizintechnik. 
 Abdeckkappen und Schutzstopfen aus weichem PVC 
 Rundkappen aus Weich-PVC (PVC-P) werden neben der Standardausführung auch als hitzebeständige Maskierungskappen angeboten. Anders als bei herkömmlichen   PVC-Schläuchen  , die nicht oberhalb von +60 °C eingesetzt werden sollten, ist dieser Hochtemperatur-Compound für Anwendungen bis +200 °C geeignet. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Ebenfalls bis +200 °C sind hochtemperaturbeständige Schutzkappen mit Abziehlasche einsetzbar, beispielsweise als Gewindeschutzkappen in der Betriebstechnik. Hochtemperaturbeständige Gewindestopfen aus PVC-P halten Temperaturen bis +230 °C stand. Neben diesen Hochleistungsstopfen werden zudem Maskierungsstopfen in ölbeständiger Ausführung für den Maschinenbau und den Automobilbereich aus weichem PVC gefertigt. 
 TPE und EPDM – für höhere Temperaturen, Ozon- und UV-Belastung 
 Aus Thermoplastischem Elastomer (TPE) lassen sich gleichfalls Hochtemperaturstopfen herstellen. Sie werden für Fertigungsprozesse bis +180 °C im Maschinenbau und der Chemietechnik als Schutzstopfen eingesetzt. Gummikappen aus TPE – ob als Endkappen oder Bolzenschutzkappen, mit oder ohne Abziehgriff – finden sich häufig als Gewindeschutzkappen in der Betriebstechnik. 
 Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) sticht durch seine Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung, Ozonbelastung sowie Wärme- und Kälteeinfluss heraus. Gummistopfen und Gummikappen aus dem Synthesekautschuk EPDM werden deswegen häufig für den Außenbereich und für Anlagen zur Trinkwasserversorgung verwendet, aber auch in der Galvanotechnik und Beschichtungstechnik kommen sie zum Zug. 
 Fluorkautschuk, Nitrilkautschuk und Naturkautschuk – für Kraftstoffe, Mineralöle und andere Kohlenwasserstoffe 
 Ist eine hohe Beständigkeit gegenüber Mineralölen, Kraftstoffen und anderen aliphatischen Kohlenwasserstoffen gefragt, wie es etwa in der Petrochemie, der Chemietechnik, der Labortechnik, der Automobilindustrie und dem Maschinenbau oft der Fall ist, so werden vorzugsweise Verschlusselemente aus Fluorkautschuk (FKM bzw. FPM), Nitrilkautschuk (NBR) und Naturkautschuk (NR) verwendet. Diese Werkstoffe werden auch zur Fertigung von   Mineralölschläuchen   und   Kraftstoffschläuchen   eingesetzt. 
 Der Massenkunststoff Polyethylen als preiswerte und mechanisch stabile Lösung 
 Der Massenkunststoff Polyethylen (PE) besitzt eine gute Beständigkeit gegenüber zahlreichen organischen Lösungsmitteln, Säuren und Laugen. Man unterscheidet zwischen „high density“ Polyethylen (HDPE) mit schwach verzweigten Polymerketten und höherer Dichte und stärker verzweigtem „low density“ Polyethylen (LDPE) mit niedrigerer Dichte. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 HDPE ist deutlich reißfester als LDPE und weist einen etwas größeren Temperaturbeständigkeitsbereich bis +100 °C auf. LDPE dagegen ist weicher und biegsamer. Stopfen und Kappen zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen, Spritzwasser oder Staub werden vorrangig aus HDPE hergestellt, während Kegel-, Gewinde- und Lamellenstopfen für den Bereich Maschinenbau oder die Pneumatik- und Hydraulikindustrie aus LDPE gefertigt werden. 
 Kappen &amp;amp; Stopfen aus Elastomeren und Kunststoffen kaufen Sie bei rct-online.de 
 Das Produktprogramm der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Fachpartner für Laborbedarf,   Schlauchtechnik   und   Dichtungstechnik  , umfasst eine Vielzahl qualitativ hochwertiger, kurzfristig lieferbarer Polymerkappen und Stopfen aus Elastomeren und Kunststoffen. Bei Rückfragen zu unseren Verschlusselementen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! 
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                            <updated>2023-12-07T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Klemmring-Verschraubungen aus PVDF und PA</title>
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                                            Hochwertige Schlauchverschraubungen aus PVDF und PA – chemisch beständig und in zahlreichen Ausführungen kurzfristig lieferbar 
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                 Der Transport verschiedener Medien durch Schlauchleitungen ist eine essentielle Aufgabenstellung in der Chemietechnik. Die korrekte und sichere Verbindung von Rohren oder   Schläuchen   ist von großer Bedeutung, um Leckagen, Undichtigkeiten oder unerwünschte Vermischungen zu vermeiden. Eine bewährte Methode vor diesem Hintergrund ist die Verwendung von   Schlauchverbindern   wie Klemmringverschraubungen. 
 Aufbau von Klemmring-Verschraubungen aus Kunststoff 
 Klemmringverschraubungen kommen wie die verwandten Schneidringverschraubungen beim Anschluss von   harten Schläuchen und Rohren aus Kunststoff   zum Einsatz und bestehen aus drei Komponenten: einem Körper mit integrierter Stützhülse, einer Überwurfmutter und einem Doppelklemmring. 
 Dank der Stützhülse und da der Klemmring den Schlauch nicht einschneidet, sondern sich beim Drehen der Mutter auf ihm festklemmt, können im Gegensatz zu Schneidringverschraubungen auch viele   weiche Gummischläuche   adaptiert werden. Klemmringverschraubungen werden zum Anschluss bzw. zur Verlängerung von Metall- oder Kunststoffleitungen verwendet, typischerweise in der Labortechnik, Chemietechnik, Prozesstechnik, Biotechnik, Pharmatechnik, Konstruktionstechnik, Pneumatik und Hydraulik. 
 Auswahl und Anschluss der richtigen Schlauchverschraubung 
 Die neuen Klemmringverschraubungen von RCT Reichelt Chemietechnik enthalten immer eine Stützhülse und eine Überwurfmutter. Daher sind sowohl der Innen- als auch der Außendurchmesser des anzuschließenden Kunststoffschlauches relevant. 
 Das möglichst geradwinklig zugeschnittene Rohr wird über die Stützhülse gestülpt und bis zum Anschlag in die Verschraubung eingeschoben. Anschließend wird die Überwurfmutter mit innenliegendem Klemmring manuell bis zum fühlbaren Anschlag aufgeschraubt und nachfolgend noch ca. 1 und 3/4 Umdrehungen mittels Schraubschlüssel angezogen. Dabei sollte gleichzeitig das Rohr gegen den Körper gedrückt und dieser mit einem zweiten Schlüssel fixiert werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Beim derartigen Anziehen der Überwurfmutter wird der Klemmring durch deren Innenkonus verformt und schnürt dabei das Rohr leicht ein, ohne eine Kerbe zu bilden. Durch die V-Nut des Klemmringes kommt es zu einer zweiten Einschnürung. Das Rohr wird dabei nicht beschädigt, dank der doppelten Fixierung aber sicher gehalten. 
 Bei der Demontage bzw. einer erneuten Montage verbleibt der Klemmring beim Abschrauben der Mutter auf dem Rohr bzw. Schlauch. Soll eine bereits gebrauchte Verschraubung für ein neues Rohr verwendet werden, so ist zumindest der Klemmring auszutauschen. 
 Kompatible Schlauchwerkstoffe 
 Als anzuschließende Leitungen sind Schläuche und Rohre mit sauberer, glatter Oberfläche und kreisrundem Querschnitt zu verwenden, die eine Wandstärke von 1,0 mm aufweisen. Ihre Außendurchmesser sollten ferner eine Toleranz von ± 0,1 mm besitzen. Kompatible Rohr- und Schlauchwerkstoffe sind beispielsweise: 
 
   PTFE (Polytetrafluorethylen)   
 PVDF (Polyvinylidenfluorid) 
 FEP (Perfluorethylenpropylen) 
 PFA (Perfluoralkoxy-Polymere) 
 PA (Polyamide, z.B. PA 6, PA 12) 
 PE (Polyethylene, z.B. HDPE, LDPE) 
 PUR (Polyurethane, z.B. Polyester- oder Polyether-Polyurethane) &amp;nbsp; 
 
 Aber auch Schläuche und Rohre aus anderen Werkstoffen können adaptiert werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Technische Eigenschaften und Werkstoffe der Verbinder 
 Die THOMAFLUID ® -Klemmringverschraubungen werden aus Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Polyamid 6.6 (PA 6.6) gefertigt. 
 
 PVDF besticht durch seine Kombination aus ausgezeichneter chemischer Beständigkeit und guten thermischen sowie mechanischen Eigenschaften. Neben einer Vielzahl von aggressiven Medien ist dieser milchig-weiße Werkstoff auch äußerst beständig gegen Sonnenlicht und UV-Strahlung. Eingesetzt werden kann PVDF im Temperaturbereich von -40 bis +100 °C, bei Raumtemperatur liegt der Maximaldruck bei 10 bar. PVDF ist gemäß FDA 21 CFR 177.2510 für den Lebensmittelkontakt geeignet und kann bei Temperaturen bis +121 °C sterilisiert werden. 
 PA 6.6 ist chemisch weniger inert, bietet dafür aber eine sehr gute Festigkeit und Zähigkeit. Verschraubungen aus diesem Material sind im Temperaturbereich von -40 bis +80 °C vielseitig einsetzbar, allerdings müssen die thermische und chemische Beständigkeit für den jeweiligen Anwendungsfall berücksichtigt werden. Auch sollten Verschraubungen aus Polyamid keiner direkten UV-Bestrahlung ausgesetzt werden. &amp;nbsp; 
 
 Welche Ausführungen werden angeboten? 
 Klemmringverschraubungen aus PVDF und PA sind in verschiedenen Ausführungen für Rohr-Außen-Ø von 4,0 bis 12,0 mm erhältlich, um den unterschiedlichen Anforderungen der Chemie- und Prozesstechnik gerecht zu werden. Angeboten werden die Verbinder für Schläuche der Wandstärke 1,0 mm. 
 Gerade Rohrverbinder 
 Zum Angebot der Klemmringverschraubungen gehören gerade Verbinder. Diese können beidseitig mit Schlauchanschluss oder einseitig mit Schlauchanschluss und andererseits mit Innen- oder Außengewinde-Anschluss bereitgestellt werden: 
 
 Gerade Rohrverbinder mit beidseitigem Schlauchanschluss 
 Gerade Rohrverbinder mit R-, NPT- oder G-Außengewinde 
 Gerade Rohrverbinder mit G-Innengewinde &amp;nbsp; 
 
 Winkel- und T-Verschraubungen 
 Auch Winkelverbinder und T-Verschraubungen mit drei Anschlüssen sind Teil des Sortiments. Dazu gehören: 
 
 Winkel-Verbinder mit beidseitigem Schlauchanschluss 
 Winkel-Verbinder mit R- oder NPT-Außengewinde 
 T-Verbinder mit dreiseitigem Schlauchanschluss 
 T-Verbinder mit R-Außengewinde 
 T-Verbinder mit G-Innengewinde &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Einlegeteile zur Herstellung von Reduzier-Verschraubungen 
 Zur Herstellung von Reduzier-Verschraubungen bietet RCT Reichelt Chemietechnik Einlegeteile aus PA oder PVDF als Zubehörartikel an. Diese sind aufgebaut wie ein gerader Verbinder und besitzen einseitig einen Schlauchanschluss mit Klemmring-Verschraubung. Andererseits ist ein Rohr-Stutzen zum Anschluss an andere Verschraubungen vorhanden. 
 Durch die Kombination des   Reduzier-Rohrverbinders (Einlegeteil)   mit Rohrverschraubungen des Typs RCT ® -TRS-1 lassen sich verschiedene Reduzier-Verbindungen herstellen, zum Beispiel: 
 
 Die Kombination des geraden Rohrverbinders   193504  &amp;nbsp;(Rohr-Außen-Ø: 8 mm) mit dem Einlegeteil   193802   (Rohr-Außen-Ø: 6 mm; Anschluss-Stutzen-Ø (d): 8 mm) ergibt einen Reduzier-Rohrverbinder mit einseitig Anschluss für Rohr-Außen-Ø 8 mm und andererseits Anschluss für Rohr-Außen-Ø 6 mm. 
 Das Einlegeteil kann auch mit T-Verbindern verwendet werden. Mit dem T-Rohrverbinder   193546   (Rohr-Außen-Ø: 10 mm) können ein oder mehrere Einlegeteile   193804   (Rohr-Außen-Ø: 6 mm; Anschluss-Stutzen-Ø (d): 10 mm) kombiniert werden, um ein oder mehrere Anschlüsse für Rohr-Außen-Ø 6 mm zu erhalten. &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Klemmring-Verschraubungen kaufen Sie bei rct-online.de 
 In Zeiten von gestörten Lieferketten, Rohstoffmangel und immer weiter steigenden Lieferzeiten sind qualitativ hochwertige, kurzfristig lieferbare Rohr- und Schlauchverbinder aus hochwertigen Kunststoffen zur Mangelware geworden. 
 Um hier bei gleichbleibender Qualität schnell Abhilfe zu schaffen, präsentiert RCT Reichelt Chemietechnik die neuen Rohr- und Schlauchverbinder aus PVDF und PA für technisch anspruchsvolle Anwendungen. Die Familie der Schlauchverbinder finden Sie bei unseren   Verschraubungen für harte Schläuche und Rohre  . 
 Egal, ob gerade Rohrverbinder, Winkel-Verschraubungen oder T-Verschraubungen – in unserem Sortiment werden Sie fündig. Profitieren Sie von der hohen Bandbreite unseres Angebots und der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Klemmringverschraubungen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-11-21T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Polyetheretherketon (PEEK)</title>
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                                            Hochleistungswerkstoff für Kapillaren, Fittings, Folien und Befestigungselemente
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                 Polyetheretherketon (PEEK) nimmt unter den Polymeren eine Sonderstellung ein. Dieser bemerkenswerte Hochleistungskunststoff hat gegenüber Massenkunststoffen wie etwa Polyethylen (PE) oder Polyvinylchlorid (PVC) einiges in petto, von extremer Hitzebeständigkeit bis hin zu beeindruckender Chemikalienfestigkeit. Das Material ist vielseitig einsetzbar und findet Verwendung in der Medizintechnik, Elektrotechnik, Prozesstechnik sowie Luft- und Raumfahrt. 
 Doch worauf fußen die bemerkenswerten Eigenschaften und was macht PEEK als Werkstoff für wichtige Komponenten in der Industrie und im Labor – wie   Schläuche  ,   Schlauchverbinder  , Folien und Befestigungselemente – so wertvoll? 
 Die Kunststoff-Pyramide: Standardkunststoffe, Technische Kunststoffe und Hochleistungspolymere 
 Die Kunststoffpyramide unterteilt Kunststoffe in die drei Kategorien Standardkunststoffe, Technische Kunststoffe und Hochleistungskunststoffe. 
 Das Fundament bilden die Standardkunststoffe, auch Massenkunststoffe genannt. Der Begriff bezeichnet solche thermoplastischen Kunststoffe, die günstig in großen Mengen produziert werden können und breite Verwendung finden. Dazu zählen vor allem Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC) und Polystyrol (PS), die zusammen ca. zwei Drittel des weltweit verwendeten Kunststoffbedarfs ausmachen. Sie kommen in Anwendungen zum Einsatz, die keine großen Anforderungen an Temperaturbeständigkeit oder Festigkeit stellen, wie beispielsweise Verpackungsmaterialien,   Kunststoffbehälter   und Gehäuse. 
 Technische Kunststoffe wie Polyamid (PA) oder Polycarbonat (PC) stehen in der Kunststoffpyramide weiter oben und besitzen im Allgemeinen ein besseres technisches Eigenschaftsprofil. Sie sind jedoch teurer in der Herstellung. 
 
 
 
   
 
 
  Übersicht der thermoplastischen Kunststoffe  
 
 
 
 An der Spitze der Pyramide finden sich die Hochleistungskunststoffe, die auch als Hochleistungspolymere, Hochleistungsthermoplaste, Hightech-Kunststoffe oder Hochtemperaturkunststoffe bezeichnet werden. Sie können bei Dauergebrauchstemperaturen von über +150 °C – teilweise sogar bis kurzzeitig über +500 °C – eingesetzt werden und grenzen sich damit deutlich von den technischen und Standardkunststoffen ab. Ihre Herstellung ist jedoch in der Regel sehr viel anspruchsvoller und basiert auf komplexeren Monomeren. Dies macht sich auch im Preis bemerkbar, der das 20-fache des Preises von Standardkunststoffen betragen kann. 
 Doch mit steigender Komplexität der Herstellung vergrößert sich auch das Leistungsspektrum des resultierenden Kunststoffs. So findet das Hochleistungspolymer Polytetrafluorethylen (PTFE) etwa Verwendung als Beschichtungsmaterial auf Metalloberflächen, Hochtemperaturschmiermittel oder als Werkstoff für chemikalienfeste   Kunststoffschläuche   und   Dichtungen  . 
 PEEK als Hochleistungskunststoff für Schläuche, Fittings und mehr 
 Neben Polymeren wie zum Beispiel Polyparaphenylen (PPP), Polyphenylensulfid (PPS), Polyethersulfon (PESU, früher auch PES) oder Polyimid (PI) zählt auch Polyetheretherketon (PEEK) zu den Hightech-Kunststoffen. Die genannten Vertreter enthalten neben Arylgruppen weitere funktionelle Gruppen wie Sulfid-, Sulfon-, Ether-, Keto-, Arylimid- oder Imidgruppen. 
 PEEK gehört dabei zur Familie der Polyetherketone (PEK), in deren molekularen Struktur abwechselnd Ethergruppen (R–O–R) und Ketonfunktionalitäten (R–CO–R) vorkommen. Die Anordnung der Ether- und Ketogruppen ist dabei nahezu beliebig und eine Wiederholungseinheit kann mehr als eine Ether- oder Ketogruppe besitzen, was die Polyetherketone zu einer variablen Materialgruppe mit einem breiten Einsatzspektrum macht. 
 
 
 
   
 
 
 
 Die geläufigsten Vertreter sind (die) Polyaryletherketone (PAEK). In diesen sind die Ether- und Ketogruppen jeweils über eine in (1,4)-Position verknüpfte Arylgruppe verbunden, was ihnen ein äußerst starres Rückgrat und im Vergleich zu anderen Kunststoffen sehr hohe Glasübergangs- und Schmelztemperaturen verleiht. Im Polymer PEEK enthält die Wiederholungseinheit zwei Ethergruppen und eine Ketogruppe. 
 Die bemerkenswerten Eigenschaften von PEEK 
 Polyetherketone wie PEEK zählen zu den thermoplastischen Polymeren, sie können also durch höhere Temperaturen verformt werden und behalten nach Abkühlen diese Form bei. Das ermöglicht eine einfache Verarbeitung mittels typischer formgebender Verfahren wie Extrusion, Spritzgießen, Formpressen oder Spritzpressen. 
 Die Polymere sind normalerweise teilkristalline Kunststoffe, was bedeutet, dass einige Abschnitte der Polymerstruktur in kristalliner Form vorliegen, während andere ungeordnet sind. Daraus resultiert eine bemerkenswert hohe mechanische Festigkeit und thermische Beständigkeit: Dauerhaft kann PEEK bis +240 °C, kurzzeitig sogar bis +300 °C eingesetzt werden. Das aromatische Grundgerüst mit seinen delokalisierten Elektronen macht PEEK verglichen mit nichtaromatischen Polymeren außerdem weniger reaktionsfreudig und sehr schwer entflammbar, was das Polymer für Hitzeschilde im Flugzeugbau und der Raumfahrttechnik prädestiniert. Dort dient es als leichtere Alternative zu Metallen wie auch als Material für Flügelklappen, Flossen und Sitze. 
 Zusätzlich zeichnet sich PEEK durch hervorragende Gleiteigenschaften bzw. Schmiereigenschaften aus, was man sich besonders in der Ölförderung und im Fahrzeugbau zu Nutze macht, wo Polyetherketone wie PEEK als   Zahnräder   und Lager zum Einsatz kommen. Und in der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (high performance liquid chromatography, HPLC) ist es ein wichtiger Werkstoff zur Fertigung hochdruckfester PEEK-Kapillaren und Kapillar-Verbinder. 
 PEEK ist in der Farbgebung überlicherweise bräunlich, gelblich oder gräulich, durch Farbstoffe kann jedoch jeder gewünschte Farbton erhalten werden. Es ist chemisch gegenüber einer Vielzahl organischer und anorganische Chemikalien und bis etwa +280 °C auch gegen Hydrolyse beständig. Zudem ist es resistent gegenüber hochenergetischer elektromagnetischer Strahlung wie Gamma- oder Röntgenwellen. Unbeständig ist es allerdings gegenüber konzentrierten Mineralsäuren wie Salpetersäure oder Schwefelsäure, allgemein sauren oxidierenden Bedingungen, UV-Strahlung in Verbindung mit Luftsauerstoff und einigen Halogenkohlenwasserstoffen sowie aliphatischen Kohlenwasserstoffen bei höheren Temperaturen. 
 Ein interessantes Charakteristikum von PEEK ist seine Eigenschaft als Formgedächtnispolymer. Hierbei handelt es sich um Kunststoffe, die sich nach einer zwischenzeitlichen, extern ausgelösten Umformung scheinbar an ihre ursprüngliche Form „erinnern“ können und nach Wegfall des externen Stimulus – wie etwa einer mechanischen Beanspruchung, erhöhten Temperatur oder Bestrahlung mit UV-Licht – wieder in ihren Ausgangszustand zurückkehren. Zusammen mit seiner Biokompatibilität macht dies PEEK attraktiv für spezielle Anwendungen in der Medizintechnik, wo es sich auch in Zahnimplantaten sowie als Beschichtung von Gelenkprothesen wiederfindet. 
 Produkte aus PEEK 
 Schläuche und Kapillaren aus PEEK 
 PEEK weist neben einer hohen chemischen und thermischen Beständigkeit auch eine ausgezeichnete mechanische Festigkeit und Druckbeständigkeit auf und eignet sich daher vorzüglich als Werkstoff für Hochdruckleitungen.   PEEK Schläuche und Kapillaren   werden für Hochdruck-Anwendungen in der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie eingesetzt. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Diese Schläuche widerstehen bei Raumtemperatur Maximaldrücken von bis zu 420 bar, je nach Abmessung, und werden im Sortiment der RCT Reichelt Chemietechnik entweder gestreift oder in eingefärbten Ausführungen mit Innendurchmessern von 0,13 mm bis 3,2 mm angeboten. Weiterhin stehen auch spiralförmig gewundene Kapillaren aus PEEK zur Verfügung. Die maximale Druckbelastung dieser Spiral-Kapillarschläuche beträgt 150 bar. 
 Schlauchverbinder 
 Im Angebot der Reichelt Chemietechnik finden sich zahlreiche Verbindungsmöglichkeiten für Kunststoffschläuche, gefertigt aus Polymeren und metallischen Legierungen. Zu den Kunststoffen, die für Schlauchverbinder verwendet werden, gehören neben Polypropylen (PP) oder etwa den fluorierten Typen aus Polyvinylidenfluorid (PVDF), Polytetrafluorethylen (PTFE) und Perfluoralkoxy (PFA) auch solche aus PEEK mit Arbeitstemperaturen von -65 °C bis +260 °C, kurzfristig auch +300 °C. 
 Einfache Kapillar-Verbinder wie auch Hochdruckverbinder aus PEEK finden überall dort Verwendung, wo höchste Anforderungen an die Druckbeständigkeit gestellt werden. Die   Kapillar-Fittings   werden in HPLC-Laboren standardmäßig zum Anschluss der Schläuche an Pumpe, Probeninjektor oder Säule verschraubt und gelten dort als absolut zuverlässige Bauteile. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Einteilige oder zweiteilige gerade HPLC-Verbinder, mit oder ohne Außengewinde und mit oder ohne Ferrule, können für Schläuche mit Außendurchmessern von bis zu 1/8&quot; (3,2 mm) verwendet werden. Der zulässige Maximaldruck beträgt 450 bar. Für noch höhere Druckbelastungen kommen Hochdruck-Kapillar-Verbinder aus PEEK zum Einsatz. Sie verbinden Kapillaren mit einem Außendurchmesser von 1/16&quot; und sind für maximale Betriebsdrücke von 600 bar ausgelegt. Die Hochdruckverbinder werden auch in verzweigender T-Form bzw. Kreuzform angeboten, der maximale Betriebsdruck dieser Hochdruck-T-Kapillar-Verbinder und Hochdruck-Kreuz-Kapillar-Verbinder liegt mit 200 bar bzw. 70 bar allerdings niedriger. 
 PEEK-Folien 
 RCT führt eine große Auswahl hochwertiger   Halbzeuge  , so auch ein weitreichendes Sortiment verschiedenartiger   Kunststofffolien   für Labor und Betrieb. Neben Folien aus technischen und Standardkunststoffen werden auch Hochleistungsfolien für den Einsatz in äußerst hohen Temperaturbereichen angeboten. Gefertigt sind diese aus den Hightech-Polymeren Polyimid (PI) und PEEK. Sie sind sind hochgradig beständig gegen organische und anorganische Medien wie etwa Alkohole, aromatischen Kohlenwasserstoffe, Ketone, Fette und Öle. Der Arbeitstemperaturbereich der PEEK-Folien liegt zwischen -50 °C bis +250 °C. 
 Befestigungselemente – Schrauben, Muttern &amp;amp; mehr 
 Seine hervorragende mechanische Festigkeit macht PEEK auch zum Ausgangsmaterial der Wahl für Befestigungselemente wie   Kunststoffschrauben  ,   Kunststoffmuttern   und   Unterlegscheiben aus Kunststoff  . 
 Dank ihrer sehr hohen Temperaturbeständigkeit werden sie vorwiegend in mechanisch-thermisch hochbeanspruchten Teilen im Maschinenbau, im Pumpen- und Armaturenbau sowie in der Elektrotechnik verbaut. Aufgrund ihrer erhöhten mechanischen Festigkeit und des hervorragenden Verschleißwiderstands dienen sie dort als Ersatz für Befestigungsteile aus PTFE. 
 
 PEEK-Schrauben liegen als Flachkopfschrauben mit Kreuzschlitz, Senkkopfschrauben mit Kreuzschlitz, Sechskantschrauben und Zylinderkopfschrauben mit Innensechskant vor. 
 Dazugehörige Muttern aus PEEK sind ebenfalls Programmbestandteil der Befestigungselemente. Sie sind mit Innengewinden von M2,6 bis M10 erhältlich. 
 Das Angebot wird durch hellbraune, ringförmige Unterlegscheiben oder Beilagscheiben unterschiedlich großer Durchmesser und Stärken vervollständigt. Sie werden über den Schraubenschaft gestülpt und haben die Aufgabe, beim Festziehen der Schraube die von ihrem Kopf ausgehende Kraft auf eine größere Fläche des zu befestigenden Bauteils zu verteilen. &amp;nbsp; 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 PEEK-Befestigungselemente werden vorzugsweise dann eingesetzt, wenn eine äußerst hohe Temperaturbeständigkeit gefordert ist. Übersteigen diese Anforderungen die thermische Stabilität der Polyetheretherketon-Bauteile, können auch Muttern, Schrauben und Unterlegescheiben aus Keramik angeboten werden. Diese sind bis +1.600 °C temperaturbeständig, abriebfest und unempfindlich gegenüber oxidativen Bedingungen. 
 Kapillaren, Schlauchverbinder, Folien und Befestigungselemente aus PEEK kaufen Sie bei rct-online.de 
 Reichelt Chemietechnik ist als langjähriger Ausrüster für Laboratorien und die Industrie Spezialist für Produkte, die nicht nur für die Befestigungs- und Schlauchtechnik unverzichtbar sind. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Kapillaren und Schläuche, zugehöriger Kapillarverbinder, Folien und Befestigungselemente aus dem Hochleistungswerkstoff PEEK. Aber auch Zubehörartikel wie   Hähne und Ventile   oder   Kapillar-Cutter und Schlauchschneider   finden Sie in unserem Sortiment. 
 Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung, der hohen Bevorratung und unserem erstklassigen Service. Bei Rückfragen zu unseren Hightech-Artikeln aus PEEK stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild: | © Emre - stock.adobe.com   Grafik: Thermoplastische Kunststoffe | ©&amp;nbsp; Minihaa -&amp;nbsp;commons.wikimedia.org     
 
 
 
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            <title type="text">Schlauchschellen, Schlauchklemmen und Rohrschellen</title>
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                                            Schlauchschellen und Rohrschellen als unverzichtbare Accessoires der Fluidtechnik
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                 Mit Hilfe von   Schlauchschellen   und   Rohrklemmen   lassen sich Schläuche, Rohre und Kabel sicher fixieren. Sie gelten als unverzichtbare Accessoires in der Schlauchtechnik und begegnen uns auch im Alltag, beispielsweise zur Befestigung von Waschmaschinen- und Spülmaschinenschläuchen, der Fixierung von kabelführenden Rohren oder der Sicherung von Kühlwasserschläuchen in Kraftfahrzeugen. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich von der chemischen Industrie- und Betriebstechnik über die Automobilindustrie bis hin zur Sanitär- und Heizungstechnik. 
 Schlauchschellen für den Anschluss von Schläuchen an Stutzen 
 Schlauchschellen fixieren   Schläuche   an festen Anschlüssen wie Schlauchstutzen, Rohrstutzen oder   Schlauchtüllen  . Sie bestehen aus einem ringförmigen Band aus Metall oder Kunststoff, das um den Schlauch gelegt wird, und verfügen über einen Mechanismus, der das Band festzieht bzw. den Durchmesser der Schelle reduziert. 
 Die lose aufliegende Schlauchschelle wird zusammen mit dem zu fixierenden Schlauchende über den Anschlussstutzen gestülpt. Mit Hilfe einer Stellschraube, eines Zahnrads oder eines Griffs kann der Durchmesser der Schlauchschelle anschließend verkleinert werden. Der daraus resultierende äußere Anpressdruck auf die Schlauchwandung sorgt für eine sicher abgedichtete und druckfeste Schlauchverbindung mit dem Stutzen. 
 Schlauchschellen für harte und weiche Schläuche 
 Schlauchschellen eignen sich nicht nur für   harte Schläuche  , sondern auch für   gummielastische, weiche Schläuche   und Doppelmantelschläuche. Insbesondere bei Gummischläuchen ist jedoch darauf zu achten, die Schlauchschelle nicht zu eng anzuziehen, da die Schlauchwand sonst mechanisch beschädigt werden könnte. Bei Schlauchschellen mit involviertem Metallband sind die Außenkanten leicht nach oben gebördelt, um ein Einschneiden der Schlauchwandung durch das Zugband zu vermeiden. 
 Die Breite des Zugbands wird Bandbreite genannt, der Spannbereich einer Schlauchschelle beschreibt den Bereich kompatibler Schlauchdurchmesser. Für die Auswahl der richtigen Schellengröße ist der Außendurchmesser des Schlauches maßgeblich, welcher sich möglichst im oberen Drittel des Spannbereichs der Schlauchschelle befinden sollte. 
 Welche Schlauchschellen werden angeboten? 
 Verschiedene Typen werden in unserem Sortiment angeboten: 
 
 Schneckengewindeschellen 
 Sicherheits-Spann-Schlauchschellen 
 Schlauchschellen aus POM &amp;nbsp; 
 
 Schneckengewindeschellen sind der Klassiker unter den Schlauchsicherungen. Die   Schellen   aus rostfreiem Stahl gehören zur Grundausstattung eines jeden Labors, zur Montage genügt ein einfacher Schraubendreher. Die kleinsten Ausführungen weisen einen Spannbereich von 7 bis 11 mm auf, die maximalen Spannbreiten betragen 110 mm. Durch ihre einfache Bauweise sind sie preislich sehr attraktiv und erlauben größere Spanndurchmesser als beispielsweise Gelenkbolzenschellen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Bei unkritischen Anwendungsbereichen wie für Waschmaschinen oder Gartenschläuche genügen verzinkte Ausführungen. Im Umgang mit Säuren und Laugen ist es dagegen ratsam, Schlauchschellen aus Edelstahl zu verwenden, die auch bei Medienkontakt keinen Schaden nehmen. 
 Weiterhin finden sich Sicherheits-Spann-Schlauchschellen in unserem Portfolio, die mit einer speziellen Hakenverriegelung und Laschenführung versehen sind und auf dem gesamten Umfang des Schlauches gleichmäßig und materialschonend andrücken. Durch den speziellen Federmechanismus und das selbst nachspannende Schraubschloss ist eine stufenlose Fixierung des Schlauches möglich, welche auch wieder problemlos gelöst werden kann. 
 
 
 
   
 
 
  Mit Hilfe von Schlauchschellen fixierte Doppelmantel-Schläuche  
 
 
 
   Schlauchschellen aus POM   (Polyoxymethylen) sind besonders leicht und widerstandsfähig gegen Korrosion und können in feuchten Umgebungen eingesetzt werden. Ein weiterer Vorzug dieses Schellentyps ist die leichtere, werkzeuglose Installation im Vergleich zu Schraub- oder Federschellen: Da im Ausgangszustand keine geschlossene Ringform vorliegt, können sie durch einfaches Zudrücken auch dann noch angebracht werden, wenn der Schlauch bereits an die Tülle oder den Schlauchstutzen angeschlossen wurde. 
 Schlauchklemmen für elastische Schläuche – Durchfluss regulieren und unterbinden 
 Mittels Schlauchklemmen können Schläuche in Rasterstufen oder auch stufenlos gequetscht oder nach Bedarf ganz abgedrückt werden. Dies gewährleistet eine praktikable Anpassung der Nennweite und somit der Durchflussmenge, auch mit nur einer Hand. Erhältlich sind   Schlauchklemmen aus POM   sowie aus eingefärbtem, glasfaserverstärktem PBT (Polybutylenterephthalat). Beide Typen können autoklaviert werden und sind korrosionsbeständig, zudem bleibt die Verschlusskraft auch bei längerem Gebrauch konstant. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Eine Besonderheit sind hier die bis zu +150 °C hitzebeständigen Schlauchklemmen aus verzinktem Stahl für dickwandige   Vakuumschläuche   bis maximal 30 mm Außendurchmesser. Der Schlauch wird breitflächig gegen einen stabilen Stahlbügel gepresst, eine Beschädigung des Schlauches dadurch vermieden. Ihre Rändelmutter ermöglicht dabei eine präzise, kontinuierliche Regulierung des Durchflusses bis hin zum gänzlichen Stopp. 
 Rohrklemmen und Rohrschellen zur sicheren Fixierung von Schlauch- und Rohrleitungen 
 Rohrklemmen sind Halterungen mit geöffneter, kreisrunder Aussparung, in die Rohr- und Schlauchleitungen durch Einklemmen befestigt werden können. Anders als Schlauchschellen dienen Rohrklemmen nicht der Befestigung von Schlauchenden an Stutzen, sondern der Fixierung von Rohrleitungen, Kabeln und Schläuchen an Wänden, Decken oder anderen tragenden Konstruktionen. Die Sicherung der Leitung erfolgt durch die Klemmbacken, bei Rohrschellen zusätzlich durch einen formstabilen Verschlussbügel, mit dessen Hilfe auch Rohre mit Außendurchmessern bis 63 mm sicher befestigt werden können. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Rohrschellen und Rohrklemmen werden aus witterungsbeständigen, UV-stabilen und temperaturbeständigen Kunststoffen, wie HDPE (Polyethylen hoher Dichte) oder PP (Polypropylen), gefertigt. Sie kommen zur Fixierung von Kunststoffrohren, Kunststoffschläuchen und dank ihrer elektrisch isolierenden Eigenschaften auch zur Befestigung von Elektrokabeln zum Einsatz. Ausführungen aus metallischen Legierungen werden ebenfalls angeboten. 
 Schlauchschellen und Rohrklemmen: Anwendungen und Einsatzbereich 
 Schlauchschellen und Rohrklemmen sind wichtige   Befestigungselemente  , die in zahlreichen Industrien und Lebensbereichen eingesetzt werden: 
 
 In der Automobilindustrie werden Schlauchschellen verwendet, um Kühlmittelschläuche, Kraftstoffleitungen und Bremsleitungen zu befestigen. 
 In der Landwirtschaft kommen sie zur Befestigung von Schläuchen und Leitungen für Bewässerungssysteme, Dünger- und Pestizidanwendungen zum Einsatz. 
 Zur Fixierung von Rohren und Schlauchleitungen für Wasser, Gas und Heizungsanlagen findet man Schlauchschellen und Rohrklemmen ebenfalls in der Heizungs- und Sanitärtechnik vor. 
 In der Lebensmittelindustrie mit ihren hohen hygienischen Standards werden spezielle Schlauchschellen und Rohrklemmen aus Edelstahl eingesetzt. &amp;nbsp; 
 
 Schlauchschellen, Schlauchklemmen, Rohrschellen und Rohrklemmen kaufen Sie bei rct-online.de 
 Reichelt Chemietechnik ist als Laborausrüster Spezialist für Accessoires der Schlauch- und Fluidtechnik. Wir halten eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Befestigungen für Rohre und Schläuche permanent an Lager. Egal ob Schlauchschellen, Schlauchklemmen, Rohrschellen oder Rohrklemmen – in unserem Sortiment werden Sie garantiert fündig. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung, dem breiten Angebot und unserer umfassenden Beratung. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild | ©&amp;nbsp;Sanja - stock.adobe.com   Grafik:&amp;nbsp;Mit Schlauchschellen fixierte Schläuche | ©&amp;nbsp; Kevin Brine&amp;nbsp;-&amp;nbsp;stock.adobe.com  
 
 
 
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            <title type="text">Filtermembranen aus PVDF &amp; PTFE</title>
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                                            Die Membranfiltration als stoffschonende Filtrationstechnik
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                 Neben der Sedimentation und dem Zentrifugieren ist die   Filtration   ein essentielles Verfahren, um feste Bestandteile aus Flüssigkeiten und Gasen abzutrennen. In zahlreichen Filtrationsanwendungen der Biotechnologie, der pharmazeutischen Industrie oder des Lebensmittel- und Getränkebereichs kommen   Filtermembranen   zum Einsatz. 
 Die Membranfiltration ist im Vergleich zu energetisch aufwändigeren Trennverfahren, wie dem Umkristallisieren und der Destillation, besonders schonend und einfach anzuwenden. Diese Vorteile spielen Membranfilter vor allem in biotechnologischen und pharmazeutischen Anwendungen aus: Da bioaktive Wirkstoffe und Proteine den Belastungen gängiger Abtrenn- und Reinigungsverfahren der klassischen, präparativen Chemie oft nicht standhalten und denaturieren, sind stoffschonende Filtrationstechniken vorzuziehen, wie die mittels Filtermembranen. 
 Die Filtration mittels Membranfiltern 
 Die Filtration beschreibt allgemein ein mechanisch-physikalisches Verfahren, mit dessen Hilfe feste Partikel aus Suspensionen oder auch heterogenen Gasgemischen abgetrennt werden können. Das Trennungsprinzip ist simpel: Das zu filtrierende Medium passiert eine dünne, mikroporöse Membran, deren Durchlässigkeit von der Größe ihrer Poren abhängt, ganz analog zu der Maschenweite gewöhnlicher Siebe oder Siebgewebe. Feststoffteilchen oder Kolloidalteilchen, die kleiner als die jeweiligen Poren der Membran sind, durchlaufen die Membran, während größere zurückgehalten werden. 
 Die filtrierte Flüssigkeit nennt man Filtrat, den zurückgehaltenen Feststoff Filterkuchen. Analog dazu wird bei Gas-Feststoff-Gemischen das den Filter durchströmte Gas Permeat oder Reingas genannt, die abgetrennten festen Partikel Retentat. 
 Die Verwendung von Membranfiltern, die auch als Filtermembranen oder Rundfilter bezeichnet werden, ist eine häufig eingesetzte Filtrationstechnik in der Biotechnologie und angrenzenden Disziplinen. Neben der Porengröße ist auch die Ausführung der Membranfilter ein wichtiger Parameter. Hier kennt man unter anderem   Filterkerzen   oder Membrankartuschen,   Vorfilter und Filterhalter  , Mikro-Titerplatten für das High-Throuput-Screening (HTS) oder Filter in Zentrifugenröhrchen. In ihrer einfachsten Ausführung handelt es sich jedoch um einfache, poröse Membranscheiben, wie   Rundfilter aus PTFE   oder   Rundfilter aus PVDF  . 
 
 
 
     
     
 
 
 
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 Filtermembranen in verschiedenen Ausführungen und Werkstoffen 
 Am Markt findet sich eine große Auswahl unterschiedlicher Filtermembranen zur Mikrofiltration im Labor und in der Industrie. In Abhängigkeit von den abzutrennenden Partikeln und dem Lösungsmittel kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. Geläufig sind etwa Cellulosenitrat-Membranen (CN), Celluloseacetat-Membranen (CA), Glasfasermembranen, PES-Membranfilter, PSU-Membranfilter, Polymer-Membranen oder Polycarbonat-Membranfilter. 
   Polycarbonat-Filtermembranen   nehmen in der Separationstechnik dank ihrer eng definierten Porengrößen und hohen Durchflussraten eine gewichtige Rolle ein, aber auch Cellulosenitrat und Celluloseacetat sind häufig verwendete Membranfiltermaterialien mit einem sehr breiten Anwendungsspektrum. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Für besonders anspruchsvolle Anwendungen, bei denen etwa hohe Anforderungen an die chemische Beständigkeit gestellt werden, kommen Membranen aus den Fluorkunstoffen Polytetrafluorethylen (PTFE) und Polyvinylidenfluorid (PVDF) zum Einsatz. Gerade der extrem vielseitig einsetzbare Kunststoff PTFE sticht durch seine äußerst hohe chemische Stabilität und thermische Beständigkeit im Bereich von -200 °C bis +260 °C hervor. Er ist zudem autoklavierbar, chemisch sterilisierbar und physiologisch vollkommen unbedenklich. Diese Eigenschaften prädestinieren PTFE als Werkstoff der Wahl – nicht nur für Membranen, sondern auch für poröse   Sinterplatten und Sinterrohre  , die ebenfalls zur Filtration von flüssigen und gasförmigen Medien herangezogen werden können. 
 PTFE-Rundfilter werden sowohl aus gesintertem wie auch aus gerecktem PTFE angeboten: 
 
 Durch den Prozess des Sinterns entstehen im Werkstoff kleine Hohlräume oder Poren. Sie gewährleisten einen Flüssigkeits- oder Gasstrom durch das Material und sind daher entscheidend für den Filtrations- oder Begasungsvorgang. 
 Zur Herstellung gereckter PTFE-Membranen wird das Polymer bei hoher Temperatur mono- oder biaxial gestreckt, wodurch sich die ungeordneten Molekülketten und teilkristalline Bereiche parallel zur Zugrichtung ausrichten und mikroskopisch kleine Poren entstehen. Das anschließende kontrollierte Abkühlen unter Spannung führt zu einer homogenen, wabenartigen Porenstruktur mit hervorragenden Filtrationseigenschaften. 
 
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  Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme von gerecktem PTFE:  Die Größe der Inseln beträgt etwa 10 µm  
 
 
 
 In der Feinfiltration und Sterilfiltration werden PTFE-Membranen und PVDF-Rundfilter – sowohl in hydrophilen als auch hydrophoben Ausführungen – bevorzugt eingesetzt, wenn es sich bei den zu filtrierenden Medien um besonders aggressive Stoffe handelt oder falls Gase gereinigt werden müssen. 
 Hohe Anwendungsbreite von Membranfiltern 
 Filtermembranen werden in vielen Anwendungsfällen der pharmazeutisch-chemischen Industrie, der Lebensmittelindustrie und im Bereich Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. In der Biochemie werden sie nicht nur zur Sterilisation oder Aufkonzentrierung – etwa von Makromolekülen wie Proteinen – verwendet, sondern auch für die Feinfiltration von Lösungsmitteln und Puffern für die Hochleistungs-Analytik. Hintergrund sind hier die hohen Anforderungen von HPLC- oder UHPLC-Analysesystemen: Damit die äußerst feinen Kapillarleitungen nicht verstopft und die sensiblen Sorbentien nicht inaktiviert werden, bedarf es extrem sauberer, partikelfreier Lösungen. 
 Zu erwähnen ist an dieser Stelle auch die Möglichkeit, mehrere Membranfilter unterschiedlicher Porengrößen hintereinander zu schalten. Eine solche Anordnung ermöglicht es, Partikel mit variierenden Größen abzutrennen und zu fraktionieren. In einem ersten Schritt werden etwa grobe Schmutz- und Schwebeteilchen mittels Vorfilter abgetrennt, in nachfolgenden Stufen werden die Porengrößen der Membranfilter schrittweise verringert, um am Ende die Lösung in der gewünschten Reinheit zu erhalten. So kann die vorzeitige Verstopfung feinporiger Filtermembranen reduziert werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
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 Filtermembranen aus PTFE und Filtermembranen PVDF kaufen Sie bei rct-online.de 
 Das Portfolio der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Fachpartner für Labortechnik, Membrantechnik und Filtrationstechnik, umfasst eine große Bandbreite qualitativ hochwertiger Filtermembranen. Unsere Rundfilter sind in einer großen Bandbreite unterschiedlicher Porengrößen, Stärken, Durchmesser und Werkstoffe verfügbar. Egal ob Rundfilter aus gerecktem oder gesintertem PTFE oder hydrophile und hydrophobe Membranen aus PVDF: In unserem Sortiment finden Sie die passende Lösung für Ihre Filtrations-Problemstellung. Profitieren Sie von unserer technischen Expertise, der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Membranen und der hohen Qualität unserer Produkte. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild: | ©&amp;nbsp;smuay - stock.adobe.com   Grafik: Mikroskop-Aufnahme von gerecktem PTFE | ©&amp;nbsp; Abrev -&amp;nbsp;commons.wikimedia.org     
 
 
 
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            <title type="text">Thermoplastische Elastomere</title>
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                                            Thermoplastische Elastomere vereinen die Eigenschaften von Elastomeren und Thermoplasten
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                 Üblicherweise werden Kunststoffe nach ihren mechanisch-thermischen Eigenschaften und der zugrunde liegenden Polymerstruktur in die drei Klassen Thermoplaste, Elastomere und Duroplaste eingeteilt. Man kennt allerdings noch einen weiteren Vertreter, der zwischen den beiden erstgenannten Klassen einzuordnen ist: die thermoplastischen Elastomere (TPE). 
 Thermoplastische Elastomere, bisweilen auch Elastoplaste genannt und im Englischen mit TPR ( Thermoplastic Rubber ) abgekürzt, zeigen die elastischen, gummiartigen Eigenschaften der Elastomere, können aber wie Thermoplaste nach Erwärmen verformt werden. Die gummielastischen Hybridkunststoffe werden u.a. zu   Schläuchen  ,   Kappen &amp;amp; Stopfen  , Halbzeugen und   Dichtungen   verarbeitet. 
 Wodurch wird dieser „Hybridstatus“ erreicht und welche Auswirkungen hat das auf ihre Einsatzmöglichkeiten? 
 TPE als „Hybride“ aus Thermoplasten und Elastomeren 
 Thermoplaste wie die Massenkunststoffe Polypropylen (PP),   Polyethylen (PE)   oder der Hochleistungskunststoff   Polytetrafluorethylen (PTFE)   bestehen aus unvernetzten Polymerketten, die bei Erwärmung aneinander vorbeigleiten können. Aus diesem Grund sind Thermoplaste schmelzbar und innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs reversibel verformbar. 
 Die Molekülketten der Elastomere dagegen sind verknäult und weitmaschig miteinander vernetzt. Bei Zugbelastung kommt es zu einer Streckung bzw. Entflechtung der Polymerketten. Nach Wegfall der äußeren Einwirkung kehren die Polymerstränge wieder in den bevorzugten knäuelartigen Zustand zurück. Elastomere wie Naturkautschuk (NR),   Silikonkautschuk   oder   Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM)   weisen daher gummielastisches Verhalten auf. 
 
 
 
   
   
 
 
  Elastomere bestehen aus weitmaschig  vernetzten Polymerketten  
  Thermoplaste aus unvernetzten Polymeren,  oft mit teilkristalliner Struktur  
 
 
 
 Die Klasse der thermoplastischen Elastomere kann vereinfacht als Kombination dieser beiden Kunststoffklassen aufgefasst werden. Bei Raumtemperatur weisen sie die physikalisch-technischen Eigenschaften der Elastomere auf, während sie bei erhöhter Temperatur wie Thermoplaste ohne Zersetzung erweichen und sich reversibel verformen lassen. Der Vorgang kann bis zur Schmelze fortgeführt und nahezu beliebig oft wiederholt werden. Kühlen die TPE wieder ab, behalten sie die im erweichten bzw. geschmolzenen Zustand angenommene Form bei und nehmen ihre ursprünglichen Elastizitäts- und Festigkeitswerte wieder an. 
 Aufbau der thermoplastischen Elastomere: Kombination der Gegensätze 
 Charakteristisch für die Zusammensetzung von TPE sind eine „weiche“ und eine „harte“ Polymerkomponente. Diese auch als Sequenzen bezeichneten Bausteine können auf zwei Wegen miteinander kombiniert werden: 
 Zum einen lassen sich Thermoplast und Elastomer einfach miteinander vermengen. So erhält man Gemische, die auch als Polymerblends oder Elastomerlegierungen bezeichnet werden. Abhängig von den Sequenzen und dem gewählten Mischungsverhältnis lassen sich maßgeschneiderte Werkstoffe mit präzise definierten Eigenschaften herstellen, welche durch Zugabe von Additiven und Füllstoffen weiter angepasst werden können. 
 Andererseits ist das gemeinsame Polymerisieren verschiedener Monomerbausteine möglich. In dem auf diese Weise erhaltenen Copolymer wechseln sich thermoplastische und elastomere Monomeranteile ab. Liegen mindestens zwei chemisch unterschiedliche, miteinander verknüpfte Homopolymer-Blöcke vor, handelt sich um Block-Copolymere. In Pfropf-Copolymeren wiederum bildet eine Polymerkomponente die Hauptkette, auf welche mehrere Seitenketten des anderen Monomertyps „aufgepropft“ sind. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 In beiden Copolymertypen sind die thermoplastischen Bereiche durch Van-der-Waals-Bindungen physikalisch-reversibel miteinander verbunden. Bei Erwärmung bleiben die Molekülketten selbst zwar erhalten, die relativ schwachen, nicht-kovalenten Wechselwirkungen untereinander werden jedoch zunehmend überwunden und der Kunststoff erweicht. 
 Aufgrund ihrer guten Warmformbarkeit können TPE-Kunststoffe durch Verfahren wie Extrudieren, Spritzgießen und Blasformen verarbeitet werden, beispielsweise zur Herstellung von   Schläuchen aus thermoplastischen Elastomeren   oder   gummielastischen Rundschnüren  . Zudem können diese Kunststoffe verschweißt werden. 
 Einteilung der thermoplastischen Elastomere in verschiedene Typen 
 Aufgrund der zahlreichen Monomer-Kombinationsmöglichkeiten kann eine große Bandbreite technisch relevanter thermoplastischer Elastomere angeboten werden, mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und physikalischen Eigenschaften. 
 Die seit 2005 geltende Norm DIN EN ISO 18064 sieht eine drei Buchstaben umfassende Nomenklatur für die jeweiligen Polymerarten vor. In der Praxis jedoch werden TPE nach wie vor häufig mit dem Kürzel „TPE“ und einem angefügten Großbuchstaben als Verweis auf den chemisch-morphologischen Aufbau gekennzeichnet. 
 Block-Copolymere 
 
 Thermoplastische Polyurethan-Polymere (TPE-U bzw. TPU): Thermoplastische Polyurethan-Polymere sind klassische Vertreter der Block-Copolymerisate und wurden bereits in den 1950er Jahren auf den Markt gebracht. Sie bestehen aus aliphatischen oder aromatischen Urethanen, welche sich mit Polyester-oder Polyether-Blöcken abwechseln. &amp;nbsp; 
 Thermoplastische Polyamid-Polymere (TPE-A bzw. TPA): In Thermoplastischen Copolyamiden ist die harte Komponente – bestehend aus linearen Polyamid-6- oder Polyamid-12-Einheiten – mit Blöcken aus Polyestern oder Polyethern verknüpft. &amp;nbsp; 
 Thermoplastische Styrol-Polymere (TPE-S bzw. TPS): Bei diesem Typ sind Styrolmonomere mit Butadien-, Isopren-, Ethylen-Butylen- oder Ethylen-Propylen-Einheiten blockweise kombiniert. Die gängigste Struktur ist der lineare A-B-A-Typ: Styrol-Butadien-Styrol (SBS), Styrol-Isopren-Styrol (SIS), Styrol-Ethylen-Butylen-Styrol (SEBS) oder Styrol-Ethylen-Propylen-Styrol (SEPS), wobei die „harten“ Styrol-Endblöcke für die thermoplastischen und die jeweiligen „weichen“ Mittelblöcke für die elastomeren Eigenschaften sorgen. Die Härte dieser Styrol-Blockpolymere kann dabei über einen sehr weiten Bereich eingestellt werden. &amp;nbsp; 
 Thermoplastische Polyester-Polymere (TPE-E bzw. TPC): Thermoplastische Copolyesterelastomere sind Multiblock-Copolymere. In den Polymerketten wechseln sich entweder verschiedene Polyestereinheiten untereinander oder Polyester- und Polyethereinheiten miteinander ab. 
 
 Polymerblends 
 Polymerblends sind Gemische von Kunststoffen und werden auch als Polymerlegierungen bezeichnet. 
 
 Unvernetze Thermoplastische Polyolefin-Elastomere (TPE-O bzw. TPO): TPO stellen Zwei-Komponenten-Systeme dar, in denen ein Elastomer wie etwa EPDM fein in einer Polyolefinmatrix, beispielsweise aus PP, dispergiert ist. Die Kombination von Ethylenvinylacetat (EVA) und Polyvinylidenchlorid (PVDC) ist ein weiterer wichtiger Vertreter dieses Typs. &amp;nbsp; 
 Dynamisch vernetzte Thermoplastische Polyolefin-Blends (TPE-V bzw. TPV): Die eng mit den TPO verwandten TPV hingegen bezeichnen chemisch vernetzte Blends aus Polyolefinen, weswegen sie auch als Thermoplastische Vulkanisate bezeichnet werden. Auch in dieser Kategorie ist vorrangig die Kombination PP/EPDM zu nennen. &amp;nbsp; 
 
 Für Schlauchquetschpumpen bzw. als   Pumpenschläuche   haben sich   EPDM/PP-Schläuche   als langlebige und gleichermaßen physiologisch unbedenkliche Alternative für   Silikonschläuche   und FPM/FKM-Schläuche durchgesetzt. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass auch TPX als technisches Kürzel im Kunststoffbereich vorzufinden ist. Dieses Material ist jedoch nicht der TPE-Familie zuzurechnen, vielmehr handelt es sich hier um den von Mitsui Chemicals Inc. geschützten Waren- und Handelsnamen für Poly-4-methylpent-1-en, einen nahen Verwandten des Polypropylens. 
 Eigenschaften und Einsatzgebiete 
 Thermoplastische Elastomere stechen durch hohe Flexibilität und hohe reversible Dehnfähigkeit in einem weiten Temperaturbereich hervor. Ihre hohe Festigkeit, Schlagzähigkeit und Kerbschlagzähigkeit machen sie zudem oft robuster als das reine Elastomer oder der reine Thermoplast. Weiterhin besitzen sie eine hervorragende Abriebfestigkeit, was sie für den Einsatz als Halbzeuge, wie   Gummi-Platten &amp;amp; Matten  , und Kunststoffoberflächen auszeichnet. Zudem finden   Kunststoff-Profile   aus TPE Anwendung als Dichtungen und Kantenschutz in Kunststoffgehäusen, in der Automobilindustrie, Elektrotechnik, Lebensmittelindustrie und Pharmaindustrie. 
 Ihre chemische Beständigkeit kann durch die Auswahl der jeweiligen Monomerbausteine sehr spezifisch angepasst werden. So kann die Shore-Härte durch einen höheren Elastomeranteil reduziert werden, wodurch ein weicherer Kunststoff resultiert. Da hierfür keine Weichmacher eingesetzt werden müssen, sind TPE prädestiniert für die Fertigung von   Gummischläuchen  . So finden sich thermoplastische Elastomere als Ausgangsmaterial für   lebensmittelechte Schläuche   oder   Medizintechnik-Schläuche  . Exemplarisch sind hier die TPE-S-Schläuche für die Medizin- und Pharmatechnik oder die TPE-E-Food- und Pharmaschläuche der Reichelt Chemietechnik zu nennen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Auch für die Herstellung von vielen gewöhnlichen Haushalts- und Gebrauchsartikeln, wie Schuhsohlen, Soft-Touch-Griffe für Zahnbürsten, Werkzeuggriffe oder Kinderspielzeuge, werden thermoplastische Elastomere eingesetzt. Die häufigsten Anwendungen liegen jedoch im Automobilbereich; weltweit wird über ein Drittel der hergestellten TPE-Materialien in der Fahrzeugindustrie verarbeitet. Im Interieur sorgen sie beispielsweise als Innenverkleidungen und Überspritzungen von Griffen und Tasten für bessere Haptik, für den Außenbereich werden aus ihnen Kabelummantelungen, Dichtungen, Fenstereinfassungen, Faltenbälge und Dämpfer gefertigt. 
 
 
 
   
 
 
  Auch zur Herstellung von Haushaltsartikeln und Schuhsohlen  werden thermoplastische Elastomere eingesetzt  
 
 
 
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   Bildquellen:   
 
 
  Grafik:&amp;nbsp;Schuhsohle | ©&amp;nbsp;Анастасия Тимошенко - stock.adobe.com   Grafik: Weitmaschig vernetzte Polymerketten | ©&amp;nbsp; Roland.chem -&amp;nbsp;commons.wikimedia.org   Grafik: Thermoplaste aus unvernetzten Polymeren | ©&amp;nbsp; Roland.chem -&amp;nbsp;commons.wikimedia.org  
 
 
 
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            <title type="text">Rundschnüre in der Dichtungstechnik</title>
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                                            Dichtungsschnüre aus Moosgummi, Zellkautschuk und gummielastischen Kunststoffen
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                 Vollkommen plane und auf den Nanometer genau gefertigte Bauteile sind großindustriell nicht realisierbar. Die fertigungsbedingten Toleranzen, Unebenheiten und andere Materialfehler von Konstruktionsteilen aus Metallen oder harten Kunststoffen werden durch Dichtungen ausgeglichen. So kann der ungewollte Stofftransfer zwischen zwei Räumen verhindert werden. 
   Dichtungen   gewährleisten den reibungslosen Betrieb von Maschinen und Anlagen, indem beispielsweise das Öl im Schmierkreislauf eines Motors gehalten wird. Zudem verhindern sie den Austritt gefährlicher Substanzen wie korrosiver Säuren oder gesundheitsgefährdender Lösungsmittel. 
 Man unterscheidet zwischen dynamischen Dichtungen wie Wellendichtringen, bei denen translatorische oder rotatorische Bewegung zwischen den Dichtstellen stattfindet, und statischen Dichtungen, zu denen neben   O-Ringen   auch Dichtungsprofile und   Rundschnüre   zählen. 
 Abdichtung mithilfe von Rundschnüren 
 Rundschnüre sind Stränge aus extrudierten Polymeren mit endlicher Länge. Sie weisen einen kreisrunden Querschnitt auf, ähnlich eines aufgeschnittenen O-Rings, und kommen in zahlreichen Anwendungsgebieten zum Einsatz. Die   Halbzeuge   werden vorwiegend als statische Dichtungen verwendet, zum Beispiel zur Abdichtung von   Rohrverbindungen  , Armaturen und Pumpengehäusen oder im Behälter- und Containerbau. Aber auch im Pharma- und Lebensmittelbereich oder der Medizintechnik finden spezielle Dichtschnüre mit entsprechenden FDA- und BfR-Zulassungen, beispielsweise aus Silikon oder EPDM/PP, häufige Verwendung. Spezielle Ausführungen für Hochtemperaturanwendungen, etwa für den Ofenbau, sind ebenfalls erhältlich. 
 Die Dichtwirkung kommt durch die Deformation des Querschnitts beim Einbau zustande. Aufgrund der Rückstellkraft der gummielastischen Werkstoffe dehnt sich die zuvor komprimierte Dichtungsschnur im Einbauraum wieder aus – soweit es die geometrischen Rahmenbedingungen zulassen – und gleicht so kleine Materialfehler und Fertigungstoleranzen dichtschließend aus. Für eine ideale Abdichtung sollte die Schnurstärke möglichst groß gewählt werden, wobei auf räumliche Einschränkungen zu achten ist, wie beispielsweise Breite und Höhe einer vorliegenden Nut. 
 Ferner sind bei der Auswahl einer geeigneten Rundschnurdichtung im Vorfeld unter anderem folgende Punkte zu klären: 
 
 Welcher Temperatur- und Druckbelastung ist die Dichtungsschnur ausgesetzt? 
 Ist die Anwendung statischer oder dynamischer Natur? 
 Wie sind die vorliegenden Spaltbreiten dimensioniert? 
 Wie ist die Güte der Oberflächen der abzudichtenden Teile? &amp;nbsp; 
 
 Beim Einbau der Rundschnur ist dann die sorgfältige Füllung der Nut und Verpressung von größter Wichtigkeit, auch darf die Dichtung dabei nicht beschädigt werden, etwa durch scharfkantige Montagewerkzeuge oder Unebenheit wie Kerben, Kratzer oder Grate im Einbauraum. Aus demselben Grund müssen auch alle Partikel wie beispielsweise Staub, Schmutz oder Metallreste gründlich entfernt werden. 
 Ein großer Vorteil von Dichtungsschnüren ist, dass sie bei Reparatureinsätzen vor Ort passend zugeschnitten und bei Bedarf auch zu Rundschnurringen stoßverklebt oder – abhängig vom Material – stoßvulkanisiert werden können. 
 Gängige Werkstoffe und Einsatzgebiete für Dichtungsschnüre 
 Dichtungsschnüre sind in unterschiedlichen Werkstoffen erhältlich, sowohl aus elastomerem Vollmaterial als auch aus Moosgummi. 
 Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) 
 Schwarz eingefärbte EPDM-Rundschnüre mit Shore-Härten A von 80° sind im Temperaturbereich von -25 °C bis +120 °C vielseitig einsetzbar. Aufgrund ihrer Inertheit gegenüber vielen Säuren, Laugen, Ozon, heißem Wasser und Dampf sowie anderen polaren Lösungsmitteln werden sie vor allem in der Chemietechnik, im Anlagen- und Maschinenbau eingesetzt. Weiterhin weisen sie sehr gute Witterungs-, Ozon-, und Alterungsbeständigkeit auf und vertragen problemlos häufige Wechsel zwischen Kälte und Wärme. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Dies gilt auch für   Moosgummi-Dichtschnüre   aus EPDM mit geschlossener Haut. Aufgrund ihrer geschäumten Struktur sind sie deutlich weicher als das Vollmaterial und besitzen eine Shore-Härte A von lediglich 20°. 
 EPDM/PP (als Thermoplastisches Elastomer auf Olefinbasis, TPE-O) 
 Dichtschnüre aus diesem Elastomer-Thermoplast-Gemisch aus EPDM und Polypropylen (PP) liegen in zwei Ausführungen vor. Zum einen in technischer Qualität, schwarz eingefärbt, in Shore-Härte A 65°. Diese Gummidichtungen sind gegenüber vielen Säuren, Laugen, polaren Lösungsmitteln und Oxidationsmitteln beständig. Abstriche müssen gegenüber Mineralölen und Hydraulikflüssigkeiten gemacht werden. 
 Zum anderen in FDA- und BfR-konformer Lebensmittelqualität, in beigem Farbton. Neben der Pharmatechnik, Medizintechnik und Lebensmitteltechnik kommen sie auch in der Biotechnologie, der Abfülltechnik sowie im Maschinenbau zum Einsatz. 
 Silikon (VMQ) 
 Auch   Silikonkautschuk   kommt als Werkstoff für Dichtungen in der Chemietechnik, der Labortechnik und dem Maschinenbau zum Einsatz. Technische Qualitäten mit rotbrauner Färbung können in Temperaturbereichen von -60 °C bis +220 °C eingesetzt werden. Darüber hinaus werden auch Typen aus einem Spezial-Silikon-Compound für Hochtemperaturanwendungen angeboten, die kurzfristig sogar bis +300 °C belastet werden können. Beide Ausführungen sind verwitterungs- und alterungsbeständig, zudem weisen sie eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber diversen synthetischen, pflanzlichen oder tierischen Ölen, Lösungsmitteln und Hydraulikflüssigkeiten auf. 
 Für die Pharma- oder Lebensmittelindustrie stehen ferner auch Dichtungsschnüre in medizinischer Qualität zu Verfügung. Sie sind lebensmittelecht, vollkommen geschmacks- und geruchsfrei und enthalten keine extrahierbaren Bestandteile. 
 Moosgummi-Rundschnüre aus Silikon sind elastisch und mit einer Shore-Härte A von 15° sehr weich. Sie sind wie das Vollmaterial äußerst hitzebeständig und werden daher unter anderem im Hochtemperaturbereich eingesetzt. 
 Thermoplastische Elastomere auf Styrolbasis (TPE-S) 
 In der Pharma- und Lebensmitteltechnik wird als Werkstoff für Dichtungen anstelle von Kautschuk häufig TPE-S eingesetzt. Aus diesem Material gefertigte Rundschnurdichtungen aus Vollmaterial oder Moosgummi sind lebensmittelecht gemäß FDA und BfR. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Dichtungsschnüre aus TPE-S besitzen sehr gute elastische Eigenschaften und sind temperatur-, witterungs- und alterungsbeständig. Dank ihrer überdurchschnittlichen mechanischen Belastbarkeit können sie zudem ohne Bedenken im Anlagen- und Behälterbau eingesetzt werden. 
 Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) 
 Für Rundschnüre im Bereich Standarddichtungen ist Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) in Shore-Härten A von 50° und 70° der meisteingesetzte Werkstoff. Dies liegt an dessen guten mechanischen Eigenschaften, wie zum Beispiel dem hohen Abriebwiderstand oder der geringen Gasdurchlässigkeit, und seiner hohen Resistenz gegenüber pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ölen. Zusammen mit dem niedrigen Preis prädestiniert diese hervorragende Beständigkeit gegenüber aliphatischen Kohlenwasserstoffen Nitrilkautschuk als Werkstoff für Dichtschnüre mit Kontakt zu Schmierölen und Kraftstoffen wie Benzin und Diesel. So ist es kaum verwunderlich, dass aus NBR extrudierte   Gummi-Profile   und Dichtungen häufig in der Automobilindustrie, im Anlagen- und Motorenbau zum Einsatz kommen – auch in Form von   Benzinschläuchen  . 
 Dichtschnüre aus Naturkautschuk (NR) 
 Dichtschnüre aus Naturkautschuk mit Shore-Härten A von 45° und 50° in beige oder rot sind für Anwendungen in einem Temperaturfenster von -40 °C bis +80 °C gedacht, bei denen es auf ein sehr gutes elastisches Verhalten bei gleichzeitig hoher Reißfestigkeit ankommt. Spezielle High-Pharm-Varianten erfüllen die Anforderungen der FDA- und BfR-Regularien und somit auch den Vorgaben der Europäischen Pharmacopoeia. 
 Chloropren-Kautschuk (CR) 
 Ähnlich wie Gummischnüre aus Naturkautschuk zeichnen sich Dichtungsschnüre aus Chloropren durch gute elastische Eigenschaften, gute Abriebfestigkeit und Beständigkeit gegenüber verdünnten Säuren und Laugen aus. Sie sind im Bereich von -25 °C bis +90 °C einsetzbar und weisen eine gute Alterungs-, Witterungs- und Ozonbeständigkeit auf. Aus Polychloropren gefertigte Dichtschnüre stehen auch in einer geschäumten Moosgummi-Variante mit geschlossener Haut zur Verfügung. 
 Polytetrafluorethylen (PTFE) 
 Rundschnurdichtungen aus ungesintertem PTFE eignen sich vor allem für das Abdichten von Armaturen und Pumpengehäusen, die Arbeitstemperatur liegt dabei im Bereich von -100 °C bis +250 °C. Das Material widersteht nahezu allen Chemikalien, versprödet, quillt oder verklebt nicht und vermag sich dank seiner guten Formbarkeit auch unebenen Flächen anzupassen. Ein weiterer Vorteil ist seine physiologische Unbedenklichkeit. 
 Als Unterschied zu den zuvor beschriebenen Rundschnur-Typen ist hier hervorzuheben, dass ungesinterte PTFE-Dichtschnüre nicht gummielastisch sind und daher keine Rückstellkraft besitzen. Einmal deformiert, behalten sie also die Verformung bei, was die Wiederverwendbarkeit solcher Dichtungsschnüre stark einschränkt. 
 Fluorkautschuk (FKM / FPM) 
 FPM- bzw. FKM-Rundschnüre kommen bei hoher thermischer Belastung und hohen Anforderungen an die chemische Beständigkeit zum Einsatz. Ihre Arbeitstemperatur liegt zwischen -20 °C und +200 °C. Sie sind resistent gegenüber einer Vielzahl von Chemikalien wie Säuren, Laugen, Ozon, unpolaren – auch chlorierten – Lösungsmitteln sowie Kraftstoffen, Fetten und Mineralölen. Bei polaren Lösungsmitteln weist Fluorkautschuk jedoch Schwächen auf. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Bei Moosgummi-Rundschnurdichtungen aus Fluorkautschuk sind die Gasdichtigkeit, Dauerelastizität und die lange Lebensdauer auch bei höchster Druckverformung hervorzuheben. 
 Moosgummi vs. Zellkautschuk 
   Moosgummi und Zellkautschuk   werden aus Natur- oder Synthese-Kautschuken hergestellt, unterscheiden sich in ihrer Materialstruktur jedoch grundlegend. Moosgummi besitzt eine gemischtzellige Struktur mit überwiegend offenen Zellen. Durch eine dichte und elastische Außenhaut ist es besser vor Fremdeinwirkungen geschützt als Zellkautschuk, bei beschädigter Oberfläche können sich Moosgummidichtungen jedoch mit Flüssigkeit vollsaugen. 
 
 
 
   
 
 
  Geschäumtes Dichtungsprofil, mit Haut und einseitig selbstklebend  
 
 
 
 Zellkautschuk hat dagegen keine Außenhaut, aber geschlossene Zellen, weshalb er wasser- und luftdicht ist. Aus beiden Materialien werden neben Dichtungsschnüren auch verschiedene Profile, Formteile oder Platten für den Fenster- und Türenbau, die Lüftungstechnik oder den Akustikbereich gefertigt. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild:&amp;nbsp;| ©&amp;nbsp;Denis&amp;nbsp; - stock.adobe.com Grafik:&amp;nbsp;Geschäumtes Dichtungsprofil | ©&amp;nbsp;Pamir - stock.adobe.com   
 
 
 
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            <title type="text">Unterlegscheiben, Muttern &amp; Schrauben aus Keramik</title>
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                                            Jahrtausende alte Funde belegen, dass Keramiken zu den ältesten von Menschen gefertigten Werkstoffen zählen. Und auch heute noch sind Keramiken wie Porzellan Teil unseres modernen Lebens.
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                 Das zugrunde liegende Handwerk, die Töpferei, beinhaltet die Herstellung von Gegenständen aus Ton, geformt mit der Hand oder später auch mit der Töpferscheibe. Objekte aus Keramik haben in all der Zeit nichts an ihrer Beliebtheit eingebüßt. Sie sind auch in unserer modernen Gesellschaft in vielen Bereichen des Lebens zu finden, sei es im Haushalt als Geschirr, Töpfe und Dekoration oder im Baugewerbe als Fliesen und Bodenbeläge. Jedoch haben sich Keramiken auch zu bedeutenden Industriewerkstoffen entwickelt. 
 So bieten beispielsweise   Keramikschrauben  ,   Keramikmuttern   und   Keramikunterlegscheiben   Lösungen für technische Probleme, bei denen aus anderen Werkstoffen gefertigte Verbindungs- und Befestigungselemente an ihre Grenzen kommen. 
 Ton, Keramik und Porzellan 
 Ausgangsmaterial für Keramiken ist Ton, ein natürlich vorkommendes, überwiegend anorganisches Material, das hauptsächlich aus Tonmineralen besteht, welche durch Verwitterung verschiedener Gesteinsarten entstanden sind. Tonerden besitzen die Eigenschaft, Wasser speichern und wieder abgeben zu können. Im angefeuchteten Zustand sind sie plastisch verformbar, im getrockneten Zustand dagegen starr und spröde. Allerdings behalten sie die im plastischen Zustand angenommene Form bei. Wird der Ton dann stark erhitzt, sintern einige seiner mineralischen Inhaltsstoffe zu äußerst stabilen Verbindungen. Derart „gebrannten“ Ton bezeichnet man als Keramik. 
 Die wohl bekannteste Keramikart ist Porzellan, ein bei ca. +1400 °C gebranntes und glasiertes Keramikprodukt aus Kaolin, auch „weiße Tonerde“ genannt. 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
   
 
 
  Keramik-Schnabelkrug im Kamares-Stil (2100 bis 1700 v.Chr.)  
 
 
 
 Hauptbestandteil des Kaolins ist Kaolinit, ein hydratisiertes Aluminiumsilikat der formalen chemischen Zusammensetzung Al 2 Si 2 O 5 (OH) 4 , daneben weist es als Beimengungen noch variierende Mengen anderer Silikatverbindungen wie Feldspat, Quarz und Glimmer auf. Damit gehört Porzellan zu der Gruppe der Silikat-Keramiken. 
 Eigenschaften und Verwendung von Keramik 
 War das Keramikprodukt Porzellan – wie das bekannte „Meißener Porzellan“ – zunächst reine Luxusware für gehobene bürgerliche Kreise, die sich an seiner reinen Schönheit erfreuten, stieß es Ende des 18. Jahrhunderts auf das Interesse der chemischen Industrie, die auch seine technischen Eigenschaften zu schätzen begann. 
 Schließlich ist es weitgehend temperaturunempfindlich, glatt, säureresistent und kann in nahezu jede Form gebracht werden. Das prädestiniert es als Material für zahlreiche Laborgegenstände der chemischen Industrie wie   Schalen und Tiegel  ,   Filter-Trichter und Nutschen   oder   Laborbehälter  . Weiterhin leitet es keinen elektrischen Strom und eignet sich daher hervorragend als temperaturfeste Isolationskeramik in Elektrogeräten oder als   Isolierkörper   für Hochspannungsanlagen und Freileitungen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Wo Licht ist, ist auch Schatten. Der größte Nachteil von Porzellan liegt in seinem Ausgangsmaterial: Das natürliche Mineral Kaolin besteht zwar aus dem Hauptbestanteil Kaolinit, enthält jedoch als Beimengungen auch andere Minerale, welche je nach Fundort in ihrer Zusammensetzung und Konzentration beträchtlich variieren können. Um die konstante Qualität hinsichtlich der technischen Leistungsparameter gewährleisten zu können, war die Entwicklung von Keramiken definierter Zusammensetzung für die Industrie daher unabdingbar. Die Einteilung erfolgte dabei chemisch-mineralogisch nach Ausgangsstoffen in Oxidkeramiken und Nichtoxidkeramiken. 
 Oxidkeramiken 
 Oxidkeramiken werden durch Sintern von reinen Metalloxiden wie Aluminium-, Magnesium-, Zirkonium- oder Titanoxid (Al 2 O 3 , MgO, ZrO 2 , TiO 2 ) erhalten. Auch synthetische Mischoxide wie Aluminiumtitanat (Al 2 TiO 5 ) oder Mischungen der reinen Metalloxide wie Aluminiumoxid mit Zirkoniumoxid oder Yttriumoxid sind geläufig. Oxidkeramiken kommen unter anderem im Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau zum Einsatz, als Ausgangswerkstoff für: 
 
 Formteile für die Elektronik 
   Dichtungen   für Wasserarmaturen 
 Keramikschrauben 
 Keramikmuttern 
 Keramikunterlegscheiben &amp;nbsp; 
 
 Nichtoxidkeramiken 
 Nichtoxidkeramiken umfassen die Stoffklassen Carbide, Nitride und Boride. Ihr Aufbau weist gegenüber den Oxidkeramiken geringere ionische und höhere kovalente Bindungsanteile auf. Die damit verbundene erhöhte Bindungsenergie macht sie sehr hart, chemisch inert und thermisch hochbelastbar. Gleichzeitig sind sie aber weniger duktil, was in geringerer Verformbarkeit und erhöhter Sprödigkeit resultiert. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Nichtoxidkeramiken kommen als Keramik-Schrauben, Keramik-Muttern, Keramik-Unterlegscheiben und Dichtungen zum Einsatz. Ferner braucht man sie aufgrund ihrer großen Härte als Schneidstoffe in Form von Schneidkeramiken und Keramik-Beschichtungen für Bohrwerkzeuge, Schleifmittel und Trägermaterial für Katalysatoren. 
 Keramiken, Kunststoffe und metallische Legierungen: Vor- und Nachteile 
 Wie andere keramische Bauteile weisen auch   Befestigungselemente   wie Keramik-Schrauben, Keramik-Unterlegscheiben und Keramik-Muttern bedeutende Unterschiede zu ihren Analoga aus Metallen oder Kunststoffen auf. 
 Metallschrauben sind für den Einsatz bei hohen Temperaturen gut geeignet, werden aber durch chemische Korrosion angegriffen.   Unterlegscheiben  ,   Muttern   und   Schrauben   aus Kunststoffen dagegen, vor allem aus fluorierten Polymeren, sind chemisch weitgehend inert, besitzen aber eine vergleichsweise geringere Thermostabilität. 
 
 
 
   
 
 
  Isolierkörper aus Keramik  
 
 
 
 Für Anwendungen, die sowohl eine hohe thermische wie auch chemische Widerstandsfähigkeit fordern, kommen die Vorteile von Befestigungselementen aus Hochleistungskeramik zum Tragen, sei es im Maschinen- und Chemieanlagenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik oder der Medizin. 
 Ausführungen von Befestigungselementen aus Keramik 
 Keramikschrauben, Keramikmuttern und Keramikunterlegscheiben sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich: 
 
 Keramikschrauben werden als   Sechskantschrauben   und   Zylinderschrauben   angeboten, letztere mit Innensechskant oder mit Schlitz. Die Gewindegrößen reichen von M2 bis M8, die Gewindelängen von 5 bis 75 mm. 
 Muttern, eigentlich Schraubenmuttern, stellen das Gegenstück zu Schrauben dar, mit der sie zusammen eine Schraubverbindung bilden. Ihr hohler Körper weist im Inneren ein zur Schraube passendes Gewinde auf. Sechskantmuttern aus Keramik stehen ebenfalls mit Innengewinden von M2 bis M8 zur Verfügung. 
 Das Angebot wird komplettiert durch ringförmige Keramikunterlegscheiben oder Beilagscheiben unterschiedlich großer Durchmesser und Stärke. Sie werden über den Schaft einer Schraube gestülpt und dienen dazu, beim Anziehen der Schraube die vom Schraubenkopf ausgehende Kraft auf eine größere Fläche des zu befestigenden Bauteils zu verteilen. &amp;nbsp; 
 
 Alle Befestigungselemente bestehen aus hochreiner, elfenbeinfarbener Aluminiumoxidkeramik (Alumina), auf Anfrage können auch Ausführungen aus cremefarbener Zirkoniumdioxidkeramik (Zirconia) angeboten werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Die biokompatiblen Keramikschrauben, Keramikmuttern und Keramikunterlegscheiben sind temperaturbeständig bis +1.600 °C, abriebfest und unempfindlich gegenüber Oxidation. Ihre Einsatzgebiete umfassen den industriellen Ofenbau, die Medizin- und Labortechnik, die chemische Industrie sowie Luft- und Raumfahrt. 
 Keramikschrauben, Keramikmuttern und Keramikunterlegscheiben kaufen Sie bei rct-online.de 
 Unterlegscheiben aus Keramik, Muttern aus Keramik und Schrauben aus Keramik werden in der Befestigungstechnik für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen benötigt. Im Sortiment der Reichelt Chemietechnik, seit über 40 Jahren zuverlässiger Partner für   Laborbedarf   und Industrie, finden Sie eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Befestigungselemente. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung, der hohen Bevorratung und unserem erstklassigen Service. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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   Bildquellen:   
 
 
  Grafik:&amp;nbsp;Keramik-Schnabelkrug |&amp;nbsp;©&amp;nbsp;Wolfgang Sauber - commons.wikimedia.org Grafik:&amp;nbsp;Isolierkörper aus Keramik | ©&amp;nbsp;WR.LILI - stock.adobe.com  
 
 
 
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                            <updated>2022-12-07T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Laborkanister &amp; Lagerflaschen</title>
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                                            Kanister sind dicht verschließbare Behältnisse, die der Aufbewahrung und dem Transport von zumeist flüssigen Stoffen dienen.
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                 Der sicherlich bekannteste Vertreter dieser Klasse ist der Benzinkanister mit zugehörigem Auslaufstutzen, der bei vielen Autofahrern im Kofferraum mitgeführt wird oder beim Auftanken des Benzin-Rasenmähers zum Einsatz kommt. Auch für destilliertes Wasser und Nahrungsmittel wie Säfte werden Kunststoffbehälter eingesetzt. 
   Laborkanister und Lagerflaschen   mit jeweils unterschiedlichen Verwendungszwecken werden nicht nur für den Heim- und Hobby-Bereich benötigt, sondern auch für Laboratorien und die chemische Industrie. Dort dienen sie der sicheren Handhabung, Lagerung und dem Transport von flüssigen und festen Chemikalien und Betriebsmitteln. 
 Lagerbehälter im chemischen Labor 
 Die Handhabung und Lagerung von Chemikalien gehören zu den täglichen Aufgaben im chemischen Labor. Oftmals stehen jedoch Versuchsaufbau und die dahinter stehenden theoretischen Grundlagen im gedanklichen Vordergrund – und nicht die Wahl passender   Laborbehälter  . Ungeeignete Lagerflaschen können jedoch zu Leckagen führen und ein Sicherheitsrisiko darstellen. 
 In der Medizin- und Chemietechnik kommt daher eine große Fülle verschiedener Laborflaschen zum Einsatz. Je nach Einsatzgebiet und aufzunehmender Chemikalien variieren sie in ihren Materialeigenschaften, Form und ihrem Zubehör. 
 Laborkanister werden unter anderem für die Aufbewahrung und Bereitstellung von Lösungsmitteln benötigt, etwa bei großen Reaktionsansätzen, der säulenchromatographischen Trennung von Gemischen oder der Reinigung von   Laborgeräten   und Arbeitsbänken. Auch hochsiedende Öle für Heizbäder zur Erwärmung von Reaktionskolben werden in Laborbehältern aufbewahrt. Und nach Beendigung der Reaktionsdurchführung werden die Rückstände samt verunreinigten Lösungsmitteln in passenden Chemikalien-Abfallkanistern gesammelt. 
 Die Vorzüge von Lagerbehältern aus Kunststoffen 
 Bestanden Lagerbehälter wie Kanister früher ausschließlich aus Metall, werden heute vor allem die Massenkunststoffe Low-Density-Polyethylen (LDPE), High-Density-Polyethylen (HDPE) und Polypropylen (PP) zur Fertigung von Laborballons, Lagerflaschen, Laborkanistern und auch größeren Lagerbehältern wie IBC-Containern herangezogen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Diese Werkstoffe weisen eine gute chemische Beständigkeit auf, sind preiswert und mit einem spezifischen Gewicht von 0,9 bis 1,0 g/cm³ deutlich leichter, was wiederum zu einer einfacheren Handhabung und geringeren Transportkosten führt. Aufgrund ihrer Transluzenz ist zudem der Füllstand des Laborkanisters besser abzuschätzen. Gegenüber gläsernen Lagerflaschen haben solche aus Kunststoffen wiederum den Vorteil, dass sie nicht leicht zerbrechen – ein erheblicher Vorteil beim Umgang mit chemisch aggressiven oder gesundheitsgefährdenden Stoffen. 
 Laborbehälter für größere Volumina werden in unterschiedlichen Formen angeboten: 
 
 Runde und vierkantige Laborballons, optional mit Ablasshahn 
   Lagerflaschen  , Enghals und Weithals, optional mit Ablasshahn 
 Laborkanister im Baukasten-System, optional mit Auslaufstutzen oder Ablasshahn 
   Antistatische Lagerflaschen   
 
 Laborballons 
 Runde und   vierkantige Laborballons  , gefertigt aus den Werkstoffen PP und LDPE, sind ausgezeichnet für die Lagerung und den Transport größerer Flüssigkeitsmengen geeignet. Sie sind auch in Ausführungen mit Ablasshahn erhältlich, welche eine unkomplizierte und kontrollierte Entnahme ermöglichen. Zum leichteren Transport der Lagerbehälter mit Fassungsvermögen von 5, 10, 20, 30 und 50 Litern sind Tragegriffe angebracht. 
 Lagerflaschen 
 Lagerflaschen bestehen vorrangig aus PP und LDPE, für aggressivere Chemikalien werden ferner Ausführungen aus dem thermoplastischen Hochleistungskunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE) angeboten. Wie bei den Lagerballons sind auch bei den Abfüllflaschen, Enghalsflaschen, Weithalsflaschen und Lagerflaschen Varianten mit eingebautem Zapfhahn und Tragegriffen bzw. Metallbügeln erhältlich. Eine Besonderheit bei den Lagerflaschen ist die seitliche Literskala, zusammen mit dem Belüftungs-Schraubverschluss und dem   Ablasshahn   ein nützliches Hilfsmittel bei der Zubereitung von Ansätzen. 
 Laborkanister 
 Neben Laborballons und Lagerflaschen können größere Mengen flüssiger Chemikalien auch in Chemikalienkanistern abgefüllt werden. Die aus PP und HDPE gefertigten Kanister mit Fassungsvermögen von 5 bis 30 Litern komplettieren das Angebot an großvolumigen Laborbehältern. Aufgrund der dimensionsbedingten geringen Handlichkeit und des erhöhten Gewichts bei hohen Füllständen finden sich auch hier entsprechende Sicherheitshandgriffe. Kugelhähne als Zubehör sind optionale Komponenten. 
 
 
 
     
     
 
 
 
   Lagerkanister im Baukasten-System   stellen dank ihrer Bauform ein besonders raumsparendes Lagerkonzept dar. Die aus PP gefertigten Lagerbehälter mit erhabener Literskala können aufgrund ihrer flachen, quadratischen Seitenwand platzsparend direkt nebeneinander gestellt werden. So lassen sich mehrere Kanister stehend oder auch liegend in einer „Batterie“ anordnen, wodurch eine enorme Platzersparnis ermöglicht wird. Aus diesem Grund wird der Behälter auch als „Raumsparkanister“ bezeichnet. 
 Antistatische Ausführungen 
 Sowohl beim Abfüllen als auch bei der Entnahme größerer Flüssigkeitsmengen darf die Gefahr elektrostatischer Entladungen (ESD, engl. für „electrostatic discharge“) nicht unterschätzt werden. Insbesondere beim Umgang mit brennbaren, leicht entzündlichen Lösungsmitteln, Kraftstoffen und anderen Medien, die explosible Atmosphären bilden, ist die Funkenbildung unbedingt zu vermeiden. 
 Beim Hantieren mit Kanistern und anderen Lagerflaschen besteht aufgrund der Eigenreibung des Mediums sowie dessen Reibung an der inneren Wandung die Gefahr der elektrostatischen Aufladung. Neben praktischen Sicherheitsvorkehrungen wie etwa niedrigen Fließgeschwindigkeiten beim Ein- und Ausgießen oder einer Befüllung ohne starkes Verspritzen im Inneren nah am Flüssigkeitsstand können auch auf der Materialseite entsprechende Präventionsmaßnahmen getroffen werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 So finden sich im Sortiment der RCT Reichelt Chemietechnik Baukastenkanister aus schwarzem, elektrisch leitfähigem HDPE, die speziell für den Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen konzipiert wurden. Diese antistatischen Laborkanister besitzen aufgrund ihres geringen spezifischen Oberflächenwiderstands von unter 10 5  Ohm eine hohe Ableitfähigkeit und werden bei sachgemäßer Erdung den Anforderungen gleich mehrerer ATEX-Richtlinien gerecht. Mit Hilfe des optionalen Ablasshahns, ebenfalls antistatisch, können leicht entzündliche oder brennbare Flüssigkeiten (Explosionsgruppen IIA, IIB und IIC) nicht nur sicher gelagert, sondern auch bequem entnommen werden. Als Zubehör stehen ferner   antistatische Schläuche   sowie   elektrisch leitfähige Schlauchverschraubungen   zur Verfügung. 
 Lagerbehälter – mit oder ohne Ablasshahn – kaufen Sie bei rct-online.de 
 Bei RCT Reichelt Chemietechnik, Ihrem kompetenten Partner im Bereich Labor- und Prozesstechnik, finden Sie eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Lagerbehälter. Ob Sie nach Laborkanistern mit oder ohne Ablasshahn, Enghalsflaschen oder Weithalsflaschen, Ballons oder anderen Laborbehältern suchen – in unserem Sortiment ist bestimmt das Passende für Sie dabei. Profitieren Sie von der hohen Bandbreite unseres Angebots und der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Laborflaschen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild | ©&amp;nbsp;bmf-foto.de &amp;nbsp;- stock.adobe.com   
 
 
 
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            <title type="text">Schutzschläuche &amp; Isolierschläuche</title>
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                                            Schläuche dienen nicht nur dem Transport von festen, flüssigen oder gasförmigen Medien, sondern auch dem Schutz empfindlicher Bauteile und elektronischer Komponenten. Diese Schlauchausführungen werden auch als Schutzschläuche oder Isolierschläuche bezeichnet.
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                 Was sind Schutzschläuche und Isolierschläuche? 
 Im Gegensatz zu medienführenden Förderschläuchen sind   Schutzschläuche und Isolierschläuche   nicht für den Transport von Materie konzipiert. Sie schützen empfindliche Bauteile vor mechanischen Beschädigungen oder korrosiven Medien, isolieren elektronische Komponenten und schirmen Leitungen mit einem hohen Temperaturgradienten zur Umgebung wie etwa Heizungsrohre thermisch ab. 
 Während bei   Förderschläuchen   Eigenschaften wie die chemische Beständigkeit oder die Dichtigkeit von eminenter Wichtigkeit sind, kommt bei Schutzschläuchen und Isolierschläuchen den mechanisch-physikalischen Eigenschaften des Schlauchmaterials eine größere Rolle zuteil. 
 Anwendungsgebiete von Schutzschläuchen und Isolierschläuchen 
 Wärmeisolierung mit Hilfe von Isolierschläuchen 
 Eine hundertprozentige Thermoisolierung kann praktisch nicht realisiert werden. Um den Wärmetransfer zwischen Leitungen und Umgebung jedoch maßgeblich zu verringern und damit entsprechende Energieverluste zu reduzieren, werden   Wärmeschutzschläuche   eingesetzt. 
 Besonders gut geeignete Materialien sind geschäumte Kunststoffe wie   Polyurethan (PUR)   oder   Silikonkautschuk (VMQ)  . Durch den Einsatz geschäumter, thermisch isolierender   Schläuche   können nicht nur Energieverluste, sondern auch das Gefahrenpotential für Anwender reduziert werden, die durch versehentliches Berühren besonders heißer Rohrleitungen Verbrennungen davontragen könnten. 
 Schläuche aus diesen Materialien ummanteln als Rohrisolierungen beispielsweise die Leitungen von Umlaufthermostaten oder Kryostaten, welche der Temperierung von industriellen Anlagen oder Versuchsaufbauten im Labor dienen. Ebenso im Haushalt finden sich Wärmeschutzschläuche wieder, wo sie zum Beispiel in Elektroherden oder Bügeleisen Kabel vor Hitzeeinwirkung schützen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Und auch im Fahrzeugbau sind Thermoschläuche aus flexiblen Glasfasergeweben mit verstärkender Polyester- oder Polyurethanimprägnierung wichtige Komponenten zur Isolierung von   Kraftstoffschläuchen   und   Kühlerschläuchen  . 
 Elektrisch isolierende Schläuche 
 In jeder Bedienungsanleitung zu einem elektrischen Gerät finden sich Hinweise auf die Risiken, die von stromführenden Leitungen ausgehen. Ob Kaffeemaschine, Fahrzeug oder Computer – überall sind Kabel zur Leitung von Daten oder elektrischem Strom notwendig, die zum zuverlässigen Betrieb und dem Schutz vor Kurzschlüssen elektrisch isoliert werden müssen. Nicht sachgemäß geschützte Leitungen können nicht nur gravierende Folgen für die elektronischen Komponenten haben, sondern auch eine Gefahr für Leib und Leben darstellen. Deswegen sind Stromleiter ummantelnde   Elektroisolierschläuche   aus Elastomeren und Kunststoffen essentielle Schutzvorrichtungen für die Elektrotechnik, den Maschinenbau und die Automobilindustrie. 
 An das Isoliermaterial werden je nach Einsatzbedingungen bzw. zu erwartender Beanspruchung oft gleich mehrere Ansprüche gestellt: Der Werkstoff sollte elektrisch nahezu nichtleitend sein, außerdem bedarf es einer ausreichenden Flexibilität, um Kabelbewegungen zu kompensieren. Je nach Widerstand können sich elektrische Leitungen bei fließendem Strom erwärmen, weswegen der Schlauch auch thermisch beständig und nicht brennbar sein sollte. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Einfache Polyvinylchlorid (PVC) Elektro-Isolierschläuche aus Vollmaterial können über elektrische Leitungen gestülpt werden, sind jedoch nur in einem begrenzten Temperaturbereich zu verwenden. Ferner sind die Elastomerschläuche nur begrenzt dehnbar, was die Applikation erschweren kann. 
   Glasgewebeschläuche   mit Acrylharzbeschichtung oder Silikonbeschichtung sind in einem breiteren Temperaturbereich einsetzbar, zudem lässt sich das Schlauchmaterial auf das Doppelte der jeweiligen Nennweite dehnen. Für besonders hohe thermische Beanspruchungen stehen keramik-imprägnierte Glasseide-Hitzeschutz-Schläuche zur Verfügung, die bis +450 °C eingesetzt werden können. 
   Schrumpfschläuche   aus Polyolefinen oder fluorierten Kunststoffen wie Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Polyvinylidenfluorid (PVDF) schützen empfindliche Komponenten vor chemisch aggressiven Medien. Sie wirken zudem elektrisch isolierend, bieten aufgrund ihrer geringen Wandstärke jedoch keinen bedeutenden Schutz vor mechanischen Beschädigungen. Schrumpfschläuche werden lose über das zu schützende Bauteil gestülpt und anschließend mit Wärme behandelt, wodurch sich die Schläuche zu einem fest anliegenden, dichten Überzug zusammenziehen. So werden beispielsweise Kabelanschlüsse elektrisch isoliert und vor Abknicken, Verschmutzung und anderen äußeren Einflüssen geschützt. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Sollen Elektroleitungen vor aggressiven Chemikalien oder mechanischen Beschädigungen geschützt werden, bieten sich Wellrohre bzw. Wellrohrschläuche an. Diese Kabelschutzschläuche schützen weiterhin vor Feuchtigkeit, Korrosion und Schäden durch UV-Strahlung oder Verwitterung. 
 Schutz vor mechanischen Beanspruchungen 
 Dünnwandige, unverstärkte Rohr- und Schlauchleitungen – besonders solche, die chemisch aggressive Medien führen – sollten gegen mechanische Beschädigungen wie Stöße, Schnitte oder Abrieb geschützt werden. 
 Wellrohre sind hier ein probates Mittel, aber auch dickwandige Elastomerschläuche und Gewebeschläuche aus Glasgewebe oder Polyester eignen sich sehr gut als Schutzschläuche für diese Zwecke. Dank ihrer positiven Eigenschaften hinsichtlich Flexibilität, Elastizität und Abriebfestigkeit bieten sie einen hervorragenden Schutz vor mechanischer Beanspruchung. 
 Eine wichtige Klasse von Schutzschläuchen im Bereich Transport sind Netzschläuche aus Polyethylen (PE). Sie dienen dem Oberflächenschutz von Präzisionsdrehteilen wie Spindeln, Walzen, Wellen, Werkzeugen, Glas oder Keramik. Von Netzschläuchen überzogene Gegenstände sind ausreichend geschützt, um gefahrlos in Kisten oder Containern transportiert zu werden. Schlauchfolien und Schrumpfschläuche dagegen bieten aufgrund ihrer geringen Materialstärke gegen Stöße zwar nur wenig Schutz, bewahren empfindliche Oberflächen dagegen aber vor Kratzschäden und Kontamination. 
 Berstschutz durch Verbundschläuche, Doppelmantelschläuche und Panzerschläuche 
 Einfache, unverstärkte   Gummischläuche und Elastomerschläuche   sind nicht für höhere Drucke ausgelegt. In Abhängigkeit vom Werkstoff, der Nennweite und der Wandstärke vermögen sie es zwar, leichten Druckbelastungen Stand zu halten, sind aber nicht dazu geeignet, in pneumatischen oder hydraulischen Systemen gasförmige oder flüssige Medien sicher zu transportieren. Die Verwendung druckfest ausgerüsteter Schläuche wie Doppelmantelschläuche, Panzerschläuche oder   Verbundschläuche   ist hier ein unabdingbares Kriterium. 
 Bei Doppelmantelschläuchen handelt es sich um eine feste Verbindung aus Förderschlauch und Schutzschlauch. Der inne liegende Förderschlauch, auch Innenseele genannt, ist gegenüber dem zu transportierenden Medium beständig. Ihn umhüllt als Mantel der Schutzschlauch, der für mechanische Festigkeit und Berstsicherheit sorgt. Für eine erhöhte Druckfestigkeit können zwischen Innen- und Außenschlauch zusätzliche Metall- oder Textilgeflechte eingearbeitet werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Auch bei Panzerschläuchen handelt es sich um Druckschläuche. Innenseele und Außenmantel sind hier jedoch nicht fest miteinander verbunden, stattdessen ist der äußere Schutzschlauch aus engmaschigem Edelstahl- oder Messinggewebe nur lose über den zu schützenden Innenschlauch gezogen. Im Haushalt findet man diesen Schlautyp häufig an Entnahmestellen für Trinkwasser vor. 
 Verbundschläuche weisen einen recht ähnlichen Aufbau wie die Doppelmantelschläuche auf. Sie bestehen jedoch nicht nur aus zwei, sondern aus mehreren Materialschichten, was in einer erhöhten (Druck-)Festigkeit resultiert. Verbundschläuche und Doppelmantelschläuche werden daher häufig als Hydraulikschläuche und Gasschläuche für Druckgase und Schweißgase eingesetzt. 
 Schutzschläuche und Isolierschläuche kaufen Sie bei rct-online.de 
 Die RCT Reichelt Chemietechnik, Ihr Fachpartner für Fluid- und Schlauchtechnik, hält eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Schutzschläuche und Isolierschläuche permanent auf Lager. Egal ob Wärmeschutzschläuche, Elektroisolierschläuche, Schrumpfschläuche, Netzschläuche oder   Druckschläuche   – in unserem Sortiment werden Sie garantiert fündig. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung und dem breiten Angebot unserer Schutzschläuche. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild | ©&amp;nbsp;Vladimir Voronin &amp;nbsp;- stock.adobe.com   
 
 
 
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                            <updated>2022-11-23T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Filterkerzen, Sinterkerzen und andere Filterelemente</title>
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                                            Abtrennen fester Partikel aus Suspensionen oder Gasgemischen
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                 Das Abtrennen fester Partikel aus Suspensionen oder Gasen ist eine notwendige Aufgabe in vielen industriellen Prozessen. Ein wesentliches Verfahren, um Stoffgemische mit festen Bestandteilen aufzutrennen, stellt neben der Sedimentation und der Zentrifugation die Filtration dar. In diesen Bereich fällt die Produktklasse der Filterkerzen. 
 Darunter versteht man zylindrische Filterelemente, die aus Edelstahl, Kunststoff-Fasern, porösen Kunststoffen, Borosilikatglas, Glasfasern, Filz, Keramik und anderen Werkstoffen gefertigt und in   Filtergehäusen   verbaut werden. Die Filtermodule, verfügbar in verschiedenen Bauformen und Porengrößen, ermöglichen in Kombination mit entsprechenden Filtergehäusen das Filtrieren von Verunreinigungen aus Flüssigkeiten oder Gasen in Industrie und Labor. 
 Die Filtration als wichtiges Trennverfahren 
 Der Wortursprung des Filtrierens, oft auch als Filtern bezeichnet, liegt im Germanischen. Aus „filta“ für „Filz“ leitete sich in der Folge der mittellateinische Begriff „filtrum“ ab, der ein Durchseihgerät aus Filz beschrieb. Aus dem ursprünglichen „Durch-Filz-laufen-lassen“ entwickelte sich ein mechanisch-physikalisches Verfahren, mittels dessen feste Partikel aus Suspensionen oder heterogenen Gasgemischen abgetrennt werden können. Die filtrierte Flüssigkeit bezeichnet man als Filtrat, den zurückgehaltenen Feststoff als Filterkuchen. Analog dazu nennt man bei Gas-Feststoff-Gemischen das den Filter durchströmte Gas Permeat oder Reingas, die abgetrennten festen Partikel Retentat. 
 Der Gebrauch von Filtergehäusen mit integrierten Filterelementen, die fachsprachlich auch als   Filterkerzen  ,   Sinterrohre  , Sinterkerzen,   Garnwickelfilter   und   Siebfilterkerzen   bezeichnet werden, ist nicht nur in Labor und Technikum eine häufig eingesetzte Filtrationstechnik. Auch im Alltag kommen auf diesem Prinzip basierende Filterkonstruktionen zum Einsatz. Ein sehr greifbares Beispiel ist der moderne Staubsauger: Die Zeit der luftdurchlässigen Einweg-Papierbeutel scheint vorüber, heutzutage werden die Haushaltsgeräte vornehmlich mit Staub-Filtermodulen ausgerüstet, die entnommen, gereinigt und wiederverwendet werden können. 
 
 
 
   
 
 
  Filtermodul eines modernen Handstaubsaugers  
 
 
 
 Ob im Alltag, Labor oder der Prozesstechnik – das Prinzip ist überall gleich: Partikel mit einem Durchmesser größer als die Porengröße des eingesetzten Filtermaterials können dieses nicht passieren und werden zurückgehalten. 
 Was sind Filterkerzen? 
 Filterkerzen haben – bis auf ihre Form – nichts mit den allseits bekannten Leuchtmitteln aus Wachs oder Paraffin gemein. Vielmehr handelt es sich dabei um zylindrische Filterelemente, die vom zu filtrierenden Medium üblicherweise von außen nach innen durchströmt werden, wobei die Flüssigkeit bzw. das feststoffhaltige Gasgemisch gefiltert wird. 
 Je nach Kerzentyp findet die   Filtration   an unterschiedlichen Stellen des Filtermediums statt. Eine primär mechanische Trennung an der Oberfläche nennt man Oberflächenfiltration, hier werden die Partikel aufgrund ihrer Größe festgehalten, wie im Falle der Filtration mit Hilfe von   Siebgeweben und Filtergeweben  . Erfolgt sie im Inneren des Filters aufgrund von Adsorption der Partikel an das Filtermaterial, spricht man von Tiefenfiltration. Hierbei lassen sich auch solche Partikel abtrennen, die aufgrund ihrer Verformbarkeit oder gelartigen Beschaffenheit sonst nur schwer filtrierbar sind. Häufig findet sich auch eine Kombination aus beiden Filtrationsmechanismen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Auf dem Markt wird eine Fülle verschiedener Filterelemente wie beispielsweise Feinfilterkerzen, Siebfilterkerzen, Mikroporenfilterkerzen oder Sinterkerzen angeboten. Ihr jeweils unterschiedlicher Aufbau hinsichtlich Geometrie, Material oder Porengröße ermöglicht die Filtration von groben als auch von feinsten Verunreinigungen aus flüssigen und gasförmigen Medien. Von Vorteil ist hier eine abnehmende Porengröße vom Äußeren ins Innere der Filterkerze, denn dadurch wird bei einer breiten Größenverteilung der zu filtrierenden Partikel das Filtermedium langsamer blockiert, wodurch die Durchsatzleistung entsprechend erhöht wird. 
 Unabhängig davon sinkt die Durchsatzleistung bei fortlaufender Nutzung aufgrund der zunehmenden Blockierung offener Poren durch herausgefilterte Partikel. Um eine langfristig gleichbleibende Filterleistung zu erzielen, können die Filterelemente periodisch im Ultraschall-Bad oder durch Rückspülung regeneriert werden. Die Filterelemente werden so von Verunreinigungen befreit und die ursprüngliche Durchsatzleistung wiederhergestellt. 
 Anwendungen von Filterkerzen 
 Die Notwendigkeit, Schmutzpartikel, Schwebstoffe und andere Fremdkörper aus heterogenen Flüssigkeits- bzw. Gasgemischen abzutrennen, hat einen hohen Bedarf an spezialisierten Filtermaterialien zur Folge, zu denen auch Filterkerzen zählen. Sie bestehen häufig aus   Borosilikatglas  , Edelstahl oder Kunststoffen wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Polyamid (PA), welche die Prozessmedien als thermisch beständige und chemisch weitgehend inerte Materialien nicht kontaminieren. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Die Werkstoffe kommen gesintert und porös oder zu Fasern verarbeitet als Gewebe zum Einsatz. Neben der Wasseraufbereitung werden hochwertige Filterelemente auch bei der Aufbereitung von Lösungsmitteln, Ölen, Farben und Lacken benötigt, etwa in der Galvanotechnik und Automobilindustrie. Eine wichtige Rolle spielen sie zudem in der Biochemie und Biotechnologie bei der Abtrennung von Proteinen und anderen hochmolekularen Verbindungen aus Suspensionen. 
 Filtermaterialien: Ausführungen und Werkstoffe 
 Um ein geeignetes Filtersystem auszuwählen, müssen mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Die wichtigsten sind neben der chemischen Beständigkeit gegenüber des zu filtrierenden Mediums die Porengröße. Polyamidmembranen mit Porengrößen zwischen 40 µm und 350 µm vermögen nur größere Partikel zurückzuhalten, gewährleisten dafür aber auch recht hohe Durchflussraten mit 800 l/h bei Raumtemperatur und einem Druckgradienten von 0,2 bar. Dagegen filtern Hochleistungsfilterkerzen aus gesintertem PE mit geringerer Porengröße bereits Teilchen ab einer Größe von 5 µm, die Durchflussgeschwindigkeiten sind jedoch entsprechend geringer. 
 Mit hochporöser   Aktivkohle beladene Filterkerzen   halten aufgrund ihrer hohen Adsorptionsfähigkeit Verschmutzungen wie Fette, Öle und andere organische Verbindungen effektiv zurück und werden daher häufig zur Entfernung von Farb-, Geschmacks- und Geruchsverunreinigungen eingesetzt. 
 Eine preisgünstigere Alternative sind gewickelte Filterkerzen, auch Garnwickelfilter genannt. Sie besitzen dank ihrer großen Oberfläche eine hohe Schmutzaufnahmefähigkeit und erlauben dabei lange Standzeiten. Aufgebaut sind sie aus einem Stützkern aus Metall oder Kunststoff, zumeist Polypropylen, um welchen ein Filtergarn gewickelt ist. Das Garn besteht ebenfalls aus Polypropylen oder aus naturnäheren Werkstoffen wie Viskose oder Baumwolle. Bei diesem Filtertyp ist eine sorgfältige und gleichmäßige Wicklung wichtig, denn nur dadurch ist sichergestellt, dass große Teilchen bereits an der Oberfläche zurückgehalten werden, während bei kleinen Partikeln die Tiefenfilterwirkung zum Tragen kommt. Auf diese Weise vermeidet man eine herabgesetzte Filtrationsleistung durch allzu rasches „Zusetzen“ des Filters und gewährleistet im Gegenzug eine erhöhte Schmutzaufnahmekapazität. 
 Das passende Filtergehäuse 
 Neben einer geeigneten Filterkerze wird auch ein passendes Filtergehäuse benötigt. Am Markt erhältliche Filtergehäuse sind meist kompatibel mit verschiedenen Filterelement-Ausführungen und erlauben über Gewinde- oder Schlauchanschlüsse die Integration in vorliegende Leitungssysteme. Die Filterhülsen werden mit entsprechenden Flachdichtungen reversibel im Filtergehäuse verbaut. So können die Filterelemente jederzeit entnommen und gereinigt oder ausgewechselt werden. 
 
 
 
   
 
 
  Installation eines Filterelements für die Regenwasserfiltration  
 
 
 
 Gehäusekopf und -unterteil werden neben metallischen Legierungen aus Kunststoffen wie Polyamid oder Polypropylen gefertigt, welche sowohl anspruchsvollen chemischen als auch thermischen Bedingungen sowie Druckbelastung standhalten. Damit der Filtrationsprozess und die Filterkerze optisch geprüft werden können, kommen für das Unterteil auch transparente Werkstoffe wie Styrol-Acrylnitril-Copolymer (SAN) zum Einsatz. 
 Filterkerzen und Filtergehäuse kaufen Sie bei rct-online.de 
 Das Produktprogramm der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Fachpartner für Labortechnik, Prozesstechnik und Filtrationstechnik, umfasst eine Vielzahl qualitativ hochwertiger   Filterelemente und Filtergehäuse  . Unsere Filterkerzen sind in einer großen Bandbreite unterschiedlicher Porengrößen und Werkstoffe verfügbar. Ob für grobe Verunreinigungen, Mikropartikel oder chemisch aggressive Medien: In unserem Sortiment finden Sie die passende Lösung für Ihre Filtrations-Problemstellung. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Profitieren Sie von unserer technischen Expertise, der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Filterelemente und der hohen Qualität unserer Produkte. Bei Rückfragen zu unseren Filterkerzen, Siebfilterkerzen, Mikroporenfilterkerzen, Sinterkerzen und Filtergehäusen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! 
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   Bildquellen:   
 
 
  Grafik:&amp;nbsp;Filtermodul eines modernen Handstaubsaugers | ©&amp;nbsp;H_Ko&amp;nbsp; - stock.adobe.com Grafik:&amp;nbsp;Filterelement für die Regenwasserfiltration | ©&amp;nbsp;MaxSafaniuk - stock.adobe.com   
 
 
 
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                            <updated>2022-10-27T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Luer-Lock-Verschlusskappen und Luer-Lock-Verschluss-Stopfen</title>
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                                            Luer-Lock-Stopfen und Luer-Lock-Kappen sind Verschlusselemente für Luer-Lock-Verbinder, Hähne, Spritzen, Kanülen und andere Bauteile mit Luer-Lock-Anschluss. Doch was steckt hinter dem Verbindungssystem? Wer hat es erfunden, wie funktioniert es und wo kommen Luer-Lock-Verbinde...
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                 Seinen Durchbruch in Deutschland hat die Luer-Technologie einem traurigen Ereignis zu verdanken. Ende der 1980er Jahre stürzten auf der US-Militärbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz während einer militärischen Flugschau drei Flugzeuge in die Besuchermenge. Die anschließenden Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden stark dadurch erschwert, dass in Deutschland zu dieser Zeit Injektions- und Infusionskanülen mit Rekord-Konus Standard waren. Dieses Anschlusssystem war mit den Luer-Lock-Verbindern der amerikanischen Rettungskräfte nicht kompatibel, was zu organisatorischem Mehraufwand und unnötigen Verzögerungen bei der Versorgung führte – mit dramatischen Folgen für die Opfer. Aus diesem Grund wurde noch im gleichen Jahr das in vielen Staaten schon als Standard geltende Luer-System auch in Deutschland eingeführt. 
 Das Luer-Funktionsprinzip 
 Für das Luer-System ist ein Deutscher namensgebend, und zwar der Instrumentenmacher Hermann Wülfing Lüer (1836 – 1910), als „eigentliche“ Erfinderin wird jedoch seine Frau Jeanne Amélie Lüer (1842 – 1909) vermutet. Es ist einfach und effektiv und lässt sich mit dem Kegel-Normschliffsystem (NS) der chemischen Labortechnik vergleichen: ein kegelförmiger Kern wird in eine kegelförmige Hülse eingeführt, die sich berührenden Oberflächen – meist aus Glas oder Kunststoff – sind dabei aufeinander eingeschliffen und werden optional noch mit Schlifffett gängig gehalten und abgedichtet. So kann die Verbindung zwischen Glasgeräten, Kolben, Reaktionsbehältern und anderen Versuchselementen im Labor schnell und werkzeuglos hergestellt werden. Mit   Normschliff-Stopfen   und Kappen lassen sich Baugruppen und Laborbehälter bei Nichtgebrauch leicht verschließen. 
   Luer-Lock-Verschlusskappen   und Stopfen bzw.   Luer-Lock-Verbinder   basieren auf dem gleichen Verbindungsprinzip. Auch beim Luer-Ansatz gibt es zwei zusammengehörende Teile, die sich miteinander kombinieren lassen. Eine kegelförmige Konstruktion, der sogenannte Luer-Konus, sorgt dafür, dass diese Verbindung auch dicht ist. Die beiden Verbindungsteile werden dabei in männlich (engl.: male, Abkürzung m), entsprechend dem Innenkegel, und weiblich (engl.: female, Abkürzung f), entsprechend dem Außenkegel, unterteilt. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Im Gegensatz zum Schliffsystem in der Chemie gibt es hier jedoch nur eine genormte Größe (DIN EN 80369-7). Dies resultiert in einer vereinfachten Handhabung und stellt die Kompatibilität verschiedener Bauteile untereinander sicher, unabhängig von Hersteller, Herkunftsland und Einsatzort. 
 Der Unterschied zwischen „Luer-Lock“ und „Luer-Slip“ 
 Das Luer-System hat zwei Ausprägungen: In seiner einfachen Form, dem Luer-Slip-Verschluss, meist einfach als Luer-Verschluss abgekürzt, werden der männliche und weibliche Teil der Verbindung durch simples Stecken zusammengefügt. Bei dieser Basisvariante besteht jedoch die Gefahr, dass sich die Verbindung unkontrolliert löst, etwa bei Zugbelastung oder einem schlagartigen Druckanstieg innerhalb der verbundenen   Schlauchleitungen  . 
 Um diesem Problemfall vorzubeugen, wurde das Konzept durch ein Drehgewinde am männlichen Kegel verfeinert: Mittels einer halben Drehung können die Verbindungsstücke fest miteinander verriegelt werden, was noch mehr Sicherheit beim Medientransfer bietet. Diese als Luer-Lock-System bezeichnete Weiterentwicklung bisher gängiger Luer-Verbindungen geht zurück auf das amerikanische Medizintechnik-Unternehmen Becton, Dickinson and Company (BD), welches bis heute die Rechte an beiden Luer-Verbindungstypen hält. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Luer-Slip und Luer-Lock-Verschlusskappen, Stopfen,   Schlauchverbinder  , Kanülen, Spritzen,   Absperrhähne   und   Mehrwegehähne   sind aufgrund des genormten Anschluss untereinander kompatibel, unabhängig vom Hersteller. 
 Wichtige Bauteile in der Medizintechnik und dem chemischen Labor 
 Der große Wert dieses Verbindungsprinzips liegt nicht nur im medizinischen Bereich, sondern stellt auch in chemischen Laboratorien eine wichtige Möglichkeit dar, Schläuche einfach und sicher miteinander zu verbinden. Insbesondere kleine Volumina lassen sich mit Hilfe von Mikroschläuchen und Kanülen hervorragend handhaben. Das macht sie auch wertvoll für die Mikrofiltration und die Gasanalyse, da sie einen sicheren Transport von Probenmaterial gewährleisten – auch bei geringer mechanischer Belastung. 
 Gängige Bauteile mit Luer-Anschluss zum Fördern von Flüssigkeiten oder Gasen sind neben Kanülen und Schlauchverbindern auch Winkel, T-Stücke, Adapter, Hähne und Luer-Verschlusskappen sowie Luer-Verschluss-Stopfen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Gefertigt werden die Verbindungselemente zumeist aus verchromtem Messing, Edelstahl, Polypropylen (PP), Polyamid 6.6 (PA 6.6) oder Polycarbonat (PC). Für besonders anspruchsvolle Anwendungen werden Luer-Verbinder auch aus den fluorierten Kunststoffen Polyvinylidenfluorid (PVDF), Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Perfluoralkoxy-Polymeren (PFA) gefertigt. Welcher Werkstoff verwendet wird, ist dabei von dem zu fördernden Medium und den Förderbedingungen im jeweiligen Anwendungsfall abhängig. So müssen insbesondere der pH-Wert, die Temperatur und die Druckverhältnisse berücksichtigt werden. 
 Weitere Anforderungen werden an die Optik gestellt: manch ein Anwender legt Wert auf Transluzenz oder sogar Transparenz bei den Bauteilen, was vor allem Elemente aus Polycarbonat in den Fokus rückt. Und zu guter Letzt ist an die Sterilisierbarkeit nach dem Gebrauch zu denken. Gängige Methoden sind hier die Sterilisierung mittels Gammastrahlen, Ethylenoxid und das Autoklavieren. 
 Luer-Verschlusskappen und Verschluss-Stopfen als nützliches Zubehör 
 Eine wichtige Unterkategorie stellen Verschlusskappen und   Verschluss-Stopfen   dar. Mit Luer-Verschlusselementen lassen sich andere Komponenten – Luer-Hähne, Kanülen oder Schlauchverbinder – schnell und werkzeuglos verschließen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Unser Sortiment umfasst eine Vielzahl von Luer-Kappen und Luer-Stopfen, sowohl mit männlichem wie auch mit weiblichem Anschluss. Sie weisen neben einem geringen Totvolumen eine glatte und kontaminationsarme Oberfläche auf und dienen so dem hygienischen Verschluss von beispielsweise Spritzen und Kanülen. Der Luer-Kegel ist dabei natürlich immer baugleich, während der Kopf der Verschlusskappen und Verschluss-Stopfen variieren kann. Luer-Verschlusselemente werden mit Rändelring, Fingergriff sowie   involvierter Schleife   zum Einfädeln von Sicherungsleinen angeboten. 
 Luer-Lock-Verschlusskappen und Luer-Lock-Verschluss-Stopfen kaufen Sie bei rct-online.de 
 Egal ob für die Medizintechnik, Krankenhaustechnik oder das chemische Labor: Im Sortiment der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Fachpartner für Fluid- und Schlauchtechnik, finden Sie eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Luer-Lock-Verschlusselemente. Profitieren Sie von unseren kleinen Verpackungseinheiten und der kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Luer-Verschlusskappen und Luer-Verschlussstopfen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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                            <updated>2022-09-06T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ätzmittel und Primer für Fluorkunststoffe</title>
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                                            Das Verkleben von Werkstücken: Wichtiges Fügeverfahren in der industriellen Fertigung
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                 Zu den wichtigsten industriellen Fügetechniken gehört neben dem Schweißen, Löten und mechanischen Verbindungsverfahren, wie dem   Schrauben   und Nageln, auch das Verkleben von Werkstücken. Ob Kunststoff, Metall oder Glas: Mit industriellen   Klebstoffen   lassen sich heute eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe dauerhaft miteinander verbinden. 
 Auf dem Feld der Kunststoffverarbeitung ist das Kleben neben mechanischen Verbindungsverfahren häufig die einzig anwendbare Fügetechnik. Während Thermoplaste auch geschweißt werden können, mit Hilfe von   Schweißdrähten aus Kunststoff  , bleibt für andere Kunststoffklassen wie Duroplaste oder faserverstärkte Kunststoffe nur das Verkleben, um dauerhaft feste Verbindungen zu erhalten. 
 Besonders herausfordernd ist das Verkleben von Fluorkunststoffen miteinander oder mit anderen Materialien. Durch die ausgeprägten Antihaft-Eigenschaften und die ausgesprochen schwierige Benetzbarkeit gelten fluorierte Kunststoffe, wie   Polytetrafluorethylen (PTFE)  , Polyvinylidenfluorid (PVDF) oder Perfluoralkoxy (PFA), als äußerst schlecht zu kleben. Unmöglich ist es jedoch nicht: Neben der Wahl des richtigen   Industrieklebers   ist vor allem die sachgemäße Vorbehandlung der zu verklebenden Oberflächen mit chemischen Hilfsmitteln wie   Ätzmitteln und Primern   maßgeblich für den Erfolg. 
 Schon die Neandertaler haben von dieser Fügetechnik Gebrauch gemacht 
 Birkenpech gilt als der älteste von Menschen hergestellte und verwendete Klebstoff. Über 50.000 Jahre alte Funde aus Italien, Deutschland und den Niederlanden zeigen, dass Neandertaler aus Birkenrinde gewonnenes Pech nutzten, um damit Steinklingen an Holzschäften zu befestigen, etwa zur Herstellung von Stangenwaffen – der historische Start für die Erfolgsgeschichte von Klebeverbindungen. Heutzutage ist das Kleben neben dem Schrauben, Schweißen und Löten eine der wichtigsten Fügetechniken, um Bauteile aus unterschiedlichsten Werkstoffen dauerhaft miteinander zu verbinden. 
 
 
 
   
 
 
  Eine mit Birkenpech fixierte Pfeilspitze - die farbigen Markierungen&amp;nbsp; zeigen Gebrauchsspuren&amp;nbsp;(um 3400 bis 3100 v. Chr.)  
 
 
 
 Klebstoffe besitzen einen sehr weiten Anwendungsbereich und finden sich in zahlreichen Endprodukten unseres Alltags wieder, beispielsweise in Fahrzeuginterieurs, Bodenbelägen, Smartphones oder Schuhen. Während das industrielle Verkleben von Metallen mit nur einigen wenigen Klebstofftypen gehandhabt werden kann, erfordert das Verbinden von Kunststoffen miteinander wie auch das Verkleben von Kunststoffen mit Metallen spezielle, für die jeweilige Materialkombination geeignete Industrieklebstoffe. Gründe hierfür sind die außerordentlich große chemische Vielfalt der Kunststoffe und ihre sehr unterschiedlichen physikalisch-chemischen Oberflächeneigenschaften. 
 Haftung und Benetzung als Erfolgsfaktoren für den Klebevorgang 
 Für die sichere und dauerhafte Verbindung von zwei Bauteilen – wie im historischen Beispiel Holz und Stein – muss der Klebstoff die Oberflächen der Werkstoffe gut benetzen und auf ihnen haften. Diese Adhäsionskräfte beruhen auf physikalischen Wechselwirkungen der Oberflächenschicht des Werkstoffs und des Klebers. Das sind zum einen Wechselwirkungen zwischen unpolaren Molekülen, auch bekannt als van-der-Waals-Kräfte, und zum anderen polare Wechselwirkungen, welche Wasserstoffbrückenbindungen einschließen. Beide Komponenten – sowohl Klebstoff wie auch die zu benetzende Oberfläche – müssen entweder polar oder unpolar sein, um eine belastbare und zuverlässige Verklebung zu erreichen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Eine gute Benetzung ist notwendig, da die Adhäsionskräfte nur eine sehr geringe Reichweite von maximal einem Nanometer aufweisen. Die Benetzungsfähigkeit wird bei Kunststoffen mittels deren Oberflächenenergie beschrieben. Kunststoffe mit hoher Oberflächenenergie wie Polyvinylchlorid (PVC) sind grundsätzlich einfacher zu benetzen als Kunststoffe mit niederenergetischen Oberflächen wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Fluorkunststoffe wie Polytetrafluorethylen (PTFE). 
 Die Vorbehandlung der Oberfläche als wesentliche Voraussetzung 
 Staubpartikel auf der Oberfläche können die Benetzung und damit den gesamten Klebeprozess beeinträchtigen. Die gründliche Reinigung ist damit der erste Schritt für eine feste Verklebung, das beinhaltet auch die Entfernung von verbliebenen Ölen, Schmier- oder anderen Trennmitteln. Für das Entfetten eignen sich niedrigsiedende organische Lösungsmittel wie Aceton oder Alkohole, die leicht abgelüftet werden können. Bei deren Auswahl ist jedoch auf die chemische Kompatibilität mit dem Werkstück zu achten. 
 Aktivierende Vorbehandlungsverfahren wie das Plasma- oder das Corona-Verfahren sind effektive Methoden zur weiteren Klebevorbereitung. Die Gemeinsamkeit dieser Methoden liegt in der gezielten Erzeugung funktioneller Gruppen in der Oberfläche, was eine bessere Benetzung durch den Klebstoff zur Folge hat und teilweise zu reaktiven Wechselwirkungen an der Grenzfläche führt. Man spricht hier von Trockenätzung, da Plasma oder ätzende Gase zum Einsatz kommen. 
 Liegt das Ätzmittel dagegen als gelöste Chemikalie vor, gebraucht man den Ausdruck Nassätzung. Eine andere Form der Oberflächenbehandlung nutzt sogenannte Primer oder Haftvermittler. Diese werden unmittelbar vor der Verklebung aufgebracht und bilden über van-der-Waals-Wechselwirkungen eine „Brücke“ zwischen Oberfläche und Kleber. 
 Ätzmittel und Primer für Fluorkunststoffe 
 Besonders herausfordernd ist das Verkleben von Polytetrafluorethylen (PTFE) und anderen Fluorcarbon-Kunststoffen. Diese besitzen ausgeprägte antiadhäsive Eigenschaften und sind – bedingt durch die besonders starke Bindung zwischen den Kohlenstoff- und Fluoratomen des Polymers – außergewöhnlich reaktionsträge. Es gibt nur wenige Stoffe, denen es gelingt, die starke Kohlenstoff-Fluor-Bindung aufzubrechen und mit dem Fluorkunststoff zu reagieren. PTFE mit seiner wachsartigen, hydrophoben Oberfläche und seiner äußerst geringen Oberflächenenergie wird von Flüssigkeiten nicht benetzt und gilt äußerst schwer zu kleben. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Simples mechanisches Aufrauen ist daher nicht immer ausreichend und es bedarf zusätzlich der Vorbehandlung mit   Ätzmitteln für PTFE  , welche die Klebeflächen des Kunststoffs chemisch verändern, die Energie der Oberfläche dadurch erhöhen und sie benetzbar machen. Dafür werden beispielsweise auf Tetrahydrofuran (THF) basierende Lösungen mit Anteil „aktiver“ Alkalimetalle, zumeist Natrium, verwendet. Das freie Alkalimetall solcher Ätzlösungen reagiert unter Bildung von Alkalifluoriden mit den äußeren Fluoratomen des Polymers und hinterlässt eine aufgeraute Oberfläche mit einem festhaftenden, mittelbraunen Kohlenstofffilm, der nun durch den Kleber benetzt werden kann. Die Ätzung erfolgt bei Zimmertemperatur innerhalb von 30 bis 60 Sekunden, bei +60 °C innerhalb von 10 Sekunden. 
 Das Anrauen der Oberfläche kann auch mithilfe von   Primern   erreicht werden. Dies sind Einschichthaftmittel zur Ausbildung festhaftender Kleberbrücken zwischen Fluorkautschuk und anderen Werkstoffen und bestehen aus reaktiven, silanbasierten Polymeren in Ethanol und Wasser. Der Vorteil solcher Primer liegt in der leichten Anwendung: der Primer wird einfach möglichst dünn auf die zu klebende Oberfläche aufgesprüht bzw. mit einem Pinsel aufgetragen. Nach kurzer Ablüftung folgen das Auftragen des Klebstoffs und schließlich das Zusammenfügen der Einzelteile. Für sichere Verbindungen stehen heute industriell erprobte und aufeinander abgestimmte Primer/Kleber-Sets auf Basis von   Epoxidharzen  ,   Cyanacrylaten   oder   synthetischen Kautschuken   zur Verfügung. 
 
 
 
       
 
 
  PTFE-Folien, ab Werk einseitig geätzt mit brauner Farbgebung  
 
 
 
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 Egal ob für das Labor, für Pharmaanwendungen, die Füge- oder die Prozesstechnik: im Sortiment der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Partner für   Schlauchtechnik  ,   Schlauchverbinder  , Fluidtechnik und Laborbedarf, werden Sie garantiert fündig. Profitieren Sie von der hohen Effektivität und kurzfristigen Verfügbarkeit unserer Ätzmittel und Primer – schon in kleinen Gebinden und ohne Mindestmenge. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
 
 
 
   Bildquellen:   
 
 
  Grafik:&amp;nbsp; Pfeilspitze  | ©&amp;nbsp;Ursula Wierer, Simona Arrighi, Stefano Bertola,  Günther Kaufmann, Benno Baumgarten, Annaluisa Pedrotti,  Patrizia Pernter, Jacques Pelegrin -&amp;nbsp; commons.wikimedia.org   
 
 
 
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                            <updated>2022-07-14T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gleitfette, Universalfette und Hochtemperaturfette aus PTFE</title>
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                                            Produktneuheit bei Reichelt Chemietechnik: Schmierfette aus PTFE
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                 Was haben Fahrradketten, festsitzende Vorhängeschlösser und quietschende Möbelscharniere gemeinsam? Damit es „wie geschmiert läuft“, behandeln wir diese Alltagskomponenten mit Ölen, Fetten und anderen Schmiermitteln. Denn überall dort, wo sich mechanische Komponenten gegeneinander bewegen und Reibung auftritt, wird ein Teil der Bewegungsenergie in Reibungswärme umgewandelt und mechanischer Verschleiß tritt auf. Um diesem entgegenzuwirken, werden Schmiermittel eingesetzt, beispielsweise Schmierfette aus PTFE. 
 Schmierstoffe: Ein altbekanntes Hilfsmittel 
 Schmierstoffe werden bereits seit Jahrtausenden zur Reduktion des Reibungswiderstands genutzt. Bereits im alten Ägypten wurde mit Kalkmehl gemischtes Tierfett oder Olivenöl zum Schmieren von Streitwagen verwendet. Und um 800 v. Chr. fanden die Chinesen heraus, dass eine Mischung aus pflanzlichen Ölen und Blei zur Verringerung von Reibung führt. 
 Mit der Hilfe von   Schmierstoffen   ist es möglich, Verschleiß an sich relativ zu einander bewegenden Oberflächen zu verringern. Der Begriff bezeichnet im Allgemeinen sämtliche Stoffe, die zur Schmierung und Reibungsverminderung gleitender und rollender Gegenstände eingesetzt werden. Anschauliche Praxisbeispiele sind Zahnräder, Kugel-, Roll- und Gleitlager, sowie Gelenke und Scharniere. 
 Unterteilen lassen sich Schmierstoffe in Schmieröle und Schmierfette, die sich wesentlich in ihrer Viskosität unterscheiden. Je nachdem, welche Hafteigenschaften gewünscht sind, welche Bauteile geschmiert werden müssen und wie sich diese Komponenten bewegen, wählt man zwischen den beiden Klassen aus. Auch die Fragestellung, ob die zu schmierenden Bauteile für Wartungen zugänglich sind, ist relevant. 
 Doch   Gleitfett   ist nicht gleich Gleitfett. Schmierstoffe basieren heutzutage meist auf Silikon-, Synthetik- oder Rohölbasis und enthalten verschiedene Additive. In Abhängigkeit der chemischen Zusammensetzung resultieren daraus unterschiedliche technische Eigenschaften. 
 Ein spezieller Typus ist   Schmierfett mit Anteilen von PTFE (Polytetrafluorethylen)  . Es wird in solchen Anwendungen der chemischen und verarbeitenden Industrie benötigt, bei denen hohe Anforderungen gestellt werden, und zwar sowohl an die Gleiteigenschaften als auch an die chemische Beständigkeit über einen weiten Temperaturbereich. 
 Einteilung und Materialeigenschaften von PTFE-Fetten 
 PTFE-Fette werden als Universalfette und Gleitfette angeboten, letztere auch als FDA-konforme Ausführung: 
 
 PTFE-Gleitfette bestehen zu etwa gleichen Anteilen aus einem Basisöl sowie hochwertigem Polytetrafluorethylen-Mikropulver mit einer Korngröße von 5 bis 15 µm, je nach Ausführung. Als Basis dienen wahlweise synthetische Öle oder Silikonöle. Gleitfette aus PTFE besitzen nicht nur einen äußerst niedrigen Reibungskoeffizienten, sie sind zudem äußerst temperaturbeständig und können von -50 °C bis +200 °C eingesetzt werden. Hervorzuheben ist außerdem die gute chemische Beständigkeit gegenüber vielen Lösungsmitteln, Säuren und Laugen. &amp;nbsp; 
 Bei PTFE-Universalfetten handelt es sich um synthetische Hochtemperaturfette, auch Hochleistungsfette genannt, für mechanisch anspruchsvolle Anwendungen im Temperaturbereich von -36 °C bis +260 °C. Sie besitzen einen besonders niedrigen Reibwert. Die Spezialfette mit extrem hoher Lebensdauer werden als Dichtfette, Gleitfette und Schmiermittel für zahlreiche weitere Anwendungen eingesetzt. Die chemische Beständigkeit ist gegenüber zahlreichen Lösungsmitteln, Säuren und Laugen gegeben. 
 
 
 
 
     
     
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Hochleistungs-Schmierfette für zahlreiche Anwendungen und Materialkombinationen 
 Ob für medizinische, technische, kosmetische oder lebensmitteltechnische Anwendungen: Für nahezu jeden Einsatz kann das passende Gleitfett oder Universalfett aus PTFE angeboten werden. Schmierfette aus PTFE sind dabei für nahezu alle Materialkombinationen der Kontaktflächen geeignet, inklusive Metall-auf-Metall, Kunststoff-auf-Kunststoff oder Metall-auf-Kunststoff. 
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 Die Reichelt Chemietechnik, Ihr europaweit bekannter Fachpartner im Bereich Labor- und Prozesstechnik, hält eine große Auswahl qualitativ hochwertiger PTFE-Fette bzw. Gleitfette permanent auf Lager. Erhältlich sind die Produkte in Tuben und Dosen, welche 50 Gramm bis 5 Kilogramm umfassen. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung, kurzfristigen Lieferzeiten und dem breiten Angebot unserer PTFE-Spezialfette. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild | ©&amp;nbsp;Victor Moussa - stock.adobe.com  
 
 
 
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                            <updated>2022-04-14T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Schläuche für die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC)</title>
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                                            Schläuche dienen dem Transport von Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen. Sie werden in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens verwendet, sei es im Haushalt als Wasserschlauch an der Waschmaschine, in unseren Fahrzeugen als Öl- und Benzinschläuche oder in Produktionsanlag...
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                 Auch das moderne Labor kommt ohne   Schläuche   nicht aus. Als Zuleitungen stellen sie die Wasserzirkulation im Liebig-Kühler sicher und versorgen den Bunsenbrenner mit Brenngas. Und um Unterdruck in Exsikkatoren oder Versuchsaufbauten zu erzeugen, bedarf es nicht nur einer Vakuumpumpe – es werden auch die passenden   Vakuumschläuche   benötigt. Abhängig von ihrem Einsatzbereich werden in der Schlauchtechnik Schlauchwerkstoffe und Schlauchausführungen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften entwickelt und eingesetzt. 
 In der analytischen und präparativen Chemie werden Schläuche benötigt, die sehr hohe Anforderungen erfüllen müssen. Laborschläuche, die in der Massenspektrometrie zum Einsatz kommen, müssen hohen Temperaturen standhalten können und vakuumgeeignet sein. 
 In der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie oder HPLC (high performance liquid chromatography) müssen Schläuche hohen Drücken standhalten, trotzdem in bestimmten Bereichen der Anlage flexibel sein, ein geringes Adhäsionsvermögen aufweisen und möglichst gasdicht sein. Auch die chemische Beständigkeit, insbesondere gegenüber Lösungsmitteln, ist eine wichtige Voraussetzung. 
 Aufbau einer HPLC-Anlage 
 Die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie dient dem Trennen von Substanzgemischen für analytische oder präparative Zwecke. Eine Hochleistungsflüssigkeitschromatographie-Anlage besteht im Wesentlichen aus fünf Komponenten: 
 Das Herzstück ist ein  Computer , der die Anlage über eine HPLC-Software steuert und die Ergebnisse auswertet. Die  Injektionseinheit , auch  Autosampler  genannt, spritzt ein gelöstes Stoffgemisch in das Flussmittel, den Eluenten bzw. die mobile Phase, welches die Anlage durchläuft. 
 Eine  Pumpe  befördert die mobile Phase, welche das Stoffgemisch enthält, durch die  Trennsäule , auch stationäre Phase genannt. Zu Anfangszeiten der HPLC wurden Trennsäulen überwiegend mit amorphem Siliciumdioxid gepackt, auch als Kieselgel oder Silicagel bekannt. Kieselgel ist nach wie vor ein häufig eingesetztes, kostengünstiges Basismaterial für die HPLC, auch wenn heutzutage Säulen auf Polymer-Basis erhältlich sind. 
 Abhängig von ihren physikalischen Eigenschaften werden die Substanzen des Stoffgemisches stärker oder weniger stark in der Trennsäule festgehalten. Man nennt dies Adsorption. Dadurch brauchen die Bestandteile des Stoffgemisches unterschiedlich lange um die stationäre Phase zu durchlaufen und kommen zeitversetzt beim Detektor an. 
 Der  Detektor  registriert die bei ihm eingehende Verbindung und gibt ein Signal, Peak genannt, aus. Die Zeit, die von der Probenaufgabe bis zum Peakmaximum eines Stoffes vergeht, wird Retentionszeit genannt. Die Peaks der einzeln ankommenden Stoffe werden mit Hilfe der  HPLC-Software  in einem Chromatogramm dargestellt. Dieses Chromatogramm zeichnet über die Fläche der Peaks die Mengenverhältnisse der einzelnen Substanzen in Abhängigkeit von der Retentionszeit auf. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Praktische Anwendungen der Hochdruckflüssigkeitschromatographie finden sich sowohl in der präparativen Chemie zur Trennung eines Stoffgemisches als auch in der analytischen Chemie, beispielsweise bei der Identifizierung von Giften und ihrer Abbauprodukte in Haut und Haaren. 
 Anforderungen an HPLC-Schläuche und HPLC-Kapillare in der Hochleistungschromatographie 
 Die Komponenten einer Hochleistungsflüssigkeitschromatographie-Anlage sind über Kapillarschläuche verbunden. Abhängig vom Flussmittel und vom Druck, der von der Fließgeschwindigkeit, dem Durchmesser der HPLC-Schläuche und dem Säulenmaterial abhängt, werden unterschiedliche Materialien benötigt. 
 Grundsätzliche Anforderungen an HPLC-Kapillare sind Alterungsbeständigkeit, Freiheit von extrahierbaren Bestandteilen, Gasdichtigkeit, gute Gleiteigenschaften sowie keine Absorption von Stoffen aus dem Eluenten. Der präparative Bereich erfordert dort, wo eine besondere Reinheit und Schadstofffreiheit der Produkte unabdingbar ist, zusätzlich noch physiologisch unbedenkliche, biokompatible, geruchs- und geschmacksfreie   HPLC-Schläuche  . 
 Kunststoffschläuche für die HPLC 
 Kapillarschläuche aus PEEK 
   HPLC-Schläuche aus PEEK   (Polyether-Etherketon) zeichnen sich durch ihre hervorragende mechanische Festigkeit bei gleichzeitig guter Flexibilität aus. PEEK ist chemisch beständig gegenüber vielen organischen Lösungsmitteln, Säuren Alkoholen und aliphatischen Kohlenwasserstoffen. Unbeständig sind PEEK-Schläuche jedoch gegenüber Tetrahydrofuran, konzentrierte Mineralsäuren und einige halogenierte Kohlenwasserstoffe. 
 HPLC-Schläuche aus fluorierten Kunststoffen: PFA, PTFE, ETFE 
 Schläuche aus fluorierten Kunststoffen verbinden eine hohe mechanische Festigkeit und hohe Gleitfähigkeit mit einer sehr guten chemischen sowie thermischen Beständigkeit. Trotz der guten Druckbeständigkeit dieser Kapillarschläuche sind sie nach wie vor flexibel und biegsam, jedoch nicht elastisch. Vorsicht ist jedoch bei Lösungen von Alkalimetallen sowie elementarem Fluor geboten: diese Medien vermögen es, fluorierte Kunststoffe anzugreifen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
   Schläuche aus PFA   (Perfluoralkoxy) besitzen einen sehr geringen Reibungskoeffizienten, ein sehr gutes Antiadhäsionsverhalten und können im Druckbereich einer Flüssigchromatographie-Anlage eingesetzt werden. Sie sind temperaturbeständig zwischen -260 °C bis +260 °C. 
   Schläuche und Kapillare aus PTFE   (Polytetrafluorethylen) sind Förderschläuche für den Einsatz im Niederdruckbereich einer HPLC. Ihre chemische Beständigkeit ist nahezu universell gegeben, doch ihre Steifigkeit, Festigkeit und Härte fällt im Vergleich zu anderen fluorierten Kunststoffen niedriger aus. PTFE zeigt eine hervorragende Stabilität gegenüber Säuren, Laugen, Lösungsmitteln, Alkoholen, Ketonen und vielen anderen Medien. Die Temperaturbelastbarkeit erstreckt sich von -200 °C bis +260 °C, je nach Schlauchausführung. 
   Schläuche aus ETFE   (Ethylen-Tetrafluorethylen) sind Kunststoffschläuche für metallfreie HPLC-Systeme. Das Copolymer aus Ethylen und Tetrafluorethylen besitzt eine hohe mechanische Festigkeit, ist physiologisch absolut unbedenklich und geeignet für die Trennung bioaktiver Stoffe. Kapillaren aus ETFE sind zum Fördern von Laugen, Säuren und Lösungsmitteln geeignet, und zwar im Temperaturbereich von -200 °C bis +150 °C. 
 HPLC-Schläuche aus Metall 
   Edelstahlkapillare   sind nahtlos gezogene Rohre aus den Edelstahl-Legierungen 1.4301 oder 1.4401. Schläuche aus Edelstahl sind hochdruckfest und besitzen eine absolut glatte Innen-Oberfläche. Für die HPLC stehen sie in Nennweiten von 0,13 mm bis 4,60 mm zur Verfügung. 
 
 
 
     
     
 
 
 
   Glasbeschichtete Edelstahlkapillare   sind für absolut inerte Chromatographie-Systeme prädestiniert. Sie sind mit einer absolut spiegelglatten Glasbeschichtung ausgestattet und in ihrer Korrosionsfestigkeit und Biokompatibilität unübertroffen. Auch besonders aggressive Medien, wie starke Säuren und Laugen, vermögen es nicht, die Glasbeschichtung zu zerstören. Sie sind für den Dauereinsatz bis +500 °C geeignet und finden Verwendung in Chromatographie-Systemen und der Massenspektrometrie. 
   HPLC-Kapillare aus Titan   sind hochdruckfest und für die HPLC sensibler und bioaktiver Stoffe geeignet. Reinst-Titan vereint höchste chemische Widerstandsfähigkeit mit Biokompatibilität und kann auch bei stark salzhaltigen sowie stark sauren Eluenten eingesetzt werden. 
 Trenner und Verbinder für Schläuche 
 Um das Zuschneiden von Kunststoffschläuchen und Edelstahlkapillaren zu erleichtern, werden passende   Trenner, Sägen und Cutter für Schläuche und Kapillare   angeboten. 
 Mit einfachen Kapillar-Trennern und Schlauchabschneidern können Kunststoffschläuche und Elastomerschläuche gerade und gratfrei zugeschnitten werden. Für festere Kapillaren aus Titan und Edelstahl stehen passende Rohrsägen, Rohrtrenner und Metallkapillaren-Cutter zur Verfügung. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Zum werkzeugfreien Verbinden, Verlängern und Verzweigen werden   HPLC-Verbinder aus Kunststoff   sowie   HPLC-Verbinder aus Metall   angeboten. 
 Schläuche und Kapillare für die HPLC kaufen Sie bei rct-online.de 
 Ob Kunststoffschläuche,   Kapillare aus Metall   oder passendes Zubehör und Werkzeug: Im Sortiment der Reichelt Chemietechnik werden Sie garantiert fündig. Bestellen Sie noch heute und profitieren Sie von der hohen Qualität und kurzen Lieferzeit unserer Produkte der Fluidtechnik. 
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            <title type="text">Steckverbinder und Steckschläuche</title>
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                                            Schlauchsteckverbinder sind werkzeuglos montierbare Schlauchverbinder bzw. Schlauchkupplungen für harte Kunststoffschläuche, Kunststoffrohre und Metallrohre. Steckverbinder werden in der Pneumatik, Hydraulik, Mess- und Regeltechnik sowie Trinkwassertechnik eingesetzt. Doch auc...
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                 Was sind Schlauchverbinder? 
 Schlauchverbinder sind kleine, aus Kunststoff oder Metall gefertigte Bauteile der Fluidtechnik, die entweder linear oder verzweigt aufgebaut sind. Die Verbinder sind für die Fluid- und Schlauchtechnik von großer Bedeutung, denn sie erlauben das Verbinden, Verlängern oder Verzweigen von Schlauchleitungen sowie deren Anschluss an Geräte und andere Baugruppen, beispielsweise über Gewindeanschlüsse. 
 Was sind Steckverbinder? 
 Steckverbinder sind   Schlauchverbinder  , die werkzeuglos an harte Kunststoffschläuche und Rohre adaptiert werden können. Zur Herstellung der Verbindung wird der Schlauch lediglich in das Anschlussteil des Schlauchsteckverbinders eingeschoben. Der mechanische Halt wird durch die integrierte Spannhülse gesichert, die Abdichtung erfolgt durch den involvierten Dichtring. Das Lösen der Verbindung ist ebenso einfach und werkzeuglos möglich: Durch Zurückdrücken der Spannhülse wird der Schlauch freigelegt und kann widerstandsfrei herausgezogen werden. 
 Das Sortiment von Reichelt Chemietechnik umfasst   Steckverbinder aus Kunststoffen   und   Steckverbinder aus Metallen   in folgenden Ausführungen: 
 
 gerade Steckverbinder (auch in Schott-Ausführung) 
 gerade Reduziersteckverbinder 
 gerade Steckverbinder mit Außengewinde als Aufschraubsteckverbinder 
 T-Steckverbinder 
 Winkel-Steckverbinder 
 Winkel-Steckverbinder mit Außengewinde 
 Y-Steckverbinder 
 Winkel-Steckverbinder mit Koppelrohr 
 T-Steckverbinder mit Koppelrohr &amp;nbsp; 
 
 Die Steckverbinder werden aus POM (Polyoxymethylen), PA 6.6 (Polyamid 6.6) und Edelstahl gefertigt. Sie ermöglichen ein absolut werkzeugfreies Montieren und Lösen von harten Metallrohren,   Kunststoffschläuchen und Kunststoffrohren  . 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Steckverbinder sind aufgrund ihrer Funktionsweise nur mit harten   Schläuchen   aus Kunststoffen und Metallen kompatibel. Das innen konisch ausgearbeitete Anschlussteil enthält eine mehrfach geschlitzte Spannhülse, jeweils im Außendurchmesser der anzuschließenden Schlauchleitung. Die federnden Haltekrallen am unteren Ende der Spannhülse tragen nach innen gerichtete, kranzförmig angeordnete Ankerhaken. Das Herausrutschen des Schlauchs, welcher bis zum Anschlag eingeschoben wird, wird durch die Spannhülse verhindert. Deren Zungen werden bei Zugbelastung im Anschlussteil durch die konische Ausarbeitung soweit zusammengepresst, dass die Ankerhaken die Schlauchleitung zangenartig festhalten. Der integrierte Dichtring, der am inneren Ende des Anschluss-Stücks sitzt, wird durch eine Schutzscheibe gesichert. 
 Das Trennen der Verbindung ist ebenso einfach und erfolgt durch Zurückdrücken der Spannhülse. Dabei federn die Ankerhaken in ihre Ausgangslage zurück, sodass der Schlauch widerstandslos herausgezogen werden kann. 
 Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schlauchverschraubungen und Schlauchkupplungen können Verbindungen mittels Steckverbinder unkompliziert und werkzeugfrei geschlossen und gelöst werden. 
 Was sind Steckschläuche? 
 Steckschläuche und Steckrohre sind harte Schläuche, die mit Steckverbindern verbunden werden können. In unserem Sortiment finden Sie harte Schläuche, die für die Drucklufttechnik, Pneumatik und Hydraulik geeignet sind und mittels Steckverbinder adaptiert werden können. 
 
 
 
   
 
 
  Auswahl verschiedener Steckverbinder-Ausführungen für die Pneumatik  
 
 
 
 Steckschläuche aus PUR (Polyurethan) kommen in der Pneumatik, Drucklufttechnik und Trinkwasseraufbereitung zum Einsatz. Schläuche aus Polyamiden und Polyethylen gelten als universell einsetzbare, harte Kunststoffschläuche, die ebenfalls mit Schlauchsteckverbindern adaptiert werden können. 
 Werkstoffe der Steckverbinder und Steckschläuche 
 Edelstahl hat als Werkstoff für Schlauchsteckverbinder viele bemerkenswerte Vorteile. Steckverbinder aus Edelstahl sind sehr druckbeständig, mechanisch belastbar und in einem breiten Temperaturbereich einsetzbar. Sie sind zudem elektrisch ableitfähig. 
 POM (Polyoxymethylen, Delrin ® ) ist ein thermoplastischer Kunststoff, der sich durch seine hohe Härte, Festigkeit und Steifigkeit auszeichnet. Die Einsatztemperatur von POM-Steckverbindern erstreckt sich von -20 °C bis +70 °C. Die Kupplungen werden nach FDA- und NSF-Richtlinien gefertigt und kommen in der Trinkwasserversorgung, Lebensmitteltechnologie, Haustechnik und für Getränkesysteme zum Einsatz. Der lebensmittelechte Kunststoff ist speziell für Biere, Softdrinks, Trinkwasser, Kohlenstoffdioxid und Stickstoff vorgesehen, kann jedoch auch für Druckluft und andere Flüssigkeiten eingesetzt werden. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 PA 6.6 (Polyamid 6.6, Nylon ® ) ist ein linear aufgebautes Polyamid und gehört zur Gruppe der Copolymere. Es findet als Fasermaterial für die Textilindustrie, aber auch für Rundstäbe, Platten,   Befestigungselemente   und andere   Halbzeuge   Anwendung. PA 6.6 ist beständig gegenüber Ölen, Fetten, Benzin, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Alkoholen sowie diversen Lösungsmitteln. Unbeständig ist es gegenüber starken organischen und anorganischen Säuren. Sein Einsatzbereich erstreckt sich von -40 °C bis +115 °C. 
 PUR (Polyurethan) weist eine hohe Abrieb- und Knickfestigkeit auf. Das Elastomer zeigt beste mechanische Festigkeit auch bei Langzeitanwendungen. Schläuche aus diesem Material werden als Wärmeisolierschläuche, Lebensmittelschläuche, Druckluftschläuche, Pneumatikschläuche und Pulverschläuche verwendet. PUR Schläuche werden auch als FDA- und BfR-konforme, also als lebensmittelechte Ausführungen, angeboten. Polyurethan besitzt eine gute Witterungs-, Ozon-, Alterungs- sowie UV-Beständigkeit. Sein Einsatzbereich erstreckt sich von -40 °C bis +85 °C, je nach Schlauchausführung. 
 PE (Polyethylen) ist ein thermoplastischer Kunststoff, der durch Polymerisation von Ethylen gewonnen wird und zur Gruppe der Polyolefine gehört. Polyethylen ist weichmacherfrei, absolut physiologisch unbedenklich und leicht zu verarbeiten, beispielsweise zu Platten, Rohren, Schläuchen und Halbzeugen. PE ist gegenüber Schmierstoffen, Ölen, Fetten, Ketonen, Estern und Alkoholen beständig und kann von -80 °C bis +100 °C thermisch belastet werden. Unbeständig ist PE gegenüber aromatischen Kohlenwasserstoffen, Aldehyden und halogenierten Kohlenwasserstoffen sowie UV- und Röntgenstrahlung. 
 Auch das nah verwandte Polyolefin (PP) sowie fluorierte Kunststoffe, wie PTFE (Polytetrafluorethylen) und PVDF (Polyvinylidenfluorid), kommen zur Fertigung von Steckschläuchen zum Einsatz. 
 Schlauchsteckverbinder im Einsatz 
 Steckverbinder kommen für zahlreiche Anwendungsgebiete zum Einsatz, sowohl für Gase wie auch für flüssige Medien, beispielsweise in der Hydraulik, Pneumatik, Drucklufttechnik und Regeltechnik. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Auch in der Trinkwasserversorgung, Haustechnik, Lebensmittelindustrie und für Schankanlagen finden FDA-konforme Ausführungen Einsatz. 
 Bei der Auswahl eines geeigneten Steckverbinders gilt es, die folgenden Rahmbedingungen zu beachten: 
 
 Welche Medien werden gefördert? 
 Welcher Temperatur- und Druckbelastung wird der Verbinder ausgesetzt? 
 Wie sind die vorliegenden Schlauchleitungen dimensioniert? 
 Erfordert der Einsatzbereich die Erfüllung bestimmter Normen und Regularien? &amp;nbsp; 
 
 Für die meisten Anwendungen lässt sich anhand dieser Fragen schnell der passende Schlauchverbinder identifizieren. 
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 Steckverbinder und Steckschläuche werden in der Schlauchtechnik für eine Vielzahl unterschiedlicher Applikationen benötigt. Im Sortiment der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Partner für Fluid- und Schlauchtechnik, finden Sie eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Steckverbinder und Steckschläuche – kurzfristig lieferbar und ohne Mindestmengen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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            <title type="text">Schläuche aus Fluorsilikon für Treibstoffe und Öle</title>
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                                            Produktneuheit bei Reichelt Chemietechnik: Fluorsilikon-Kautschuk, kurz Fluorsilikon oder FVMQ, ist der neue Hochleistungs-Schlauchwerkstoff für Treibstoffe und Öle. Fluorsilikon vereint die chemische Beständigkeit und Quellbeständigkeit von Fluorkautschuk mit der Tieftemperat...
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                 Was ist Kautschuk? 
   Naturkautschuk   (NR, „natural rubber“) ist ein natürliches Polymer aus Isopren-Einheiten, das im Milchsaft vieler Kautschukpflanzen zu finden ist. Der weiße, viskose Milchsaft wird auch als Latex bezeichnet. Durch das Verfahren der Vulkanisation, welches im Jahr 1839 durch Charles Goodyear (1800 – 1860) erfunden wurde, kann der plastische Kautschuk in elastisches Gummi umgewandelt werden. 
 Der aus Latex gewonnene Naturgummi wurde schnell zu einem wichtigen technischen Werkstoff. Der während der Weltkriege erhöhte Bedarf daran und der Verlust des Zugangs zu natürlichen Kautschuk-Quellen führten jedoch zur Suche nach chemisch resistenteren Alternativen, die aus anderen Ausgangsmaterialien hergestellt werden können. Denn der aus Latex gewonnene Naturgummi ist weder UV-beständig noch chemisch resistent gegenüber Mineralölprodukten, Fetten, Kraftstoffen sowie Lösungsmitteln. 
 Heute werden im allgemeinen Sprachgebrauch viele verschiedene gummiartige Polymere als „Kautschuke“ bezeichnet – auch synthetische, die nicht auf Latex zurückzuführen sind. Neben   Chloropren-Kautschuk (CR, Neopren ® )  , Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), Nitril-Kautschuk (NBR), Fluor-Kautschuk (FPM/FKM),   Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM)   gehören Silikone (VMQ) und Fluorsilikone (FVMQ) zu den wichtigsten Synthesekautschuken. 
 Anforderungen an Chemieschläuche 
 Die Anwendung von Synthesekautschuken ist äußerst vielfältig. Nicht nur technische Komponenten wie   Chemieschläuche  ,   Halbzeuge  ,   Dichtungen   und   Profile   werden daraus gefertigt, sondern auch Produkte für den alltäglichen, privaten Gebrauch, wie Bekleidungsartikel und Schutzhüllen für elektronische Geräte. 
 Im Labor und in der Prozesschemie müssen chemisch aggressive Medien, wie Lösemittel, Säuren und Laugen, in   Schläuchen   befördert werden. Es werden Dichtungen benötigt, die gegenüber solchen Substanzen resistent bleiben, und zwar über einen möglichsten weiten Temperaturbereich. Eine sehr hohe Chemikalienbeständigkeit gegenüber Mineralölprodukten wird von der Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Automobilindustrie gefordert. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 In der   Schlauchtechnik   verwendete Werkstoffe dürfen bei Kontakt mit Lösungsmitteln, Mineralölen und anderen Chemikalien nicht quellen oder spröde werden. Ferner dürfen Sie bei erhöhten Temperaturen nicht erweichen und müssen auch bei tiefen Temperaturen flexibel und elastisch bleiben. 
 Kleines Kunststoff-ABC wichtiger Synthese-Kautschuke 
   Schläuche aus Fluorkautschuk (FKM)   zeichnen sich durch ihre Medienbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit und Kälteflexibilität aus. Sie sind flammwidrig, witterungsresistent, ozonbeständig und besitzen eine geringe Gasdurchlässigkeit. Ihre Einsatztemperatur liegt bei -20 °C bis +200 °C. Fluorkautschuk ist für den Einsatz mit vielen Säuren, Kraftstoffen, Mineralölen und Fetten bei höheren Temperaturen geeignet. 
   Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR)   zeigt gute mechanische Eigenschaften bei hervorragender Flexibilität und Elastizität. Nitril-Kautschuke sind in einem Temperaturbereich von -30 °C bis +100 °C einsetzbar und finden hauptsächlich bei Mineralölen, Kraftstoffen und Fetten sowie manchen Säuren und Laugen Anwendung. 
 
 
 
   
 
 
  Milchig-weißes Latex aus einem angeschnittenen Kautschukbaum  
 
 
 
   Butylkautschuk (IIR)   zeichnet sich durch seine äußerst geringe Permeabilität von Wasserdampf, Luft als auch anderen Gasen aus. Butylschläuche sind das Elastomer der Wahl, wenn Gase verlustfrei gefördert werden sollen. Zusätzlich weist das Polymer eine gute Wetter- sowie Ozonbeständigkeit auf. Es ist resistent gegenüber organischen sowie anorganischen Chemikalien. IIR ist im Temperaturbereich von -40 °C bis +110 °C einsetzbar. 
 Silikon-Kautschuk (VMQ) ist äußerst elastisch und physiologisch unbedenklich. Als Schlauchwerkstoff kommt Silikon für   Pumpenschläuche  ,   Medizinschläuche  ,   Lebensmittelschläuche   und Analysenschläuche zum Einsatz. Der Werkstoff ist transluzent und temperaturbeständig von -60 °C bis +200 °C, je nach Ausführung. Nachteilhaft ist die eingeschränkte chemische Beständigkeit. Alkohole, Ketone und Mineralölprodukte können das Material angreifen. 
 Fluor-Silikon-Kautschuk 
 Fluorsilikon bietet gegenüber herkömmlichen Silikon-Kautschuken und anderen Elastomeren zahlreiche Vorteile. Der Werkstoff ist mit einem Anwendungsbereich von -60 °C bis +230 °C äußerst temperaturbeständig. Er bleibt auch bei sehr tiefen Temperaturen gummielastisch. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Im Gegensatz zu herkömmlichen   Gummischläuchen   zeigen   Fluorsilikon-Schläuche   eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber: 
 
 Ozon, Witterungseinflüsse und Alterung 
 Aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe 
 Treibstoffe und Kraftstoffe 
 Mineralöle und Mineralölprodukte, auch aromatische &amp;nbsp; 
 
 Der Werkstoff unterscheidet sich von reinem Silikon dadurch, dass ein Teil der Methylgruppen des Silikongerüsts durch Trifluorpropyl-Gruppen ersetzt wurde. Es vereint so die Eigenschaften von quellbeständigen Fluorkautschuken mit der (Tieftemperatur-)Elastizität von Silikon-Kautschuk. Es hat eine hervorragende Flexibilität. 
 Anwendungen von Fluorsilikon 
 Wegen ihrer Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit, insbesondere ihrer Resistenz gegenüber Mineralölen, finden diese Schläuche nicht nur im Labor, sondern auch in der KFZ- und Luft- sowie Raumfahrttechnik Verwendung. Ein großer Vorteil ist die Transluzenz: Im Gegensatz zu anderen Kraftstoffschläuchen kann der Medienfluss bei Flurosilikon-Schläuchen beobachtet werden. 
 Die Oberfläche von Fluorsilikon-Schläuchen ist stark antiadhäsiv. Dadurch wird verhindert, dass zu fördernde Medien bzw. darin enthaltene Partikel an der Schlauchwand abgelagert werden. Sie verfügen über eine hohe Flexibilität und hervorragende Elastizität. Zudem zeigen sie eine hohe Kälteflexibilität und sind auch bei tieferen Temperaturen verformbar. 
 Aufgrund der hervorragenden Temperatur- und Medienbeständigkeit eignet sich Fluor-Silikon-Kautschuk auch für die Dichtungstechnik. So werden aus dem neuen Hochleistungs-Polymer   O-Ringe   sowie Flachdichtungen gefertigt. 
 
 
 
     
 
 
  Produktneuheit bei RCT:  Der Fluorsilikonschlauch für Treibstoffe und Öle  
 
 
 
 Wie bei allen anderen Werkstoffen, gibt es auch bei diesem Material Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Fluorsilikon sollte nicht über +285 °C erhitzt werden, denn ab dieser Temperatur fängt Fluorsilikon an sich zu zersetzen. Es kommt zur Bildung von Trifluorpropionaldehyd im ppm Bereich. Außerdem kann in diesem Temperaturbereich stark ätzendes Fluorwasserstoffgas entweichen. Deshalb muss beim Einsatz von Fluorsilikon-Schläuchen unbedingt darauf geachtet werden, dass solche Temperaturen nicht erreicht werden. 
 Fluorsilikon-Schläuche kaufen Sie bei rct-online.de! 
 Die chemisch resistenten und über einen weiten Temperaturbereich einsetzbaren   Schläuche aus Fluorsilikon  , die eine wertvolle Ergänzung in der Schlauchtechnik sind, können in zahlreichen Nennweiten bei Reichelt Chemietechnik bestellt werden – mit kurzen Lieferfristen direkt aus dem Standardprogramm, ohne Mindestmengen. Auch Sonderabmessungen sind bei entsprechenden Bedarfsmengen möglich. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild | ©&amp;nbsp;bonnontawat - stock.adobe.com Grafik:&amp;nbsp;Kautschukbaum | ©&amp;nbsp;structuresxx - stock.adobe.com   
 
 
 
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            <title type="text">Abdampfschalen und Petrischalen</title>
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                                            Abdampfschalen und Petrischalen sind flache, runde Laborbehälter, die aus der Chemie, Medizin und Biologie nicht mehr wegzudenken sind. Trotz der geometrischen Gemeinsamkeiten werden sie für sehr unterschiedliche Anwendungen benötigt. So dienen die hitzebeständigen Abdampfscha...
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                 Was sind Abdampfschalen? 
   Abdampfschalen  , die auch als Kristallisierschalen bezeichnet werden, sind flache bis halbtiefe, schalenförmige   Laborbehälter  , gefertigt aus Porzellan, Glas, Keramik oder Hochleistungskunststoffen. Sie dienen dem Erhitzen von Lösungen und werden eingesetzt, um überschüssiges Wasser oder andere Lösungsmittel zu verdampfen. Durch diesen Vorgang, der auch als „Einengen“ bezeichnet wird, kann eine konzentrierte Lösung hergestellt oder ein gelöster Feststoff isoliert werden. Auch für das Umkristallisieren in Chemielabors sind sie geeignet. 
 Durch die flache, offene Formgebung von   Abdampfschalen   wird das Verdunsten von Wasser und anderen Lösungsmitteln begünstigt: 
 
 Große Flüssigkeitsoberfläche bei geringem Volumen 
 Niedrige Gefäßwandung liefert wenig Angriffsfläche für kondensierende Dämpfe, wodurch ein Zurückfließen in die Lösung reduziert wird 
 Bei Versuchsdurchführung im Laborabzug können entstehende Dämpfe durch die offene Form der Abdampfschalen leicht abtransportiert werden &amp;nbsp; 
 
 Das Erhitzen einer Flüssigkeit in einer Abdampfschale muss äußerst vorsichtig erfolgen, da aufgrund der niedrigen Wandung ein Verspritzen möglich ist. Wegen ihres flachen Aufbaus sind Abdampfschalen für das Rühren und Schwenken wenig geeignet. 
 Die Schalen werden aus Porzellan, Glas oder hitzebeständigen Kunststoffen – wie Polypropylen (PP), Polytetrafluorethylen (PTFE) und Perfluoralkoxy (PFA) – gefertigt. Reichelt Chemietechnik bietet ein breites Sortiment unterschiedlicher Abdampfschalen an, gefertigt aus verschiedenen Hochleistungskunststoffen, mit und ohne Ausguss sowie Deckel. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Heutzutage werden für das Eindampfen im Labor auch Rotationsverdampfer verwendet, da diese schneller arbeiten. Durch das Anlegen eines Vakuums kann die Siedetemperatur herabgesetzt werden; Siedeverzüge fallen durch die Rotation der zu verdampfenden Lösung im temperierten Wasserbad weniger ausgeprägt aus. Der Nachteil liegt im deutlich komplexeren Versuchsaufbau im Vergleich zur Verwendung einer Abdampfschale. 
 Was sind Petrischalen? 
   Petrischalen  , auch als Kulturschalen oder   Zellkultur-Schalen   bezeichnet, sind flache, runde und transparente Schalen aus Laborglas oder Kunststoff. Sie kommen in Kombination mit einem übergreifenden Deckel zur Kultivierung von Mikroorganismen zum Einsatz, etwa in der Biologie, Laboranalytik, Medizin oder Chemie. Die Petrischale wurde 1887 von dem deutschen Bakteriologen Julius Richard Petri (1852 – 1921) erfunden und ist nach ihm benannt. 
 Für die Kultivierung von Mikroorganismen wird eine flache Schicht aus einem gelförmigen Nährmedium auf Agar-Basis benötigt. Das Medium wird im Autoklaven durch Erhitzen sterilisiert und warm und flüssig in die Schale gegossen. Bei Raumtemperatur erstarrt es und bildet eine Agarplatte. Das Nährmedium versorgt die darauf keimenden Mikroorganismen mit Wasser und Nährstoffen, hält sie jedoch zum Unterschied zu Kulturen in flüssigen Medien an einer Stelle fest. Die Ausbreitung der Mikroorganismen durch Vermischung, wie es in einem flüssigen Medium möglich ist, wird dadurch verhindert. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Das feste Nährmedium und die daraus resultierende lokale Bindung darauf wachsender Mikroorganismen bringt wesentliche Vorteile mit sich: 
 
 Die Mikroorganismen bleiben mit wenigen Ausnahmen ortsgebunden 
 Durch ihre Vermehrung entstehen Kolonien und an der Wachstumsfront, also dem Rand solcher Kolonien, sind stets junge Mikroorganismen-Individuen vorzufinden (statt einer Mischung wachsender und absterbender) 
 Kolonien zeigen typische Wachstumsformen und können aufgrund ihres Aussehens optisch unterschieden werden 
 Die Züchtung genetisch reiner Stämme wird ermöglicht &amp;nbsp; 
 
 Petrischalen werden in verschiedenen Größen aus Glas und Kunststoffen hergestellt. Laborbehälter aus Glas sind sterilisierbar, chemisch resistent, temperaturbeständig und wiederverwendbar. Trotzdessen kommen im modernen Laboralltag der Medizin und Biologie praktisch nur noch Einweg-Petrischalen aus Kunststoffen zum Einsatz. 
 Die Abmessungen für Kunststoffpetrischalen sind nicht genormt. Häufig verwendete Außendurchmesser sind 50 bis 100 mm bei einer Höhe von 10 bis 20 mm, wobei auch andere Dimensionen angeboten werden. 
 
 
 
   
 
 
  Verschiedene Bakterien- und Pilz-Kolonien in Petrischalen  
 
 
 
 Auch die   Verschlusselemente   der Schalen werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. Das Sortiment reicht von einfachen, planen Deckeln, die auf die Petrischalen aufgelegt werden, bis hin zu solchen, die durch punktuelle Noppen gesichert werden oder über spezielle Ventilationsschlitze verfügen. Die beiden letztgenannten Ausführungen gewährleisten einen optimalen Gasaustausch und reduzieren die Kondensation. 
 Werkstoffe für Abdampfschalen und Petrischalen 
 Porzellan 
 Porzellan ist ein keramisches Erzeugnis mit dichten porenfreien Schichten, das durch Brennen eines Gemisches aus Kaolin, Feldspat und Quarz hergestellt wird. Das Material kann anschließend glasiert werden. Durch die Glasur werden Porzellan-Oberflächen optisch veredelt, der Reibungskoeffizient wird reduziert und die Ritzhärte erhöht. 
 Porzellan wird zur Herstellung von Tafelgeschirr und diversen Gebrauchsgegenständen eingesetzt, kommt jedoch auch als Ausgangsmaterial für technische Erzeugnisse, Isolatoren und   Laborbedarf   zum Einsatz. Für den Laborgebrauch werden Abdampfschalen, Tiegel, Mörser und Büchner-Trichter aus Porzellan angeboten. Es ist chemisch beständig gegenüber nahezu allen Säuren und Laugen. Das keramische Material besitzt ferner gute isolierende Eigenschaften, sowohl gegenüber Elektrizität wie auch gegenüber Wärme. 
 Laborglas 
 Glas ist nicht gleich Glas. Es handelt sich vielmehr um einen Sammelbegriffe für eine ganze Gruppe amorpher Feststoffe, die hauptsächlich aus Siliciumdioxid bestehen. Für Laborutensilien wie   Bechergläser   und   Reagenzgläser   kommt hauptsächlich Borosilikatglas zum Einsatz, das neben Siliciumdioxid einen hohen Anteil an Bortrioxid enthält. 
 
 
 
   
 
 
  Abdampfschalen in unterschiedlichen Größen  
 
 
 
 Solche Laborgläser sind sowohl chemisch wie auch thermisch sehr beständig, aufgrund des äußerst geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten auch gegenüber starken Temperaturschwankungen. Sie sind physiologisch absolut unbedenklich, können außerdem sterilisiert und autoklaviert werden. 
 Kunststoffe 
 Polypropylen (PP) ist ein thermoplastischer Massenkunststoff aus der Gruppe der Polyolefine. Das Polymer ist härter und wärmebeständiger als   Polyethylen   und gilt weltweit als einer der wichtigsten technischen Kunststoffe. PP ist gegenüber Fetten, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, vielen Säuren, Laugen und Lösungsmittel chemisch stabil. Aufgrund seiner physiologischen Unbedenklichkeit und guten Sterilisierbarkeit wird Polypropylen für viele Medizinprodukte verwendet, wie für   Kunststoff-Schlauchverbinder  ,   Luer-Lock-Verbinder  , Spritzen, Spatel, Petrischalen und andere Behälter. Das Polymer findet auch im Gastronomie- und Lebensmittelbereich für Einmalgeschirre, Bestecke und Umverpackungen Einsatz. Seine Betriebstemperatur erstreckt sich von +0 °C bis +110 °C. 
 Polytetrafluorethylen (PTFE) ein hoch inerter, thermisch stabiler und reaktionsträger Hochleistungskunststoff. PTFE ist resistent gegenüber nahezu allen anorganischen und organischen Stoffen, wie Basen, Säuren, Alkoholen, Ketonen, Lösungsmitteln und Kraftstoffen. Der Temperatur-Einsatzbereich für technische PTFE Materialien liegt um -200 °C bis +260 °C. Auch die Witterungsbeständigkeit ist gegeben. Sonneneinstrahlung, UV-Strahlung und Ozon können dem Werkstoff nicht schaden. Aufgrund seiner technisch wertvollen Eigenschaften wird PTFE als Ausgangsmaterial für eine große Bandbreite von Komponenten verwendet, die in der Chemietechnik benötigt werden, beispielsweise   Chemieschläuche  , Schlauchverbinder, Bechergläser, Abdampfschalen, Tiegel und Dichtungen. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Ein naher Verwandter ist der ebenfalls fluorierte Kunststoff Perfluoralkoxy (PFA). Als Weiterentwicklung von PTFE zeichnet er sich durch ähnlich hervorragende chemische, thermische und antiadhäsive Eigenschaften aus. 
 Polystyrol (PS) ist ein thermoplastischer Massenkunststoff, der sowohl als teilkristallines wie auch amorphes Polymerisat gewonnen werden kann. Generell ist PS in kompakter Form ein glasklares, bruch- und schlagempfindliches Material. In medizinischen und biologischen Laboratorien sind häufig Laborbehälter aus Polystyrol zu finden, beispielsweise Petrischalen, Kulturflaschen und Filtereinheiten. Besonders für infektiöse oder toxische Proben bietet sich PS als Alternative zu Glas an, da es durch Verbrennen risikolos entsorgt werden kann. Aber auch in radiochemischen Laboratorien, wo Probenbehälter, Pipetten und Küvetten nach Gebrauch nicht gereinigt und wiederverwendet werden können, findet Polystyrol in Einweg-Laborutensilien Einsatz. 
 Polystyrol ist gegenüber Methanol, Ethanol und anderen Alkoholen, Ammoniak, Aminen, schwachen Säuren und Laugen sowie wässrigen Salzlösungen beständig. Unbeständig ist Polystyrol gegenüber Ketonen, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Benzinen und Ölen, aromatischen Kohlenwasserstoffen, sowie UV und radioaktiver Strahlung. PS ist dauerhaft hitzebeständig bis +70 °C. 
 Abdampfschalen und Petrischalen kaufen Sie bei Reichelt Chemietechnik 
 Abdampfschalen und Petrischalen werden in chemischen, biologischen und medizinischen Laboratorien für eine Vielzahl unterschiedlicher Applikationen benötigt. Reichelt Chemietechnik bietet ein breites Sortiment dieser Laborbehälter in zahlreichen Ausführungen an, gefertigt aus verschiedenen Werkstoffen. 
 Egal ob für den Laborbedarf, für Pharmaanwendungen oder die Medizintechnik, im Sortiment der Reichelt Chemietechnik, Ihrem Partner für   Schlauchtechnik  , Fluidtechnik und Laborbedarf, werden Sie garantiert fündig. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung, den kurzfristigen Lieferzeiten und dem Angebot qualitativ hochwertiger Abdampfschalen, Petrischalen und Tiegel aus Kunststoffen. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild | ©&amp;nbsp;Gorodenkoff - stock.adobe.com Grafik:&amp;nbsp;Petrischalen | ©&amp;nbsp;luchschenF - stock.adobe.com Grafik:&amp;nbsp;Abdampfschalen | ©&amp;nbsp;Arpon - stock.adobe.com  
 
 
 
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            <title type="text">Magnetrührstäbchen: Kleine Helfer im Labor</title>
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                                            „Geschüttelt, nicht gerührt“ – was an anderer Stelle ein unabdingbares Muss ist, gilt zumeist nicht fürs chemische Labor. Dort dient Rühren dazu, verschiedene Komponenten in heterogenen Systemen gut zu durchmischen. Aber auch in homogener Phase ist häufig Rühren nötig, beispie...
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                 Ein häufig eingesetzter Rührertyp ist der   Magnetrührer  . Dieses Gerät ermöglicht das Vermischen von Flüssigkeiten auch in geschlossenen Gefäßen, ohne dabei die Probleme anderer Rührapparate mit sich zu bringen. Möglich macht das die Zuhilfenahme von kleinen, rotierenden Rührmagneten – auch als „Rührfische“ bezeichnet – welche die Flüssigkeit verwirbeln und dadurch für eine Durchmischung sorgen. 
 Welche Rührertypen gibt es? 
 Rührer befinden sich in verschiedenen Größen für die verschiedensten Anwendungen im Handel. Je nach Art der zu vermischenden Stoffe werden Materialien wie Glas, Polytetrafluorethylen (  PTFE  ), Edelstahl oder andere Kunststoffe und Metalle verwendet. 
 Für mittel- und hochviskose Lösungen setzt man bevorzugt   Rührer   mit U-förmigem Blatt ein. Diese sorgen bei niedrigen Drehzahlen auch in den Wandbereichen der Reaktionsgefäße für eine gute Durchmischung. Propellerrührer dienen als Standardrührer zum Aufwirbeln leichter Feststoffe bei mittleren bis hohen Drehzahlen. Auch Turbinenrührer werden bei mittleren bis hohen Drehzahlen eingesetzt. 
 In Reaktionsgefäßen mit engen Öffnungen verwendet man oft   Zentrifugalrührer  , deren Flügel sich bei zunehmender Drehzahl spreizen. Magnetrührer erlauben das   Rühren und Mischen   in komplett abgeschlossenen Apparaturen und sind in vielen Modellen gleichzeitig mit einer Heizplatte kombiniert. Gerade bei kleineren Ansätzen ersetzt der Magnetrührer oft andere Rührertypen. 
 Magnetrührer 
 Ein Magnetrührer ist ein elektrisches Gerät, das in den 1940er Jahren entwickelt wurde und im Labor zum Rühren von Flüssigkeiten eingesetzt wird. Sehr häufig ist die Stellplatte des Rührgeräts zugleich heizbar, wodurch die Flüssigkeit erwärmt werden kann. In diesem Fall spricht man dann von einem Heizrührer. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Das meist gläserne oder aus Kunststoff bestehende Reaktionsgefäß – ein   Becherglas  , Erlenmeyer-Kolben oder ein anderer   Laborbehälter   – wird mit der zu rührenden Flüssigkeit auf die Rührerplatte gestellt, unter der ein Elektromotor einen Magneten mit regelbarer Geschwindigkeit rotieren lässt. Sein Magnetfeld wirkt auf den lose eingelegten Magneten im Gefäß, das Magnetrührstäbchen, und fixiert diesen durch die magnetische Anziehung über dem Gefäßboden. 
 Durch die Rotation des Rührermagneten wird auch der Magnetrührstab in kreisförmige Bewegung versetzt, was wiederum zu einer Verwirbelung der Flüssigkeit darüber führt. Es empfiehlt sich, bei geringer Rührgeschwindigkeit zu starten und sie dann passgerecht zu steigern, so dass sich der Rührstab stabil dreht. Je geringer dabei der Abstand zwischen beiden Magneten, umso höher ist die Kraft, mit der das Rührgut vermischt werden kann. 
 
 
 
   
 
 
  Rühren bei gleichzeitiger Wärmezufuhr:  Magnetrührer mit integriertem Heizelement  
 
 
 
 Durch ihre Funktionsweise ermöglichen Magnetrührer das Vermischen von Flüssigkeiten auch in geschlossenen Gefäßen, ohne dass Probleme mit Dichtungen oder Schmiermitteln auftreten, wie es bei Rührapparaten mit Wellen gelegentlich der Fall ist. Dadurch kann auch unter Schutzgasatmosphäre gerührt werden. 
 Die Verwendung eines magnetischen Heizrührers mit Temperaturregler hat gegenüber dem Erhitzen über einer Bunsenbrennerflamme den Vorteil, dass die gewünschte Temperatur relativ genau eingestellt werden kann. Die zugeführte Wärme wird durch die Rührbewegung in der Gefäßflüssigkeit schnell und gleichmäßig verteilt, wodurch ein Siedeverzug vermieden werden kann. 
 Magnetrührstäbchen 
 Magnetrührstäbchen, die auch Rührmagnete oder Rührfische genannt werden, sind wichtige Bestandteile von Magnetrührern. Diese kleinen Labor-Utensilien besitzen einen magnetischen Kern, beispielsweise aus Aluminium-Nickel-Kobalt, der mit einer chemisch beständigen und inerten Beschichtung überzogen ist, sodass sie das System, in das sie eingetaucht sind, nicht verunreinigen oder mit ihm reagieren. Zu beachten ist, dass nicht jeder Überzug gegenüber den verschiedenen im Labor eingesetzten Reagentien inert ist und so eventuell Sonderausführungen benötigt werden. Das gängigste Material für chemisch aggressive Medien ist PTFE, geläufig sind jedoch auch Ausführungen aus Glas oder Polypropylen (PP). 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Angeboten werden   Rührfische   in zahlreichen Längen von 1,5 mm bis 160 mm und verschiedene Durchmessern für Behältergrößen jeder Art. Zumeist handelt es sich dabei um glatte, zylindrische Rührmagneten mit runden Ecken. 
 Einige weisen jedoch unterschiedlich geformte Querschnitte auf (dreieckig oder achteckig), andere Varianten besitzen einen umlaufenden Mittelring, der für eine effektivere, stabile Drehung des Stabes sorgt und hilft, ihn während des Mischens in der Mitte des Gefäßes zu halten. Andere Rührmagnete sind oval, kreuzförmig oder als Scheiben mit Kreuzkopf ausgeführt, sodass für jede Anwendung eine optimale Verwirbelung und Dreheffizienz erreicht werden kann. 
 Das Rührstäbchen muss dabei immer an den Boden des Reaktionsgefäßes angepasst sein. Gerade Stäbchen eignen sich also nur für Kolben mit flachem Boden, wie Erlenmeyer-Kolben oder Bechergläser. Für Rundkolben empfiehlt sich der Einsatz von ellipsenförmigen Typen. Auch das Flüssigkeitsvolumen muss in Betracht gezogen werden: zu kleine Rührstäbchen rühren nicht mehr den gesamten Inhalt durch, vor allem, wenn das Rührgut sehr viskos ist. 
 Magnetrührstab-Sätze bieten eine Auswahl von verschiedenen Größen und Formen, um unterschiedliche Anforderungen im Labor zu erfüllen, sei es das Durchmischen von Flüssigkeiten, das Auflösen von Feststoffen in Lösungen oder um feste Partikel in Suspension zu halten. 
 
 
 
     
     
 
 
 
 Um das Magnetrührstäbchen nach Beendigung des Rührvorgangs wieder aus dem Gefäß zu bekommen, ohne den Inhalt entleeren zu müssen, kommt ein „Rührstabentferner“ zum Einsatz. Dieser auch als Rührfischangel oder   Magnetangel   bezeichnete, ca. 15 cm bis 45 cm lange Stab ist am unteren Ende mit einem Magneten versehen und durch einen Kunststoff-Überzug geschützt. Durch die geometrisch oft einfache Konstruktion des Rührfisches wird die anschließende Reinigung erleichtert. 
 Magnetrührstäbchen bei Reichelt Chemietechnik 
 Magnetrührfische für eine Vielzahl von Anwendungen finden Sie bei Reichelt Chemietechnik, Ihrem Partner für Fluidtechnik. Als Zubehör sind im Angebot auch Rührfischangeln enthalten. Egal ob für den Einsatz in Labor- oder Industrieanwendungen, bei Reichelt Chemietechnik werden Sie fündig. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und den kurzfristigen Lieferzeiten verschiedenster Rührmagnete. 
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   Bildquellen:   
 
 
  Beitragsbild | ©&amp;nbsp;raland - stock.adobe.com Grafik:&amp;nbsp;Magnetrührer | ©&amp;nbsp;Sergey Ryzhov - stock.adobe.com  
 
 
 
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